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-Wangenfortsatz vorhanden (wie bei Cryptophagus [Abb. 5]), Fühler kompakter, die Keule weniger scharf abgesetzt. Untergattung Micrambinus Reitter Flügeldecken gelbbraun mit einem dunklen Querband in der Mitte [Abb. 6]. Halsschildvorderwinkelverdickung kurz, seitlich nicht vorspringend. Halsschild gerundet, am Seitenrand kräftig gezähnelt, etwa in der Mitte am breitesten [Abb. 7]. Körper länglich oval, rostrot. Flügeldecken normalerweise mit einem ausgedehnten dunklen Fleck in der Mitte. 1,8-2,2 mm. ♂: Parameren [Abb. 8]. B: Aus verpilztem Laubholzreisig zu sieben, an Nadelholz, an Pilzen. D: Vorzugsweise im östlichen Mitteleuropa; Ziemlich selten.



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Halsschild wenig quer (B/L ~1,4-1,55) [Abb. 9] [Abb. 10], Vorderwinkelverdickung ~1/4 der Seitenlänge des Halsschilds, dahinter gerundet zur Basis verengt. Gedrungener, ± Iang oval. Einfarbig rotbraun, Oberseite weniger stark punktiert als bei longitarsis. Fühler beim ♀ kürzer, beim ♂ gewöhnlich gestreckt, aber das 6. und 8. Glied nicht länger als breit und das 5. Glied deutlich kürzer als das 3. ♂ lassen sich an den etwas erweiterten Vordertarsen erkennen. Aedoeagus [Abb. 11] und Parameren [Abb. 12] [Abb. 13]. 2,2-2,4 mm. B: Wohl überall in Fichtenwäldern, nicht selten; im Frühjahr leicht in Anzahl von Fichtenzweigen zu klopfen. D: Europa. (=pfefferi Roub.)




-Halsschild stärker quer (B/L ~1,6-1,7). Halsschildseitenränder schwach gezähnt und gerade zur Basis verengt. Vorderwinkelverdickung ~1/3 der Seitenlänge. Flügeldecken feiner und viel weitläufiger punktiert als der Halsschild. Rotbraun. Aedoeagus [Abb. 14]. 1,7-2,1 mm. B: Gern auf Blüten von ·Pistacia lentiscus·, ·Acacia cyanophylla·, ·Tamarix parviflora· und ·Euphorbia· Arten. D: Griechenland, Jordanien; Malta.
Gelbraun mit rotbraunem Kopf und Halschild. Seitenränder das Halsschilds fein gezähnt, bis zur Mitte parallel, dann zur Basis gerade verengt. Aedoeagus [Abb. 15]. 2,4 mm. D: Albanien, Kaukasus, Mongolei.
-Kopf, Halsschild und Fühler rostbraun, Flügeldecken gelbbraun. Halsschild mäßig quer (B/L ~1,6), die Seitenränder deutlich gezähnt, in gleichmäßiger Kurve zur Basis verengt oder bis zur Mitte parallel und dann zur Bais gerade verengt. Aedoeagus [Abb. 16]. 1,8-2,5 mm. D: Von Abanien bis Mittelasien verbreitet.
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Halsschildkontur am Hinterrand der Vorderwinkelverdickung gewinkelt, vorragend und (!) die Seitenränder das Halsschilds nur sehr fein gezähnt, nach hinten zur Basis gerade und ziemlich stark verengt [Abb. 17]. Gelbbraun. Aedoeagus [Abb. 18]. 1,8-2 mm. D: Kanarische Inseln: La Palma, Gomera, Teneriffa, Gran Canaria.

Halsschildseitenrand grob gezähnt, bis zur Mitte parallel, dann fast winkelig zur Basis verengt [Abb. 19]. Aedoeagus an der Spitze mit einer kleinen Erweiterung [Abb. 20]. 2-2,3 mm. D: Entwickelt sich wie perrisi (LZ >>>12) in Nestern des Kiefernprozessionsspinners (·Thaumatopoea pityocampa·). D: Südfrankreich, Italien, Südschweiz Von perrisi (LZ >>>12) mit gleicher Lebensweise durch gleichmäßige Behaarung zu unterscheiden.

-Halsschildseitenrand vom Ende der Vorderwinkelverdickung zur Basis verengt [Abb. 21], der Halsschild also vor der Mitte am breitesten, an der Basis deutlich schmäler als die Flügeldecken. Halsschild mäßig quer (B/L = 1,6). 2 mm. D: Spanien, Großbritannien. Sehr selten.
5. Fühlerglied so lang wie das 3., Fühler sehr schlank, sämtliche Glieder der Geißel gestreckt. Langgestreckt parallelseitig, besonders der Halsschild weniger quer [Abb. 22]. Dunkelbraun bis schwärzlich. Aedoeagus [Abb. 23], Parameren [Abb. 24]. 2,2-2,7 mm. B: Boreoalpin; an Fichten D: Nordeuropa und östliche Alpen, sehr selten.


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Augen normal, halbkugelig und vorstehend. Das 3. Fühlerglied etws länger als das 2., das 5. deutlich länger als das 4. und das 6. und etwa 1,5-2 x so lang als breit. Halsschild mäßig breit (B/L ~ 1,7), an der Basis deutlich schmäler als die Flügeldecken; die Seitenränder gezähnt und zur Basis verengt [Abb. 25]. Braungelb, Oberseite etwas grau schimmernd behaart, Behaarung einfach und ziemlich anliegend, selten mit längeren, aufstehenden Haaren durchmischt und dann von villosus mit Sicherheit wohl nur durch Genitaluntersuchung zu trennen. Aedoeagus [Abb. 26] [Abb. 27]. 1,8-2,3 mm. B: An blühenden Papilionaceen (·Ulex·, ·Sarothamnus· etc.), gelegentlich in Anzahl. D: Weit verbreitet, aber selten, (=vini (Panz., 1797))



-Halsschildseitenrand zur Basis im Bogen verengt. Aedoeagus [Abb. 29]. 1,9-2,0 mm. B: Entwickelt sich in Nestern des Kiefernprozessionsspinners (·Thaumatopoea pityocampa·). D: Mittelmeergebiet bis Slowenien und Bulgarien. Von umbripennis (LZ >>>8) mit gleicher Lebensweise durch ungleichmäßige Behaarung zu unterscheiden.
Ungeflügelt. Augen groß, halbkugelig und vorragend. Halsschild quer (B/L ~1,7), die Seitenränder gezähnt und im Bogen zur Basis verengt. Vorderwinkelverdickung relativ groß, ca. 1/3 der Halsschildseitenlänge, seitlich nicht vortretend. Aedoeagus [Abb. 30]. 1,7- 1,9 mm. D: Kanarische Inseln: El Hierro.
Vorderwinkelverdickung des Halsschilds sehr kurz, nur 1/7-1/8 der Seitenlänge messend, von oben nicht sichtbar; die Seitenränder bis zur Mitte parallel, dann zur Basis verngt. Aedoeagus [Abb. 31]. 2-2,4 mm. D: Südrußland (Sarepta).
Augen asymmetrisch, stark konisch vorspringend. Halsschild stark quer (B/L = 1,8-1,9), die Seitenränder deutlich gezähnt und in gleichmäßiger Kurve zur Basis verengt [Abb. 32]; Vorderwinkelverdickung ~1/3 der Seitenlänge, aufgebogen, mit der Stirnfläche mehr nach außen orientiert [Abb. 33]. Halsschild und Flügeldecken sehr dicht, der Halsschild kräftiger punktiert. Aedoeagus [Abb. 34]. Parameren [Abb. 35]. 1,9-2,1 mm. B: Vorzugsweise montan bis subalpin, in Nadelwald verstreut und selten. D: In Europa weit verbreitet. (lindbergorum (Bruce, 1934))



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-Augen symmetrisch, halbrund und nicht auffällig vorspringend. Halsschild mäßig quer (B/L = 1,6-1,7), schmäler als die Flügeldecken; Seitenränder fein gezähnt, zur Basis verengt; Vorderwinkelverdickung kleiner (~1/4 der Seitenlänge), weniger aufgebogen, aber seitlich stärker vorspringend, die Stirnfläche mehr schräg nach vorn orientiert [Abb. 36]. Von pilosula meist auch durch die zwar ebenso dichte, aber etwas feinere Punktur der Oberseite zu trennen [Abb. 37]. Aedoeagus [Abb. 38] [Abb. 39]. 1,8-2,3 mm. B: Gerne auf Blüten (·Sarothamnus·, ·Ulex·, ·Carduus·, ·Cirsium·, ·Ilex·) gelegentlich in Menge anzutreffen, aber im allgemeinen verstreut und selten. D: Europa. (=villosus (Heer, 1841)) Von ulicis (LZ >>>11) kommen Exemplare vor, welche ausnahmsweise eine doppelte Behaarung besitzen; diese dürften nur durch Genitaluntersuchung von woodroffei zu unterscheiden sein.


