Tropiderinus Reitt.

ColeopteraRhynchophoraAnthribidae
Von Arved Lompe (n. R. Frieser)
Frieser, R. (1981): Die Anthribiden der Westpaläarktis einschließlich der Arten der UdSSR - Mitteilung. d. Münchner Entomologischen Gesellsch., 71:33-107 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Frieser1981 Anthribidae.pdf"
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interruptus Reitter3. Fühlerglied fast doppelt so lang wie das 4. Habitus [Abb. 1]. Behaarung an Kopf und Rüssel überwiegend bräunlich und greis untermischt. Am Halsschild eine unregelmäßige, im Bereich des Quereindrucks erweiterte Mittelbinde. An den Seiten gefleckt. Schildchen hell. Ein kurzer Nahtfleck dahinter seitlich bogenförmig um die Subbasalwölbung ausgedehnt. Die Makel hinter der Mitte se itlich bis zum 4. Zwischenraum und an der Naht durch einen schmalen Ast miteinander verbunden. Rest der Flügeldecken schwach gitterförmig dunkel und hell gefärbt. Pygidium wie Rüssel gefärbt. Fühler und Beine rotbraun, wie die Unterseite dünn greis behaart. Das 3. Fühlerglied am längsten, fast doppelt so lang wie das 4.; 4.-8. Glied nahezu gleichlang, das 8. aber schon etwas verdickt, beim ♂ mit der gesamten Keule auf der Unterseite mit lang abstehender, bürstenförmiger, dunkler Behaarung. Keule kompakt, beim ♂ das 9. Glied dreieckig, 1/4 länger als breit, 10. quer, doppelt so breit wie lang, Endglied rundlich, schmaler als 10 [Abb. 2]. Beim ♀ 1/4 kürzer, die einzelnen Glieder entsprechend verkürzt. Lebensweise unbekannt. 2-3,5 mm. Kaukasus: Araxastal (Typen), Jordanien.
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Abb. 1
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Abb. 2
munieri Bedel-3. Fühlerglied nur wenig länger als das 4.. Dem interruptus sehr ähnlich und nur durch die Fühler verschieden. Fühler länger, beim ♂ überragt die Keule den Hinterrand des Halsschildes, beim ♀ die Mitte. Fühler beim ♂ ab dem 8. Geißelglied auf der Unterseite lang und dicht, bürstenartig behaart [Abb. 3]. Das 3. Fühlerglied ist zwar auch das längste, aber nur wenig länger als das 4. und 2/3 länger als das 2. Bis zum 8. allmählich an Länge abnehmend, das 8. so lang wie das 2. Glied. Das 9. reichlich doppelt so lang wie breit, das 10. breit becherförmig, Endglied kurzoval, zugespitzt [Abb. 3]. Lebensweise unbekannt. 2,5-3,5 mm. Südspanien, westliches Nordafrika. .
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Abb. 3
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Abb. 3
Erstellt am: 24.11.2019 · Letzte Aktualisierung: 24.11.2019 - 19:22:17
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