Gattung Uloma Laporte de Castelnau, 1840

ColeopteraTenebrionidae
Von Arved Lompe (n. Z. Kaszab)
Körper gestreckt, parallel, mittelgroß, im Querschnitt gewölbt, glänzend und kahl. Kopf verhältnismäßig klein. Fühler dick, mit allmählich verdickten Gliedern. Das Endglied der Kiefertaster etwas beilförmig. Halsschild quer, viereckig mir schrfem Seitenrand. Flügeldecken gestreckt, parallel, querüberstark gewölbt, mit tiefen Längsstreifen, in welchen feine Punktreihen sitzen. Zwischenräume irregulär punktiert Schulterbeulen gut entwickelt. Beine kräftig. Vorderschienen außen gezahnt, die Mittelschienen bedornt, die Hinterschienen fast glatt. In der Paläarktis zahlreiche Arten, vor allem im Osten. In Europa 4 Arten.
#1
→ 2Größere Arten > 6,5 mm. Gelbraun bis rotbraun. Zwischenräume der Flügeldecken relativ fein und wenig dicht punktiert.
picea Küster, 1846🗺Coleoweb-Kleine Art: ~ 6 mm. Dunkel pechbraun. Die Zwischenräume der Flügeldecken stärker punktiert. Der Eindruck auf dem Halsschild des ♂ sehr schwach, die Beulen am Hinterrand undeutlich. D: Dalmatien: Kroatien, Umgebung Dubrovnik (früher Ragusa). Außer den Typen wohl nicht mehr gefunden. Müller vermutet eine eingeschleppte exotische Art.
#2
culinaris (L., 1758)Fundmeldungen🗺ColeowebDie Basis des Halsschilds kräftig gerandet [Abb. 1]. Die Streifen der Flügeldecken kräftiger punktiert, die Zwischenräume gewölbter. Größer. 10-11,5 mm. ♂: Halsschild vorn eingedrückt und der Eindruck hinten mit 2 kleinen Buckeln begrenzt [Abb. 2] [Abb. 3]. Unterlippe flach und filzartig behaart [Abb. 4]. B: Im morschen Nadel- oder Laubholz. D: Eurosibirische Art, in Mitteleuropa in den ebenen und niederen Lagen verbreitet, meist selten. (=ferruginea Piller & Mitterpacher, 1784)
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
→ 2a-Die Basis des Halsschilds ungerandet [Abb. 5], höchstens mit Spuren einer Randung; und/oder kleinere Arten bis 9 mm.
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Abb. 5
#2a
rufa Piller & Mitterpacher, 1783Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild und die Streifen der Flügeldecken ziemlich fein punktiert, die Zwischenräume weniger gewölbt. Glänzend rotbraun. Halsschild beim ♂ und ♀ einfach, vorn nicht eingedrückt [Abb. 6]. Unterlippe des ♂ kahl, verkehrt trapezförmig, vorn beiderseits mit scharf vorgestreckten Ecken. 8-9 mm. B: Meist in morschem Nadelholz. D: Im Nordwesten Europas weit verbreitet, kommt im Süden in Gebirgen und deren Vorland vor, nicht häufig. (=perroudi Muls. et Guilleb.)
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Abb. 6
cypraea Kraatz, 1873🗺Coleoweb-Halsschild gröber, die Flügeldeckenstreifen sehr grob punktiert [Abb. 7]. Körper weniger stark gewölbt. Gelbrot bis rotbraun gefärbt. Halsschildauszeichnung des ♂ ähnlich wie bei culinaris. 6,5-9 mm. D: Griechenland, Zypern, Türkei
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Abb. 7
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Enthaltene Taxaculinaris cypraea picea rufa
Erstellt am: 12.06.2013 · Letzte Aktualisierung: 22.06.2025 - 12:36:06
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