Untergattung Anaspis s. str.

ColeopteraPolyphagaHeteromeraScraptiidaeAnaspis
Von Arved Lompe (n. K. Ermisch, E. Reitter)
Ermisch, K. (1969): Mordellidae in: Käfer Mitteleuropas, Hrsg. Freude, Harde, Lohse, 8:189, Goecke & Evers, Krefeld, >>>"F:\taxa\coleo\scans\_FHL-08.tif"
Levey, B. (2002): Are Anaspis septentrionalis Champion and A. thoracica (Linnaeus) (Scraptiidae) a single variable species? - The Coleopterist 11(1):1-4 >>>https://coleoptera.org.uk/sites/default/files/Coleopterist%20vol%2011%20Part%201.pdf oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Levey2002 Anaspis septentrionalis.pdf"
Die Tabelle von Ermisch ist nur für ♂ verwendbar, einzelne ♀ lassen sich bedingt nach Reitter bestimmen. Im Süden Europas noch weitere Arten die ich nicht kenne.
#1
→ 2♂ nach Ermisch
→ 19-♀ nach Reitter. Die Bestimmung einzelner ♀ nach Färbungsmerkmalen ist immer unsicher!
#2
fasciata (Forster, 1771)Fundmeldungen🗺ColeowebSternite in der Mitte des Hinterrands ohne fadenförmige oder anders geformte Anhänge, lediglich das 4. Sternit ist in der Mitte dreieckig lappenförmig vorgezogen, das 5. Sternit ist ausgeschnitten [Abb. 1]. Schwarz, auf den Flügeldecken in der Regel mit gelbroter Schultermakel, selten auch mit solcher Spitzenmakel [Abb. 2], auch der Halsschild kann ganz oder teilweise rot sein, mitunter die ganze Oberseite schwarz. 2,5-3 mm. D: Westmediterran-atlantische Art, in Mitteleuropa im Westen und Nordwesten sehr häufig (=geoffroyi Müll.) (=humeralis (F., 1775))
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Abb. 1
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Abb. 2
→ 3-Ein oder mehrere Sternite mit Anhangsorganen in der Mitte des Hinterrands [Abb. 3].
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Abb. 3
#3
→ 42.-4. Sternit durch Anhänge ausgezeichnet oder nur das 2. und 3., das 5. Sternit jeweils stärker ausgeschnitten.
→ 8-1. und 2. Sternit ohne Auszeichnungen, nur das 3. oder das 3. und 4. Sternit mit fadenförmigen Anhängen.
#4
→ 5Schwarze Arten, nur das 2. und 3. Sternit mit Auszeichnungen.
lurida Steph., 1832🗺Coleoweb-Hell gelbrote Art, nur die äußeren Fühlerglieder und das Abdomen schwärzlich oder letzteres ebenfalls rot. 2. bis 4. Sternit mit gelben, fadenförmigen Anhängen [Abb. 4]. 2,5-3,6 mm. D: Südeuropa, in Mitteleuropa im Südwesten und Südosten (Steiermark); inzwischen nach Norden bis Holstein vorgedrungen. (=subtestacea Steph.)
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Abb. 4
#5
silvatica Gabriel, 1916🗺Coleoweb2. Sternit in der Mitte des Hinterrand in eine vorspringende, schmale rechteckige Platte erweitert, ohne fadenförmigen Anhang daselbst, das 3. Sternit besitzt in der Mitte einen einzelnen fadenförmigen Anhang, der an der Spitze mit langen Härchen besetzt ist [Abb. 5]. 2,3 mm. D: Nur der Typus bekannt, von Schwerin a. d. Warthe.
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Abb. 5
→ 6-2. Sternit mit 1 oder 2 fadenförmigen Anhängen, ebenso das 3. Sternit.
#6
→ 72. Sternit mit 1 fadenförmigen Anhang, der mitunter in 2 ± gespreizte Gabeläste ausläuft.
pyrenaea Fairm. & Bris., 1859🗺Coleoweb-2. und 3. Sternit mit je 2 fadenförmigen Anhängen, die sich an der Basis berühren und nur wenig gespreizt sind, die des 3. Sternites ragen nur wenig auf das 4. Sternit über [Abb. 3]. Vordertarsen stark verbreitert. Endglied der Fühler doppelt so lang wie das vorhergehende Glied, gestreckt, parallelseitig. 2,5-3,3 mm. D: Pyrenäen, Kärnten, Bayerische Alpen, sehr selten.
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Abb. 3
#7
excellens Schilsky, 1908🗺ColeowebKleinere und schlankere Art: 2 mm. 2. Sternit mit 1 fadenförmigen Anhang, der nicht in 2 Gabeläste ausläuft, 3. Sternit mit ähnlichem Anhang [Abb. 6]. Vordertarsen mäßig erweitert. Endglied der Fühler nicht ganz so lang wie die beiden vorhergehenden zusammen, ziemlich parallel. D: Bisher nur der Typus bekannt: Ungarn, Acs.
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Abb. 6
bohemica Schilsky, 1898🗺Coleoweb-Größere, robustere Art: 2,5 mm. 2. Sternit mit einem fadenförmigen Anhang, der hinten in 2 Gabeläste ausläuft, die nicht oder wenig gespreizt sind, da sie dem Anhang gelenkig ansitzen. 3. Sternit mit 1 kurzen, fadenförmigen Anhang, der am Ende etwas ausgeschnitten erscheint [Abb. 7]. Vordertarsen stark erweitert. Endglied der Fühler eiförmig, so lang wie die beiden vorhergehenden Glieder zusammen. D: Nordeuropa, in Mitteleuropa im Böhmerwald, Oberbayern, aber auch in Holland und Dänemark, sehr selten. (=forticornis Schils.)
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Abb. 7
#8
nigripes C. N. F. Brisout de Barneville, 1866🗺ColeowebVorderschenkel verdickt, gebogen, die Innenseiten ausgebuchtet. Schwarz. Anhänge des 3. Sternits stehen an der Basis voneinander entfernt, sie sind dünn und stark gebogen [Abb. 8]. Fühler schwarz mit 3 gelben, basalen Gliedern. 2,5-3 mm. D: Südeuropa, nach Mitteleuropa nur in den äußersten Süden einstrahlend. (=curvicrus Schils.)
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Abb. 8
→ 9-Vorderschenkel nicht verdickt, gerade, ziemlich parallel.
#9
→ 10Die Anhänge des 3. Sternits stehen an der Basis eng zusammen [Abb. 9].
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Abb. 9
→ 15-Die Anhänge des 3. Sternits stehen an der Basis voneinander getrennt [Abb. 10].
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Abb. 10
#10
viennensis Schilsky, 1895🗺ColeowebDie Anhänge des 3. Sternits sind gelbrot bis braunrot, schmal und gerade [Abb. 11]. Schwarz, Vorder- und Mittelbeine hell gelbrot. Flügeldecken mit dichter, hellgrauer Behaarung, deutlich querstrigos. Fühler lang und kräftig, schwarz, 4 basale Glieder gelbrot. Vordertarsen kräftig erweitert, 1. Glied kürzer und schmäler als das 2. Glied. 2,5 mm. D: Nur im Südosten von Mitteleuropa, nicht selten.
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Abb. 11
→ 11-Die Anhänge des 3. Sternits sind schwarz, mitunter dunkel rötlich, dann ist das 1. Vordertarsenglied länger als das 2. Glied.
#11
frontalis (L., 1758)Fundmeldungen🗺ColeowebDie Anhänge des 3. Sternits sind kräftig, an der Spitze kurz, hakenförmig eingebogen [Abb. 9] [Abb. 12]. Vordertarsen stark verbreitert. Eine in der Normalfärbung schwarze Art mit ± gelbrotem Vorderkopf [Abb. 13] [Abb. 14]. In der Färbung sehr variabel, aber nicht im Westen und Norden des Verbreitungsgebietes, nach Osten, besonders Südosten wird die Art heller bis ober- und unterseits einfarbig gelbrot, nur der Hinterkopf bleibt ± geschwärzt. Aedoeagus [Abb. 15]. 2,5-4mm. D: In Mitteleuropa die häufigste Art der Gattung.
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Abb. 9
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
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Abb. 15
→ 12-Die Anhänge des 3. Sternits sind an der Spitze nicht kurz hakig eingebogen [Abb. 16].
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Abb. 16
#12
maculata (Fourcr., 1785)Fundmeldungen🗺ColeowebOberseite einfarbig blaß gelbrot, meist auf den Flügeldecken mit mehr schattenartigen Makeln (eine gemeinsame, dreieckige an der Basis, je eine in der Mitte und ein gemeinsamer Fleck an der Naht vor der Spitze) [Abb. 17]. Unterseite schwarz, selten das Abdomen gelb- oder rostrot. ♂: Vordertarsen stark erweitert [Abb. 18], 1. Glied kürzer und schmäler als das 2. Glied, Fühler gelb, mit geschwärzten Endgliedern, letztes Glied rundlich eiförmig, kaum länger als das vorhergehende Glied, letztes Kiefertasterglied relativ klein, schmal beilförmig. Hinterleib [Abb. 19] [Abb. 16]. 2,5-3 mm. D: Westmediterran-atlantische Art, in Mitteleuropa im Westen und Nordwesten, östlich bis Mecklenburg.
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Abb. 17
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Abb. 18
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Abb. 19
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Abb. 16
→ 13-Anders gefärbte Arten, mitunter oben und auch unten einfarbig rostrot, dann sind die Vordertarsen nicht oder kaum erweitert und das Endglied der Kiefertaster auffallend groß und breit beilförmig.
#13
→ 13aDie Anhänge des 3. Sternits sind gerade, nach hinten ± divergierend (gelenkig).
ruficollis (F., 1792)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Die Anhänge des 3. Sternits sind kräftig gebogen [Abb. 20] [Abb. 21]. Kopf schwarz, vorn ± rostrot. Halsschild rostrot, selten die Mitte verdunkelt. Flügeldecken schwarz oder braunschwarz, einfarbig grau behaart [Abb. 22]. Endglied der Kiefertaster weniger groß als bei den beiden folgenden Arten. 2,5-3 mm. D: In Mitteleuropa sehr zerstreut verbreitet und sehr selten.
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Abb. 20
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Abb. 21
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Abb. 22
#13a
thoracica (L., 1758)Fundmeldungen🗺ColeowebKopf ganz gelbrot, desgleichen der Halsschild oder Färbung wie bei der folgenden Form. Flügeldecken und Unterseite normal schwarz, die rote Färbung greift oft auf diese Teile über, so daß ganz rostrote Stücke auftreten, in manchen Gegenden gehäuft (a. latipalpis Schils.), diese sind dann von der ähnlichen, ebenfalls häufigen, lurida zusätzlich durch das kurze 2. Vordertarsenglied beim ♂ zu unterscheiden [Abb. 23]. Hinterleib [Abb. 24] [Abb. 25]. 2,5-3 mm. D: Im ganzen Gebiet nicht selten, stellenweise sehr häufig. (=latipalpis Schilsky, 1895) (=schilskyana Csiki) (=lateralis Gyll.)
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Abb. 23
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Abb. 24
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Abb. 25
septentrionalis Champion, 1891🗺Coleoweb-Kopf schwarz, vorn ± gelbrot, Halsschild schwärzlich, mit ± breiten rostroten oder gelbroten Seiten. Die von Ermisch angegebenen Unterschiede der Abdominalfortsätze [Abb. 26] sind marginal. (=schilskyiana sensu Ermisch in FHL) (=marginicollis Lindberg, 1925) Diese Form ist nach Levey (l.c.) zumindest in Großbritannien nicht von thoracica verschieden. Es soll aber auch molekulargenetische Unterschiede geben. Eine taxonomische Klärung ist noch nicht erfolgt.
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Abb. 26
#15
pulicaria Costa, 1854🗺ColeowebDie Anhänge des 3. Sternits sind relativ kurz und dünn, sie erreichen die Spitze des Abdomens nicht oder kaum [Abb. 27]. Schwarz, nur die Mundteile, die Oberlippe, die basalen Fühlerglieder, die Taster, die Vorderbeine, mitunter auch die Mittelbeine gelb oder rostrot. Vordertarsen kaum erweitert. 2,2-3 mm. D: Südeuropa, in Mitteleuropa nur im Süden an Wärmestellen. (=forcipata Muls.)
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Abb. 27
→ 16-Die Anhänge des 3. Sternits sind kräftig und stark gebogen, oft die Spitze des Abdomens überragend.
#16
regimbarti Schilsky, 1895Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldeckenbehaarung zweifarbig, gelbgrau, längs der Naht, sich verbreiternd, dunkelbraun behaart. Kopf schwarz, manchmal mit glber Oberlippe. Halsschild gelbrot, desgleichen die basalen Fühlerglieder, die Taster und Beine. Flügeldecken und Unterseite schwarz. Vordertarsen nicht erweitert. Die beiden Anhänge des 3. Sternits glänzend, kurz, stark gebogen [Abb. 10]. 3-3,3 mm. D: Westmediterran-atlantische Art. In Mitteleuropa im Westen und Nordwesten, von dort nach Süden bis Leipzig einstrahlend.
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Abb. 10
→ 17-Flügeldeckenbehaarung einfarbig, anders gefärbte Arten. Die Anhänge des 3. Sternits sind länger und anders geformt.
#17
arctica Zetterstedt, 1828🗺ColeowebHalsschild gelbrot bis schwarzbraun, Kopf gelbrot oder an der Basis geschwärzt, Flügeldecken entweder gelbrot oder nach hinten geschwärzt oder ganz schwarz. Die beiden Anhänge des 3. Sternits sind sehr lang, abstehend und an der Basis gebogen, dann gerade konvergierend, das 5. Sternit fast überragend [Abb. 28]. 3-4 mm. D: Boreo-alpine Art. In Mitteleuropa in den Beskiden, Karpaten, nicht in den Alpen.
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Abb. 28
→ 18-Halsschild schwarz, selten in den Hinterecken heller.
#18
garneysi Fowler, 1889Fundmeldungen🗺ColeowebFühler ziemlich dünn, fadenförmig, Glied 4-10 von gleicher Breite. Schwarz, meist alle Beine gelbrot, nur die Hinter- und manchmal auch die Mittelschenkel und -schienen und die Tarsen dunkler. Taster, die basalen Fühlerglieder und der Vorderkopf gelbrot. Vordertarsen schwach erweitert, 1. Glied fast so lang wie das 2.-4. Glied zusammen. Die beiden Anhänge des 3. Sternits sind fast gerade und erreichen die Spitze des Abdomens, sie konvergieren etwas nach hinten, anliegend [Abb. 29], 2.-5. mit breiter Aushöhlung in der Mitte [Abb. 30]. 3-3,5 mm. D: Aus England beschrieben, aus Frankreich, Belgien und Dänemark bekannt, im Rheinland erst 2 Funde.
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Abb. 29
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Abb. 30
kiesenwetteri Em., 1826🗺Coleoweb-Fühler lang und kräftig, gegen die Spitze allmählich etwas erweitert. Normal schwarz, etwas veränderlich gefärbt. Flügeldecken schwarz oder braun, Halsschild schwarz oder in den Hinterecken heller oder ganz braun. Die Anhänge des 3. Sternits sind lang, breit, an der Basis anliegend, gekrümmt, dann gerade, nach hinten konvergierend, die Spitze des Abdomens erreichend oder überragend [Abb. 31]. 2,5-4 mm. D: In den Alpen vom Engadin bis Albanien, in Deutschland im Wettersteingebirge, Karpaten.
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Abb. 31
#19
→ 20Flügeldecken schwarz, selten mit gelbroten Flecken, dann aber der Kopf schwarz.
→ 26-Flügeldecken gelb, selten mit kleinen schwarzen Flecken. (Hinterleibs-Sternite beim ♂ mit Anhängen.).
#20
→ 21Flügeldecken schwarz, ohne gelbrote Makeln.
-Flügeldecken schwarz, jede mit 1-2 rotgelben Makeln. (Hinterleib-Sternite beim ♂ ohne Anhänge.) Schwarz, jede Flügeldecke an der Schulter mit großer, rotgelber Makel, manchmal auch einer kleineren Makel vor der Spitze: a. 4-maculata Costa, manchmal sind die Makeln ausgedehnt, so daß die Naht und eine Querbinde in der Mitte schwarz bleiben: a. cruciata Costa, oder wie cruciata, Halsschild rot, in der Mitte schwarz: a. discicollis Costa; schwarz, die Basis der Fühler, Taster und die Vorderbeine zum Teile bräunlichgelb. 2,5-3 mm. Siehe fasciata LZ >>>2
#21
→ 22Halsschild schwarz oder nur an den Vorderwinkeln, oder an den Seiten rot gesäumt.
→ 23-Halsschild ganz rot oder gelb.
#22
Klein, ganz schwarz, nur der Mund, die Basis der Fühler und die vorderen Beine zum Teil gelb. 2,2-3 mm. Siehe pulicaria LZ >>>15 Ähnlich ist eine weitere kleine, ganz schwarze Art. Flach gewölbt, schmal, gestreckt, oben sehr fein bräunlich behaart, nur das 2. und 3. Glied der Fühler sowie die Enddorne der Schienen rotgelb. Fühler robust, viel länger als Kopf und Halsschild zusammen, das 2. und 3. Hinterleibssternit beim ♂ mit Anhängen, das 5. gespalten. 2,5 mm. Siehe bohemica LZ >>>7
-Größer, schwarz, die vordere Hälfte der Stirn, der Mund, die Basis der Fühler und die Vorderbeine und oft die Mittelbeine zum Teil gelbrot; beim ♂ sind auch oft die Vorderwinkel des Halsschilds braunrötlich; manchmal sind die Seiten des Halsschilds ganz oder teilweise breit rot gesäumt: a. lateralis F., selten der Halsschild rot, in der Mitte mit mehr weniger ausgedehntem (a. maculicollis Motsch.), oder sehr kleinem Flecken: a. punctata Eschsch. 3-4,5 mm. Siehe frontalis LZ >>>11
#23
→ 24Die hintere Hälfte des Kopfes schwarz.
→ 25-Kopf und Halsschild gelbrot, die Basis der Fühler und Beine gelb.
#24
Körper größer, der innere längere Enddorn der Hinterschienen länger als das halbe erste Tarsenglied Vordertarsen des ♂ stark erweitert. Die Basis der Fühlerund die Beine gelb, die Hinterbeine und Mitteltarsen dunkler. Flügeldecken dunkel behaart. Kaukasus 3-4,5 mm. frontalis var. verticalis Fald. Siehe LZ >>>11
-Körper viel kleiner, der innere Enddorn der Hinterschienen höchstens die Mitte des 1. Tarsenglieds erreichend, Vordertarsen kaum erweitert, die Basis der Fühler und Beine gelb, Flügeldecken gelblich behaart. 2,8-3 mm. Siehe ruficollis LZ >>>13
#25
Flügeldecken gleichartig fein behaart. Manchmal sind die Flügeldecken braun: a. fuscescens Steph., oder gelbbraun, an der Basis und Spitze schwärzlich: a. gerhardti Schilsky. 2,8-3 mm. Siehe thoracica LZ >>>14
-Flügeldecken längs der Naht und die Spitze schwarz, sonst gelblich behaart, die schwarzbehaarten Stellen erscheinen kahl, dunkler schwarz. 3 mm. Siehe regimbarti LZ >>>16
#26
Schwarzbraun bis schwarz, nur die Flügeldecken braungelb, Mund, Fühlerbasis und Beine gelb. 3-3,5 mm. kiesenwetteri LZ >>>18
→ 27-Oberseite ganz gelb, höchstens die Spitze der Flügeldecken getrübt.
#27
→ 28Flügeldecken in der Mitte ohne dunklere Makel.
-Unterseite schwarz, Oberseite gelb, die Fühler und Beine gelb, die ersteren an der Spitze dunkel, Flügeldecken mit einer mehr weniger deutlichen, dunklen Makel in der Mitte und einem kleinen, oft fehlenden gemeinschaftlichen Flecken an der Naht vor der Spitze, oder die Flügeldecken ganz gelb: a. pallida Mrsh. Das 3. Sternit beim ♂ mit Anhängen. 2,2-3 mm. Siehe maculata LZ >>>12
#28
→ 29Oberseite gelb, die Spitze der Flügeldecken nicht angedunkelt.
-Oberseite gelb, die Spitze der Flügeldecken mehr weniger getrübt, Unterseite zum größten Teile schwarz, Fühler lang, zur Spitze dunkel, das 3. Hinterleib-Sternit beim ♂ mit 2 langen, abstehenden, das 4. mit 2 kurzen, anliegenden Anhängen versehen. In seltenen Fällen ist der Kopf schwärzlich: a. nigriceps Schilsky. 3-3,7 mm. Siehe arctica LZ >>>17
#29
Das 2., 3. und 4. Sternit beim ♂ mit je 2 Anhängen, die des 4. Sternites oft schwer sichtbar. Gelb, Bauch dunkel, oder gelb: a. fusca Schrk. Die Fühler lang, zur Spitze geschwärzt. 2,5-3,3 mm. Siehe lurida LZ >>>4
-Nur das 3. Hinterleibssternit mit 2 Anhängen. Gelb, Unterseite gelb, die Fühler zur Spitze schwarz. Endglied der Kiefertaster beim ♂ sehr breit beilförmig. 2,5-3 mm. Siehe thoracica LZ >>>14
Enthaltene Taxaarctica bohemica excellens fasciata frontalis garneysi kiesenwetteri lurida maculata nigripes pulicaria pyrenaea regimbarti ruficollis septentrionalis silvatica thoracica viennensis
Erstellt am: 31.03.2013 · Letzte Aktualisierung: 26.02.2026 - 03:28:43
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