Schwarz, Flügeldecken gelb oder rotgelb mit gelber Behaarung. Die Zahl der Fühlerglieder schwankt bei den untersuchten Tieren zwischen 10 und 11, besonders bei den ♂ sind zehngliedrige Fühler häufiger (Abb. l und 2). Ist der ♂ Fühler elfgliedrig, so ist das sonst schwach quere letzte Glied der Fühlergeißel (7. Glied) in zwei stark quere Glieder geteilt (7. und 8. Glied). Die Keule ist in beiden Geschlechtern dreigliedrig, das letzte Fühlerglied des ♂ 3-4 x so lang wie die beiden vorhergehenden Glieder zusammen. Fühler und Beine gelb. Aedoeagus [Abb. 4]. D: Wahrscheinlich aus Afrika stammend; aus Rußland beschrieben, aus Dänemark und England (London) gemeldet und mehrere Jahre hindurch in Prag gefunden; 1985 erstmals in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.
🗺
Halsschildbasis mit 3 weißen Schuppenhaarflecken sowie oft hinter der Schulterbeule weiß oder gelblich behaart [Abb. 1]. Unterseite weißgrau bis gelbgrau behaart. Fühler [Abb. 5], 2.- 8. Fühlerglied gelbrot, Tarsen meistens, oft auch die Schienen oder die ganzen Beine braun. ♀ plumper gebaut als das ♂. 3,5-6 mm. B: Vorwiegend synanthrop. D: Überall häufig (Pelzkäfer).

-Weiße Basalflecken am Halsschild und den Schultern fehlen. Unterseite braunschwarz behaart. Sonst pellio ähnlich. D: Aus dem Kaukasus beschrieben, auch im Iran. In Mitteleuropa bisher aus der Südslowakei und Nordböhmen gemeldet.
🗺
Fühler 10-gliedrig, letztes Fühlerglied beim ♂ fast doppelt so lang wie die übrigen Glieder zusammen [Abb. 6]. Schwarz, Ober - und Unterseite schwarz behaart [Abb. 7]. Fühler bis auf die Endglieder und Beine rostrot [Abb. 8]. 2,5 5,5 mm. D: Holarktisch; in Mitteleuropa im Süden und in der Mitte weit verbreitet, im Osten und Südosten nicht selten; Häufigkeit nach Norden abnehmend und dort und im Südwesten selten


🗺
♂: Letztes Fühlerglied höchstens 3,5 x so lang wie die beiden vorhergehenden Glieder zusammen [Abb. 9] [Abb. 10], Fühlerendglieder dunkel [Abb. 11], Fühlerbasis und die Beine gelbbraun. 2,5-5,5 mm [Abb. 12]. B: Gelegentlich in Wohnungen und Warenlagern schädlich - "Schwarzer Teppichkäfer". D: Kosmopolit; in Mitteleuropa fast überall, nur im Norden gebietsweise fehlend oder selten, sonst häufig. (=piceus (Ol.) nec (Thunb.)) (=megatoma (Fabr.))



-Letztes Fühlerglied beim ♂ mindestens 4 x so lang wie die 2 vorhergehenden Glieder zusammen [Abb. 13]. In beiden Geschlechtern Fühler und Beine gelb. Halsschildhinterrand meistens mit hellem Haarsaum. 2,5-5 mm. B: Vielfach synanthrop. D: In der Paläarktis weit verbreitet; Ungarn, Italien, Schweiz; in Mitteleuropa bisher aus der Südslowakei und Österreich bekannt, vermutlich weiter verbreitet. (=dalmatinus Küst.) (=marginicollis Küst.) (=longicornis Pic)
🗺
Schwarz, nur Tarsen und Fühlergeißel manchmal heller. Oberseite mit zahlreichen kreideweißen Schuppenhaarflecken, von denen sich gewöhnlich 1 in den Halsschildhinterwinkel, 5 in einer Längsreihe neben der Naht und 4 zwischen dieser Reihe und dem Seitenrand befinden. 3,5-5,5 mm. B: Die Larve entwickelt sich in hohlen Bäumen, vermutlich von Insektenresten. Käfer pollenfressend auf Blüten und blühendem Gesträuch. D: Kaukasus, Südeuropa, südl. Nordeuropa, Mitteleuropa: Im Süden und Mitte verbreitet, aber ziemlich selten, im Norden nur verstreut und selten, gebietsweise fehlend.
Schwarz, Flügeldecken rotbraun. Fühlergeißel, Schienen und Tarsen braunrot. Halsschild an den Seiten weiß, sonst wie der Kopf rostrot, scheckig behaart; Flügeldecken schwarz behaart mit etwa 5 ± in Flecken aufgelösten Binden aus weißen Schuppenhaaren; zwischen diesen einzelne rötliche oder goldgelbe Haare eingemengt. 4,5- 5,5 mm. B: Entwickelt sich (ausschließlich?) in den Nestern von Solitärbienen und Hummeln. D: Diskontinuierlich über Südeuropa und das südliche Osteuropa vom Kaukasus bis Spanien verbreitet; in Mitteleuropa im Osten von Schlesien bis Masuren, westlich bis Thüringen und Oberfranken; daneben auch eine alte Fundangabe aus Schaffhausen.
Schwarz, Flügeldecken braun, Halsschildbasis, 3 gezackte Querbinden sowie ein Skutellar- und ein Apikalfleck auf den Flügeldecken dicht gelbgrau behaart. Die Flügeldecken können unter den Haarbinden heller braun oder hellrötlich sein. 3-4 mm. D: Südeuropa; häufig in Spanien und Südfrankreich; Elsass. In Mitteleuropa allenfalls eingeschleppt.
Fühlerglieder stärker quer, die Keule kürzer als 1/3 der Fühlerlänge. Halsschild mit schwachem Mittellängseindruck im basalen Drittel. Die Flügeldeckenbinde steht auf allenfalls unwesentlich hellerem Untergrund als die übrigen Flügeldecken. Behaarung gröber, Körper etwas gedrungener. 4,3-5,9 mm. B: Als synanthroper Lästling aus Skandinavien beschrieben; D: Auch bei uns in Hamburg mehrfach in zentralbeheizten Wohnungen aufgetreten.
🗺
-Fühlerglieder schwach quer, die Keule von 1/3 der Gesamtlänge der Fühler; Halsschild ohne Eindruck. Flügeldeckenbinde hervorstechender und auf deutlich hellerem Grund als die restlichen Flügeldecken; Körper bei gleicher Größe etwas schlanker. D: Bei uns nur gelegentlich eingeschleppt (z.B. Hamburg), nicht eingebürgert.
Ober- und Unterseite dicht grau, nicht sehr fein, aber anliegend behaart; die Färbung des Körpers, namentlich der Unterseite ist nicht sehr vollständig durch die Behaarung gedeckt, Körper kurz, eiförmig. 3,3 mm. D: Sardinien.
-Ober- und Unterseite äusserst dicht und sehr fein, anliegend graulichweiss behaart; die Färbung des Körpers wird durch die sehr dichte Behaarung vollkommen gedeckt. Körper lang gestreckt, eiförmig. 3,2-3,8 mm. D: Am Kaspischen Meer, Derbent, Westasien, Nordpersien.
Gross: 4,5 mm. Oberseite sehr fein, dicht grauweiss behaart; Flügeldecken einfarbig rostrot oder braungelb. D: Algier.
-Kleiner: 3 mm. Brauuschwarz, Flügeldecken rostrot, an der Basis und meist auch an den Seiten angedunkelt. Überall dicht und fein, grau, anliegend behaart. D: Algier.
Flügeldecken um Grunde schwarz. Unterseite .schwarz, fein grau behaart, Kopf und Halschild fein grau, rotbraun und schwärzlich behaart; Flügeldecken braun und grau behaart, die graue Behaarung bildet undeutliche wenig abgegrenzte nebelige Binden und Flecken, welche wenig auffallen. Diese Art ist ausgezeichnet durch die braune und graue, wenig helle Behaarung der Flügeldecken auf schwarzem Grunde. 2,3-3 mm. D: Kaukasus, Syrien, Mesopotamien.
-Der Hinterrand des Halsschildes ist jederseits im Bogen ausgeschnitten, die Mitte und die Hinterecken nach hinten, und zwar in gleicher Länge, vorgezogen. Einfarbig rostrot, dicht gelb behaart, die Flügeldecken braun behaart, mit 3 ziemlich breiten, etwas gebuchteten, gelb behaarten Querbinden, ebenso mit hellerem Skutellar- und Apikalflecken. 3,5 mm. D: Marokko, Tanger, Bou Saada.
-Die Binden sind breit und gerade. Oval , gewölbt, schwarz, Fühler, Beine und Flügeldecken rostrot, sehr fein gelblich behaart, Halsschild etwas konisch, einfarbig graugelb behaart, Flügeldecken rostbraun behaart, mit 3 geraden breiten Querbinden und einern Apikalflecken aus helleren gelbgreisen Härchen. Ebenso ist die Naht gelbgreis behaart. 3,8 mm. B: Oberaegypten.
Flügeldecken schwarz oder braun, die Behaarung der Binden ist weiss oder weissgrau; diese an der Naht gewöhnlich nicht unterbrochen. Manchmal verschwimmen die vorderen Flecken mit der ersten Binde, indem fast die ganze Wurzel weissgran behart erscheint; die beiden letzten Binden sind jedoch stets gut abgegrenzt. 3-4,5 mm. D: Algier, Aegypten, auch in Andalusien.
fasciolatus Solsky, 1876🗺
-Käfer schwarz, dicht anliegend gelbgrau behaart; Flügeldecken hraun mit brauner Behaarung, die hinteren Binden mehr gerade, besser abgegrenzt und breiter, an der Naht gewöhnlich unterbrochen, dicht graugelb behaart. Die Breite der Binden und der Zwischenräume ist gewöhnlich ungefähr gleich, manchmal sind die gelblichen Binden so ausgebreitet, dass dazwischen nur kleine dunklere Flecken übrig bleiben. Die zweite Binde entsendet fast immer einen vertikalen Ast nach vorwärts, ziemlich in der Mitte jeder Flügeldecke. 2,5-3 mm. D: Südrusslaud, Armenien, Syrien. (=sareptanus Reitter) Hierher noch aus Asien
Erstes Glied der Fühlerkeule nicht, das zweite schwach quer [Abb. 14]. Kurz, oval, gewölbt, Tarsen rostrot, oben mit wenig anliegender, dazwischen mit längerer, rauherer Behaarung; die letztere zweifarbig, die dunklere deckt den Grund, die hellere bildet verschiedene Flecken am Halsschild und enige (gewöhnlich 3) unbestimmte, unterbrochene Querbinden auf den Decken, wovon die vordere stark gebuchtet ist [Abb. 15]. Beim ♂ sind diese helleren Binden mehr weiss, beim ♀ unbestimmter, braungrau. Halsschild an der Basis stark zweibuchtig, gegen das Schildchen lappig vorgezogen, ebenso sind die Hinterwinkel nach hinten verlängert. Aedoeagus [Abb. 16]. 3,3-4 mm. D: Algier. (=reitteri Mroczkowski, 1968) (=antennatus Reitter, 1887) Dem hirtulus und civetta sehr ähnlich, aber durch die Fühlerbildung leicht zu unterscheiden. In Syrien kommt eine Form dieser Art vor, von etwas größerer Korpulenz, mit hellerer Behaarung, die Querbinden werden, namentlich beim ♂, durch zahlreiche Längsflecken verbunden und dadurch verworren. var. tessellatus


Flügeldecken mit ziemlich vollständigen Querbinden [Abb. 17] [Abb. 18]. Schwarz, die Unterseite dicht grau behaart. Kopf und Halsschild braunschwarz, dunkel behaart, letzterer mit vielen weissgrau behaarten Flecken scheckig besetzt; Flügeldecken schwärzlich oder rotbraun, gleichfarbig behaart, 3 buchtige Querbinden, mehrere Flecken an der Basis, ein Flecken an der Spitze und ein grauer Flecken seitlich zwischen der ersten und zweiten Binde heller dicht grauweiss behaart. ♂: Fühler [Abb. 19]. (Das letzte Glied der Fühler des ♂ nicht länger als der restliche Fühler, nicht 4 mal so lang als breit.) Aedoeagus [Abb. 20]. 4-4,5 mm. D: Algier.



Kleiner, Flügeldecken mit angedeuteten helleren Querbinden, die meist an den Seiten und an der Naht durch Längsflecken in Verbindung stehen. Schwarzbraun, die Flügeldecken heller, dunkel behaart, die Binden und Flecken auf den Flügeldecken haben einen helleren Untergrund und sind gelbgrau behaart. (Letztes Glied der Fühler des ♂ reichlich 6 mal so so lang als breit.) 3,3-5 mm. D: Spanien, Portugal, Tanger.
🗺
-Größer: 3,5-4 mm. Flügeldecken nur mit undeutlichen Flecken, diese stehen nicht auf hellerem Grunde [Abb. 3] [Abb. 21]. Schwarzbraun braun oder dunkelrostgelb , braungelb . oder gelbgrau behaart, Beine bis auf die rostgelben Tarsen dunkel, selten einfarbig rostgelb (v. dispar Redtb.). ♂: Fühler [Abb. 22]. (Letztes Glied der Fühler des ♂ 5 mal so lang als breit.) Aedoeagus [Abb. 23]. D: Südosteuropa, Westasien . (=holosericeus Sahlb.)


