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♂: Halsschild- und Flügeldeckenbasis abstehend behaart. Absturz der Flügeldecken mit scharfen Körnchen an der Naht und am 3. und 5. Zwischenraum. 1,8-2,2 mm. (♀ siehe LZ >>>4) (=alni Niijima, 1909) ♂
-Halsschild in der hinteren Hälfte glänzend, deutlich punktiert. Absturz flach gewölbt. Die Naht glatt, nicht gehöckert, der 3. und 4. Flügeldeckenzwischenraum mit Zahnhöckerchen. Körper pechschwarz gefärbt. 1,7 mm. B: Wirtsholzart unbekannt. D: Russland (Wolhynien), Polen.
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♀: Größer: 2,5-2,8 mm [Abb. 6]. Gesamteindruck weniger schlank, der Halsschild etwa in der Mitte am breitesten, nach hinten erst im letzten Viertel verengt [Abb. 7]. Flügeldecken kaum schmäler als der Halsschild. Absturz mit scharfen, etwas hakig gebogenen Körnchen an der Naht sowie am 3. und 5. Zwischenraum [Abb. 8]; kleinere oder manchmal auch fast gleichgroße Zähnchen im 2. Zwischenraum oberhalb des Absturzes. Halsschild- und Flügeldeckenbasis aufstehend behaart Die Punktreihen auf den Flügeldecken gröber, deutlich etwas vertieft (seitlich betrachten). Episternen der Hinterbrust deutlich punktiert. Hinterschienen gestreckter, an der Innenkante zur Spitze im letzten Drittel mit langen Borsten (a), die Außenkante an der Basis etws S-förmig (b) [Abb. 9]. B: An Salix sp., Alnus sp., Quercus robur, Corylus sp., Betula. D: Beschrieben aus Japan; bekannt aus Ostsibirien und jetzt auch aus Böhmen, Mähren, Slowakei, Polen, Deutschland, Österreich. Im nördlichen Niedersachsen regelmäßig im Autokätscher. (=alni Niijima, 1909)



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-♀: Kleiner: 1,9-2,4 mm [Abb. 10]. Gesamteindruck schlanker, der Halsschild vor der Mitte am breitesten, nach hinten deutlich verengt. Flügeldecken nur so breit wie der Halsschild an der Basis, deutlich schmäler als dieser an der breitesten Stelle [Abb. 11]. Absturz mit kleineren, meist geraden, kaum hakig gebogenen, feineren Körnchen an der Naht sowie am 3. und 5. Zwischenraum [Abb. 12]. Halsschild- und Flügeldeckenbasis fast unbehaart. Schildchen extrem reduziert, nicht oder kaum sichtbar. Flügeldecken ohne Andeutung von Streifen. Episternen der Hinterbrust nahezu unpunktiert. Hinterschienen etwas gedrungener, an der Innenkante zur Spitze stärker gekrümmt und erst im letzten Viertel mit langen Borsten (a), Außenkante an der Basis gerade (b) [Abb. 13]. B: Polyphag in Laubholzarten, selten auch in Nadelholzarten. Beim Verfolgen eines ♀ das an einer gefällten Buche angeflogen war und in einem Einbohrloch verschwand habe ich in ca 3 cm Tiefe eine flache, platzartige Höhlung gefunden, in der unter ca. 20 ♀ auch 1 ♂ saß, das sofort an seiner hellen Färbung und flachen Gestalt zu erkennen war. Beim Aufmeißeln von 2 weiteren Einbohrlöchern zeigte sich das gleiche Bild. Demnach suchen die ♀ die ♂, die ihre Brutstätte nicht verlassen können, aktiv auf. D: Paläarktis, USA, Kanada, Australien, Brasilien.


