Gattung Brachygonus Buysson

ColeopteraPolyphagaTarsen-5-5-5SternoxiaElateridaeAmpedinae
Von Arved Lompe (n. G.A. Lohse)
Von Ampedus durch doppelten Kiel in den Halsschildhinterwinkeln zu unterscheiden.
Weitere, hier nicht aufgeführte europäische Arten:
Griechenland. ...meraculus Reitter, 1889
Italien. ...campadellii Platia & Gudenzi, 2000
Türkei. ...frater Wurst, 1995
Griechenland, Türkei. ...gratiosus Platia & Schimmel, 1991
Türkei. ...hadullanus Wurst, 1995a
Türkei. ...ruficepsoides Platia & Gudenzi, 2002
#1
megerlei (Lacord., 1835)Fundmeldungen🗺ColeowebProsternalfortsatz zwischen den Vorderhüften rechtwinklig [Abb. 1]; Behaarung der Antennen in beiden Geschlechtern einfach 3. Fühlerglied wesentlich größer als Glied 2, die Hinterkanten von Glied 2 und 3 zusammen so lang wie die Hinterkante von Glied 4 [Abb. 2]. Schwarz, Fühler und Beine rostrot [Abb. 3], meistens auch die Unterseite rotbraun, manchmal der Vorderrand der Stirn oder die Halsschildhinterwinkel gerötet. 9-13 mm. Von Südosteuropa durch Mitteleuropa westlich bis Belgien und Frankreich verbreitet; nördlich bis Niedersachsen. (=melanotites Gredler)
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
→ 2-Prosternalfortsatz zwischen den Vorderhüften gleichmäßig gerundet.
#2
ruficeps (Muls.Guillb., 1855🗺ColeowebDeutlich kleinere Art, 5-6,5 mm; Spitze des Prosternalfortsatzes seitlich stärker gerundet [Abb. 4]. Oberseite lang und kräftig goldgelb behaart. Halsschild so breit wie die Flügeldecken, von der Mitte nach hinten etwa parallelseitig oder an den Hinterwinkel schwach verengt, nach vorn gerundet verengt. Punktur des Halsschilds auf der Scheibe und zur Basis weitläufiger, zumvorderrand und an denseiten dichter und gröber. 5-6,5 mm. Von Siebenbürgen über Ungarn, Kroatien und Mittelitalien sowie das südliche Mitteleuropa bis zu den Pyrenäen verbreitet; in Mitteleuropa diskontinuierlich: im Osten in der Slowakei und den östlichen Teilen von Österreich, im Westen in Hessen und Baden gefunden (? Harz). Vielfach nur alte Fundangaben, aber in beiden Gebieten auch in neuerer Zeit gefunden. Die Larve entwickelt sich im morschen Holz alter Laubbäume, besonders Eichen, und bevorzugt die höheren Partien isolierter oder stark besonnter Stämme. Der Käfer erscheint erst im Hochsommer. Fliegt in der Dämmerung.
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Abb. 4
→ 3-Deutlich größere Arten.
#3
Reitterelater Platia & Cate, 1990🗺ColeowebFühler beim ♂ auf der Innenseite der Fühlergliedereinlenkungen mit etwas längeren Borsten besetzt; die Fühler die Spitzen der Halsschildhinterwinkel erreichend; beim ♀ Glied 2 und 3 zusammen kaum so lang wie das 4. [Abb. 5]; Spitze des Prosternalfortsatzes mehr oder weniger parallelseitig [Abb. 6]. Siehe Gattung
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Abb. 5
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Abb. 6
bouyoni Chassain🗺Coleoweb-Fühler in beiden Geschlechtern ohne längere Borsten bei den Fühlergliedereinlenkungen; Antennen beim Männchen nicht die Spitzen der Halsschildhinterwinkel erreichend; beim Weibchen Glied 2 und 3 zusammen deutlich länger als das 4.; Spitze des Prosternalfortsatzes stärker seitlich gerundet [Abb. 7]; 11-13,5 mm. Südwesteuropa.
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Abb. 7
Enthaltene Taxabouyoni megerlei Reitterelaterruficeps
Erstellt am: 11.02.2011 · Letzte Aktualisierung: 11.02.2023 - 01:21:17
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