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Halsschildhinterecken rechtwinklig. Äußere Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen ohne zusätzliche verstreute Punkte (nicht mit den normalen Punkten der Umbilicalserie im 9. Zwischenraum verwechseln!). Dunkel braunschwarz, manchmal mit schwachem Metallschimmer. Halsschild vorne zerstreut, zur Basis dicht und stark punktiert. 8-11 mm. D: Mittelmeergebiet.
-Halsschildhinterecken breit abgerundet. Äußere Zwischenräume der Flügeldeckenstreifen mit verstreuten Punkten besetzt. Sonst wie der vorige. 9-11 mm. D: Mittelmeergebiet.
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Die 2-3 äußeren Zwischenräume der Flügeldecken punktiert und behaart; in seltenen Ausnahmen kann sich die Punktur auch weiter auf die Scheibe ausbreiten (a. semipunctatus Dejean 1829) oder es sind die abwechselnden Intervalle punktiert (a. interstitialis Gredler 1863). Oberseite fast stets metallisch, meist grün, oft bronzefarben, selten schwarz. Fühler und Beine gelbrot oder die Beine ± geschwärzt. Halsschild zur Basis etwas verengt, die Hinterwinkel schwach stumpfwinklig, seine Mitte in größerem Umfange unpunktiert. Aedoeagus [Abb. 7]. 9-12 mm. D: Paläarktische Art, von der Ebene bis in subalpine Lagen, fast überall häufig (=aeneus F.)



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Basalleiste der Flügeldecken breit, der Basalrand biegt in starkem Bogen nach vorn um und bildet mit dem Flügeldeckenseitenrand einen ± spitzen Winkel. Flügeldecken beim ♂ besonders auf der Scheibe glänzend, außer der Chagrinierung ist zusätzlich eine feine Mikropunktierung der Intervalle deutlich (50 X). Flügeldecken beim ♀ matt seidenglänzend, das Zähnchen an der Sitze und die Randung des Analsternits stark entwickelt [Abb. 1]. 11-14 mm. B: Auf Äckern und Ödland unter Steinen und faulenden Stoffen. D: West-, Süd- und Mitteleuropa, bei uns nicht häufig, nur in Wärme-(Kalk-)Gebieten häufiger.
-Basalleiste der Flügeldecken schmäler, der Basalrand läuft in leichtem Bogen zu den Schulterecken und bildet mit dem Seitenrand einen stumpfen (~ 110°) Winkel. Flügeldecken meist ohne Metallschimmer und deutlich chagriniert, die Intervalle erloschen, kaum sichtbar punktiert. 11-13,5 mm. D: Südosteuropa, südöstliches Mitteleuropa; westlich bis Thüringen (Harz) und Österreich östlich Salzburg. In Bayern fraglich. caspius ssp.
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Kopf meist weniger verdickt, Flügeldeckenbasalrand zum Schulterzähnchen schmäler, Episternen der Hinterbrust deutlich länger als breit. Körper weniger breit, Halsschild nach vorn länger und stärker verengt, Vorderrand deutlich schmäler als die gerade Basis. Vorderschienen meist mit 4, selten mit 3 Präapikaldornen. Hinterrand der Hinterschenkel mit 4 oder mehr Borsten. Schwarz, glänzend und meist mit ± starkem Metallschimmer [Abb. 11], ♀ matt, sehr selten etwas grün oder blau metallisch. Die Beine rot bis rotbraun, selten die Schenkel verdunkelt. Aedoeagus [Abb. 12]. 8-11 mm. B: Xerophil, auch auf Äckern. D: Europa ohne den hohen Norden, Asien östlich bis Kirgisien und Westturkestan. Bei uns überall häufig.

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-Kopf meist stärker verdickt, Flügeldeckenbasalrand zum Schulterzahn breiter. Episternen der Hinterbrust wenig länger als breit. Körper breiter und flacher. Halsschild breiter, nach vorn nur kurz und schwach verengt, sein Vorderrand nur wenig schmaler als die leicht konkave Basis. Vorderschienen meist mit nur 3 Präapikaldornen. Hinterrand der Hinterschenkel mit nur 3 Borstenpunkten. Schwarz, glänzend, matt. Körperanhänge rotbraun. 10-11 mm. D: In den Alpen und deren Vorland, Österreich, der Slowakei, südlich bis Norditalien und Serbien verbreitet; aus dem übrigen Gebiet zwar mehrfach gemeldet, aber oft verkannt. Allenfalls in montanen Gebieten zu erwarten. Meist nicht häufig.
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Größere (11,5-14 mm), breitere Art [Abb. 14]. Halsschild zur Basis kaum verengt, die Seiten nicht eingebuchtet, zwischen Hinterecke und Basalgrube breit verflacht. Oberseite metallisch grün, seltener kupfrig oder blau, Fühler und Beine gelbbraun, Fühler vom 2. Glied an oder wenigstens zur Spitze teilweise geschwärzt. Flügeldecken durch dichte Skulptur matt, besonders bei den ♀. Beide Geschlechter wenig verschieden. Aedoeagus: [Abb. 15]. D: Vom Mediterrangebiet nördlich bis Südengland, Lothringen, das südliche Österreich, Mähren und die Slowakei, östlich bis zum Kaukasus und Syrien, nicht häufig bis selten.

Schultern stumpf verrundet, die Flügeldecken daher ± kurz oval. Halsschild vorn weniger verengt, zwischen Basalgrube und Seitenrand kaum abgeflacht. Schwarz, oft mit leichtem Metallglanz, Halsschildseitenrand, Taster und Fühler braun, Fühler oft zur Spitze geschwärzt, Beine rotbraun bis schwarz, Schienen zuweilen ± heller. 10-11,5 min. B: Auf xerothermen Trockenrasen. D: Pontische Art, westlich bis Österreich (Niederösterreich, Neusiedler See, Burgenland) und Slowakei, östlich bis Südrußland. In Mitteleuropa sehr verstreut und selten.
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Die Halsschildseitenrandkehle zur Basis stark erweitert, so daß der Raum zwischen Basalgrube und Seitenrand verflacht ist [Abb. 13]. Halsschildvorderhälfte unpunktiert. Braunschwarz, Halsschildseiten rötlich durchscheinend, Flügeldecken beim ♂ schwach metallisch (meist dunkelgrün) [Abb. 16], beim ♀ matt, pechbraun, Fühler und Beine gelbrot bis rotbraun. 8-10,5 mm. B: In Wärmegebieten (auf Kalk- und Sandboden) meist nicht selten, in der Ebene und den Alpen selten. D: Europa ohne den hohen Norden, östlich bis Sibirien.

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-Halsschildseitenrandkehle zur Basis nicht verbreitert, bis zur Hinterecke gleichmäßig schmal, der Raum zwischen Seitenrand und Basalgrube leicht gewölbt. Halsschild meist auf der ganzen Fläche fein und weitläufig punktiert, die Punktur zur Basis kräftiger und dichter. Oberseite metallisch grün [Abb. 17] [Abb. 18], blau oder kupfrig, selten schwarz, ♂ wenig glänzender als das ♀, Aedoeagus: [Abb. 19]. Fühler vom 2. Glied an ± geschwärzt, Beine meist dunkel. 8-11,2 mm. B: Gern auf Kulturland und wie rufipes an Erdbeeren schädlich. D: Von den Azoren über Europa ohne die Britischen Inseln bis Sibirien verbreitet, im Süden sehr häufig, in Mitteleuropa meist nicht selten, aber von sehr schwankender Häufigkeit. Schwarze Exemplare sind von dem ähnlichen attenuatus durch die Beborstung der vorletzten Sternite zu unterscheiden (dort nur jederseits 1 Borste). Beachte auch den sehr ähnlichen affinis mit punktierten (und behaarten) äußeren Zwischenräumen LZ >>>12


Fühler und Beine vollständig gelbrot - rotbraun, Oberseite braun mit schwach bläulichem Schimmer, besonders am Halsschild. Dieser nicht ganz 1 1/2 X so breit wie lang, seine Seiten etwas stärker konvex. Flügeldeckenbasal- und Seitenrand gehen im Bogen ineinander über. Die Episternen der Hinterbrust wenig länger als breit. Hinterleibssternite spärlich punktiert und behaart. ♂ wie ♀ wenig glänzend und deutlich netzartig (isodiametrisch) skulptiert (50 X). 8,5-9,5 mm. D: Rußland (Westsibirien). Soll am Neusiedler See gefunden worden sein, was sehr zweifelhaft ist
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-Fühler meist schon vom 2. Glied ab ± geschwärzt, Beine braun, seltener gelb (f. diversus Dejean 1829), Schenkel meist geschwärzt. Oberseite schwarz mit dunklem Blau-, Grün- oder Bronzeschimmer. Halsschild 1 1/2 X so breit wie lang, seine Seiten etwas flacher konvex. Flügeldeckenbasal- und Seitenrand bilden einen sehr stumpfen Schulterwinkel. Die Episternen der Hinterbrust schmal, fast doppelt so lang wie breit, Hinterleibssternite etwas dichter und kräftiger punktiert und behaart. ♂ glänzend, ♀ matter und stärker schuppig (dachziegelartig) skulptiert (50 X). 8-11 mm. D: Vom Mittelmeergebiet über Kleinasien bis Ostrußland. Wird aus der Slowakei gemeldet.
Halsschild knapp 1,3 x so breit wie lang, mit ± scharf markierten Hinterwinkeln. Episternen der Hinterbrust sehr gestreckt, mindestens doppelt so lang wie breit. Oberseite ganz schwarz oder Flügeldecken braun. Schenkel geschwärzt, Schienen hell. 5,5-7 mm. D: Mittelmeergebiet, von wo die Art nördlich bis Paris, in Mitteleuropa bis Österreich (Neusiedler See, Niederösterreich) und Tschechoslowakei (Mähren) vordringt. Bisher nicht in Deutschland gefunden. (Einen ähnlich schmalen Halsschild hat sulphuripes, dieser aber meist größer, seine Halsschildbasalpunktur nahezu auf die schmalen Basalgruben beschränkt, mit etwas kürzeren Episternen und glänzender, oft metallischer Oberseite. Vergleiche LZ >>>37)

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3. Flügeldeckenintervall hinter der Mitte mit 2-3 Porenpunkten am 2. Streifen. Schwarz, das etwas glänzendere ♂ selten schwach blau schimmernd. Körperanhänge rostrot, Beine, besonders die Schenkel, manchmal geschwärzt. Halsschildhinterwinkel leicht abgerundet, die Basalgruben tiefer und der Kopf meist breiter als bei dem ähnlichen, im Durchschnitt kleineren latus. 10-11,5 mm. B: Vorzugsweise in montanen Waldgebieten und dort meist häufig, im Flachland selten. D: Von Frankreich über Mittel- und Nordeuropa bis Sibirien. (=quadripunctatus Dej.)
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Halsschild nach hinten lang ausgeschweift verengt mit rechtwinkligen Hinterecken, Basis abgeflacht. Schwarz, glänzend, Flügeldecken beim ♀ matt, Fühler rostrot, Beine ± dunkelbraun, Schienen und Tarsen rötlich aufgehellt. 10-14 mm. B: Besonders im Gebirge, fehlt in der Tiefebene. D: Mittel- und Südeuropa, östlich bis Westasien. Meist nicht häufig. (Beachte auch die Gattung >>>Trichotichnus mit ähnlicher Halsschildform.)
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Halsschildseitenrand ± konvex, selten fast gerade verengt, die Hinterecken verrundet, der Vorderrand tiefer ausgebuchtet, Halsschild mehr als 1,5 x so breit wie lang. Kopf groß. Schwarz, schwach glänzend, Flügeldecken des ♀ matt; Beine braunrot oder braun, Schenkel meist schwarz, Fühler rostrot. Flügeldeckenstreifen fein, nicht vertieft. 8-10,5 mm. B: Auf dürrem Sandboden, aber auch im Gebirge. D: Von Ostfrankreich und Belgien, südlich vom Alpensüdrand, über Mittel-, Nord- und Osteuropa bis Sibirien. Meist selten, im Nordosten häufiger. (=fuliginosus Dft, 1812)
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Größere Art von 8-11 mm [Abb. 22]. Halsschildvorderecken stärker vorgezogen, der Seitenrand vorn stark einwärts gekrümmt, die Seitenrandkehle zu den Vorderecken verschmälert; Vorderrand in der Mitte unterbrochen. Kopf ziemlich groß. Schwarz, glänzend, Flügeldecken des ♀ matt. Aedoeagus mit deutlichem Endplättchen [Abb. 23] [Abb. 24], davor unterseits an den Rändern sehr (!) fein gezähnelt [Abb. 25] [Abb. 26]. B: Eurytop, in Mitteleuropa in lichten Waldbeständen und Sandgebieten, geht bis in subalpine Höhen. D: Von Mittelfrankreich bis Sibirien, vom nördlichen Mittelmeerraum bis Nordeuropa, häufig.




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Halsschild mit deutlich vollständiger Vorderrandung, seine Seitenrandkehle zu den Vorderecken nicht verschmälert. Flügeldeckenepipleuren auch bei ausgefärbten Tieren rötlich. Kein oder nur ein angedeuteter Kinnzahn [Abb. 27]. Oberseite beim ♂ ziemlich matt, auch die inneren Intervalle deutlich chagriniert (50 x) und fein punktiert, ♀ noch matter. Die kleinste und schmalste Art der Gruppe [Abb. 28]. Aedoeagus [Abb. 29] [Abb. 30]. 6-7,5 mm. D: Europa ohne die Iberische Halbinsel und den hohen Norden. Da in den älteren Faunenverzeichnissen die beiden folgenden Arten noch nicht berücksichtigt wurden, sind die Verbreitungsangaben für luteicornis unsicher.






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Halsschild zu den stumpfwinklig verrundeten Hinterecken gleichmäßiger und stärker verengt, seine Basis eher schmaler als die Schultern [Abb. 34]. Schulterzähnchen kleiner. Penisspitze kürzer [Abb. 35] [Abb. 36]. 7-8 mm. Von der Krim beschrieben. B: In schattigen Gebieten, in den Alpen bis 2000 m. D: Bisher von Skandinavien bis zum Alpensüdrand, westlich bis zu den Niederlanden, Deutschland und der Schweiz, östlich bis Rußland bekannt geworden. Meist selten. xanthopus ssp.


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-Halsschild zu den verrundet rechtwinkligen Hinterecken leicht ausgeschweift, aber wenig verengt, seine Basis häufig etwas breiter als die Schultern. Die Punktur an der Halsschildbasis gröber, mitunter fast runzelig.. Humeralzähnchen kräftiger. Penisspitze länger [Abb. 37]. 7-8 mm. B: In lichten Auwäldern unter Steinen, morschen Rinden und Genist. D: Von der Schweiz über fast ganz Mittel- und Osteuropa bis Westsibirien verbreitet. In Mitteleuropa nicht in der Tiefebene.
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Die breiten Halsschildbasaleindrücke sehr grob punktiert, außerhalb der Gruben etwas weniger große Punkte an Basis und Seitenrand, manchmal in größerem Umfange fein punktiert [Abb. 21]. Episternen der Hinterbrust sehr lang, nach hinten stark verschmälert. Kopf ziemlich groß. Halsschild vor den Hinterecken ± ausgeschweift [Abb. 20]. Flügeldeckenstreifen mäßig tief. Schwarz, ♂ glänzend, ♀ Flügeldecken matt (manchmal die vorletzten Sternite mit verstreuten Härchen). Halsschildseiten oft fein hell gerandet. Aedoeagus [Abb. 41] [Abb. 42]. 7-9 mm. D: Mitteleuropa, Mittelmeergebiet, östlich bis Westasien. In Küstendünen Belgiens und der Niederlande, im eigentlichen Mitteleuropa noch nicht nachgewiesen.



-Halsschildbasaleindrücke schmal, nicht besonders grob punktiert, einzelne größere Punkte auch außerhalb der Basalgruben. Episternen nicht auffallend lang. Körperform dem honestus ähnlich, aber kleiner, gewölbter und schlanker, insbesondere der Halsschild kaum 1/3 breiter als lang. Schwarz, Oberseite zuweilen mit blau bis grünem Metallschimmer. Nahtwiinkel der Flügeldecken beim ♀ schwach zahnförmig vorspringend. 6-8,5 mm. (Ist der Halsschild flacher, nach hinten wenig verengt und seine Basis so breit wie die Schultern, handelt es sich um abweichend punktierte Exemplare von winkleri, LZ >>>33). D: West- und Südeuropa, nördlich bis Mittelfrankreich. Alte Meldungen aus dem Elsaß, Hessen und Thüringen. Heute wohl nur noch in Österreich und der Tschechoslowakei
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Oberseite der ♂ leuchtend blau oder grün metallglänzend [Abb. 43], das matte ♀ schwächer metallisch. Halsschild an den Seiten ziemlich gerundet, zu den Hinterecken stärker, zuweilen ausgeschweift verengt. Flügeldecken des ♀ mit zahnförmig vorspringendem Nahtwinkel. Apikalpunkte im 7. Flügeldeckenintervall fehlen meist, oft nur 1 Punkt vorhanden. Penis in Aufsicht parallelseitig, das Endscheibchen halbkreisförmig abgerundet. 8-10 mm. D: Von Westeuropa bis Sibirien, nicht in Nordeuropa. In Mitteleuropa nicht in der Ebene, meist an Wärmestellen und nur verstreut und selten, im Südosten anscheinend sporadisch etwas häufiger.
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-Oberseite schwarz glänzend [Abb. 44], gelegentlich mit leichtem Blauschimmer, Flügeldecken des ♀ matt. Halsschild ± rechteckig, an den Seiten weniger gerundet erweitert, nach vorn stärker, zur Basis schwächer, gerade oder meist leicht ausgeschweift verengt. Flügeldeckennaht des ♂ selten etwas zahnförmig ausgezogen. Apikalpunkte im 7., oft auch im 5. Flügeldeckenintervall meist vorhanden, fehlen nur selten. Aedoeagus [Abb. 45]. 8-10 mm. B: In Kiefernheiden und lichten Wäldern. D: Von Nordafrika und Europa ohne den hohen Norden bis Westsibirien. In Mitteleuropa meist nicht selten, nur im Norden und den Alpen seltener. (=rufitarsis Dft)

-Eine gedrungenere (~7,5 mm) und gewölbtere Art mit stumpferen Halsschildhinterecken und kürzeren Episternen in Südwesteuropa. Sie könnte auch im westlichen Mitteleuropa vorkommen.
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Vorderschienen schräg abgestutzt, der Außenwinkel tritt lappenförmig vor [Abb. 46]. Körper breiter und flacher. Halsschildseiten stärker gerundet mit sehr breiter Seitenrandkehle. Fühlerbasis meist stark geschwärzt. Rand der Halsschildbasis in der Mitte ± unterbrochen. 13-16 mm. B: Xerophil in Sandgebieten. D: Von Frankreich bis Sibirien, nördlich bis Südschweden; in Mitteleuropa meist lokal und selten, fehlt im Nordwesten der deutschen Tiefebene, wird östlich der Elbe etwas häufiger.
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-Vorderschienen am Ende quer abgestutzt. Habitus [Abb. 47]. Oberseite gewölbt. Halsschildseiten weniger gerundet, in der Basalhälfte fast geradseitig, die Seitenrandkehle schmal, die Wölbung reicht fast bis zum Halsschildseitenrand, Basalrand vollständig. Fühlerbasis meist weniger geschwärzt. 13-14 mm. B: In Kalkgebieten. D: Von Spanien bis Westsibirien; in Mitteleuropa selten, nur im Süden und Osten.
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Körperanhänge einheitlich gelb bis bräunlich. Flügeldecken im 3. Zwischenraum mit 2 oder 3 eingestochenen Punkten, von denen einer vor der Mitte liegt; 7. Intervall fast stets mit 2-5 feineren Apikalpunkten. Schwarz, Flügeldecken des ♀ matt; Epipleuren rötlich, manchmal auch die Halsschildseiten- und Flügeldeckenränder. Halsschild vor den scharf rechtwinkligen Hinterecken kaum ausgeschweift. 7,5-9,5 mm. B: Bei uns in Sandgebieten, nicht häufig. D: Mittel- und Osteuropa bis zum Nordbalkan und Südrußland.
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Schwarz mit schwachem blauen Schimmer. Schenkel pechbraun, Schienen und Tarsen etwas oder deutlich heller. Aedoeagus: [Abb. 48]. 9,5 mm. D: Kleinasien.

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Fühler einfarbig rötlichgelb bis -braun. Halsschild dem einer Amara ähnlich, an der Basis am breitesten, von der Mitte zur Basis höchstens leicht verengt [Abb. 50]. Schwarz, fettglänzend, Schenkel und Schienen ± geschwärzt. Vorderschienen am Ende quer abgestutzt. An den Seiten des 3. und 4. Sternits mit einer kleinen Gruppe von Porenpunkten und Börstchen. Sehr gedrungene, gewölbte Art. Aedoeagus [Abb. 51] [Abb. 52]. 7,5-10,4 mm. B: Auf Sandboden, vorzugsweise in der Ebene. Kommt ans Licht. D: Von Ost- und Nordfrankreich bis Sibirien und Nordchina; nördlich bis Südschweden und Leningrad, südlich bis Venetien und Siebenbürgen. In Deutschland lokal und selten, nur im Osten häufiger.


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Halsschildseiten gerundet, zu den abgerundet stumpfwinkligen Hinterecken ziemlich stark verengt. Schwarz, fettglänzend, ♀ etwas matter. 1. Fühlerglied hell gelbrötlich, Tarsen rotbraun. 6-8,5 mm. B: In Sandgebieten. D: Europa von Frankreich bis Südrußland und von Nordeuropa bis Norditalien. In Mitteleuropa nicht überall, fehlt in Süddeutschland und Österreich, im allgemeinen selten.
Körper kürzer und plumper. Halsschild im Vergleich zu den Flügeldecken größer, bis zum Seitenrand gewölbt und vor den Hinterecken ohne Schrägeindruck; die sehr schmal gerandeten Seiten gerundet zur Basis verengt, Hinterecken breit abgerundet. Penisspitze vor dem dreieckigen Scheibchen parallel [Abb. 53]. Oberseite metallisch oder schwarz. 7-8,5 mm. D: Südeuropa, Mittelmeergebiet, Kleinasien, Kaukasus. In Mitteleuropa am Neusiedler See und in Süd Kärnten.
-Weniger gedrungen, namentlich die Flügeldecken des Männchens gestreckter. Halsschild weniger gewölbt, mit seitlichem Schrägeindruck, Seitenränder etwas breiter. Die Seiten nach hinten fast gerade verlaufend, zur Basis kaum verengt, Hinterecken sehr schwach abgerundet. Penisspitze kürzer, breit, vor dem dreieckigen Scheibchen allmählich nach hinten verbreitert [Abb. 54]. 7-8,5 mm. D: Südöstliches und südliches Europa, England, 1 alter Fund aus Deutschland.
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Halsschild zur Basis nicht verschmälert, Hinterecken recht- bis fast spitzwinklig, die Basis deutlich konkav und mehr als 1,5 x so breit wie die Halsschildlänge [Abb. 55]. Körper Amara-ähnlich, ziemlich flach. Schwarz oder schwarzbraun, Halsschildseiten und Flügeldecken oft umfangreich rötlichbraun aufgehellt, Fühler und Taster hell rötlichbraun, Beine schwarz oder braun, bei helleren Formen auch zum Teil aufgehellt. 7-8,5 mm. D: Von Westeuropa bis Sibirien und zur Mongolei, im südlichen Nordeuropa noch anzutreffen. In Mitteleuropa im Norden, Westen und Süden nur sporadisch und selten.
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Größere (9-12 mm), gewölbte, ziemlich plumpe Art [Abb. 56]. Vorderschienen mit 3-6 Präapikaldornen, Endsporn verdickt [Abb. 49]. Schwarz, glänzend, Flügeldecken der ♂ matt. An den Beinen höchstens die Tarsen heller. Fühler mit hellem 1. Glied, 2. und 3. (4.) kräftig geschwärzt, die übrigen meist mit dunklem Längsstrich. Bei dieser Art kommen gelegentlich Exemplare mit umfangreicherer Behaarung der Abdominalsternite vor (vergleiche LZ >>>43). Aedoeagus: [Abb. 57]. B: Xerophil in Sandgebieten. D: Paläarktisch verbreitet, in Mitteleuropa nur stellenweise häufiger, meist selten, fehlt den höheren Gebirgen ganz.


Flügeldeckenbasis ohne Porenpunkt am Beginn des Scutellarstreifs. 3. Intervall fast stets ohne Porenpunkt (mit Porenpunkt die var. pseudoanxius Schauberger 1930). Fühler einfarbig hell. Schwarz, Beine zum Teil (besonders die Tarsen) rötlich. Flügeldecken beim ♀ matt. 7,8-9 mm. B: Thermophil. D: Südosteuropa, östlich bis Kaukasus und Krim, westlich ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend (Niederösterreich, Burgenland, Mähren). Diskontinuierlich in Westeuropa (Südfrankreich, Nordspanien).
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Der Borstenpunkt der Halsschildseiten liegt an der Stelle der größten Halsschildbreite, der Halsschild von dort nach hinten nur schwach und fast gerade verengt, Hinterwinkel annähernd rechtwinklig. Flügeldecken etwas breiter, die Furchen sehr fein und die Intervalle flach. Schwarz, fettglänzend [Abb. 58], ♀ matter. Fühler und Beine zum Teil geschwärzt. Aedoeagus [Abb. 59] [Abb. 60]. 6,6-8 mm. B: Xerophil, in Sandgebieten nicht selten. D: Paläarktisch verbreitet. Von dieser Art kommen Stücke mit einer Apikalreihe im 7. Flügeldeckenzwischenraum vor.


-Der Borstenpunkt der Halsschildseiten liegt ein wenig vor der breitesten Stelle, Halsschild nach hinten stärker verengt, seine Hinterwinkel stumpfer. Flügeldecken etwas schmaler, mit breiteren, leicht vertieften Furchen und schwach gewölbten Zwischenräumen. Schwarz, Beine rot- bis dunkelbraun, zuweilen ± geschwärzt, Fühler und Tarsen gewöhnlich gelb bis bräunlich. Aedoeagus [Abb. 61]. 7-8 mm. D: Wie anxius weit verbreitet, aber seltener. Im Rheinland, Hessen, Niederösterreich, Neusiedler-See-Gebiet und Burgenland sowie der Tschechoslowakei festgestellt, wo er nach Havelka häufiger ist als anxius. (Nach Maran 1935 nur eine Rasse des sehr variablen anxius.)
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Halsschild stark quer mit gerundeten Seiten und breit verrundeten oder stumpfwinkligen Hinterecken [Abb. 62]. Vorderschienen mit 3 Präapikaldornen. Die Basalkante der Flügeldecken geht ± im Bogen in den Seitenrand über. ♀ Schwarz oder schwarzbraun, kaum matter als das fettglänzende ♂, Schienen und Tarsen braunrot, Fühler hell gelblichrot. 4,6-6,2 mm. B: Nur auf sonnenexponierten Sandböden, ziemlich häufig. D: Von Südfrankreich bis Westsibirien, in Europa nördlich bis Südschweden. In Mitteleuropa wohl überall. (=vernalis (F.))
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Fühler mit Ausnahme des rotgelben Basalgliedes dunkel, selten ganz hell (pulchrinulus Reitter). Halsschild zur Basis etwas verengt, die Hinterwinkel stumpfwinklig verrundet. Flügeldeckenintervalle leicht gewölbt. Schwarz, Oberseite oft blauviolett schimmernd, Beine schwarz, nur die Tarsen etwas heller. Von dem ähnlich großen anxius durch stumpfwinklige Halsschildhinterwinkel und die gewölbten Flügeldeckenintervalle zu unterscheiden. Aedoeagus [Abb. 63]. 7-8 mm. D: Von Südosteuropa bis Sibirien. Für Mitteleuropa nur einmal in Niederösterreich gemeldet. Heutiges Vorkommen fraglich.
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Kleine Art von 5,5-6,8 mm [Abb. 64]. Halsschild stark quer, fast um die Hälfte breiter als lang, mäßig gewölbt, zu den stumpfen Hinterwinkeln gerundet verengt. Schienen mit 5 Präapikaldornen. Schwarz, glänzend, ♀ matt, Halsschildseitenrand rötlichbraun. Fühler, Taster, Schienenbasis und Tarsen gelbrot. Der Porenpunkt im 3. Flügeldeckenintervall kann fehlen (a. impunctata Kolbe 1931). Aedoeagus [Abb. 65]. B: In Wärme- (Sand-)gebieten. D: Mittel-, nördliches Süd- und Osteuropa, östlich bis Sibirien und Japan. In Mitteleuropa besonders im Norden meist selten.



Beine einfarbig hell rötlich oder rötlichbraun [Abb. 68]. Körper stärker gewölbt, besonders der Halsschild im Bereich der Hinterecken nicht verflacht. Flügeldeckenfurchen an der Spitze nicht vertieft und Intervalle flach. Flügeldecken des ♀ etwas matter als beim ♂. Aedoeagus [Abb. 69]. 8-10 mm. D: Osteuropa bis Sibirien. In Mitteleuropa zwar viele alte Meldungen (Brandenburg, Mittelelbe, Braunschweig, Hannover, Hessen, Pfalz und Lothringen), heute wohl nur noch in Thüringen, der Tschechoslowakei und Österreich (Umgebung Wien, Neusiedler See) und auch dort nur sehr verstreut und selten.

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-Beine ± umfangreich geschwärzt, meist nur die Tarsen und die Schienenbasis heller rötlich [Abb. 70]. Von politus durch den zu den Hinterecken weniger verengten, zwischen Basalgruben und Seitenrand etwas verflachten Halsschild gut zu unterscheiden, auch wenn die Beinfärbung (immatur?) hell ist. Schwarz, Flügeldecken des ♀ matt. Aedoeagus [Abb. 71]. 8,4-11 mm. B: In Mitteleuropa eurytop in offenem Gelände, nicht im höheren Gebirge. D: Paläarktisch verbreitet, bei uns außer im Gebirge überall häufig.
