recticollis Graells, 1858-Ganz schwarz, glänzend, nur die Klauen rötlich gefärbt. Oberseite mit außerordentlich kurzer, gelblicher, duftförmiger Behaarung, oberflächlich fast kahl erscheinend. Die Fühler kräftig, beim ♂ kaum die Mitte des Körpers erreichend, Glied 2 klein, kaum länger als breit, die folgenden dick, zur Spitze wieder dünner werdend, verkehrt konisch, Glied 3 viel länger als 2 und etwas kürzer als 4, die mittleren Fühlerglieder mehr wie doppelt so lang als breit. Kopf samt den Augen auch beim ♂ deutlich schmäler als der Halsschild, dicht und stark punktiert. Halsschild subquadratisch, so lang oder kaum so lang als breit, etwas schmäler als die Flügeldecken, seitlich schwach gerundet, deutlich fein gerandet, vor den Hinterwinkeln ausgeschweift, die letzteren kurz und schwach nach außen vortretend, oben nicht sehr fein, mäßig dicht punktiert, mit der Spur einer verkürzten Mittellinie. Flügeldecken parallel, an der Spitze zugerundet, oben mit ziemlich starken etwas furchig vertieften Streifen, die Punkte derselben dicht gestellt und mehr weniger viereckig, zur Spitze kaum stärker eingedrückt, die flach gewölbten Zwischenräume außerordentlich fein und ziemlich dicht punktuliert. Tarsen wenig lang, Glied 4 derselben wenig kleiner als das vorhergehende. Perris beschrieb diese Art nach Stücken mit hellem Mund, zur Spitze allmählich braunen Fühlern, helleren Knien und Tarsen. 12. mm. Spanien: Sierra de Bejar, Escorial. (=championi Reitt.)