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Halsschild neben den Hinterwinkeln verflacht [Abb. 1], an der Basis daher nicht durchgehend und gleichmäßig von einem Seitenrand his zum anderen gewölbt; die ganze Basis stark bis sehr stark, nur ausnahmsweise schwächer punktiert; Vorderwinkel des Halsschildes stark zugespitzt [Abb. 2] und immer deutlich und weit über den Halsschildvorderrand vorragend. Schenkel pechbraun, Schienen hell, gelbbraun bis gelb, mitunter die ganzen Beine heller oder dunkler rotbraun, aber die Schenkel immer eine Spur dunkler als die Schienen. Oberseite meist metallisch grün [Abb. 3], seltener kupfrig oder blau, noch seltener schwarz. Aedoeagus [Abb. 4] [Abb. 5]. Die durchschnittlich kleinste Zezea-Art: 6-7,5 mm. D: Im größten Teil der paläarktischen Region, von Irland bis Japan; in Europa im Süden bis zu den Pyrenäen, Norditalien, Jugoslawien, Rumänien, Ukraine, Südrußland, im Norden bis etwa zum Polarkreis. In Mitteleuropa überall, häufig bis sehr häufig.




Der Halsschild-Hinterrand zwischen der Mitte und den Hinterwinkeln fast völlig gerade, neben den Hinterwinkeln nicht eingebuchtet, der Hinterrand also nicht gewellt [Abb. 6]; innerer Halsschildeindruck tief und deutlich; Beine immer einfarbig hellrot (nicht hellrotbraun oder gelbbraun!); Halsschild-Vorderwinkel völlig verrundet und nicht über den Vorderrand des Halsschildes vorragend [Abb. 7]; Mikroskulptur der Flügeldecken isodiametrisch, besonders beim ♀ deutlich; Halsschildhinterwinkel recht- bis stumpfwinklig; oberseits immer schwarzbraun bis braunschwarz, seltener rotbraun; stets mit schwachem Bronzeschein, aber nicht metallfarben. Aedoeagusspitze lang, ♀ Genitalpalpen dreieckig [Abb. 8]. 8,5-9,5 mm. D: Rein westmediterrane Art (Tunesien, Algerien, Marokko, Iberische Halbinsel, Südfrankreich, Süditalien, Sardinien, Korsika, Sizilien).




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Der kurze, strichförmige, innere Halsschildeindruck ist sehr deutlich und steht innerhalb einer Eindellung der Halsschildbasis [Abb. 10]; Halsschildbasis unpunktiert, auch in den Basalgruben. Flügeldeckenstreifen nicht oder nur mäßig vertieft. Skutellarporenpunkt stets vorhanden. Oberseite meist metallisch grün oder messingfarben, nur sehr selten einfarbig schwarz [Abb. 15]; Seitenränder des Aedoeagus nicht gewellt; Aedoeagusspitze [Abb. 16] und ♀ Genitalpalpen [Abb. 17]. Relativ schmale, fast parallelseitige Art. 8,5-10,0 mm. D: Mittel- und Westeuropa: Südengland, Frankreich, Beneluxländer, Deutschland, Polen. In Mitteleuropa selten bis sehr selten und sporadisch, vor allem entlang der großen Flüsse und ihrer Zuflüsse: Oder, Elbe, Rhein, Main und Mosel (Weichsel, Rhone).



Skutellarporenpunkt fast stets auf beiden Flügeldecken vorhanden, nur ausnahmsweise auf einer fehlend; Streifen der Flügeldecken tiefer. Oberseits immer schwarz. Seitenrand des Aedoeagus meist tief, seltener weniger tief, aber immer sehr deutlich doppelt gewellt [Abb. 18]. Breiter und kürzer als strenua, der Körperumriß also mehr Amara-ähnlich. 6,5-8,5 mm. B: Nicht an Salz gebundene Art. D: West - und Mitteleuropas; im Süden selten bis nicht selten, nur im äußersten Norden sehr selten bis fehlend.
-Skutellarporenpunkte fehlend oder nur auf einer Seite vorhanden, Streifen auf den Flügeldecken weniger tief. Oberseite bläulich, blaugrün oder grünlich. Körper stärker parallelseitig, der Körperumriß also mehr harpaloid. Rechter Aedoeagusrand schwächer gewellt. B: Halobionte Art. D: Mittelasien, Südostrußland, Salzstellen des europäischen Teiles Rußlands und des Balkans; besonders bekannt vom Neusiedler See, aber auch an den Salzstellen Thüringens, dort sehr selten.
Beine einfarbig rotbraun; Kleine schmale, Art mit abgestutztem oder sehr breit zugespitztem Mittelzahn des dreispitzigen Enddornes der Vorderschienen; Halsschild mit nur schwach gewelltem Basalrand [Abb. 19]; Flügeldeckenstreifen in der vorderen Hälfte sehr deutlich punktiert; oberseits schwarz oder schwarzbraun; Mikroskulptur auf den Flügeldecken schwach, aber deutlich quermaschig. 7,0-8,0 mm, sehr selten etwas größer. D: Westliches Mittelmeergebiet.
Flügeldecken isodiametrisch genetzt (40 x), beim ♀ matt. Flügeldeckenstreifen relativ deutlich punktiert; Clypeus am Vorderrand auffallig gewulstet [Abb. 20]. Aedoeagus breit mit langer Spitze [Abb. 21], ♀: Genitalpalpen seitlich gerundet [Abb. 22]. Große Art: 9,0-11 mm. D: Südeuropa und südliches Mitteleuropa, dort sehr selten und nur auf Wärmeinseln.


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-Flügeldecken mit quermaschiger, sehr feiner Netzung [Abb. 23]; Flügeldeckenstreifen kaum punktiert [Abb. 24]; Clypeus am Vorderrand nur unauffülig gewulstet; vom Habitus der tricuspidata, aber etwas größer, mit völlig verrundeten und nicht über den Halsschild-Vorderrand vorragenden Vorderwinkeln; meist gut zu erkennen an der äußeren Basalgrube des Halsschildes, die in Form einer flachen Rinne schräg zu den Hinterwinkeln zieht und in der einige unregelmäßig gereihte Punkte stehen [Abb. 25] [Abb. 26]; Aedoeagus schmal mit kurzer Spitze [Abb. 27]; ♀: Genitalpalpen parallelseitig [Abb. 28] [Abb. 29]. Etwas kleiner: 8,5-9,5 mm. D: Südeuropa und südliches Mitteleuropa, im Südwesten von Mitteleuropa etwas weniger selten, im Südosten sehr selten oder ganz fehlend.






Halsschild an der Basis ohne Basaleindrücke; selten mit einem feinen, strichförmig markierten inneren Eindruck, der aber nicht in einer vertieften Grube steht; Hinterecken etwa rechtwinklig; in der Mitte des Hinterrandes häufig breit rötlich schimmernd. Flügeldecken mit isodiametrischer Mikroskulptur; Streifen fein, auch hinten nur wenig vertieft. Meist dunkelerzgrün, seltener schwärzlich oder bläulich. Aedoeagusspitze mit schmalem Rand [Abb. 30], ♀: Genitalpalpen lang zungenförmig [Abb. 31]. 7,5-8,0 mm. D: Diskontinuierliche Ost-West-Verbreitung: Süd- und Mitteleuropa, sehr selten; etwas häufiger im Westen Rußlands, nicht selten in Frankreich; bei Böblingen im mittleren Neckarraum.

Hinterwinkel des Halsschilds spitzwinklig; Halsschildseiten gewöhnlich sehr schwach, aber erkennbar ausgeschweift, so daß der Halsschild leicht herzförmig gebaut ist; im Extremfall wie in [Abb. 32]. Innerer Halsschildeindruck sehr deutlich, sonst der concinna sehr ähnlich; mit fast isodiametrischer Netzung der Flügeldecken, nur feinen Flügeldeckenstreifen. Aedoeagusspitze viel länger als bei concinna, ähnlich gebaut wie bei rufipes; ♀: Genitalpalpen schief dreieckig [Abb. 33], ebenfalls wie bei A. rufipes. 7,5-8,5 mm. D: Sizilien und Süditalien.

→ 12Halsschildbasis fast stets stark, nur selten schwach punktiert; Hinterrand des Halsschildes neben den Hinterwinkeln deutlich ausgerandet [Abb. 34] und dadurch gewellt erscheinend; Mikroskulptur der Flügeldecken bei den ♂ zwar sehr fein, aber stark quermaschig, bei den ♀ gröber und nur sehr schwach quermaschig, nicht isodiametrisch; bei normalen Stücken ist der Mittelzahn des Protibienenddornes spitz und schlank, er kann aber bei älteren Exemplaren mit stark abgenutztem und abgeschliffenem Enddorn auch stumpf erscheinen; Oberseite rotbraun bis schwarzbraun (wie bei rufipes) oder blau, sehr selten grün; Halsschildseiten in der hinteren Hälfte etwa parallelseitig, nach hinten nicht merklich verengt. Aedoeagus und ♀ Genitalpalpen [Abb. 35]. 8,5-9,5 mm. D: Südliches Mitteleuropa, Süd- und Südost- sowie Osteuropa, Kleinasien, Mittelasien. Zur Rasseneinteilung siehe



-Oberseite stets blau bis blauviolett, Halsschildbasis meist sehr stark punktiert. D: Östliche Rasse (Europäischer Teil Rußlands, nördlich bis Moskau, in Kasachstan, Usbekistan). Stammform
Oberseite in der Regel immer blau; Streifen der Flügeldecken sehr deutlich punktiert; Aedoeagusspitze vom Korpus deutlich abgestzt, relativ lang und schmal; ♀ Genitalpalpen [Abb. 38]. D: Auf Korfu und anderen Ionischen Inseln sowie in Westgriechenland endemisch. 8,5-9,0 mm.
Beine nicht einfarbig hellrot, sondern heller oder dunkler rotbraun; Streifen auf den Flügeldecken in der vorderen Hälfte deutlich punktiert. Halsschildbasis nur schwach gebogen. Oberseits nie auffallig blau oder grün. Aedoeagus und ♀ Genitalpalpen [Abb. 39]. 7,5-8,0 mm. D: Kleine westmediterrane Art, vornehmlich an den Küsten.
→ 15-Beine einfarbig hellrot oder, in selteneren Fällen und dann nur außerhalb der Grenzen Europas, braunrot bis pechbraun; Oberseite seltener schwarz oder braunschwarz, meist blau oder grün. Aedoeagus und Genitalpalpen des ♀ [Abb. 40].10-11,5 mm. D: Südosteuropa bis Kasachstan, nicht im westlichen Mittelmeergebiet; Zur Rasseneinteilung siehe
-Oberseite leuchtend blau oder grün; Protibialzahn meist etwas spitzer als bei der vorigen Rasse; Beine stets hellrot. Kleiner (10-11 mm). Stammform. D: Rasse des südöstlichen Teils Rußlands, des Kaukasus, der Südkrim und Transkaspiens, in Kasachstan.
-Oberseite zweifarbig erscheinend, Vorderkörper glänzend schwarz oder grünlich bis messingfarben, Flügeldecken rotbraun, ohne blauen oder grünen Schein; Beine rot, aber häufig auch stark verdunkelt, Schenkel aber nicht dunkler als die Schienen; Protibialzahn meist weniger stumpf als bei den anderen beiden Rassen; Kleiner, meist um 10 mm. Der europäischen strenua habituell ähnlich. D: Rasse Vorderasiens, besonders in Mesopotamien, im Osten bis Afghanistan und die südlichen bergigen Teile Mittelasiens.