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Prosternalfortsatz zwischen den Vorderhüften rechtwinklig [Abb. 1]; Behaarung der Antennen in beiden Geschlechtern einfach 3. Fühlerglied wesentlich größer als Glied 2, die Hinterkanten von Glied 2 und 3 zusammen so lang wie die Hinterkante von Glied 4 [Abb. 2]. Schwarz, Fühler und Beine rostrot [Abb. 3], meistens auch die Unterseite rotbraun, manchmal der Vorderrand der Stirn oder die Halsschildhinterwinkel gerötet. 9-13 mm. Von Südosteuropa durch Mitteleuropa westlich bis Belgien und Frankreich verbreitet; nördlich bis Niedersachsen. (=melanotites Gredler)


Deutlich kleinere Art, 5-6,5 mm; Spitze des Prosternalfortsatzes seitlich stärker gerundet [Abb. 4]. Oberseite lang und kräftig goldgelb behaart. Halsschild so breit wie die Flügeldecken, von der Mitte nach hinten etwa parallelseitig oder an den Hinterwinkel schwach verengt, nach vorn gerundet verengt. Punktur des Halsschilds auf der Scheibe und zur Basis weitläufiger, zumvorderrand und an denseiten dichter und gröber. 5-6,5 mm. Von Siebenbürgen über Ungarn, Kroatien und Mittelitalien sowie das südliche Mitteleuropa bis zu den Pyrenäen verbreitet; in Mitteleuropa diskontinuierlich: im Osten in der Slowakei und den östlichen Teilen von Österreich, im Westen in Hessen und Baden gefunden (? Harz). Vielfach nur alte Fundangaben, aber in beiden Gebieten auch in neuerer Zeit gefunden. Die Larve entwickelt sich im morschen Holz alter Laubbäume, besonders Eichen, und bevorzugt die höheren Partien isolierter oder stark besonnter Stämme. Der Käfer erscheint erst im Hochsommer. Fliegt in der Dämmerung.
Fühler beim ♂ auf der Innenseite der Fühlergliedereinlenkungen mit etwas längeren Borsten besetzt; die Fühler die Spitzen der Halsschildhinterwinkel erreichend; beim ♀ Glied 2 und 3 zusammen kaum so lang wie das 4. [Abb. 5]; Spitze des Prosternalfortsatzes mehr oder weniger parallelseitig [Abb. 6]. Siehe Gattung

-Fühler in beiden Geschlechtern ohne längere Borsten bei den Fühlergliedereinlenkungen; Antennen beim Männchen nicht die Spitzen der Halsschildhinterwinkel erreichend; beim Weibchen Glied 2 und 3 zusammen deutlich länger als das 4.; Spitze des Prosternalfortsatzes stärker seitlich gerundet [Abb. 7]; 11-13,5 mm. Südwesteuropa.