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Halsschildseiten vor den verrundet (♂ [Abb. 9]) oder stumpf (♀) rechteckigen Vorderwinkeln etwas ausgeschweift [Abb. 10] [Abb. 11]. Vorderwinkel in Seitenansicht rechtwinklig angelegt. Fühler in der Regel einfarbig hell, die 3 Endglieder beim ♂ nicht breiter als die vorhergehenden; Glied 7 in beiden Geschlechtern etwas länger als breit [Abb. 3]. Das ♂ ist sehr gestreckt, Flügeldecken länger, ca. 2,5 mal so lang wie breit [Abb. 12] und es hat dünne, lange Fühler und hinten deutlich aufgebogenen Halsschildseitenrand; das ♀ ist dem nigrinus ähnlich, aber durchschnittlich heller gefärbt. Aedoeagus [Abb. 13] [Abb. 14]. 2,8-5 mm. D: Wie nigrinus überall verbreitet, aber etwas seltener. (=densicornis Muls. Rey ♀)






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Vorderkörper pechschwarz, Flügeldecken dunkelbraun.Halsschild so breit wie die Flügeldecken. ♂: Augen größer, mäßig gewölbt. Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16], Halsschild wie bei der vorigen Art. ♀: Kopf und Halsschild weniger breit als bei freudei, bis zum Seitenrand herabgewölbt. Flügeldecken meist heller bräunlich [Abb. 17]. Augen flacher [Abb. 18]. 3,3-4,3 mm. B: Entwickelt sich in den Markröhren von Kiefernzweigen, aber auch von Fichten zu klopfen. D: Wohl überall, aber nicht häufig. (=nigriclava Roub.)



Halsschild schmäler als die Flügeldecken. ♂: Augen kleiner, stark, mehr als halbkugelig vorspringend, etwas asymmetrisch. Aedoeagus [Abb. 19]. ♀: Augen fast regelmäßig halbkugelig, Kopf und Halsschild wie [Abb. 20]. Halsschild breit, mit deutlicher Abflachung neben dem Seitenrand, nach vorn gleichmäßig verengt. Pechschwarz; 4-4,4 mm. B: Aus Zweigen der Zirbelkiefer gezüchtet. D: Bisher nur aus Nord- und Südtirol bekannt.

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-Halsschild so breit wie die Flügeldecken. ♂: Kopf quer, Augen fast halbkugelig vorstehend, die Stirn zwischen den Innenrändern der Augen von 3/5 der Kopfbreite über den Augen. Halsschild quer, 1,5 x so breit wie lang, in seiner Mitte am breitesten, die Seiten gerundet, nach vorn kaum stärker als nach hinten verengt, der Seitenrand ohne Andeutung eines Winkels in den Vorder- und Hinterrand übergehend. Halsschild querüber gewölbt, die Wölbung jedoch schwächer als bei nigrinus und nicht wie dort bis zum Seitenrand reichend, sondern ähnlich wie bei freudei neben dem Seitenrand verflacht. Fühler sehr lang, zurückgelegt bis hinter die Mitte der Flügeldecken reichend. 4,3-5,5 mm. Aedoeagus [Abb. 21]. ♀:durchschnittlich größer: 5,3-6,3 mm. Von gleicher Körperform wie das ♂, jedoch der Kopf kleiner, die Augen nicht ganz so gewölbt, aber bei weitem nicht so schwach gewölbt wie beim nigrinus ♂. Die größte Kopfbreite ist geringer als die Halsschildmittellänge. Halsschild weniger quer als beim ♂, 1,4 x so breit wie lang. Fühler kürzer als beim ♂, die Flügeldeckenmitte nicht erreichend, die Endglieder etwas kürzer. D: Fundort der Typen: Süditalien, Mt. Pollino (Piano Ruggio).
Ganz schwarz, mit Ausnahme der Flügeldeckenspitze, die leuchtend rötlich-gelb ist; Fühler schwarz, Glied 10 deutlich gebogen; Glieder 6-8 extrem kurz beim ♂. Aedoeagus [Abb. 22]. D: Südeuropa.
Hell braungelb, dem mollis in Gestalt und Farbe sehr ähnlich. Halsschild mit breit verflachten Seiten, Hinterwinkel verrundet, Vorderwinkel stumpfwinklig verrundet, deutlicher als bei mollis ausgeprägt. Halsschildpunktur auf der Hinterhälfte der Scheibe einfach eingestochen. Aedoeagus [Abb. 23]. 3,2-4 mm. D: In Gebirgsgegenden des südlichen Europa verstreut und selten, aber weit verbreitet, aus Mitteleuropa nur spärliche Angaben: Vogesen, Schwarzwald, Thüringen, Schlesien, Osttirol, Mähren. (=schilskyi Reitter, 1901)
explanatus phobos Gottwald, 1971🗺
Halsschild an den Seiten breit verflacht; Fühler eher kurz und dick, Glieder 6-8 ein- bis 1,5-mal so lang wie breit; Körper eher schlank. Tarsenglied 5 lang beim ♂, kurz beim ♀. Dunkelbraun bis fast schwarz, ziemlich glänzend. Halsschildrand, Fühler und Beine heller rötlich. Halsschildbehaarung goldgelb. ♂: Fühler sehr gestreckt [Abb. 4], Aedoeagus [Abb. 28], 3,5-5 mm. D: Skandinavien; auch aus dem Baltikum gemeldet und daher möglicherweise im äußersten Nordosten nachzuweisen. Wurde neuerdings in Tirol zusammen mit Xestobium austriacum in sogenannten Dürrlingen gefunden. Die hakenförmige Paramere ohne wadenförmige Verdickung [Abb. 32]. D: Mitteleuropa


-Halsschild seitlich schmal verflacht; Fühler lang und schlank, noch länger als bei mollis [Abb. 33], Glieder 6-8 mindestens doppelt so lang wie breit sonst dieser Art sehr ähnlich. Körper eher breit; Farbe gelblich / rötlich-braun. Tarsenglied 5 bei beiden Geschlechtern lang. Aedoeagus [Abb. 34]. 3,5-6,5 mm, durchschnittliche Größe 5 mm. D: Bisher nur aus Westeuropa (Südengland, Frankreich) bekannt, jedoch vielleicht im südwestlichen Mitteleuropa nachzuweisen. (=mulsantianus Sharp)

Hell gelblich-braun, sehr glänzend; Halsschild spärlich mit Nabelpunkten bedeckt, die C-förmig bis fast kreisförmig sind; Halsschildscheibe längskonvex; Fühler ähnlich wie reflexus. Aedoeagus [Abb. 35]. D: Frankreich, Spanien. Portugal, Deutschland?.
Größer, 5-6 mm; Halsschild an den Seiten, die wie die Basis stark gerundet sind, sehr breit verflacht; Halsschildpunke auffallend genabelt, mehr oder weniger kreisrund; Fühlerglied 8 über die Hälfte (normalerweise zwei Drittel) der Länge von 9; Behaarung länger, goldener und weniger anliegend als bei den nächsten Arten. Aedoeagus [Abb. 36]. D: Frankreich, Spanien.
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Halsschild fein granuliert, nicht oder undeutlich genabelt [Abb. 37], die Härchen entspringen auf dem Scheitelpunkt der Körnchen. Sehr variable Art. Halsschild schmal abgesetzt und nicht aufgebogen [Abb. 38]. ♂: Gestreckter und schlanker, Fühler lang und dünn [Abb. 39]. Aedoeagus [Abb. 40] [Abb. 41]; es kommen auch Spiegelbilder vor [Abb. 42]. ♀: Fühler kürzer, bei kleinen Stücken wie bei pini gebildet, sonst merklich länger als dort. 2,8-6,2 mm. B: An berindetem Bauholz schädlich, oft auch in Häusern. D: Europa; im ganzen Gebiet die einzige wirklich häufige Art,





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Halsschildhinterwinkel deutlich ausgeprägt, weit von der Halsschildbasis nach vorn abgerückt, zwischen ihnen und den Schultern befindet sich ein tief einspringender Winkel; von den Hinterwinkeln verläuft die Basis zum Schildchen ausgeschweift (♂) oder gerundet (♀ [Abb. 44]) (=tabidus Kiesw.) und berührt nur mit ihrem mittleren Drittel die Flügeldeckenbasis [Abb. 45]. Vorderwinkel abgerundet. Rotbraun, ♂ oft fast schwarz. Aedoeagus [Abb. 46]. 1,8-4 mm. D: Wohl überall, aber ziemlich selten. (=parvicollis Muls.) (=tabidus Kiesw.)


Halsschild sehr matt, mit starker Netzung, sehr eng mit feinen Körnchen bedeckt, die kreisrund und kaum genabelt sind. Halsschild mit gewunden gelagerter goldgelber Behaarung. Fühler lang und schlank, Glied 5-8 sehr gestreckt, untereinander gleichlang, Glied 7 und 8 zusammen viel länger als 9. Einfarbig hell rotbraun, Fühler und Beine heller. Aedoeagus [Abb. 47]. 3-4,3 mm. D: Fälschlich aus Mitteleuropa gemeldete Art Südwesteuropas; möglicherweise im äußersten Südwesten nachzuweisen.
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Kleiner, 2,0-3,0 mm; Körper lang und schmal [Abb. 48]; Halsschild etwas spärlich nabelförmig granuliert, die Körnchen fast kreisrund [Abb. 49]. Die 3 letzten Fühlerglieder sind von den vorhergehenden in der Länge kaum verschieden, und erscheinen dadurch nicht deutlich abgesetzt [Abb. 50]. Bei den langen Fühlern des ♂ sind Glied 8 und 9 fast gleichlang; bei den kürzeren des ♀ ist Glied 8 etwa 1/4 kürzer als das 9.; in beiden Geschlechtern ist Glied 8 nicht kürzer als 7. Rötlichgelb oder hell rotbraun, Fühler und Beine gelb. Halsschild mit deutlicher glatter Mittelschwiele und jederseits einem weniger deutlichen Höcker. ♂: Halsschild nicht breiter als der Kopf, wesentlich schmäler als die langgestreckten Flügeldecken, zu den Vorderwinkeln nicht verengt, seitlich deutlich abgesetzt verflacht [Abb. 49]. Aedoeagus [Abb. 51] [Abb. 52]. ♀: Halsschild stärker quer, breiter als der Kopf, seitlich weniger deutlich abgesetzt [Abb. 53]. Flügeldecken kürzer. 2-3 mm. B: An Fichten und Kiefern. D: Wohl überall, aber nicht häufig.






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Tarsenglied 5 sehr kurz, der hervorstehende Teil etwa so lang wie breit; Fühlerglied 9 so lang wie die Glieder 6-8 zusammen. Halsschild uneben, mit sehr deutlicher goldgelber ± gewundener Behaarung. Oberseite durch dichte Punktur etwas matt [Abb. 55]. Halsschild mit fast geraden Seiten und rechtwinklig angelegten Hinterwinkeln [Abb. 56]. Dunkel rotbraun, Kopf, Halsschild und letzte Fühlerglieder (besonders beim ♂) oft geschwärzt [Abb. 57]. ♂: Halsschildvorderwinkel rechtwinklig, Halsschildseiten breiter verflacht. Aedoeagus [Abb. 58]. ♀: Halsschildvorderwinkel stumpf verrundet [Abb. 59]. 2,3-3,8 mm. B: Kann leicht aus Fichtenzapfen gezüchtet werden. D: Im ganzen Gebiet nicht selten. (=abieticola Thoms.)




Flügeldeckenbehaarung ziemlich lang und halb aufrecht; Halsschild glänzend, dicht mit Nabelkörnchen bedeckt, die eher C-förmig als kreisrund sind, außer nach vorne; Fühlerglied 6 kürzer als 7. Aedoeagus [Abb. 61]. D: Griechenland.
-Flügeldecken wie bei den meisten Arten kürzer und anliegender behaart; Halsschild eher matt, sehr eng mit kleineren, genabelten und kreisrunden Körnchen bedeckt, die sehr dicht beieinander liegen; Fühlerglied 6 etwa so lang wie 7. Aedoeagus [Abb. 62]. D: Griechenland, Türkei.

-Flügeldecken braun mit schwarzem Streifen entlang der Naht; Flügeldeckenbehaarung von den Seiten und dem Nahtbereich nach innen gerichtet, dazwischen mehr oder weniger nach hinten; Kopf schmaler als der Halsschild, der beim ♂ so breit ist wie die Flügeldecken. Aedoeagus [Abb. 64]. D: Kleinasien: Türkei.
Kleiner, 3,0-4,0 mm; Fühlerglieder kürzer [Abb. 65]; Halsschild eng mit Nabelkörnchen bedeckt. Halsschildbehaarung ± gerade nach hinten gerichtet. Oberseite rauh, aber nicht besonders dicht punktiert, etwas glänzend. Dunkelbraun oder heller rotbraun, Flügeldecken nach hinten aufgehellt. 5. und 7. Glied länger als 6. und 8., Glied 7 und 8 zusammen kaum länger als 9. Von allen folgenden Arten durch den kleinen, im Vergleich mit den Flügeldecken besonders kurzen Halsschild verschieden: Flügeldecken etwa 4-mal so lang wie der Halsschild. Aedoeagus [Abb. 63]. D: Aus Südfrankreich beschrieben, mehrfach aus Mitteleuropa gemeldet, doch liegen sichere Nachweise bisher nur aus Thüringen und Niederösterreich vor. (=angusticollis Muls. Rey nec Ratz.)

Der gößte Teil des Halsschildes deutlich punktiert, nach vorne hin undeutliche C-förmige Körnchen um die Punkte herum; Körper lang und schmal; Halsschild schmaler als die Flügeldecken (♀); dunkelbraun. D: Zypern.
Hellgelbbraun, in der Regel sehr glänzend; Halsschild seitlich breit verflacht, die Hinterwinkel stark abgerundet; Flügeldeckenbehaarung etwas lang und halb aufrecht; Fühler ziemlich lang und dick. Aedoeagus [Abb. 68]. D: Südeuropa: Spanien, Portugal, Italien.
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-Rotbraun, etwas matt, Halsschild seitlich schmal auslaufend, die Hinterwinkel stärker eckig gebogen [Abb. 69]; Flügeldecken kürzer und gedrückter; Fühler kürzer und schlanker. Vorderschienen gerade. Halsschildskulptur aus hufeisenförmigen Körnchen bestehend, die nach hinten offen sind, so daß die Punkte auf der zum Halsschildvorderrand gerichteten Seite halbmondförmig begrenzt erscheinen [Abb. 67]. Halsschild seitlich nicht abgesetzt verflacht, Halsschildvorderwinkel in Seitenansicht rechtwinklig. Fühler in beiden Geschlechtern kurz [Abb. 70]. Aedoeagus [Abb. 71] normal [Abb. 1] und Spiegelbild [Abb. 2]. 2-3,2 mm. Von sehr kleinen Stücken des abietis am leichtesten durch die gerade nach hinten gerichtete Halsschildbehaarung zu trennen. B: An Kiefern. D: Wohl überall in Mitteleuropa, aber durchaus selten.





Halsschild genetzt, an den Seiten breit verflacht, einschließlich der vorderen Winkel, die etwas hervortreten; Flügeldecken matt, fein und sehr eng granuliert; Fühlerglied 9 länger als 7 und 8 zusammen, aber kürzer als 6-8 zusammen, Aedoeagus [Abb. 72]. D: Nordafrika: Algerien.
Durchschnittlich größer, 3,0-3,5 mm, sehr selten nur 2,5 mm; Halsschild im Allgemeinen etwas matt, da fein, aber deutlich genetzt; Halsschild eng mit feinen Nabelkörnchen bedeckt. Aedoeagus [Abb. 73]. D: Zypern, Griechenland, Italien.
Seiten des Halsschildes deutlich abgeflacht und daher fast bis zu den vorderen Winkeln insgesamt flach; Halsschild kürzer, meist mit größeren und mehr verstreuten Nabelkörnchen. Aedoeagus [Abb. 74]. D: Frankreich, Spanien, Ungarn, Ukraine, Italien, Portugal, ?Deutschland.