Größere, ziemlich gestreckte Art, 1,6 mm. Rotbraun, Fühler gestreckt, gegen die Spitze nur schwach verdickt, ihr 3. Glied viel kürzer als das 4., 4. bis 7. Glied beträchtlich länger als breit, das 8. bis 10. annähernd quadratisch. Halsschild etwas, die ovalen Flügeldecken etwa 1,4 x länger als breit. Humeralfalten scharf markiert, lang, nach hinten leicht divergierend. Aedoeagus langgestreckt, in eine scharfe Spitze auslaufend [Abb. 1]. Italien (Trento, Piemont, Emilia, Toskana, Latium, Apulien).
Größer, über 1,3 mm. Kopf vorne flach eingedrückt, Supraantennalhöcker daher hoch erhoben. Rotbraun, die Extremitäten etwas heller gefärbt. Aedoeagus von oben betrachtet im Umriß annähernd oval [Abb. 4]. Im Inneren des Präputialsackes befindet sich eine breit U-förmige Chitinleiste, der Querbalken des U nach hinten beiderseits in eine scharfe Spitze ausgezogen, die Seitenarme des U kurz, stark divergierend. Vor demselben befinden sich im Präputialsack verschiedene Chitinversteifungen, über denen sich eine ovale, mit zahlreichen Chitinzähnchen versehene Partie der Präputialsackwand befindet. Irland, Großbritannien, Mitteleuropa südwärts bis Norditalien und Illyrien. (=hopfgarteni Gglb.)
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Größer, 1,15 bis 1,3 mm [Abb. 5]. Gewölbter, aber zugleich gestreckter. Rotbraun (f. typ.) oder pechschwarz (ab. nigrescens Reitt.), die Extremitäten rotgelb. Kopf fein punktiert, mit flachen, aber deutlichen Supraantennalhöckern; Fühler [Abb. 6]. Halsschild und Flügeldecken schräg abstehend, etwas kürzer behaart als bei der folgenden Art. Aedoeagus ähnlich sparshalli, jedoch die U-förmige Chitinleiste im Präputialsack mit annähernd parallelen Armen, diese kürzer als der Querbalken. Dieser beiderseits nach hinten nur in eine kurze Spitze vorspringend. Vor der U-förmigen Leiste befindet sich im Inneren des Präputialsackes ein stark chitinisiertes Rohr von nach hinten stufig abnehmender Dicke [Abb. 7]. Nord- und Mitteleuropa, Teile Südeuropas. . (=sparshalli Reitt. et Gglb., nec Denny)


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-Kleiner, 1,1 bis 1,15 mm [Abb. 8] [Abb. 9]. Flacher und zugleich gedrungener gebaut, meist dunkel rotbraun, die Extremitäten heller gefärbt, ziemlich lang und dicht behaart. Kopf punktiert, Stirn flach, Supraantennalhöcker kaum markiert. Fühler zur Spitze stärker verbreitert als bei helvolus. Aedoeagus ähnlich gebaut wie bei helvolus und sparshalli, die Seitenarme der U-förmigen Chitinleiste so lang wie der Querbalken, dieser beiderseits nach hinten in eine scharfe und lange Spitze ausgezogen. Zwischen den Seitenarmen des U sieht man zwei stumpfe, nach hinten gerichtete Chitinzähne und vor diesen ein kleines mit Chitinzähnchen besetztes Feld der Präputialsackwand [Abb. 10] [Abb. 11]. Nord- und Mitteleuropa, Rußland. Lebt bei Ameisen besonders der Formica rufa-Gruppe, sowie bei Lasius fuliginosus und brunneus.



tarraconensis Franz🗺
Flügeldecken des ♂ ziemlich weit vor der Spitze, dicht neben der Naht mit einer kleinen länglichen Erhabenheit. Gelbrot. Fühler dünn, gegen die Spitze stark verdickt. 1,25-1,30 mm. Aedoeagus [Abb. 12]. Südkärnten, Julische Alpen, Krain, Kroatien. Anmerkung: Dieser Art steht eine Art aus Nordostspanien sehr nahe. Sie ist etwas kleiner, die Fühler sind etwas gestreckter, der Aedoeagus ist im Verhältnis zu seiner Breite beträchtlich länger.
Zweifarbig, Kopf und Halsschild heller, meist rotbraun, Flügeldecken dunkler, meist kastanienbraun gefärbt. 1,15-1,2 mm. Aedoeagus eiförmig, apikal mit zwei gegeneinander beweglichen, eine Zange bildenden Chitinarmen. Im Inneren des Präputialsackes befindet sich eine V-förmige Chitinleiste, die beiden Arme derselben sind nach vorne gerichtet, am Ende hakenförmig nach innen gekrümmt, zwischen ihnen befinden sich zwei mit Chitinzähnchen besetzte, nach vorne und außen gekrümmte, palmwedelförmige Gebilde. Parameren distal mit zwei längeren und mehreren kürzeren Börstchen [Abb. 13]. Östl. Österreich, Slowakei, Ungarn, Siebenbürgen, Kroatien, Krain, Istrien, Südalpen westwärts bis Piemont.
Größer, 1,15 bis 1,3 mm. Augen groß, stark vorgewölbt, Aedoeagus dem des geticus ähnlich, die palmwedelförmigen Gebilde mit einer viel größeren Zahl von Zähnchen besetzt. Parameren distal nur mit einer längeren und einer kürzeren Borste [Abb. 14]. Südostfrankreich, Nordwestitalien.
-Kleiner, 1,05 mm. Augen flach gewölbt. Aedoeagus distal in spitzem Bogen abgerundet, Parameren mit zwei annähernd gleich langen, terminalen Borsten. Im Inneren des Präputialsackes befindet sich ein U-förmig gebogenes Chitingebilde, zwischen dessen nach vorne gerichteten Enden sich zwei mit wenigen Chitinzähnchen besetzte, sehr kurze, palmwedelförmige Gebilde befinden [Abb. 15]. Ostkarpaten. 