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Flügeldeckenzwischenräume nicht rippenförmig erhaben. Schwarz, Kopf und Halsschild mit langer goldbrauner oder rötlichgelber Behaarung. Flügeldecken gelb mit schwarzer Spitze, gelb behaart [Abb. 6] [Abb. 7]. Aedoeagus [Abb. 8]. 9-10,5 mm. B: Die Larve entwickelt sich im faulen Wurzelholz von Laub- und Nadelbäumen. Man findet den Käfer im zeitigen Frühjahr in den Wurzelballen gerodeter Stümpfe und entwurzelter Bäume sowie an den überhängenden wurzeldurchsetzten Kanten von Kiesgruben. Im Freien findet man fast nur die ♀ gelegentlich unter Steinen und auf Blüten und blühendem Gebüsch. Die ♂ sterben kurz nach einem in größerer Höhe vollzogenem Schwärmflug. Bei Kiel habe ich am Rande einer in den Vorjahren gerodeten Fläche am 15.5.1970 einige hundert ♂ um eine etwa 3 m hohe Birke schwärmen sehen; am Folgetag habe ich dort mit Mühe noch 2 Tiere finden können. D: Von Sibirien westlich über fast ganz Europa verbreitet, fehlt nur im Süden und im hohen Norden; in Mitteleuropa weit verbreitet und bei Kenntnis der Lebensweise wohl überall aufzufinden.


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Analsternit deutlich seitlich eingebuchtet [Abb. 9] [Abb. 10]. 3. und 7. Flügeldeckenzwischenraum in ganzer Länge rippenförmig erhaben [Abb. 11]. Schwarz, Flügeldecken leuchtend rot, Kopf und Halsschild durch dichte rote Behaarung rot erscheinend. Stücke mit dunkelgrauer Behaarung (Alterung?) kommen vor, ebenso Tiere, bei denen die Flügeldecken mehr bräunlichrot sind. Aedoeagus [Abb. 12]. 8,5-14 mm. B: Die Larve entwickelt sich im Boden in faulem Wurzelholz; Käfer ab Ende April bis Juli auf Gebüsch und Blüten. D: Vom Kaukasus bis zu den Pyrenäen verbreitet, nördlich bis zum Baltikum und im vorigen Jahrhundert aus Dänemark gemeldet, südlich bis Mittelitalien nachgewiesen; in Mitteleuropa in montanen Gebieten weit verbreitet und nicht besonders selten, aus der Tiefebene nur alte Fundangaben, heute fraglich.



Halsschild rot oder goldglänzend, seltener grau behaart. Die Rippen der Flügeldecken zur Mitte hin oft stark abgeschwächt. Flügeldecken lebhaft rostrot. Größer: 10-14 mm. ♂: Aedoeagus schmal, länglich, mit kürzeren apikalen Borsten der Parameren [Abb. 14]. ♀: Fühlerglieder 4-10 dreieckig, sehr spitz. D: Von Savoyen über die Schweiz und Norditalien, östlich bis zum Banat nachgewiesen. Bisher bei uns nicht beachtet. Vermutlich auch im Alpengebiet von Mitteleuropa vorkommend, aber bisher nicht von purpureus getrennt.
-Die Rippen der Flügeldecken ziemlich stark. Flügeldecken blutrot. Allgemeines Aussehen wie ein kleiner purpureus. Durchschnittlich kleiner: 9,5-11 mm. ♂: Aedoeagus weniger schmal mit längeren apikalen Borsten der Parameren [Abb. 15]. ♀: Fühlerglieder 4-10 breit, mit abgerundeter Unterkante, wenig spitz. D: Art aus den Zentral- und Westpyrenäen.
-Hierher noch aus Süditalien. Die Unterschiede kenne ich noch nicht.
Die Flügeldeckenspitze geschwärzt. Halsschild schwarz behaart mit eingestreuten aufstehenden schwarzen Haaren. 3. und 4. Flügeldeckenzwischenraum an der Basis etwas gewölbter. 10-11,5 mm. ♂: Äste der mittleren Fühlerglieder etwa doppelt so lang wie die zugehörigen Glieder an der Innenseite. ♀: Fühler beim abgebildeten Tier offensichtlich verkrüppelt [Abb. 16]. D: Aus dem Trentino beschrieben, wird auch aus Kärnten gemeldet.

-♂: Fühler kürzer gekämmt, die Hinterecken des Halsschilds nur um 1 Glied überragend. Die Äste der Glieder 4 bis 10 dicker und kürzer [Abb. 19]. Aedoeagus verhältnismäßig sehr klein [Abb. 20] [Abb. 21]. Halsschild schmal und langgestreckt. Flügeldecken strohgelb, dreimal so lang wie der Halsschild. Ziemlich klein: 9,5-10 mm. ♀: Farbe der Flügeldecken mehr oder weniger rostgelb. 10,5-12 mm. Die Angaben zur Fühlerlänge und die Habituszeichnung bei Leseigneur (l.c. [Abb. 22]) stimmen nicht mit den Habitus-Photos bei Mertlik (l.c. [Abb. 23]) überein. Die Fühler überragen die Hinterecken des Halsschilds beim ♂ um mindestens 2 Glieder.




♀: Analsternit an der Spitze halbkreisförmig ausgeschnitten [Abb. 24]. Flügeldecken bräunlichgelb mit geschwärzter Spitze. Halsschild länger als breit, Seiten schwach gerundet, die Hinterecken mäßig ausgeschweift, Scheibe etwas stärker gewölbt als bei sulphuripennis. 3. Fühlerglied nicht deutlich gesägt, konisch [Abb. 25]. Halsschildpunktur mäßig grob, ihr Abstand etwa ihr doppelter Durchmesser, die Punkte selbst nach Wurst (l.c.) etwas feiner als bei sulphuripennis, nach Mertlik (l.c.) deutlich gröber und dichter [Abb. 26]. Länge: 11,5 mm. Breite: 3,6 mm. ♂: Habitus [Abb. 27]. Nach Mertlik ausgezeichnet durch den in der Vorderhälfte ziemlich stark gerundeten Halsschild. Das Analsternit ist einfach zugespitzt.*) D: Nach einem Tier aus Kärnten (Karawanken) beschrieben, Slowenien. *) Nach Mertlik (l.c.) ist die Ausrandung des Analsternits eine Monströsität, die auch bei anderen Arten beobachtet wurde. Er vermutet in Slowenien ♂ dieser Art gefunden zu haben, hat das Typus ♀ aber nicht gesehen. Er begründet seine Annahme mit dem im vorderen Bereich seitlich stärker gerundeten Halsschild den er auch in der Zeichnung von Wurst zu erkennen meint; allerdings steht das im Widerspruch zur Beschreibung bei Wurst ("Halsschild länger als breit (3:2,6 mm), Quotient größer 1 (1,15), Seiten nur sehr schwach gerundet.").



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Flügeldecken rostgelb mit geschwärzter Spitze (Nominatform [Abb. 29]), der Vorderrand der Schwärzung schräg nach vorn außen gerichtet oder einfarbig (var. testaceipennis Duf.). Zwischen der schwarzen Grundbehaarung des Halsschilds oft mit längeren gelben Haaren*). ♂: Halsschild etwa so breit wie lang, an den Seiten gleichmäßig gerundet, etwas schmaler als die Flügeldecken. Augen groß, fast halbkugelig. Die Äste der mittleren Fühlerglieder sehr lang und dünn. Aedoeagus im Verhältnis größer als bei gabilloti [Abb. 30]. Flügeldecken 2,3 x so lang wie der Halsschild. Aedoeagus [Abb. 31]. Größer: 10-12 mm. ♀: 11-12,8 mm. B: Käfer von Juni bis August auf Blüten und Gebüsch. In den Alpen bis in die subalpine Waldregion aufsteigend. D: Von Mittelfrankreich über das Alpengebiet sowie dessen Vorland verbreitet (in Norditalien, im Bayerischen Wald und der fränkischen Schweiz, auf der Schwäbischen Alb). Verstreut und selten. *) Wurst (l.c.): "Analsternit geradseitig verengt [Abb. 32], an der Spitze flacher verrundet als bei reissi. Halsschild breiter als lang, Seiten stark gerundet, Hinterecken stumpf viereckig, stark divergierend [Abb. 33]. Punktur grob, Abstand = 2facher Punktdurchmesser [Abb. 33]. Halsschild mit durchgehender, unpunktierter Mittellinie. Fühlerglieder erweiterungsseitig gerade, auch das dritte Fühlerglied mit einem Fortsatz [Abb. 34]. Kiefertaster groß, beilförmig." Von mir in der Schweiz bei Pontresina in 2200 m Höhe gefangene Tiere haben ziemlich stark gerundete Seiten des Analsternits [Abb. 35] und keine unpunktierte Halsschildmittellinie. Halsschildpunktur etwas dichter [Abb. 36] als bei Mertlik (l.c.) gezeigt [Abb. 37].









-Langgestreckt, schwarz, glänzend. Flügeldecken bräunlichgelb, die Spitze quer abgeschnitten schwarz. Augen klein, wenig vorragend*). ♂: Die Äste der mittleren Fühlerglieder schmal, um die Hälfte länger als die zugehörigen Glieder auf der Innenseite, nach Wurst (l.c.) kürzer als bei sulphuripennis. Aedoeagus [Abb. 38]. B: Alpin oberhalb 2000 m. D: Aus Südtirol beschrieben, könnte im Alpengebiet weiter verbreitet sein. *) Wurst (l.c.): "Analsternit sanft gerundet verengt, auf einen Punkt zulaufend [Abb. 39]. Halsschild so lang wie breit, Seiten mäßig gerundet. Hinterwinkel spitz, erkennbar divergierend (Tafel 1, b). Punktur sehr fein, Abstand = 3facher Punktdurchmesser [Abb. 39]. Halsschild ohne unpunktierte Mittellinie. Mittlere Fühlerglieder erweiterungsseitig gerundet. 3. Fühlerglied mit zahnartigem Fortsatz [Abb. 40]. Kiefertaster viel kleiner, stärker spindelförmig." Halsschildpunktur nach Mertlik (l.c.) [Abb. 41].








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-Ausgezeichnet durch dunkle Färbung der Flügeldecken [Abb. 50] [Abb. 50], lediglich der Seitenrand kann +/- aufgehellt sein. Halsschildpunktur [Abb. 51]. Aedoeagus [Abb. 52]. 8,5-11 mm. D: Italien: Alpi Apuane.






Arten vom Kaukasusgebiet D: Aserbeidschan, Armenien, Georgien, Südrußland, Türkei.
-D: Georgien, Südrußland.
-D: Aserbeidschan, Armenien, Georgien, Südrußland, Türkei.
-D: Südrußland.
-D: Aserbeidschan.