Tarsenformel 5-5-5

ColeopteraPolyphaga
Von Arved Lompe (n. diversen Autoren)
Das 1. oder das 4. Tarsenglied können mitunter sehr klein sein oder bei einzelnen Gattungen oder Arten fehlen. Diese Fälle sind an auch an anderer Stelle berücksichtigt. Die in den vorangehenden Schlüsseln nach anderen Merkmalen ausgewiesenen Taxa werden hier nicht mehr berücksichtigt.
#1
Cossoninae Schoenherr, 1825Kopf rüsselförmig verlängert [Abb. 1] [Abb. 2] [Abb. 3]. Curculionidae, Unterfamilie
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
Cerambycidae Latreille, 1802🗺Coleoweb-Mandibeln sehr groß und kräftig, Körper +/- zylindrisch. Große Arten von 10-24 mm. Hierher Gattung >>>Parandra [Abb. 4] und >>>Spondylis [Abb. 5], die deutlich 5-gliedrige Tarsen haben.
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Abb. 4
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Abb. 5
→ 1a-anders.
#1a
ColonidaeAbdomen mit 4 sichtbaren Sterniten. Habitus: [Abb. 6] (♀)
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Abb. 6
→ 2-Abdomen mit 5 sichtbaren Sterniten.
→ 41 Cleridae Latreille, 1802🗺Coleoweb-Abdomen mit 6 sichtbaren Sterniten Hierher auch Arten einer Familie, bei der das erste Sternit mitunter schwer sichtbar ist, das Abdomen erscheint daher 5-gliedrig. Fühler mit 3-gliedriger Keule, deren Endglied am breitesten und abgestutzt ist [Abb. 7]. Bei allen Tarsen sind die ersten 3 Glieder ± stark gelappt, das 4. sehr klein und vom 3. umschlossen. Habitus [Abb. 8]. Unterfamilie >>>Korynetinae der
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Abb. 7
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Abb. 8
→ 54-Abdomen mit 7-8 sichtbaren Sterniten
#2
→ 3Vorderhüften stark vorstehend, das heißt über den Vorderbrustfortsatz erhaben; meist ± konisch oder zapfenförmig, selten quer [Abb. 9].
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Abb. 9
→ 24-Vorderhüften nicht oder nur wenig über den Vorderbrustfortsatz erhaben, abgeflacht, gerundet oder quer, selten etwas kugelig vorstehend [Abb. 10]
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Abb. 10
#3
→ 4Die Hinterschenkel können in eine Furche bzw. Einbuchtung der Hinterhüften eingelegt werden [Abb. 11]. Hinterbrust und 1. Sternit sind niveauverschieden.
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Abb. 11
→ 13-Hinterhüften nicht für die Aufnahme der Schenkel ausgebildet [Abb. 12]. Hinterbrust und 1. Hinterleibssternit sind niveaugleich
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Abb. 12
#4
→ 5Vorderhüfthöhlen ringsum geschlossen [Abb. 13]
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Abb. 13
→ 6-Vorderhüfthöhlen hinten offen [Abb. 14]
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Abb. 14
#5
Dermestidae Latreille, 1804🗺ColeowebHalsschildbasis so breit wie die Basis der Flügeldecken. Sein Seitenrand mit den Flügeldecken gemeinsam gebogen [Abb. 15] [Abb. 16] [Abb. 17].
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
Derodontidae LeConte, 1861🗺Coleoweb-Halsschildbasis schmäler als die Flügeldecken an den Schultern, stark gegen die Flügeldecken abgesetzt, Seitenrand gezähnt [Abb. 18] [Abb. 19]).
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Abb. 18
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Abb. 19
#6
Hydrophilidae Latreille, 1802🗺ColeowebKiefertaster auffallend lang, meist länger als die Fühler [Abb. 20] [Abb. 21] [Abb. 22] [Abb. 23].
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Abb. 20
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Abb. 21
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Abb. 22
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Abb. 23
→ 9-Kiefertaster nicht auffallend lang, wesentlich kürzer als die Fühler.
#9
→ 10Fühler kurz mit sehr unterschiedlicher, meist gedrängter, kräftiger Keule [Abb. 15] und [Abb. 24]. Endglied oft auffallend verlängert oder vergrößert [Abb. 25].
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Abb. 15
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Abb. 24
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Abb. 25
→ 11-Fühler lang, die Endglieder anders gebildet: +/- schnurförmig, mit lockerer, verlängerter Keule (A, B), gesägt (D) oder sehr stark gekämmt bzw. gefiedert (C) [Abb. 26].
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Abb. 26
#10
Dermestidae Latreille, 1804🗺ColeowebHalsschild nur nach vorn verengt [Abb. 16] [Abb. 15] [Abb. 17]. Hinterhüften deutlich quer, reichen fast bis zum Episternum
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Abb. 16
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Abb. 15
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Abb. 17
Thorictinae Agassiz, 1846🗺Coleoweb-Halsschild rundlich, nach vorn und nach hinten verengt [Abb. 24] [Abb. 27]. Hinterhüften rundlich oval. Dermestidae, Unterfamilie
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Abb. 24
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Abb. 27
#11
→ 11aFühlerwurzel von einer dachförmigen Vorwölbung der Stirn überdeckt. Kopf geneigt mit stark vorstehenden Kiefern. Fühler schnurförmig.
→ 12-Fühlerwurzel nicht überdeckt, völlig freiliegend. Kiefer nur wenig vorstehend.
#11a
Dascillidae Guérin-Méneville, 1843🗺Coleoweb>10 mm groß, gestreckt. Bei uns 1 Art [Abb. 28].
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Abb. 28
Psephenidae Lacordaire, 1854🗺Coleoweb-<3 mm, rundlich. Bei uns 1 Art [Abb. 29].
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Abb. 29
#12
→ 12aVorderhüften quer walzenförmig vorstehend.
Anobiinae Fleming, 1821🗺Coleoweb-Vorderhüften rund zapfenförmig vorstehend [Abb. 9]. Tarsenglieder alle ziemlich gleichbreit, 1. Glied länger als das letzte. Körper meist mehr zylindrisch. Halsschild oft ± kapuzenförmig vorgezogen [Abb. 30]. Fühler oft mit 3 verlängerten Endgliedern, gesägt oder sehr stark gekämmt [Abb. 26]. Familie Ptinidae, Unterfamilie (Die Tabelle umfaßt die Anobiidae der älteren Autoren)
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Abb. 9
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Abb. 30
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Abb. 26
#12a
Scirtidae Fleming, 1821🗺ColeowebFühler schnurförmig oder leicht gesägt [Abb. 31]. Körper oval. Halsschidseitenrand glatt. Letztes Tarsenglied schmaler als das vorletzte oder länger als das erste.
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Abb. 31
Ptilodactylidae Laporte, 1836🗺Coleoweb-Fühler gekämmt (♂ [Abb. 32]) oder gesägt (♀ [Abb. 33]). Tarsen pseudotetramer, das 4. Glied sehr klein und im 3. versteckt und dieses vom 2. überdeckt. [Abb. 34].
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Abb. 32
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Abb. 33
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Abb. 34
Phloiophilidae Kiesenwetter, 1863🗺Coleoweb-Fühler mit lockerer 3-gliedriger Keule [Abb. 35]. Halsschildseitenrand gekerbt.
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Abb. 35
#13
→ 141. Tarsenglied sehr klein, oft in das 2. übergehend und dann leicht zu übersehen [Abb. 36]
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Abb. 36
→ 15-1. Tarsenglied manchmal klein, aber stets deutlich erkennbar und vom 2. abgesetzt [Abb. 37]
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Abb. 37
Platypodidae-1. Tarsenglied sehr lang, fast so lang wie die übrigen zusammen. Tarsen länger als die Schienen. Habitus [Abb. 38].
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Abb. 38
#14
Lyctinae Billberg, 1820🗺Coleoweb1. Abdominalsternit viel länger als das 2.; Fühlerkeule 2gliedrig [Abb. 39]. Kopf unter dem Halsschild frei vorgestreckt [Abb. 40] . Familie Ptinidae, Unterfamilie
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Abb. 39
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Abb. 40
Bostrichidae Latreille, 1802🗺Coleoweb-1. Abdominalsternit kaum länger als das 2.; Fühlerkeule 3-4gliedrig. Kopf bei Ansicht von oben unter dem kapuzenförmig vorgewölbten Halsschild verborgen [Abb. 41].
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Abb. 41
#15
→ 16Hinterhüften erheben sich nur wenig über das Niveau des Hinterleibs.
→ 19-Hinterhüften überragen das Niveau des Hinterleibs erheblich.
#16
Cleridae Latreille, 1802🗺Coleoweb4. Tarsenglied vom trichterförmig verbreiterten 3. Glied ± umschlossen [Abb. 37]. Meist auffallend bunte Käfer [Abb. 42].
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Abb. 37
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Abb. 42
→ 17-4. Tarsenglied frei
#17
Scaphidiinae Latreille, 1807🗺Coleoweb5. Hinterleibssternit konisch vorgezogen, so lang wie die 3 vorhergehenden zusammen. Flügeldecken am Ende abgestutzt, lassen das Pygidium frei [Abb. 43].
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Abb. 43
→ 18-5. Hinterleibssternit relativ kürzer und nicht ausgeprägt konisch.
#18
Cerophytidae Latreille, 1834🗺ColeowebTrochanteren der Mittel- und Hinterbeine fast so lang wie die Schenkel [Abb. 44]. Schlank, langgestreckt, schnellkäferähnlich [Abb. 45], > 6 mm. Nur 1 Art.
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Abb. 44
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Abb. 45
Ptinidae Latreille, 1802🗺Coleoweb-Trochanteren der Hinterbeine nicht auffallend lang. Kürzer, hochgewölbt [Abb. 46] [Abb. 47], < 6 mm. Die Ptinidae im heutigen Sinne umfassen auch die Anobiidae und Lyctidae der älteren Autoren, die an anderer Stelle ausgewiesen sind.
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Abb. 46
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Abb. 47
#19
Lymexylidae Fleming, 1821🗺ColeowebKörper auffallend lang, zylindrisch. Fühler gesägt. Kiefertaster der ♂♂ gefächert [Abb. 48]. Flügeldecken bedecken den Hinterleib nicht vollständig [Abb. 49]. (=Lymexylonidae)
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Abb. 48
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Abb. 49
→ 20-Anders
#20
→ 21Fühler mit deutlich abgesetzter Keule.
→ 23-Fühler schnurförmig oder gesägt.
#21
Sphaeritidae Shuckard, 1839🗺ColeowebFühlerkeule aus 3 Gliedern bestehend, die ein geschlossenes Längsoval bilden [Abb. 50] [Abb. 51]. (Nur 1 Art von 5-7 mm Länge, oval, mäßig gewölbt, schwarz mit bläulichem Metallglanz.)
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Abb. 50
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Abb. 51
→ 22-Fühlerkeule mit mehr Gliedern oder nur mit 3 Gliedern, die dann aber locker aneinandergefügt sind und kein geschlossenes Oval bilden.
#22
ColonidaeOvale Käfer von maximal 6 mm Größe mit starker Fühlerkeule [Abb. 6]. Kiefertasterendglied ahlenförmig, kurz spitzig [Abb. 52].
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Abb. 6
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Abb. 52
Agyrtidae Thomson, 1859🗺Coleoweb-Ovale Käfer von 4-8 mm mit schwach gekeulten Fühler und größerem, nicht verkürztem Kiefertasterendglied [Abb. 53]; Flügeldecken mit 9 kräftigen Streifen [Abb. 54].
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Abb. 53
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Abb. 54
#23
Malachiidae Fleming, 1821🗺ColeowebHinterhüften schräg gestellt, nach hinten vorragend [Abb. 55]. Körper mit seitlich ausstülpbaren Hautblasen. Fühler, Tarsen oder Flügeldeckenspitze oft mit Auszeichnungen beim Männchen. Habitus: [Abb. 56]
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Abb. 55
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Abb. 56
→ 53a-Hinterhüften quer [Abb. 57]. Körper ohne ausstülpbare Hautblasen. Habitus [Abb. 58]
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Abb. 57
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Abb. 58
#24
→ 25Vorderhüften ± quer [Abb. 10]
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Abb. 10
→ 33-Vorderhüften kugelig oder flach gerundet [Abb. 59]
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Abb. 59
#25
→ 26Hinterhüften zur Aufnahme der Schenkel mit einer Furche oder Rinne [Abb. 11].
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Abb. 11
→ 28-Hinterhüften flach, nicht ausgehöhlt. Hinterbrust und 1. Hinterleibssternit niveaugleich
#26
Dryopidae Billberg, 1820🗺ColeowebKlauenglieder stark verlängert, sehr kräftig [Abb. 60]. Körper +/- zylindrisch [Abb. 61].
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Abb. 60
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Abb. 61
→ 27-Klauenglieder nicht auffallend vergrößert. Körper oval bis fast kugelig.
#27
Nosodendridae Erichson, 1846🗺ColeowebFühler mit stark abgesetzter, 3-gliedriger Keule. Flügeldecken mit gereihten Haarbüscheln. Bei uns nur eine 4-5 mm große, im Baumsaft lebende Art [Abb. 62] [Abb. 63].
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Abb. 62
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Abb. 63
→ 27a-Fühler allmählich verbreitert oder nur das Endglied etwas vergrößert [Abb. 64] oder kleiner und mit 2-gliedriger Keule. Körper eiförmig oder oval, mit vollständigem Kugelvermögen; ohne Haarbüschel.
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Abb. 64
#27a
Byrrhidae Latreille, 1804🗺ColeowebClypeus von der Stirn nicht getrennt, keine weitere Naht zwischen Oberlippe und Stirn. Die Hinterhüften stoßen fast aneinander. Fühler auf der Unterseite des Halsschilds einlegbar. Hinterrand des Halsschilds vor dem Schildchen einfach, nicht eingebuchtet oder abgestutzt. Aedoeagus an der Spitze mit einer tiefen Kerbe, ♀ Genitalapparat kurz, palpenförmig gegliedert. Habitus [Abb. 65] [Abb. 66].
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Abb. 65
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Abb. 66
Limnichidae Erichson, 1847🗺Coleoweb-Clypeus von der Stirn durch eine feine Naht getrennt [Abb. 67]. Die Fühler werden in der Ruhestellung um die Augen herumgelegt und mit dem Kopf in den Halsschild zurückgezogen. Hinterrand des Halsschilds in der Mitte vor dem Schildchen vorgezogen und abgestutzt. Aedoeagusspitze nicht gespalten, ♀ Genitalien als langer, starrer Ovipositor ausgebildet [Abb. 68]. Habitus [Abb. 69].
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Abb. 67
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Abb. 68
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Abb. 69
#28
→ 29Hinterhüften fast aneinanderstoßend.
→ 30-Hinterhüften weit voneinander getrennt [Abb. 70].
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Abb. 70
#29
Trogositidae1. Tarsenglied verkürzt. Klauen ungezähnt [Abb. 71]. Von sehr unterschiedlicher Gestalt [Abb. 72] [Abb. 73]. (Ostomidae)
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Abb. 71
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Abb. 72
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Abb. 73
Byturidae Jacquelin du Val, 1858🗺Coleoweb-Tarsen ± gleichmäßig, 2. und 3. Glied unten mit befilztem Sohlenlappen. Klauen mit starkem Basalzahn [Abb. 74]. 2 ähnliche Arten [Abb. 75].
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Abb. 74
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Abb. 75
#30
Bacanius J. L. LeConte, 1853🗺ColeowebAlle Tarsenglieder etwa gleichlang. Habitus: [Abb. 76]. Fam. Histeridae, Gattung
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Abb. 76
→ 31-Zumindest eines der Tarsenglieder auffallend verschieden lang.
#31
Sphindidae Jacquelin du Val, 1860🗺Coleoweb1. Tarsenglied klein, 5. verlängert [Abb. 77]. Gestreckte, abgeflacht zylindrische [Abb. 78] oder kurzovale, fast halbkugelig gewölbte Arten [Abb. 79]. (Hierher auch die wieder in diese Familie eingegliederten Aspidiphoridae.)
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Abb. 77
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Abb. 78
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Abb. 79
→ 32-4. Tarsenglied klein
#32
Nitidulidae Latreille, 1802🗺ColeowebFühler mit deutlich 2-3gliedriger Keule [Abb. 80]. Schildchen ± dreieckig [Abb. 81].
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Abb. 80
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Abb. 81
Rhizophagus Herbst, 1793🗺Coleoweb-Fühler geknopft, Spitze des Endgliedes nur geringelt [Abb. 82]. Schildchen quer elliptisch. Familie Monotomidae, Gattung
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Abb. 82
#33
Elmidae Curtis, 1830🗺ColeowebKlauenglieder stark verlängert und mit großen Klauen [Abb. 60]. Im Wasser lebende Käfer [Abb. 83].
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Abb. 60
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Abb. 83
→ 34-Klauenglieder nicht auffallend verlängert
#34
→ 35Mittelbrust am Vorderrand ausgehöhlt. In diese Aushöhlung greift der verlängerte Vorderbrustfortsatz. Hinterhüften mit Schenkeldecken [Abb. 59].
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Abb. 59
→ 38-Mittelbrust nie ausgehöhlt, Vorderbrust selten mit Fortsatz
#35
Elateridae Leach, 1815🗺ColeowebHalsschild und Flügeldecken zur Basis stark abgeflacht [Abb. 84]. Halsschild deshalb leicht beweglich. Der Vorderbrustdornfortsatz greift locker in die Vertiefung der Mittelbrust ein [Abb. 85]. Die Käfer schnellen sich in die Luft, wenn sie auf den Rücken gefallen sind. Unsere Arten 2-40 mm groß [Abb. 86]. Website siehe >>>http://www.elateridae.com/index.php?lg=uk
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Abb. 84
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Abb. 85
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Abb. 86
→ 36-Halsschild zur Basis kaum abgeflacht, meist dicht an die Flügeldeckenbasis angefügt und nur wenig beweglich [Abb. 87]
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Abb. 87
#36
→ 36aDie Mittelbrust weitgehend vom Vorderbrustfortsatz verdeckt; dieser sehr lang, seitlich scharf gerandet, nach hinten fast gerade verengt und an der Spitze breit abgerundet [Abb. 88]. 2-5 mm große Arten [Abb. 89] [Abb. 90].
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Abb. 88
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Abb. 89
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Abb. 90
→ 37-Die Mittelbrust nicht verdeckt. Vorderbrustfortsatz kürzer, seitlich kaum gerandet, nach hinten zugespitzt verengt [Abb. 91]
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Abb. 91
#36a
Throscidae Laporte, 1840🗺Coleoweb2-3,2 mm große, einfarbig braune bis braunschwarze Arten [Abb. 89].
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Abb. 89
Lissominae Laporte, 1835🗺Coleoweb-In Europa eine 4-5 mm große Art [Abb. 92], schwarz mit roten Flecken auf den Flügeldecken die selten fehlen. Familie Elateridae, Unterfamile
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Abb. 92
#37
Eucnemidae Eschscholtz, 1829🗺ColeowebAugen relativ klein, rundlich. 1. Fühlerglied schaftförmig groß und in eine tiefe Furche unterhalb der Augen einlegbar [Abb. 93]. Habitus: [Abb. 94].
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Abb. 93
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Abb. 94
Buprestidae Leach, 1815🗺Coleoweb-Augen groß, oval-langoval. 1. Fühlerglied klein, Kopf unter den Augen selten mit deutlicher Fühlerfurche [Abb. 95]. Habitus: [Abb. 96].
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Abb. 95
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Abb. 96
#38
Phalacridae Leach, 1815🗺ColeowebEpipleuren der Flügeldecken von der Seite nicht sichtbar, weil sie nach innen umgeschlagen sind [Abb. 97] . Kleine, glänzende, halbkugelig gewölbte Tiere.
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Abb. 97
→ 39-Epipleuren der Flügeldecken von der Seite sichtbar [Abb. 98].
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Abb. 98
#39
Cucujidae_FHLDie Epimeren der Mittelbrust reichen bis an die Hüfthöhlen[Abb. 99]. Halsschild meist auffallend schmaler als die Flügeldeckenbasis [Abb. 100]. Die Gattungen der Cucujidae im Sinne der älteren Autoren sind in mehrere Familien aufgespalten und.verteilt worden und werden hier weiter aufgeschlüsselt.
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Abb. 99
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Abb. 100
→ 40-Die Epimeren der Mittelbrust reichen nicht bis an die Hüfthöhlen [Abb. 101]. Halsschild der Flügeldeckenbasis meist dicht anliegend und wenig schmaler als diese.
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Abb. 101
#40
→ 40aVorderhüfthöhlen hinten offen [Abb. 102]. Das 4. Tarsenglied frei, nicht vom 3. umschlossen [Abb. 103]. Habitus: [Abb. 104].
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Abb. 102
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Abb. 103
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Abb. 104
Erotylidae Latreille, 1802🗺Coleoweb-Vorderhüfthöhlen hinten geschlossen [Abb. 105]. Habitus: [Abb. 106]. 4. Tarsenglied meist klein, im trichterförmig erweiterten 3. Glied sitzend [Abb. 107].
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Abb. 105
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Abb. 106
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Abb. 107
#40a
LanguriidaeDie vorderen Hüfthöhlen hinten höchstens bis zur halben Hüftbreite offen. Die Vorderhüften nahezu kugelig oder leicht quer. Die Flügeldecken oft (bei den aus Mitteleuropa gemeldeten Arten immer) mit Punktreihen oder Punktstreifen, bisweilen aber sogar ohne Nahtstreifen.
Cryptophagidae Kirby, 1837🗺Coleoweb-Die vorderen Hüfthöhlen hinten fast in der ganzen Breite offen. Die Vorderhüften deutlich quer. Die Flügeldecken verworren punktiert, wenigstens auf der hinteren Hälfte mit deutlichem Nahtstreifen.
#41
Staphylinidae Latreille, 1802🗺ColeowebScheitel mit 2 Chitinknöpfen [Abb. 108]. (Omaliinae [Abb. 109])
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Abb. 108
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Abb. 109
→ 42-Scheitel ohne solche Chitinknöpfe
#42
→ 43Vorderhüften gerundet oder kugelig, nicht vorspringend; nicht oder nur wenig über das Niveau der Vorderbrust ragend [Abb. 59].
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Abb. 59
→ 44-Vorderhüften vorspringend, zapfenförmig oder konisch, selten quer; das Niveau der Vorderbrust deutlich überragend [Abb. 110].
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Abb. 110
#43
LeptinidaeOhne Augen. Vorderbrust ohne Fortsatz. Habitus [Abb. 111].
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Abb. 111
Elateridae Leach, 1815🗺Coleoweb-Mit Augen. Vorderbrust mit dornförmigem Fortsatz, der lose in eine Vertiefung der Mittelbrust eingreift [Abb. 85] [Abb. 86]. Die Käfer können sich sich in die Höhe schnellen wenn sie auf dem Rücken liegen.
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Abb. 85
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Abb. 86
#44
Eucinetidae Lacordaire, 1857🗺ColeowebDie Hinterhüften bilden große, ovale Platten, unter denen die Schenkel verborgen sind [Abb. 112]. Habitus [Abb. 113].
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Abb. 112
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Abb. 113
→ 45-Hinterhüften anders.
#45
Scaphidiinae Latreille, 1807🗺Coleoweb5. Hinterleibssegment konisch verlängert, so lang wie die 3 vorhergehenden zusammen, 6. klein. Flügeldecken abgestutzt, den Hinterleib nicht ganz. bedeckend [Abb. 43].
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Abb. 43
→ 46-Hinterleib ohne verlängertes 5. Sternit.
#46
Cholevidae Kirby, 1837Kopf unmittelbar hinter den Augen ohne Schläfen, scharfkantig verengt [Abb. 114]. Das 8. Fühlerglied kleiner als die umgebenden [Abb. 115]. (=Catopidae Chaudoir 1845)
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Abb. 114
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Abb. 115
→ 47-Kopf hinter den Augen nicht scharfkantig verengt.
#47
Scydmaeninae Leach, 1815🗺ColeowebKiefertaster groß und lang mit kleinem, scharf zugespitztem Endglied, das ahl- bis kegelförmig in einem verdickten vorletzten Glied sitzt [Abb. 116]. Halsschild stark abgesetzt und meist viel schmaler als der ovale Hinterleib. Kleine Käfer unter 3 mm [Abb. 117].
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Abb. 116
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Abb. 117
→ 48-Kiefertaster rektiv kürzer, die Endglieder anders gebildet.
#48
Leiodidae Fleming, 1821🗺ColeowebOvale Käfer von etwa 3 mm Größe und gelblich-bräunlicher Farbe. Fühler mit deutlich abgesetzter 3- oder 5gliedriger Keule, in letzterem Falle ist das 2. Keulenglied klein [Abb. 118]. (Triarthron und Hydnobius)
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Abb. 118
→ 49-Größere, gestreckte Arten. Körper nicht oval.
#49
Lymexylon Fabricius, 1775🗺ColeowebKörper auffallend lang, zylindrisch. Flügeldecken bedecken den Hinterleib meist nicht vollständig. Kopf rundlich bis leicht quer. Beine sehr lang und dünn [Abb. 49]. Kiefertaster der ♂ gefächert [Abb. 48]. Fam. Lymexylidae, Gattung
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Abb. 49
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Abb. 48
→ 50-Anders.
#50
Cleridae Latreille, 1802🗺ColeowebHalsschildseiten querüber gerundet, ohne Seitenrandkante; Basis meist abgeschnürt und viel schmaler als die Flügeldeckenbasis. Kiefertasterendglied meist ± beilförmig. Meist bunte Käfer [Abb. 42] [Abb. 119].
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Abb. 42
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Abb. 119
→ 51-Halsschild mit Seitenrandkante, gerandet; Basis nicht abgeschnürt und selten schmaler als die Flügeldeckenbasis.
#51
Cleridae Latreille, 1802🗺ColeowebBei allen Tarsen sind die ersten 3 Glieder ± stark gelappt, das 4. sehr klein und vom 3. umschlossen. Fühler mit 3gliedriger Keule, deren Endglied am breitesten und abgestutzt ist [Abb. 7]. (>>>Korynetinae [Abb. 8])
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Abb. 7
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Abb. 8
→ 52-Tarsenglieder nicht gelappt, höchstens die Vordertarsen verbreitert
#52
Silphidae Latreille, 1807🗺ColeowebDas 1. Fühlerglied so lang wie das 2. und 3. zusammen, etwas schaftartig. Fühler meist deutlich gekeult. Große, kräftige und breite Käfer [Abb. 120].
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Abb. 120
→ 53-Das 1. Fühlerglied etwa so lang wie das 3. allein. Fühler selten mit deutlich abgesetzten Keulengliedern, meist lang und schlank.
#53
Agyrtidae Thomson, 1859🗺ColeowebFlügeldecken mit 9 regelmäßigen, deutlichen Punktreihen. Eine Art mit herzförmigem, zur Basis konkav verengtem Halsschild mit breitem, flach aufgebogenem Seitenrand gehört hierher. (>>>Pteroloma - die Art ähnelt einer Carabide und ist davon durch die zur Spitze verdickten Fühler zu unterscheiden [Abb. 121].).
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Abb. 121
→ 53a-Flügeldecken länglich, zerstreut punktiert, ohne Punktreihen. Halsschild nicht herzförmig, ohne breiten, aufgebogenen Seitenrand, zur Basis konvex verengt [Abb. 58].
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Abb. 58
#53a
Phloiophilidae Kiesenwetter, 1863🗺ColeowebVorderhüften flach, walzenförmig. Fühler mit symmetrischen Gliedern, die 3 letzten Glieder vergrößert und verbreitert, eine lockere Keule bildend [Abb. 35]. Mandibeln 2-spitzig.
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Abb. 35
→ 53b-Vorderhüften zapfenförmig, hängend. Fühlerglieder wenigstens zum Teil asymmetrisch, die vorletzten Glieder bilden keine lockere Keule.
#53b
Melyridae Leach, 1815🗺ColeowebFlügeldecken mit breiten, bis zur Spitze deutlich von der Seite sichtbaren Epipleuren. Fühler manchmal ziemlich kurz. 1. Tarsenglied an allen Beine kürzer als das 2..
Dasytidae Laporte, 1840🗺Coleoweb-Die Epipleuren verlöschen vor der Flügeldeckenspitze und sind von der Seite höchstens vorn sichtbar. Fühler nicht auffällig kurz. 1. Hintertarsenglied so lang oder gewöhnlich länger als das 2.
#54
Elateroides J. C. Schaeffer, 1777🗺ColeowebKörper ungewöhnlich lang und fast zylindrisch, aber weich und deshalb oft etwas zusammengefallen. Halsschild stärker gewölbt und mit wulstigem Seitenrand; Beine und Tarsen sehr schlank [Abb. 122], ♂ mit gefächerten Kiefertastern. Familie Lymexylidae, Gattung (=Hylecoetus Latr.)
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Abb. 122
→ 55-Körper nicht auffallend lang und zylindrisch
#55
Lampyridae Latreille, 1817🗺ColeowebMit Leuchtorganen auf dem 5. und 6. Hinterleibssegment. Augen sehr groß, kugelig. Meist Halsschild vorn halbkreisförmig vorgezogen, den Kopf vollständig bedeckend. ♀ oft nur mit Flügelstummeln [Abb. 123]. (Im Süden Europas die Gattung Luciola ohne vorgezogenen Halsschild, an den großen Augen und den Leuchtorganen aber sofort kenntlich.)
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Abb. 123
→ 56-Ohne Leuchtorgane.
#56
→ 56aMittelhüften deutlich getrennt. Trochanteren groß, länglich oder die mittleren und hinteren etwas dreieckig mit nach hinten gerichteter Spitze [Abb. 124]. Halsschild und Flügeldecken meist stärker skulptiert, die Flügeldecken auffallend netzartig.
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Abb. 124
→ 57-Mittelhüften sehr genähert. Flügeldecken nie netzartig skulptiert. Trochanteren länger zugespitzt, nie dreieckig [Abb. 125]
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Abb. 125
#56a
Omalisidae Lacordaire, 1857🗺ColeowebVorderbrust mit kleinem, schmalem Prosternalfortsatz [Abb. 126], Mesosternum mit kleiner Grube zur Aufanhme dieses Fortsatzes. Trochanteren länglich mit gerader Ansatzfläche für die Schenkel. Flügeldecken dunkelrot mit dunklem Nahtsaum [Abb. 127], selten braun.
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Abb. 126
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Abb. 127
Lycidae Laporte, 1838🗺Coleoweb-Vorderbrust ohne deutlichen Prosternalfortsatz [Abb. 128], Mesosternum ohne Grube. Trochanteren groß, dreieckig, mit nach hinten gerichteter Spitze [Abb. 124]). Die Flügeldecken auffallend netzartig und bei unseren Arten brennend rot oder gelbrot [Abb. 129].
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Abb. 128
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Abb. 124
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Abb. 129
#57
Drilidae Blanchard, 1845🗺ColeowebBeine mäßig lang und ziemlich kräftig. Fühler sehr kräftig, stark gesägt [Abb. 130] oder gekämmt [Abb. 131]. Färbung unserer mitteleuropäischen Arten einfarbig schwarz oder schwarz mit gelben Flügeldecken, im Mittelmeergebiet auch schwarz mit rotem Halsschild. Eigentliche taxonomische Einstellung: Familie Elateridae, Unterfamilie Agrypninae, Tribus Drilini. Da die Umstellung noch nicht allgemein vollzogen ist, verwende ich die bisherige Klassifikation als eigenständige Familie
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Abb. 130
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Abb. 131
Cantharidae🗺Coleoweb-Beine lang und schlank. Fühler lang und dünn, oft schwach gesägt. Färbung sehr verschieden, meist bunte Arten [Abb. 132].
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Abb. 132
Enthaltene TaxaAgyrtidaeAnobiinaeBacaniusBostrichidaeBuprestidaeByrrhidaeByturidaeCantharidaeCerambycidaeCerophytidaeCholevidaeCleridaeColonidaeCossoninaeCryptophagidaeCucujidae_FHLDascillidaeDasytidaeDermestidaeDerodontidaeDrilidaeDryopidaeElateridaeElateroidesElmidaeErotylidaeEucinetidaeEucnemidaeHydrophilidaeLampyridaeLanguriidaeLeiodidaeLeptinidaeLimnichidaeLissominaeLycidaeLyctinaeLymexylidaeLymexylonMalachiidaeMelyridaeNitidulidaeNosodendridaeOmalisidaePhalacridaePhloiophilidaePlatypodidaePsephenidaePtilodactylidaePtinidaeRhizophagusScaphidiinaeScirtidaeScydmaeninaeSilphidaeSphaeritidaeSphindidaeStaphylinidaeThorictinaeThroscidaeTrogositidae
Erstellt am: 13.10.2002 · Letzte Aktualisierung: 17.10.2025 - 17:34:36
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