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Augen groß, die ganze Seiten des Kopfes einnehmend. Fühler schlank, Glied 4 und 5 gleich gebildet, Endglied nicht breiter als lang, Vorderrand des Kopfes nicht aufgebogen. Pechbraun bis schwarz, Halsschildmitte und Flügeldecken oft bräunlichrot, Fühlerbasis rötlich, Beine gelb, Halsschild mit glattem Seitenrand , seine Punktur längsrunzelig verflossen. Flügeldecken hinter der Schulter mit einer Längsfalte, die innen von einer feinen Furche begrenzt ist. 3,5-4 mm. ♂: Sternit VIII [Abb. 1]. Die Parameren von der Basis an frei stehend, gerundet nach außen gekrümmt [Abb. 2] [Abb. 3]. D: Überall häufig. Untergattung Epomotylus Thoms.


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-Fühler wie die Beine ganz rotgelb und dadurch von allen bei uns heimischen Arten verschieden. Pechschwarz, glänzend, Flügeldecken dunkel rotbraun, Hinterleib braun [Abb. 5]. Die sehr großen Augen nehmen wie bei dem viel größeren sculptus die ganzen Kopfseiten ein. Hinterkopf vom Hals durch eine gerade Querfurche getrennt [Abb. 4]. Fühler schlank, Glied 3 hinter der Mitte eingeschnürt, Glied 4 klein und rundlich, die Fühlerglieder vom 5. Glied an matt, Glied 5 wesentlich größer als Glied 4. Schildchen glatt, Kopf, Halsschild und Flügeldecken längsrissig skulpturiert. 2-2,7 mm. Unausgefärbte Stücke sind nicht selten. ♂: VIII Sternit [Abb. 6], Aedoeagus [Abb. 7]. D: Ost- und Südostasien; in Europa erstmals 1975 in Finnland, 1977 in Holstein festgestellt (Autokescher), heute wohl in ganz Mitteleuropa. Untergattung Oxytelus s.str.



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Augen klein, fein facettiert [Abb. 10]. 3,8-5 mm [Abb. 11] [Abb. 12]. ♀: Augen kaum länger als die Schläfen bis zur Halsabschnürung. ♂: Augen nur halb so lang wie die Schläfen; am Hinterkopf sind die Schläfen durch bogenförmige Furchen abgegrenzt, die in der Mitte weit voneinander getrennt sind; der Scheitel geht also ohne Absatz in den Hals über [Abb. 13]. Sternit VII am Hinterrand mit 2 kleinen Höckern; Sternit VIII [Abb. 14]. Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16]. D: Verbreitet, im Norden ziemlich häufig, sonst selten. Untergattung Tanycraerus Thoms.






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-Augen groß, grob facettiert [Abb. 17]. 4-5 mm. Habitus [Abb. 18], [Abb. 19]. ♀: Augen fast die ganzen Kopfseiten einnehmend [Abb. 8], die Schläfen ca. 1/3 so lang wie die Augen und flach. Spermatheka [Abb. 20]. ♂: Es kommen 2 verschiedene Kopfformen vor: a) Augen etwas länger als die stark entwickelten, backenförmigen Schläfen [Abb. 21]; b) Augen etwas mehr als doppelt so lang wie die flach gewölbten Schläfen [Abb. 22]. Sternit VII am Hinterrand in der Mitte trapezförmig vorgezogen [Abb. 23]; Sternit VIII [Abb. 24] [Abb. 25]. Aedoeagus [Abb. 26] [Abb. 27]. B: Im Dünger, aber nicht häufig. D: verbreitet, nach Westen seltener. Untergattung Oxytelus s.str. Anmerkung: Ganglbauer hat als Augen- beziehungsweise Schläfengröße des ♂ so angegeben: ". . .mit gerundeten, die halbe Augenlänge erreichenden Schläfen". Reitter hat in der Fauna Germanica eine andere Angabe gemacht: "Schläfen kurz, beim ♀ kaum 1/2 so lang, beim ♂ kaum ganz so lang als die Augen", die dann von den folgenden Bearbeitern übernommen oder unformuliert wurde; bei Lohse sind "die Schläfen knapp so lang wie die Augen" und bei Schülke die "Augen etwas länger als die Schläfen." Vermutlich ist die Augengröße beim ♂ recht variabel und im Extremfall kommen sogar Tiere vor, die einen kleinen Kopf mit großen Augen haben wie die ♀ [Abb. 22]. Sie sind von ♀ am trapezförmig ausgezogenen Sternit VII zu unterscheiden [Abb. 28]. Übergänge in der Kopfform habe ich bei meinem Material bisher nicht feststellen können.













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Größer, sehr glänzend, schwarz mit rötlicher Fühlerbasis und rötlichen Beinen [Abb. 29]. Die vorletzten Fühlerglieder nicht quer, Halsschild am Seitenrand undeutlich gekerbt [Abb. 30], Punktur auf Kopf und Halsschild nur in geringem Maß runzelig verflossen, in der Mitte freistehend. 3,5-4,8 mm. ♂: VIII Sternit [Abb. 31]. Aedoeagus [Abb. 32]. B: Im ersten Frühjahr an feuchten Stellen in der Bodenstreu. D: Im Norden ziemlich häufig, sonst seltener. Untergattung Oxytelus s.str.


