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Halsschild in oder vor der Mitte am breitesten und von dort nach hinten sehr deutlich verengt [Abb. 2]. Klein, 1,2-1,8 mm. 1. Fühlerglied nicht länger als breit. 9. und 10. Fühlerglied quer. Kopf und Halsschild abstechend (selten kaum) heller als die Flügeldecken, rot oder braunrot, Flügeldecken schwarz oder braunschwarz, ihre Spitze und die Schultern manchmal verwaschen aufgehellt. Fühler und Beine rotgelb. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 3]. In Scheunen und Kellern, besonders an schimmelndem Stroh, verbreitet, aber nicht häufig, nach Osten hin selten.

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1. Fühlerglied lang, keulenförmig, gebogen, doppelt so lang wie breit [Abb. 4] [Abb. 5]. Der quere Halsschildbasaleindruck am Grunde glatt gefurcht, aber ohne deutliche Punkte. Halsschild und Flügeldecken gleichartig, mäßig kräftig und ziemlich weitläufig punktiert. Flügeldecken an den Seiten schwächer gerundet [Abb. 6]. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 7]. Im mittleren und südlichen Mitteleuropa stellenweise und selten an Ufern und in Genist. (Untergattung Atomaria s.str.)



-1. Fühlerglied mäßig gestreckt, in der Mitte parallelseitig, nicht doppelt so lang wie breit [Abb. 8]. Der quere Halsschildbasaleindruck nicht gefurcht, sondern am Grunde mit auffällig kräftigen, genabelten Punkten besetzt. Halsschild und Flügeldecken gleichartig mäßig kräftig und ziemlich weitläufig punktiert. Flügeldecken seitlich stärker bauchig gerundet. Die Fältchen an der Halsschildbasis oft undeutlich. oeagus und Spermatheka [Abb. 9]. Sehr selten und verstreut im mittleren und südlichen Mitteleuropa, besonders im Genist der Gewässer.

Größer, 1,8-2,4 mm. Flügeldecken kräftig und rauh behaart. Gelblichrot, Flügeldecken in der Mitte fast stets mit einer angedunkelten Querbinde. Halsschild vor der Mitte am breitesten, der Seitenrand fast stumpfwinklig, nach hinten meist merklich stärker verengt als nach vorn. Punktur des Halsschilds kräftig und dicht, die Punktzwischenräume merklich kleiner als die Punktdurchmesser. Schulterbeule deutlich. ♂: Vordertarsen schwach erweitert, die Glieder an der Spitze nicht breiter als lang. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 10]. Im südöstlichen Mitteleuropa unter Moos, Laub und in morschen Stümpfen, gebietsweise nicht gerade selten.
-Kleiner, 1,3-1,7 mm. Flügeldecken fein und anliegend behaart. Rostrot oder braunrot, Flügeldecken meist mit einem großen angedunkelten Fleck in der Mitte. Halsschild in oder vor der Mitte am breitesten, die Seiten sanft gerundet und nach hinten nicht stärker verengt als nach vorn. Punktur auf Halsschild und Flügeldecken ± kräftig, aber weniger dicht, der Punktabstand so groß oder größer als die Punktdurchmesser. Schulterbeule schwach oder fehlend, ♂: Vordertarsen stark erweitert, die Glieder breiter als lang. Aedoeagus [Abb. 11]. In subalpinen und alpinen Lagen der Alpen verstreut und recht selten. (=straussi Gglb.)
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Kleiner, 1,3-1,7 mm (beachte auch gravidula, LZ >>>31). Kopf und Halsschild selten braunrot, gewöhnlich hellrot, abstechend heller als die schwarzen oder schwarzbraunen Flügeldecken [Abb. 12]; Fühler und Beine rötlichgelb. Halsschild und Flügeldecken fein und weitläufig punktiert, durch die Färbung außer mit munda mit keiner anderen Art zu verwechseln. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 13] [Abb. 14]. In Scheunen und Ställen, an schimmeInden Strohabfällen etc., nicht häufig.


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Halsschild stark gewölbt, an den Seiten kräftig gerundet oder fast winklig; mit doppelter Seitenrandung [Abb. 15]. Halsschild wenig dicht und fein, Flügeldecken sehr fein punktiert. Rostrot, Kopf und die Mitte der Flügeldecken ± ausgedehnt angedunkelt [Abb. 16]. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 17] [Abb. 18]. In Wäldern unter Nadelreisig und Spänen, ziemlich selten. (=contaminata Er.)



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-Halsschild nur schwach gewölbt, von der Mitte zur Basis schwächer verengt. Halsschild und Flügeldecken wenig dicht und nicht besonders fein punktiert. Schwarzbraun bis schwarz, der Vorder und Hinterrand oder der ganze Halsschild sowie der Kopf etwas heller rotbraun. Einem gestreckten apicalis oder einer cognata recht ähnlich. Die Vorderhälfte des Halsschildsseitenrands von oben gesehen wenig deutlich, oft nur hinter den Vorderecken erkennbar. Spermatheka [Abb. 19]. Besonders in Baumhöhlennestern von Raubvögeln, verstreut und selten.
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Halsschildbasis mit vollständiger Randlinie, die am Grunde des queren Basaleindruckes verläuft. Fühler und Beine einfarbig gelb. Einfarbig gelbrot oder häufiger Flügeldecken mit dunkler Basalfärbung oder ausgedehnter angedunkelt, so daß auf den dann braunen Flügeldecken nur die Schulterbeulen und die Umgebung der Naht hell verbleiben. Halsschild mäßig fein und dicht, Flügeldecken feiner und etwas weitläufiger punktiert. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 23]. Die kleinste Art der Gattung, 1,1-1,2 mm. Überall sehr häufig
1,3-1,5 mm. Vollständig schwarz oder braunschwarz, glänzend, höchstens die Schienen und Tarsen braun. Halsschild ziemlich kräftig und wenig dicht, Flügeldecken etwas feiner, aber kaum weitläufiger punktiert. Durch die dunklen Fühler mit keiner anderen Art zu verwechseln. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 24]. Unter faulenden Vegetabilien, an verpilztem Holz, im Anspülicht; ziemlich selten.
Schwarz oder braun, Flügeldecken an den Schultern und der Spitze ± ausgedehnt heller braun oder ganz braungelb. Fühler gelbrot oder braungelb, manchmal mit angedunkeltem Basalglied und geschwärzter Keule, Beine gelbrot, Schenkel meist, Schienen gelegentlich zur Spitze geschwärzt. Halsschild seitlich kräftig gerundet, mäßig kräftig punktiert, der Abstand der Punkte entspricht mindestens den Punktdurchmessern. Flügeldecken etwas feiner und weitläufiger punktiert. 9. und 10. Fühlerglied nicht doppelt so breit wie das 6. und 8. Fühlerglied. Prosternalfortsatz an der Spitze ausgeschnitten. 1,5-1,8 mm. ♂: Vordertarsen einfach. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 25] [Abb. 26]. Von allen ähnlich gefärbten Arten durch die schlanke Gestalt recht gut zu unterscheiden. Weit verbreitet, aber ziemlich selten.

-Mit dunklen Stücken der peltata weitgehend übereinstimmend, durchschnittlich etwas größer, 1,7-2 mm. Halsschild etwas breiter, seitlich schwächer gerundet, Punktur merklich dichter. Die Punktabstände zumindest stellenweise kleiner als die Punktdurchmesser. 9. und 10. Fühlerglied doppelt so breit wie das 6. und 8.. Prosternalfortsatz an der Spitze abgerundet. ♂: Vordertarsen ziemlich stark erweitert. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 27] [Abb. 28]. Aus Skandinavien beschrieben, dürfte auch in Mitteleuropa anzutreffen sein.

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Behaarung ziemlich lang, rauh abstehend [Abb. 22]. 1. Fühlerglied gestreckt, fast doppelt so lang wie breit [Abb. 30]. Bräunlichgelb oder rötlichgelb, fast einfarbig. Halsschild kräftig und mäßig dicht, die bauchigen Flügeldecken etwas feiner und weitläufiger punktiert. Aedoeagus [Abb. 31]. 1,4-2 mm. Eine Adventivart, die heute wohl in ganz Mitteleuropa häufig ist.


Größer, 1,3-1,6 mm. Fühler und Beine rotbraun, die letzten Fühlerglieder meist ± angedunkelt. Halsschild kräftig und ziemlich dicht, Flügeldecken viel feiner, zart und weitläufig punktiert. Prosternalfortsatz an der Spitze deutlich stumpfwinklig ausgeschnitten. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 33]. Im nördlichen und östlichen Mitteleuropa am Fuße alter Bäume, in Moos und Rindengesiebe, verstreut und selten. Von der außerordentlich ähnlichen fuscata durch kürzere Fühler und relativ schmäleren, seitlich schwächer gerundeten Halsschild zu unterscheiden (vergleiche LZ >>>11).
-Kleiner, 1,2-1,4 mm. Fühler einfarbig hell rotgelb, Halsschild kräftig und dicht, Flügeldecken vorn wenig schwächer, aber weitläufiger punktiert. Prosternalfortsatz an der Spitze kaum erkennbar rundlich ausgeschnitten. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 34]. Nordeuropa, in Mitteleuropa bisher nur an der Ostseeküste an trockenem Mist gefunden.
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Einfarbig gelb, 10. Fühlerglied deutlich quer [Abb. 35], Flügeldecken viel feiner als der Halsschild, zart punktiert, wesentlich breiter als dieser. Halsschild an der Basis nicht deutlich und vollständig gerandet Metasternum mit einem länglichen Körnchen [Abb. 36] [Abb. 37]. 1,5-1,9 mm. ♂: Vorderschienen gebogen [Abb. 38]. Aedoeagus und [Abb. 39] [Abb. 40]; Paramerenplatte an der Spitze stark einwärts gebogen und mit einer sklerotisierten Struktur. ♀: Spermatheka [Abb. 39] [Abb. 41]. D: Nordeuropäische Art, in Mitteleuropa verstreut und selten an Flußufern, an blühenden Weiden und unter Weidenlaub. Vielfach mit unausgefärbten gelben fuscata LZ >>>23 verwechselt; fuscata besitzt aber ein in der Mitte der Basis deutlich gerandetes breiteres Halsschild und keine auffälligen männlichen Sexualmerkmale.







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Kopf und Halsschild orangerot (im Photo zu dunkel dargestellt), Flügeldecken rötlichgelb, der Kopf meist angedunkelt; Körper nach vorn etwas verengt. Flügeldecken mit deutlicher Schulterbeule [Abb. 42], Flügel voll entwickelt. Oft zeichnen sich auf den Flügeldecken durchscheinende dunkle Längslinien ab, welche Punktreihen vortäuschen. Halsschild mit schmaler, kräftiger Basalfurche [Abb. 43]. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 44] [Abb. 45] 1,6-1,8 mm. Zumindest im nördlichen und mittleren Mitteleuropa überall häufig; besonders in schimmelndem Heu.



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-Kopf und Halsschild selten ebenso rötlichgelb wie die Flügeldecken, häufiger dunkler braunrot, so daß der Körper zweifarbig erscheint; sehr dunkle Stücke haben einen braunen Vorderkörper und einen dunklen Längswisch entlang der Naht [Abb. 46]. Körper stärker walzenförmig als bei atricapilla. Halsschild stärker entwickelt, sein Seitenrand nur vor den Hinterwinkel (bei atricapilla bis zur Mitte) von oben sichtbar [Abb. 47]. Schulterbeule der Flügeldecken nur angedeutet oder fehlend. Flügel rudimentär. Punktur der Oberseite meist etwas kräftiger, Basalfurche des Halsschilds breiter und flacher. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 48] [Abb. 49]. 1,6-1,8 mm. Mit atricapilla oft gemeinsam, aber seltener. (=bicolor auct. nec Er.) (=berolinensis Kr. )



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Rötlichgelb, Flügeldecken meist braun, ihre Spitze und ein großer Schulterfleck gelb, seltener einfarbig heller und die breiten ♀ dann hellen, unausgefärbten Stücken der fuscata ähnlich, aber die Punktur auf Halsschild und Flügeldecken fast gleichartig, mäßig fein und wenig dicht, die Abstände der Punkte stellenweise so groß, meist größer als die Punktdurchmesser. Halsschild quer, etwa eineinhalb mal so breit wie lang. 10. Fühlerglied nicht breiter als lang, Halsschild vor der Basis nur mit flachem Quereindruck, der Hinterrand nur im mittleren Drittel fein und wenig deutlich gerandet. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 50]. 1,6-1,8 mm. Im südöstlichen Mitteleuropa an trockenen Hängen selten.
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Oberseite meist einfarbig heller oder dunkler rotbraun bis fast schwarz [Abb. 51], selten die Flügeldecken nach hinten unscharf etwas aufgehellt. Unreife Stücke einfarbig heller oder dunkler braungelb. Halsschild quer, seitlich stark gerundet, besonders vor der Basis kräftig und dicht, Flügeldecken sehr fein und weitläufiger punktiert [Abb. 52]. Halsschildbasis mit schwächerem Quereindruck, nur im mittleren Drittel erkennbar gerandet. 10. Fühlerglied nicht oder nicht deutlich breiter als lang. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 53] [Abb. 54] [Abb. 55]. 1,4-1,9 mm. Eine gemeine und sehr veränderliche Art. (Ausnahmsweise einfarbig dunkle Stücke der mesomelaena (a. pseudatra Rtt.) besitzen eine deutlich und vollständig gerandete Halsschildbasis.)




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Einfarbig schwarz oder dunkelbraun [Abb. 56], Fühler und Beine hell braunrot, Fühlerkeule, Schenkel und Spitze der Schienen geschwärzt. Halsschild fast so breit wie die Flügeldecken, nach vorn kaum stärker als zur Basis verengt, wie die Vorderhälfte der Flügeldecken kräftig und wenig dicht punktiert. 1,5-1,7 mm. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 57] [Abb. 58] [Abb. 59]. Besonders im nördlichen Mitteleuropa im Genist der Sümpfe und an Teichrändern verstreut und selten. (=reitteri Lövend.)



-Rötlichgelb, braunrot oder dunkelbraun. Bei dunklen Stücken die Spitze der Flügeldecken ± umfangreich meist bis auf das vordere Drittel rötlich aufgehellt. Fühler und Beine rotgelb, Fühler zur Spitze manchmal angedunkelt. Halsschild fast so breit wie die Flügeldecken, seitlich besonders beim ♂ stark gerundet, nach vorn viel stärker als zur Basis verengt, etwa ebenso dicht, manchmal jedoch etwas weniger kräftig punktiert als die Flügeldecken auf der Vorderhälfte. Dunkle Stücke unterscheiden sich von der ähnlich gefärbten basalis, helle von den gelegentlich recht ähnlichen atricapilla und berolinensis durch die kurzen Fühler 1,3-1,5 mm. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 60] [Abb. 61]. Westeuropäische Art, bei uns halobiont im Gebiet der Nordseeküste sowie an Salzstellen im westlichen Mitteleuropa. (=godarti Guilleb.) (=elevata Allen)

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Kopf und Halsschild braunrot bis schwarz. Flügeldecken auf der Vorderhälfte schwarz, die Hinterhälfte gelbrot. Die schwarze Färbung scharf von der gelbroten abgegrenzt, die Begrenzungslinie steht auf jeder Flügeldecken schräg zur Basis, so daß die Schwarzfärbung an der Naht meist weniger weit nach hinten reicht als an den Seiten. Fühler und Beine gelbrot, das Klauenglied geschwärzt. In seltenen Fällen soll sich die schwarze Flügeldeckenfärbung stärker ausdehnen können und dann nur einen hellen Fleck an der Spitze der Flügeldecken freilassen (a. guttula Mannh.) oder die Flügeldecken sind ganz schwarz (a. pseudatra Rtt.). Halsschild seitlich stark gerundet, Hinterrand deutlich und fast vollständig gerandet. Punktur auf Halsschild und vorderer Hälfte der Flügeldecken etwa gleich stark und gleich dicht Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 62] [Abb. 63]. 1,3-1,7 mm. Auf feuchten Wiesen, an schimmelndem Heu und im Anspülicht der Gewässer. (=mesomelaena (Herbst))

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-Kopf, Halsschild und Vorderhälfte der Flügeldecken dunkelbraun bis schwarz, Hinterhälfte der Flügeldecken, Fühler und Beine gelbrot. Die schwarze Basalfärbung der Flügeldecken geht unscharf in die helle Färbung über, die Begrenzung bildet auf jeder Flügeldecken einen zur Basis vorspringenden Bogen. Körper von etwas schlankerer Gestalt, Halsschild seitlich schwächer gerundet, Hinterrand in der Mitte stärker aufgebogen. Punktur der Flügeldeckenbasis feiner und weitläufiger als auf dem Halsschild 1,4-1,8 mm. Im Anspülicht größerer Gewässer, besonders im nördlichen Mitteleuropa ziemlich häufig. (=nitidula auct.)
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Schwarz, stark glänzend [Abb. 64], Fühler und Beine rostrot, Fühlerkeule oft gebräunt. Halsschild mit ± breit hell durchscheinendem Vorderrand, Flügeldecken an der Naht kurz hinter der Mitte mit einer ± großen gemeinsamen roten Makel; auch die Spitze der Flügeldecken ± aufgehellt. Halsschild und Vorderhälfte der Flügeldecken gleichartig mäßig fein bis ziemlich kräftig, aber stets weitläufig punktiert [Abb. 65]. Halsschild beim ♂ wenig, beim ♀ stärker quer, stark gewölbt, in der Mitte der Basis kräftig niedergedrückt, der Hinterrand etwas aufgebogen. Flügeldecken stark gewölbt, an den Seiten ± stark gerundet. 7. Fühlerglied wenig länger als breit, 10. Glied nicht oder kaum erkennbar breiter als lang. Aedoeagus [Abb. 66]. 1,3-1,5 mm. Weit verbreitet, aber nicht häufig. A. rhenana, die früher für eine hellere, kräftiger punktierte Form von gutta gehalten wurde, ist nicht mit dieser Art identisch. Siehe LZ >>>26


-Schwarz glänzend, Fühler und Beine rostrot, Fühlerkeule gebräunt, Halsschild mit i breit hell durchscheinendem Vorderrand; Flügeldecken an der Spitze ± schwach rötlich aufgehellt. Halsschild und Vorderhälfte der Flügeldecken mäßig fein und wenig dicht, aber im allgemeinen erkennbar feiner und weniger weitläufig punktiert als bei gutta. Halsschild beim ♂ wenig quer und seitlich nur schwach gerundet, Flügeldecken oval, nach hinten länglich zugespitzt; beim ♀ Halsschild stärker quer, nach vorn stärker verengt als bei gutta, Flügeldecken kürzer oval als beim 8. Halsschildbasalrand wie bei gutta gebildet, Fühler merklich schlanker und gestreckter als bei dieser Art. Spermatheka S- förmig, typische Formen [Abb. 67]. 1,5-1,6 mm. In Mitteleuropa wie es scheint verstreut und sehr selten, Lohse lagen nur Stücke aus Berlin und Õsterreich vor.
-1,4-1,6 mm. Oberseite besonders die Flügeldecken stark firnisglänzend. Einfarbig rötlichgelb bis hell braunrot. Halsschild bedeutend schmäler als die bauchigen, stark gewölbten Flügeldecken, vor der Mitte am breitesten, nach hinten schwach verengt oder parallelseitig, nach vorn oft etwas ausgeschweift, stark verengt, die Vorderwinkel deutlich eckig ausgeprägt. Halsschild fein, Flügeldecken sehr zart und weitläufig punktiert. 1. Fühlerglied nicht länger als breit und nicht länger als das 2. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 68]. An Flußufern unter Weidenlaub verstreut und selten.
-Halsschild kurz vor der Basis am breitesten, nach vorn stark verengt. Länglich oval, glänzend, fein und weitläufig punktiert. Rostrot, Flügeldecken mit einer oft nur verloschenen schwärzlichen Querbinde, welche sowohl die Basis als auch fast die ganze Hinterhälfte der Flügeldecken freiläßt. 1,4-1,5 mm. In Kellern an Weinfässern, selten auch im Freien gefunden, in neuerer Zeit nicht mehr bei uns festgestellt.
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Groß und robust. 1,7-2 mm. Rauh und ziemlich lang behaart. Basis des Halsschilds quer eingedrückt, deutlich und vollständig gerandet [Abb. 69]. Braun bis pechschwarz, dunkle Stücke mit helleren Schultern und hellerer Flügeldeckenspitze, helle Stücke meist mit dunklerem Vorderkörper. Fühler bräunlich, Beine gelb. Halsschild kräftig und ziemlich dicht, die bauchigen Flügeldecken doppelt feiner und merklich weitläufiger punktiert. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 70] [Abb. 71] [Abb. 72]. In der Streu und unter am Boden liegenden Zweigen in Nadelwäldern. Weit verbreitet, aber vorzugsweise in montanen Gebieten nicht selten.



Halsschild vor der Basis ohne deutlichen Quereindruck, aber mit sehr feiner Randlinie. Fühler auffällig kurz, Glied 5 nicht länger als breit, die Endglieder sehr breit, doppelt so breit wie die Mittelglieder. Rostrot bis schwarzbraun, einfarbig oder mit dunkleren, nur zur Spitze aufgehellten Flügeldecken, Fühler rostrot, Beine gelb. Halsschild stark gewölbt, von der Mitte zur Basis parallelseitig oder kaum merklich verengt, mäßig kräftig und wenig dicht punktiert, die Flügeldecken wenig weiläufiger und etwas feiner punktiert, deutlich chagriniert, stark gewölbt, ohne oder fast ohne Schulterbeule. 1,2-1,5 mm. Aedoeagus [Abb. 73] [Abb. 74]. Aus Südosteuropa ins östliche und südliche Mitteleuropa einstrahlend. Sehr lokal und selten.

Halsschild von der Mitte zur Basis schwach, aber gut erkennbar, nach vorn stärker verengt. Halsschild und Flügeldecken etwa in gleicher Stärke, die Flügeldecken aber etwas weitläufiger punktiert. Die Punktur des Halsschilds ist mäßig kräftig, wenig dicht und vor dem Basalrand nicht stärker als auf der Scheibe; die Punktzwischenräume auch vor der Halsschildbasis durchweg wesentlich größer als die Punktdurchmesser. Die Furchen des Prosternalfortsatzes schließen etwa ein Drittel der Gesamtbreite des Prosternalfortsatzes ein. Glänzend, kräftig gewölbt, braunrot, die Flügeldecken oft dunkler braun mit helleren Schultern und Spitze Beine gelb. Durch stärkeren Glanz, kräftigere Wölbung und stärkere Fühler von apicalis gut zu unterscheiden. 1,4-1,8 mm (Aedoeagus 14:35). Aus dem südlichen Europa ins südliche Mitteleuropa einstrahlend, aber sehr selten. (=frondicola Rtt.)
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-Halsschild von der Basis zur Mitte schwach, nach vorn stärker verengt. Seltener, meist beim ♂, in der Hinterhälfte parallelseitig oder sogar ganz schwach verengt. Punktur des Halsschilds und der Flügeldecken außerordentlich variabel, auf dem Halsschild jedoch vor der Basis meist etwas kräftiger und dichter als in der Mitte, der Punktabstand hier etwa so groß wie die Punktdurchmesser. Die Flügeldecken etwa in gleicher Stärke oder schwächer, aber stets etwas weitläufiger punktiert. Die Furchen des Prosternalfortsatzes schließen etwa die Hälfte der Gesamtbreite des Prosternalfortsatzes ein. Etwas glänzend, gewölbt, dunkelbraun, seltener schwarz, Flügeldecken an den Schultern und der Spitze heller rotbraun. Fühler und Beine rostrot; unausgefärbte Stücke heller rotbraun oder gelbbraun. 1,3-1,6 mm Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 75] [Abb. 76]. Diese veränderliche Art ist überall häufig.

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Halsschild kräftig, aber nicht besonders dicht punktiert, die Punktabstände durchschnittlich größer als die Punktdurchmesser. Flügeldecken sehr fein und weitläufig punktiert, Halsschild ziemlich schmal, etwa ein Drittel breiter als lang, von der Mitte zur Basis ± parallel oder leicht ausgeschweift, nach vorn schwach verengt, vor der Basis nur mit sehr flachem Quereindruck. Schwarz, die Schultern nicht oder unwesentlich, die Spitze der Flügeldecken ± umfangreich rötlich aufgehellt. Fühler und Beine rotgelb. 1,3-1,6 mm. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 77] [Abb. 78]. Überall häufig und unter den verwandten Arten durch die im Verhältnis zum Halsschild besonders feine Flügeldeckenpunktur und den wenig queren, oft etwas glockenförmigen Halsschild sehr ausgezeichnet. (=ruficornis (Marsh.))

Ziemlich klein, stark gewölbt, 1,4-1,6 mm. Flügeldecken ohne Spur einer Schulterbeule, Halsschild glänzend, nicht chagriniert. Flügeldecken kaum mehr als doppelt so lang wie der Halsschild; einfarbig pechschwarz, braun oder braunrot, Fühler und Beine hell rotbraun oder gelblichrot. Halsschild und Flügeldecken ziemlich weitläufig in etwa gleicher Stärke punktiert. Halsschild ein Viertel breiter als lang, vor der Basis mit schwachem Quereindruck. Fühler kräftig, Glied 7 nicht länger als breit, Glied 9 und 10 deutlich quer. Von dem in Gestalt, Färbung und Größe ähnlichen attila durch schmäleren Halsschild, glänzendere Oberseite und anderen Fühlerbau leicht zu unterscheiden. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 79] [Abb. 80]. Im südlichen und mittleren Mitteleuropa verbreitet und stellenweise nicht gerade selten in faulenden Stoffen. (=gibbula sensu Lohse, Sjöberg nec Er., 1846)

Pechschwarz, Flügeldecken an der Spitze ziemlich ausgedehnt braunrot, Halsschild meist düster rot gefärbt und heller als die Flügeldecken an der Basis. Fühler und Beine gelblichrot. Halsschild und Flügeldecken weitläufig, Flügeldecken manchmal geringfügig feiner punktiert. 7. Fühlerglied etwa so lang wie breit, Glied 9 kaum, Glied 10 deutlich quer. Durchschnittlich kleiner als die 4 folgenden Arten. 1,4-1,7 mm. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 81] [Abb. 82]. Im nördlichen Mitteleuropa verstreut und ziemlich selten, vermutlich weit verbreitet, da auch aus dem südlichen Alpengebiet, Südeuropa und Westeuropa bekannt.

-Schwarz, einfarbig. Fühler und Beine rotbraun. Halsschild und Flügeldecken mäßig kräftig, weitläufig punktiert. Halsschildbasis an der Seite mit einigen kräftigen, genabelten Punkten. Flügeldecken seitlich stark bauchig gerundet. 7. Fühlerglied nicht länger als breit, Glied 9 und 10 deutlich quer. 1,8-2 mm. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 83] [Abb. 84]. Von den folgenden Arten durch die bauchigen Flügeldecken leicht zu unterscheiden. In Nordeuropa an trockenem Dünger zusammen mit soedermani, könnte auch bei uns gefunden werden.

Fühler kürzer, 7. Fühlerglied etwa so lang wie das 6. und etwa so breit wie lang. 9. und 10. Fühlerglied kräftiger quer. Pechschwarz, Schulterbeule und Spitze der Flügeldecken, meist nur undeutlich aufgehellt. Halsschildhinterrand gleichmäßig verrundet, vor der Basis kräftiger quer niedergedrückt. Halsschild breiter gebaut. Oberseite ziemlich glänzend. Nach äußeren Merkmalen nicht immer mit Sicherheit von bestimmten Formen des analis zu trennen. Aedoeagus [Abb. 85] [Abb. 86]. Aus Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa einstrahlend; mehrfach bei Wien gefunden (=cognata Er.)

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Fühler und Beine gelb, höchstens die Schenkel leicht gebräunt. Bräunlichschwarz, sehr glänzend, stärker gewölbt, kräftiger punktiert [Abb. 87]. Die Normalform ist schlank gebaut, der Halsschild ist schwächer quer und die Flügeldecken sind gestreckter [Abb. 88]. Bei einer, besonders in den Donauauen bei Wien vorkommenden Form ist der Körper breiter, der Halsschild stärker quer und die Fühler kürzer. Diese Form kann der cognata Er. derart ähnlich werden, daß sie nur durch Genitaluntersuchung davon zu trennen ist; Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 89] [Abb. 90] [Abb. 91]. Im östlichen Mitteleuropa weit verbreitet und nicht besonders selten, westlich mindestens bis zur Elbe vorkommend.




-Schenkel umfangreich geschwärzt, Schienen oft zur Spitze angedunkelt. Schwarz, Flügeldecken etwas flacher gewölbt, weniger glänzend und etwas feiner punktiert. Aedoeagus [Abb. 92]. Skandinavien, westliches Mitteleuropa, Bayern. Vermutlich weit verbreitet, aber ziemlich selten, besonders im Frühjahr an trockenem Mist und faulenden Pflanzenstoffen. (=borealis Sjöb.)
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Letztes Fühlerglied erheblich schmäler als das vorletzte [Abb. 93]. Fühler dick, 5. Glied wenig länger als breit. Größte bei uns heimische Art der Gattung: 1,8-2,4 mm. Habitus [Abb. 94]. Mittel- und Hinterschienen des ♂ zur Spitze verdickt und leicht gebogen. Dunkelbraun, Flügeldecken heller rötlichbraun, oder der ganze Käfer einfarbig hell rötlichbraun. Ziemlich stark zylindrisch gewölbt, Halsschild seitlich gleichmäßig sanft gerundet, so breit wie die Flügeldecken und ebenso wie diese fein oder mäßig kräftig, wenig dicht punktiert [Abb. 95]. Flügeldecken lang und rauh behaart. Aedoeagus [Abb. 96] [Abb. 97]. In den kolbenförmig verdickten Fußpartien des Schopftintlings (·Coprinus comatus·) nicht allzu selten. Untergattung Grobbenia Holdh. (=fimetarii (Hbst., 1793))




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Halsschild vor der Basis mit einem kräftigen Quereindruck, der jederseits von einem kurzen Längsfältchen begrenzt ist [Abb. 98]. Heller oder dunkler rotbraun bis schwarzbraun. Halsschild und Flügeldecken etwa gleichartig mäßig kräftig und recht weitläufig punktiert. Behaarung der Flügeldecken etwas rauh gehoben. 9. und 10. Fühlerglied deutlich quer. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 99] [Abb. 100]. 1,7-1,9 mm. In Flußauen unter Laub, nicht selten. (=fuscicollis Mannh.)


Stirn zwischen den Fühlerwurzeln in einem scharfen, fast spitzen Winkel vorspringend. 1. Fühlerglied auffällig stark entwickelt, doppelt so lang wie das 2. Glied [Abb. 101]. Körper wenig gestreckt, länglich oval, Halsschild nur nach vorn verengt, fast an der Basis am breitesten. Halsschild stark und dicht, Flügeldecken etwas weitläufiger und viel schwächer punktiert. Zweifarbig: Dunkler oder heller braun, Flügeldecken abstechend heller rötlichbraun oder rostrot. Fühler und Beine rostrot. 1,7-1,9 min. In Flußniederungen des Alpengebietes, verstreut und selten. (=acutifrons Gglb.)
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Fühler kurz und dick, Glied 5 nicht länger als breit, Glied 9 und 10 stark quer (beachte auch fimetarii). Halsschild gewölbt, vor der Basis ohne Querfurche, fast so breit wie die Flügeldecken, nach vorn stärker verengt als nach hinten, etwas dichter, aber in gleicher Stärke wie die Flügeldecken ziemlich kräftig und nicht weitläufig punktiert. Dunkelbraun, die rauh behaarten Flügeldecken oft etwas heller kastanienbraun, Beine gelb. Am Stockschwämmchen (·Pholiota mutabilis·), auf Baumstümpfen und in faulendem Holz, das mit diesem Pilz besetzt ist. Nicht gerade häufig, aber wohl. überall.
Flügeldecken ziemlich kurz, nur zweieinhalb mal so lang wie der Halsschild, mit deutlich vorspringenden Schulterzähnchen, dahinter leicht ausgeschweift, schon von der Mitte an nach hinten verengt (bei umbrina sind die Flügeldecken wesentlich länger und verengen sich erst weit hinter der Mitte). Halsschild und Flügeldecken gewölbt, kräftig und ziemlich weitläufig, auf dem Halsschild merklich stärker punktiert als auf den Flügeldecken Einfarbig schwarz oder dunkelbraun, Fühler und Beine rostrot, Fühler dick und kurz, Glied 9 und 10 stark quer. In den Ostkarpaten vermutlich sehr selten, in Mitteleuropa trotz mehrfacher Meldungen noch nicht sicher nachgewiesen.
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Oberseite kräftig und dicht punktiert, die Punktzwischenräume kleiner als die Punktdurchmesser. Einfarbig schwarz oder dunkelbraun oder jede Flügeldecken mit einem rostgelben Längsstreifen [Abb. 102] (etwas zu dunkel). Fühler und Beine rostrot, Halsschild an den Seiten gleichmäßig gerundet und nach vorn nicht stärker als nach hinten verengt, so breit wie die Flügeldecken. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 103]. 1,6-1,8 mm. (Von der oft ähnlichen umbrina durch schlankere Fühler und dichtere Punktur gut zu unterscheiden.) An Ufern und Sümpfen, im Genist und unter Laub, verstreut und sehr selten.

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1,2-1,6 mm. Körper schlanker, Halsschild vor den fast rechten Hinterwinkeln manchmal seicht ausgeschweift, ohne basale Querfurche. Unterseite nicht chagriniert, Metasternum glänzend, ungefurcht oder nur mit einer sehr feinen Mittellinie. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 104]. Überall häufig.
-1,6-1,8 mm. Körper weniger schlank, Halsschild etwas breiter, mit stumpfen Hinterwinkeln und einer deutlichen Basalfurche. Metasternum wenigstens außen chagriniert und hinten in der Längsmitte gefurcht. Aedoeagus [Abb. 105]. Vielfach verkannt, vermutlich weit verbreitet, wenn auch seltener als nigriventris.
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Fühler auffällig lang und kräftig. 1. Fühlerglied lang keulenförmig, doppelt so lang wie breit und länger als das 2. und 3. Fühlerglied zusammen. 9. und 10. Fühlerglied kräftig quer. Einfarbig hell gelbrot oder bräunlichgelb [Abb. 106]. Auf Halsschild und Flügeldecken in gleicher Stärke fein und weitläufig punktiert. Halsschild so breit wie die Flügeldecken in den Schultern, nur einviertel mal breiter als lang, hinter der Mitte am breitesten, nach vorn stärker, fast geradlinig verengt mit spitz vorstehenden Vorderecken und ohne basalen Quereindruck. Flügeldecken ziemlich flach mit deutlichem Schulterzähnchen, seitlich sanft gerundet und schon von der Mitte an nach hinten verengt, etwas aufgerichtet behaart. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 107]. 1,7-1,9 mm. Weit verbreitet, aber überall selten, in der Ebene sehr selten, an faulenden Hölzern.



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Sehr klein, 1,2-1,5 mm. Sehr flach und parallelseitig [Abb. 110], heller oder dunkler braun, Halsschild manchmal etwas dunkler als die Flügeldecken; Punktur des Halsschilds ziemlich fein und sehr dicht, ein unpunktierter Mittelstreifen oft erkennbar; Flügeldecken außerordentlich fein punktiert und deutlich chagriniert. Der ± parallelseitige Halsschild etwa von der Breite der Flügeldecken, schwach (♂) oder stärker quer (♀). Fühler ziemlich schlank, 7. Fühlerglied ± länger als breit. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 111] [Abb. 112]. Wohl überall die weitaus häufigste Art der Untergattung; wurde an Zuckerrüben schädlich.


Größer, 1,7-2 mm. Halsschild etwa 1,3 mal so breit wie lang. Schwarzbraun, Flügeldecken rotbraun, oft an der Naht und den Seiten geschwärzt, vorn etwa ebenso stark, aber weniger dicht als der Halsschild punktiert. Punktur des Halsschilds auf glänzendem Untergrund mäßig dicht, raspelartig. Halsschild vor der Basis mit schwachem Quereindruck. Fühler und Beine rostrot. Fühlerglied 9 und 10 schwach quer. ♂: Penis in 2 klauenähnliche Spitzen gespalten. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 113] [Abb. 114]. In den Beskiden und im Böhmerwald.

-Kleiner, 1,5-1,8 mm. Halsschild nur eineinviertel mal so breit wie lang. Kastanienbraun, Flügeldecken, Fühler und Beine rostrot. Halsschild und Flügeldecken in gleicher Stärke, die Flügeldecken kaum weitläufiger, dicht und fein deutlich raspelartig punktiert und z. T. sehr deutlich chagriniert. 9. und 10. Fühlerglied deutlich quer. Der 48 subangulata ähnlich, aber durch die Punktur und etwas schlankere Fühler gut zu trennen. Halsschild vor der Basis wie bei 47 alpina und 48 subangulata ohne Quereindruck. ♂: Penis an der Spitze rundlich abgesetzt, die Vorderkante der Abstutzung höchstens schwach ausgebuchtet. Aedoeagus [Abb. 115]. Halsschildseiten in der Mitte konkav eingebuchtet. In den Ostalpen subalpin, in Nadelwäldern ziemlich selten. (=norica Ganglb.)
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Größer, 1,9-2,3-mm. Fühler auffällig schlank, Glied 9 und 10 nicht quer, Glied 7 doppelt so lang wie 8, eineinhalb mal so lang wie breit. Halsschild etwa ein Viertel breiter als lang, seine Hinterwinkel vollständig gleichmäßig verrundet. Schwarz oder schwarzbraun, Flügeldecken braun, oft mit geschwärzter Längsmitte oder bis auf die Schultern und die Spitze geschwärzt. Fühler und Beine bräunlichrot, Schenkel und Fühlerkeule oft gebräunt. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 116] [Abb. 117]. Weit verbreitet, aber selten, besonders in Nadelwäldern an Reisig, Rindenabfällen und Schlagspänen.

Halsschild vor der Basis ohne deutlichen Quereindruck, höchstens in der Mitte schwach niedergedrückt. Hinterwinkel des Halsschilds stumpf, aber scharfeckig. 10. Fühlerglied schwach, aber erkennbar breiter als lang. Stimmt im Körperbau und in der Färbung weitgehend mit procerula überein und findet sich in den Sammlungen unter diesem Namen. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 118] [Abb. 119]. Lebt wie procerula und ist vermutlich in Gebirgsgegenden weit verbreitet, Hunsrück, Lausitz, Sudeten.

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-Halsschild vor der Basis mit deutlichem und vollständigem Quereindruck. Hinterwinkel des Halsschilds stumpfeckig. 9. und 10. Fühlerglied etwa so lang wie breit. Schwarzbraun, Flügeldecken mit hell bräunlichroter Schulterbeule und Spitze, die helle Färbung dehnt sich oft in Form eines hellen Längsstriches bis vor die Flügeldeckenspitze aus; selten ist die Art so dunkel wie atrata gefärbt. Aedoeagus [Abb. 120] [Abb. 121], Spermatheka [Abb. 122]. Gelegentlich gemeinsam mit procerula gefunden, weit verbreitet und weniger selten als diese Art. (=prolixa Er.)


Fühler länger, Glied 1 fast doppelt so lang wie breit, gebogen und zur Basis stärker verengt [Abb. 109]. Glied 11 deutlich länger als breit. Halsschildseiten nicht gewinkelt. Braunrot oder rostrot, selten einfarbig hell (derartig helle Stücke von diluta durch die nicht spitz vorstehenden Halsschildvorderwinkel und anliegendere Behaarung zu trennen), meist auf den Flügeldecken verdunkelt, so daß auf jeder Decke ein heller Längsstrich verbleibt, oder bis auf die Schulter und Spitze braun. Halsschild und Flügeldecken etwa in gleicher Stärke oder die Flügeldecken geringfügig kräftiger und weitläufiger mäßig stark und ziemlich dicht punktiert. Halsschild schwach quer, wesentlich schmäler als die Flügeldecken, sein Seitenrand flach gerundet, nach vorn etwas stärker verengt als zu den gerundeten Hinterecken. Flügeldecken gestreckt, wenig hinter ihrer Mitte am breitesten und schon von dort zur Spitze verschmälert. 1,5-1,9 mm. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 123] [Abb. 124]. Im Bergland und in den Gebirgen, besonders im östlichen Mitteleuropa verbreitet, aber selten; Verbreitung wegen der bisher unbeachteten subangulata nicht genau anzugeben.


-Fühler kürzer, ihr 1. Glied kaum eineinhalb mal so lang wie breit und zur Basis wenig verengt, ihr Endglied nicht oder kaum länger als breit. Beim ♂ sind die Halsschildseiten im hinteren Drittel ± gewinkelt und von dort nach hinten gerade verengt; in Färbung und Punktur mit alpina weitgehend übereinstimmend und in Mitteleuropa bisher nicht von dieser Art getrennt. 1,4-1,8 mm. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 125]. Vermutlich boreoalpin, bei uns in den Ostalpen (Tirol) festgestellt und vermutlich weiter verbreitet; unter Fichtenrinden und an Fichtenschwämmen.
Größer, 1,8-2,4 mm. Ganz braunrot oder mit dunklerem Kopf und Halsschild [Abb. 126]; Halsschild mäßig fein und mäßig dicht, Flügeldecken grob und dicht punktiert. Halsschild etwa eindrittel breiter als lang, merklich schmäler als die Flügeldecken, in oder hinter der Mitte am breitesten, seitlich schwach gerundet. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 127]. In England und Skandinavien, könnte auch bei uns vorkommen. (=sahlbergi ? Sjöb.)

Halsschildbasis mit vollständigem Quereindruck. Pechbraun oder rostrot, Flügeldecken pechschwarz oder braun mit rostroter Schulterpartie und Spitze oder mit einer schrägen Aufhellung auf jeder Flügeldecken oder rostrot mit breiter, dunkler Querbinde. Halsschild und Flügeldecken ziemlich fein, Flügeldecken oft etwas feiner und stets etwas weitläufiger als der Halsschild punktiert, die Punktur manchmal stellenweise schwach längsrissig. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 128] [Abb. 129]. Vermutlich boreoalpin verbreitet, bei uns in den hohen Gebirgen des östlichen Mitteleuropa, sehr selten.

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Einfarbig rötlichgelb [Abb. 130] oder wenigstens Kopf und Halsschild rötlichgelb oder rostrot und die Flügeldecken schwärzlich mit heller Schulterbeule und Spitze. Halsschild glänzend, sehr fein und wenig dicht punktiert, die Punktur der Flügeldecken meist deutlich kräftiger und dichter [Abb. 131]. Fühler kurz und ziemlich dick, 1. Fühlerglied nur eineinhalb mal so lang wie breit [Abb. 108]. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 132] [Abb. 133] [Abb. 134]; Paramerenplatte mit hakig nach innen gebogener Spitze [Abb. 135]. 1,6-1,8 mm. Wohl überall, aber sehr selten.






-Pechbraun, Flügeldecken hellbraun mit dunkler Mitte, oder dunkelbraun mit einem hellen Längswisch auf jeder Flügeldecken, Halsschild ziemlich kräftig punktiert, Fühler schlanker, 1. Fühlerglied gestreckter. Aedoeagus und Spermatheka [Abb. 136] [Abb. 137]. 1,5-1,8 mm. In England und Skandinavien, möglicherweise auch in Mitteleuropa aufzufinden.
