Gattung: Agnathus Germar

ColeopteraHeteromeraTenebrionidaeLagriinae
A.L. (n. Kaszab, Reitter)
Gestreckt, Kopf geneigt, breiter als der Halsschild, mit vorstehenden runden Augen. Clypeus vorn gerade abgestutzt. Fühler lang und dünn, die 3 letzten Glieder größer. Halsschild zylindrisch, vorn etwas kapuzenförmig vorgezogen und abgerundet, vor der Basis sind die Seiten ausgerandet und eingeschnürt, die Basis deshalb halsartig. Flügeldecken breiter als der Halsschild, Schulterbeulen stark vorragend. Kopf stößt an die konischen Vorderhüften an. Beine kurz, Schienen ohne Enddornen.
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decoratus Germ., 1825Schwarz, fast glanzlos: Oberseite mit dichter, grauer, die schwarz gefleckten Teile mit schwarzer Behaarung. Scheibe des Halsschilds oben mit grauen, seitlich mit schwarzen Haaren. Die Behaarung des Schildchens hell. Flügeldecken mit je einem rötlichen Fleck an den Schultern und im Anschluß daran mit einer zickzackförmigen schmalen Querbinde hinter der Mitte und einem Spitzenfleck, sowie zwischen beiden die Naht grauweiß behaart [Abb. 1]. Fühler, Beine und Mundteile rostbraun. Die Körperform erinnert an Anthiciden. 4-5 mm. In Mitteleuropa in diskontinuierlicher Ost-West Verbreitung, außerdem noch stellenweise in Südeuropa verbreitet; überall nur sporadisch und sehr selten. Die Larve lebt (oft in Gesellschaft von Rhizophagus aeneus) in den Fraßgängen des Xyleborus Pfeili in vom Wasser umspülten Erlenstöcken. Der Käfer zwischen den Holzspänen solcher Stöcke oder unter deren Rinde.
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Abb. 1
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