Gattung Crypticus - Untergattung Crypticus s.str.

ColeopteraHeteromeraTenebrionidaeCrypticiniCrypticus
Von Andreas Becker (n. Espanol u.a.)Literaturverzeichnis ⇒
Der Paläarktiskataolog verzeichnet 44 Arten, davon 8 aus Europa, in der folgenden Tabelle sind nur die westpaläarktischen Arten berücksichtigt, es fehlen:
D: Türkei. ...pentheri Reitt. 1905
D: Türkei ...tauri Pic 1907
#1
→ 31Endemische Arten der Kanarischen Inseln.
→ 2-Arten aus der übrigen westpaläarktischen Region.
#2
Fühler überschreiten die Halsschildbasis beim ♂ nicht, Vordertarsen kürzer, das erste Glied zur Basis stärker verbreitert, die folgenden quer, kein oder nur geringer Sexualdimorphismus ...4
→ 3-Sehr lange Fühler, die die Halsschildbasis beim ♂ weit überschreiten, Vordertarsen länglich-schmal, das erste Glied sehr lang und zum Ende kaum verbreitert, die folgenden nicht quer, Oberseite schwach fettglänzend, Flügeldecken matt, überall dicht und sehr fein punktiert. Fühler braun, Beine schwarzbraun. Tarsen heller braun. Scheibe des Halsschilds gewölbt, Seitenrand gebogen, nach vorn stark verengt. Flügeldecken ohne Punktreihen, gleichmäßig, spärlich punktiert, der Grund grob chagriniert. 4,5-6 mm. : Das Endglied der Kiefertaster sehr groß. Körper nach hinten deutlich schmaler werdend [Abb. 1]. Aedoeagus [Abb. 2] [Abb. 3] [Abb. 4]. ♀: Kiefertaster kleiner, beilförmig. Körper gleichmäßig oval [Abb. 5]. B: An trockenen, sandigen Stellen unter Steinen und unter Pflanzenwuchs. D: Europa, Kaukasus, Ostsibirien, Mongolei. Weit verbreitet und im allgemeinen häufig. quisquilius mit 3 beschriebenen Unterarten.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
#3
quisquilius pyrenaeus Baudi, 1876🗺ColeowebOberseite glänzend, überall sehr dicht und kräftig punktiert. D: Pyrenäen
quisquilius quisquilius (L., 1761)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Schwarz, Flügeldecken nicht glänzend. Kopf und Halsschild glänzend und fein punktiert.
-D: Italien. ...quisquilius aprutianus Gridelli, 1949
#4
→ 5Oberseite kahl oder nur mit kaum wahrnehmbaren kleinen Haaren bedeckt.
→ 24-Oberseite kurz und weich behaart, die Behaarung zum Teil abgerieben aber immer sehr offensichtlich zu erkennen.
#5
→ 28Südosteuropäische Arten.
→ 6-Arten aus Westeuropa und Nordafrika.
#6
→ 7Erstes Vordertarsenglied normal gebildet Halsschild und Flügeldecken ohne seitlichen Zilienrand, basaler Teil des männlichen Genitals, von der ventralen Seite gesehen, symmetrisch oder im unteren Teil kaum nach links abgelenkt.
→ 20-Erstes Vordertarsenglied mit einem plantarem Anhang, der sich unter dem 2. Tarsenglied befindet, Halsschild stets, Flügeldecken teilweise mit seitlichem Zilienrand, basaler Teil des männlichen Genitals um seine Hauptachse nach rechts gedreht.
#7
→ 8Randfurche der Flügeldecken in seiner gesamten Länge gleichbreit oder sehr schwach verbreitert nach humeral verbreitert.
→ 16-Randfurche der Flügeldecken verbreitert sich kontinuierlich nach humeral.
#8
→ 9kleiner als 7 mm, Kopf stark punktiert, erstes Vordertarsenglied kaum länger als breit, der mittleren dorsalen Teil und die beiden Seitenteile des Aedeagus sind fast gleichlang.
→ 15-Körperlänge 7,5-10 mm, Kopf fein punktiert, erstes Vordertarsenglied ziemlich länglich, der mittlere dorsale Teil des Aedeagus länger als das linke Seitenteil und dieses wiederum deutlich kleiner als das rechte.
#9
→ 10Punktreihen der Flügeldecken fehlen oder sind undeutlich.
→ 13-Punktreihen der Flügeldecken deutlich vorhanden.
#10
lecerfi Théry, 1932🗺ColeowebHalsschild tief und dicht, an den Seiten zusammenfließend punktiert Fühler schlanker, die Glieder 4-7 mindestens so lang wie breit. 5,5-6,3 mm. D: Marokko (Atlasgebirge)
→ 11-Halsschild flach und spärlich punktiert, Fühler robuster, die Glieder 4-7 so breit oder breiter als lang.
#11
impunctatus Théry, 1932🗺ColeowebFlügeldecken viel feiner als Halsschild punktiert, letzterer groß, quer, mit regelmäßig gerundeten Seiten, Fühlerglieder ab dem 4. so lang wie breit. 5,8 mm. D: Marokko
→ 12-Flügeldecken viel stärker als Halsschild punktiert, letzterer an den Seiten nur etwas gerundet, 8.-10. Fühlerglied stark quer, 4-6 mm. atlasicus mit 2 beschriebenen Unterarten.
#12
atlasicus atlasicus Théry, 1931🗺ColeowebHalsschild kürzer, die Basis breiter als die Flügeldeckenbasis, Körperform insgesamt robuster. D: Marokko (mittlerer Atlas).
atlasicus culminicola Antoine, 1936🗺Coleoweb-Halsschild länger, die Basis so breit wie die Basis der Flügeldecken, Körperform insgesamt schlanker. D: Marokko (hoher Atlas)
#13
azruensis Esc., 1925🗺ColeowebHalsschild stark quer, an der Basis gerade, Fühler ziemlich lang, die Glieder 4-7 sind länger als breit, Prosternumseiten in der vorderen Hälfte gehöhlt, linkes Seitenteil des Aedeagus kürzer als das rechte, rechtwinklig abgewinkelt und an der Spitze zugespitzt. 5,5-6 mm. D: Marokko
→ 14-Halsschild schwach quer, an der Basis leicht geschwungen, kurze Fühler, die Glieder 4-7 nicht länger als breit, Prosternumseiten, flach oder in der vorderen Hälfte gering ausgehöhlt, linkes Seitenteil des Aedeagus so lang wie das rechte und an der Spitze nicht abgewinkelt.
#14
petraeus Esc., 1913🗺ColeowebHalsschild vorne deutlich verengt, etwas trapezförmig, Körper kurz und breit, Seitenteile des Aedeagus im apikalen Bereich nicht gekrümmt, nicht stark verengt, sie werden vom Mittelteil nur gering überragt. 4,5-6 mm. D: Marokko.
tenietensis Desbr., 1890🗺Coleoweb-Halsschild eher quadratisch, drittes Fühlerglied wenig länger als breit und wenig länger als das vierte, Oberseite matt, Seitenrandlinie des Halsschildes von obenher nicht sichtbar, Körper leicht länglich, Seitenteil des Aedeagus apikal gekrümmt und stark verengt, der Mittelteil ragt weit über dieselben hinaus [Abb. 6], 4,5-5 mm. D: Algerien
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Abb. 6
#15
obesus Lucas, 1846🗺Coleowebbreiter kurz-ovaler, sehr gewölbter Körper, die Punkte der Flügeldeckenreihen klein, heben sich kaum von denen der Zwischenräume ab, Flügeldecken an der Spitze matter, dort ist die Naht flach vertieft, dorsomedialer Anteil des Aedeagus sehr lang, das linke Seitenteil schmal und länglich, nicht spindelförmig [Abb. 7], 8-10 mm. D: Algerien
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Abb. 7
cyrenaicus Koch, 1937🗺Coleoweb-schmalerer Körper mit mehr parallelen Seiten und weniger gewölbt, die Punktreihe ist gut von der feinen Punktierung der Intervalle zu unterscheiden, dorsomedialer Anteil des Aedeagus kürzer das linke Seitenteil spindelförmig gestaltet [Abb. 8]. Habitus [Abb. 9]. 7,5-8,5 mm. D: Libyen.
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Abb. 8
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Abb. 9
#16
tachdirtensis Ant., 1945🗺ColeowebHintertibien der ♂ leicht nach außen gebogen, Seitenteile des Aedeagus bei, ventraler Ansicht an der Spitze abgerundet, die Mittelteilspitze überragend, linkes Seitenteil des Aedeagus zick-zack-förmig, 7-8,25 mm. D: Marokko.
→ 17-Hintertibien der ♂ geradlinig verlaufend, Seitenteile des Aedeagus vor der Spitze stark und scharf verengt, der Mittelteilspitze angelegt ohne sie zu überragen, linkes Seitenteil des Aedeagus anders gestaltet.
#17
→ 19Fühler robuster, 3. Glied nur eineinhalb Mal länger als breit, 6.-10. Glied quer, Penis dorsal gefurcht.
→ 18-Fühler schlanker, 3. Glied doppelt länger als breit, von den übrigen Gliedern ist nur das 10. quer, Penis dorsal nicht gefurcht. D: Marokko. arandai mit 2 Unterarten.
#18
arandai faucium Ant. 1933🗺ColeowebHalsschild seitlich stark abfallen, vorn ohne deutliche Seitenrandfurche, Körper insgesamt gewölbter, 7-8 mm
arandai arandai Escalera, 1914🗺Coleoweb-Halsschildseitenrandfurche ausgeprägter, 8-11 mm
#19
rhaticus Ant., 1945🗺ColeowebHalsschildseiten in der basalen Hälfte mehr parallel verlaufend, Fühler etwas schlanker als beim folgenden, Aedeagus in seitlicher Ansicht stärker gewölbt, linkes Seitenteil breiter, dorsal abgewinkelt, Mittelteil weniger gekrümmt, 7-8,5 mm. D: Marokko.
iblanensis Ant., 1945🗺Coleoweb-Halsschildseiten von der Basis bis zur Vorderkante kontinuierlich verengt, etwas robustere Fühler, Aedeagus in seitlicher Ansicht weniger gewölbt, linkes Seitenteil schmaler, nicht abgewinkelt, Mittelteil von dorsal gesehen deutlich krumm, 7,5 mm. D: Marokko.
#20
Körper doppelt so lang wie breit, die Reihenpunkte der Flügeldecken heben sich von der übrigen Punktierung deutlich ab, Seitenteile des Aedeagus zur Spitze schlank [Abb. 10], 5,5-6,5mm. D: Nordafrika. capsianus mit 2 Unterarten ...21
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Abb. 10
-Körper nicht doppelt so lang wie breit, Reihenpunkte der Flügeldecken heben sich von der restlichen Punktierung nicht ab, Seitenteile des Aedeagus mehr plump [Abb. 11] ...22
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Abb. 11
#21
capsianus capsianus Ant., 1945🗺ColeowebAedeagus zur Spitze plötzlich verengt, Seitenteile länger als das Mittelstück, dieses schmal, mit parallelen Seiten [Abb. 10]. D: Marokko.
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Abb. 10
capsianus littoralis Espanol, 1950🗺Coleoweb-Aedeagus verengt sich zur Spitze kontinuierlich, dieSeitenteile kürzer als das Mittelstück, dieses vor der Spitze aufgetrieben [Abb. 12], Habitus [Abb. 13]. D: Libyen, Tunesien.
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Abb. 12
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Abb. 13
#22
→ 23im Durchschnitt kleiner (5-6 mm), Flügeldeckenskulptur weniger stark und weniger dicht körnig Aedeagus schmal und länglich [Abb. 11].
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Abb. 11
fairmairei Desbr., 1881🗺Coleoweb-im Durchschnitt größer (5,5-7 mm), Flügeldeckenskulptur stark und dicht körnig, Aedeagus robust, breit und kurz [Abb. 14]. D: Algerien.
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Abb. 14
#23
dactylispinus Mars.,1870🗺ColeowebFühler robuster mit kürzeren Gliedern, Halsschild fein und dünner punktiert, die falschen Epipleuren sind im Humeralbereich weniger verbreitert und weniger konkav, Seitenrand des Halsschildes mit feinen Haaren bewimpert, erstes Glied der Vordertarsen an der Spitze in einen unten gekerbten, bis zum 3. Gliede reichenden Fortsatz erweitert, Aedeagus an der Basis kaum gekrümmt, der Mittelteil in der letzten Hälfte breiter und gewundener, die Seitenteile zur Spitze hin weniger scharf [Abb. 11]. D: Nordafrika.
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Abb. 11
schrammi Ant., 1945🗺Coleoweb-Fühler graciler mit länglichen Gliedern, Halsschild ziemlich stark und dicht punktiert, die falschen Epipleuras sind im Humeralbereich breiter und mehr konkav, Aedeagusbasis stark verdreht, Mittelteil schmaler und in der letzten Hälfte weniger gewunden, die Seitenteile zur Spitze sehr scharf. D: Marokko.
#24
→ 25neben der schmalen Halsschildseitenrandung verläuft eine schmale, prägnante Furche, Flügeldeckenreihen nicht deutlich stärker punktiert, Körperform kürzer
gibbulus (Quensel, 1806)🗺Coleoweb-an die Halsschildseitenrandung schließt sich eine ziemlich breite flache Rinne an, Körper lang oval, Oberseite dicht und äußerst fein punktiert, Flügeldeckenpunktreihen sehr deutlich markiert, Habitus [Abb. 15], Aedeagus [Abb. 16], 6,5-8mm- D: Frankreich, Italien, Portugal, Spanien, Malta, Nordafrika, Naher Osten.
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Abb. 15
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Abb. 16
#25
Erstes Vordertarsenglied normal gebildet, linkes Seitenteil des Aedeagus etwas kürzer als das rechte ...26
kochi Español, 1950🗺Coleoweb-Erstes Vordertarsenglied in Form eines Anhanges verlängert, der mehr oder weniger unter dem 2. Tarsenglied liegt, linkes Seitenteil des Aedeagus viel kürzer als das rechte [Abb. 17], 4,5-6 mm. D: Spanien.
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Abb. 17
#26
antoinei Español, 1950🗺ColeowebOberseite deutlicher, dichter und stärker behaart, Aedeagus [Abb. 18], 5-6,5mm. D: Spanien
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Abb. 18
-Oberseite fein behaart, Aedeagus [Abb. 19]. 4,2-6,5 mm. pubens mit 2 Unterarten. ...27
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Abb. 19
#27
pubens pubens Fairm., 1881🗺Coleowebdurchschnittliche kleiner, um 5 mm, Fühler schlanker, Halsschildscheibe wie auch die übrige Oberfläche stark und dicht punkiert, fast matt erscheinend. D: Spanien, Marokko
pubens balearicus Espanol, 1950🗺Coleoweb-durchschnittliche größer, um 6 mm, Fühler robuster, Halsschildschiebe fein und weitläufig punktiert. D: Balearen
#28
thessalicus Reitter, 1896🗺Coleoweb3. Fühlerglied nicht deutlich länger als die umgebenden und kaum länger als breit, kurzer, robuster, sehr gewölbter Körper, pechschwarz mit rötlichen Anhängen, Aedeagus [Abb. 20], 4-5 mm. D: Griechenland.
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Abb. 20
→ 29-3. Fühlerglied doppelt so lang wie breit.
#29
pettersoni Ferr. & Sold., 1999🗺Coleoweb3. Fühlerglied nicht deutlich länger als das vierte, Vorderschienen außen gerade verlaufend, dunkelbraun, Fühler, Beine und Halsschildränder heller rötlich, Habitus [Abb. 21], Aedeagus von ventral/lateral [Abb. 22], 5,9 mm. D: Türkei.
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Abb. 21
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Abb. 22
→ 30-3. Fühlerglied viel länger als das vierte, Vorderschienen am Außenrand gebogen.
#30
latiusculus (Ménétriés, 1849)🗺ColeowebBeide Enddorne der Hinterschienen ungleich, der größere fast von der Länge des halben ersten Tarsengliedes. Vorderschienen von der Basis bis zur Mitte erweitert und gebogen, von da zur Spitze breit, parallel und fast gerade [Abb. 23], Halsschild reichlich so breit als die Flügeldecken. 6-7 mm. D: Kasachstan, Turkmenistan, Ostasien.
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Abb. 23
zuberi Marseul, 1869🗺Coleoweb-Beide Enddornen der Hinterschienen gleich und kurz, Vorderschienen allmählich bis zur Spitze erweitert [Abb. 24], Halsschild nicht breiter als die Flügeldecken, Aedeagus [Abb. 25]. 4,5-5,5 mm. D: Südrussland, Ukraine, Aserbaidschan, Ostpaläarktis.
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Abb. 24
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Abb. 25
aksuensis Espanol, 1855🗺Coleoweb-dem vorrigen sehr ähnlich, durch den Aedeagus aber deutlich verschieden [Abb. 26]. D: Ostpaläarktis.
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Abb. 26
#31
→ 32matter oder nur leicht glänzender Körper Halsschildpunktierung feiner oder mittelmäßig und dann sehr dicht, sodass nur sehr kleine Zwischenräume vorliegen, der apikale Teil des Aedeagus verengt sich erst an der Spitze und ist in der Mitte nicht abgewinkelt.
nitidulus Wollaston, 1865🗺Coleoweb-deutlich glänzender Körper, Halsschildpunktierung groß und nicht sehr dicht, die Flügeldeckenintervalle sind ähnlich groß und etwas dichter punktiert, apikaler Teil des Aedeagus bereits nach der Hälfte stark verengt und in der Mitte abgewinkelt [Abb. 27], 8-9 mm. D: La Gomera.
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Abb. 27
#32
→ 33größer als 7,5-10 mm, Halsschildhinterwinkel rechteckig oder nur gering nach hinten ragend, linkes Seitenteil des Aedeagus wesentlich kürzer als das rechte, letzteres im letzten Drittel mit gerade verengten Seiten und scharfer Spitze [Abb. 28],navicularis mit 6 beschriebenen Unterarten.
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Abb. 28
→ 36-kleiner als 7 mm, die abgerundeten Halsschildhinterwinkel ragen nie nach hinten, linkes Seitenteil des Aedeagus so lang oder kaum kürzer als das rechte, dieses geschwungen verengt mit nur stumpfer Spitze.
#33
navicularis canariensis Woll. 1964🗺Coleowebmehr paralleler Körper, im Schulterbereich leicht verbreitert, Halsschildhinterwinkel kaum spitz nach hinten ragend [Abb. 29], Punktierung der Oberseite dünn und weitläufig, Aedeagus [Abb. 30]. D: Teneriffa.
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Abb. 29
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Abb. 30
→ 34-ovaler Körper, im Schulterbereich stärker verbreitert, Halsschildhinterwinkel stehen stärker nach hinten vor [Abb. 31], Oberseite stärker und dichter punktiert.
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Abb. 31
#34
navicularis navicularis Brullé 1838🗺ColeowebBehaarung der Oberseite gut entwickelt [Abb. 32], Aedeagus [Abb. 28]. D: Teneriffa.
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Abb. 32
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Abb. 28
-Oberseite nicht oder undeutlich behaart ...35
#35
navicularis punctatissimus Woll. 1964🗺ColeowebBehaarung der Oberseite sehr kurz, aber bei frischen Exemplaren erkennbar, elliptischer und konvexer Körper, Punktierung normalerweise stärker und dichter. D: La Palma.
navicularis calvus Woll. 1965🗺Coleoweb-Oberseite kahl, Körperform etwas länglicher und weniger konvex, Punktierung kleiner und weitläufiger. D: El Hierro.
navicularis amaroides Lindberg, 1953🗺Coleoweb-D: Teneriffa.
navicularis latihumeralis Lindberg, 1953🗺Coleoweb-D: Teneriffa
#36
minutus Brullé, 1838🗺ColeowebVordere und hintere Halsschildwinkel breit gerundet [Abb. 33]. Aedoeagus mit einem auffallend breiten konvexen rechten Seitenstück versehen [Abb. 34]. 4,8-5 mm. D: Gran Canaria.
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Abb. 33
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Abb. 34
→ 37-Vordere Halschildwinkel mehr oder weniger schmal gerundet aber die hinteren deutlich rechteckig abgerundet [Abb. 35], entweder 5,5-7 mm Körperlänge oder unter 5 mm lang und deutlich schmaleres längliches rechtes Seitenstück [Abb. 36] des Aedoeagus.
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Abb. 35
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Abb. 36
#37
→ 39Halsschildseiten klein und dicht punktiert Punkte zum Teil zusammenfliessend, Punktreihen der Flügeldecken sehr fein, rechtes Seitenstück des Aedoeagus schmal, nicht viel breiter als das linke Seitenstück.
→ 38-Halsschildseiten grob und dicht punktiert, die Punkte gehen zeigen stets die Tendenz des Zusammenfliessens, Punktreihen der Flügeldecken größer, rechtes Seitenstück des Aedeagus auffallend breiter als das linke [Abb. 37]. 5,5-7 mm. oblongus mit 2 Unterarten.
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Abb. 37
#38
oblongus oblongus Woll. 1864🗺ColeowebOberseite matt, Halsschildscheibe fein und weitläufig punktiert, an den Rändern sind die Punkte größer bei gleichem Abstand, Halsschildseitenränder neben der Randung nicht eingedrückt, Flügeldeckenstreifen fein punktiert, die Intervalle sind flach, deren Punkte sehr fein und weitläufig punktiert. D: Teneriffa.
oblongus subnitens Lindb., 1950🗺Coleoweb-Oberseite glänzend, Halsschild auf der Scheibe stark, an den Seiten noch stärker und konfluierend punktiert, neben dem Halsschildseitenrand ist eine leichte Furche vorhanden, Punkte der Flügeldeckenstreifen größer, die Intervalle sind leicht gewölbt und ausgeprägt und dicht punktiert. D: Teneriffa.
#39
fernandezi Español, 1954🗺ColeowebGrößer: 5,5-7 mm, dunkler gefärbt, Halsschildseiten schwächer punktiert, Flügeldecken zur Spitzes schwächer verengt, Aedeagus in der Profilansicht gestreckter, die Seitenteile sind weniger schlank [Abb. 38] [Abb. 39]. D: Kanarische Inseln.
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Abb. 38
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Abb. 39
-Kleiner: 4,6-4,9 mm, heller und stärker glänzend, Halsschildseiten stärker punktiert, die Punkte fließen zum Teil zusammen, Flügeldecken am Ende mehr zugespitzt, Aedeagus in der Seitenansicht plumper in der distalen Hälfte mehr gebeugt, die Seitenteile zur Spitze stärker verengt [Abb. 36]. D: La Gomera. ...gomerensis Oromi, 1978
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Abb. 36
Enthaltene Taxaaksuensis antoinei arandai atlasicus azruensis capsianus cyrenaicus dactylispinus fairmairei fernandezi gibbulus iblanensis impunctatus kochi latiusculus lecerfi minutus navicularis nitidulus obesus oblongus petraeus pettersoni pubens quisquilius rhaticus schrammi tachdirtensis tenietensis thessalicus zuberi
Literaturverzeichnis
Reitter, E. (1896): Uebersicht der mir bekannten, palaearctischen Arten der Coleopteren-Gattung Crypticus Laireille. - Ent. Nachr. 22(10):145-151
Espanol F. (1950): Los Crypticus s.str. de la Peninsula Ibérica y del norte de Africa (Col. Tenebrionidae). Eos, Revista Espanola de Entomología 26: 115-156.
Espanol F. (1954): Los Crypticus de Canarias (Col. Tenebrionidae). Eos, Revista Espanola de Entomología 30, 99-117.
Espanol, F. (1955): Los Crypticini palearticos (Col. Tenebrionidae), Revista Espanola de Entomologia 31, 11-17
Oromi, P. (1978): Sobre los Crypticus (Col. Tenebrionidae) de Canarias Descripción de C. gomerensis sp. nov., Bol.Asoc.esp.Ent. 2 105-110
Ferrer, J. u. Soldati, L. (1999): Contribution a l'etude des Tenebrionidae de Turquie, Entomofauna 20/4, 73-74
Erstellt am: 26.02.2017 · Letzte Aktualisierung: 22.07.2023 - 13:10:39
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