Gattung: Trechus Clairville 1806 (Mitteleuropa)

CarabidaeTrechinaeTrechiniTrechus
von Arved LompeLiteraturverzeichnis ⇒
In Mitteleuropa die größte Gattung des Tribus, von der weltweit ca. 1000 Arten bekannt sind. Die Arten sind sich zum Teil äußerlich sehr ähnlich und für den Laien ohne Kenntnis des Fundortes oft nicht sicher anzusprechen; die Genitalpräparation der ♂ ist daher unerläßlich. Die Arten bewohnen mit wenigen Ausnahmen feuchte und relativ kühle Biotope und leben daher vor allem in alpinen und subalpinen Regionen. Die meisten Arten sind Endemiten einzelner Gebirgsstöcke, Berge oder Inseln, nur wenige, vor allem im Flachland wohnende, sind über weite Teile des bearbeiteten Gebietes verbreitet.
Die Zeichnungen sind, wenn nicht anders angegeben, nach Jeannel (l.c.). Ich habe zusätzlich und soweit vorhanden die 'normierten' Habitusabbildungen von O. Bleich (>>> http://www.coleoweb.de) eingefügt.
Tabelle nach Jeannel Monographie siehe >>>Trechus
Es fehlen
Aedoeagus [Abb. 1] [Abb. 2]. Ostalpen. ...schoenmanni Donabauer & Lebenbauer, 2005
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Abb. 1
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Abb. 2
Aedoeagus [Abb. 3] [Abb. 4]. Habitus [Abb. 5] [Abb. 6]. Schweiz. ...schyberosiae Szallies & Schüle
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
#1
→ 2Halsschildbasis an den Seiten neben den Hinterwinkeln etwas nach vorne abgeschrägt, die Hinterwinkel stumpf, verrundet, nur durch ein Höckerchen, in dem die hintere Seitenrandborste steht, angedeutet [Abb. 7]. Halsschild nach hinten schwach und konvex gerundet verengt. Flügeldeckenbasis an den Schultern etwas nach vorne vorragend.
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Abb. 7
→ 5-Halsschildbasis gerade abgestutzt, Hinterwinkel ± scharf spitz- oder rechtwinklig (mindestens wie in [Abb. 8]), selten stumpf oder verrundet, dann aber der Seitenrand zur Basis stark und gerade oder konkav verengt [Abb. 9] und die Flügeldecken an den Schultern nicht nach vorne vorragend.
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Abb. 8
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Abb. 9
#2
nigrinus Putz., 1847Fundmeldungen🗺ColeowebVorderschienen an der Außenseite nicht gefurcht [Abb. 10]. Schwarzbraun, relativ klein: 3-3,5 mm. Kopf zwischen den Augen und Halsschild ohne Mikroskulptur. Halsschildhinterecken mit einem ± deutlichen Zähnchen. Flügeldecken gestreckt [Abb. 11], etwas parallel, fein gestreift, verloschen querriefig genetzt. Aedoeagus: [Abb. 12] [Abb. 13]. B: In allen Höhenlagen bis 3000 m. D: Östliches Süd- und Mitteleuropa, Kleinasien; im Alpengebiet westlich bis Vorarlberg. (=tristis (Duftschmid, 1812))
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Abb. 10
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Abb. 11
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Abb. 12
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Abb. 13
→ 3-Vorderschienen an der Außenseite mit einer vom Knie bis zur Spitze reichenden Furche [Abb. 14]. Hellbraune Arten von 3,5-4,5 mm Länge. Die Arten dieser Gruppe sind nach äußeren Merkmalen kaum zu unterscheiden. Einzelne ♀♀ sind nur in sehr charakteristischen Stücken einzuordnen.
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Abb. 14
-Vorderschienen außen gefurcht, pechbraun, 3-3,5 mm, Halsschildhinterecken fast ganz geschwunden. Vergleiche hampeiLZ >>>41
#3
cuniculorum Méq., 1921Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild mit deutlicher abgesetzten Hinterwinkeln (dieses Merkmal kommt auch bei obtusus und quadristriatus vor, solche Tiere sind von cuniculorum sicher nur durch Genitaluntersuchung zu unterscheiden); seine Basis an den Seiten nach vorne kaum abgeschrägt [Abb. 15]. Flügeldecken kürzer, an den Seiten stärker gerundet, gleichmäßig gewölbt [Abb. 16]; die 4-5 inneren Streifen deutlich. 2. Fühlerglied so lang wie das 4. oder etwas länger. Kopf wie der übrige Körper gefärbt. Geflügelt. Aedoeagus: [Abb. 17] [Abb. 18]. Größe:3,7-4 mm. B: Die Art lebt möglicherweise in Erdbauen von Nagetieren und wird selten gefunden. D: Südwesteuropa: Frankreich, Iberische Halbinsel. Horion (1951) führt die Art in seinem Verzeichnis für Niederösterreich auf; diese Angabe muß überprüft werden, ein Vorkommen dort ist wenig wahrscheinlich.
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
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Abb. 18
→ 4-Halsschildhinterwinkel meist nur mit einem kleinen verrundeten Höckerchen, seltener mit einem stumpfen abgesetzten Zähnchen [Abb. 19], die Basis deutlicher nach vorne abgeschrägt.. 2. Fühlerglied kürzer oder so lang wie das 4.. Hierher die beiden im bearbeiteten Gebiet am weitesten verbreiteten und häufigsten Arten.
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Abb. 19
#4
obtusus Erichson, 1837Fundmeldungen🗺ColeowebDie hintere Augenborste dicht neben der Stirnfurche gelegen [Abb. 20]. Flügeldecken weniger gestreckt, weniger tief gestreift [Abb. 21]. Halsschild und Kopf oft angedunkelt. Es kommen geflügelte und ungeflügelte Tiere vor. 3,5-4,5 mm.; Aedoeagus: [Abb. 22] in Seitenansicht und [Abb. 23] in Aufsicht. B: Mehr an feuchten, schattigen Orten. D: Südliches Nordeuropa, Mittel- und Südeuropa., montan und in der Ebene, nicht selten.
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Abb. 20
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Abb. 21
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Abb. 22
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Abb. 23
quadristriatus (Schrank, 1781)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Die hintere Augenborste fast in der Mitte zwischen Augenhinterrand und Stirnfurche gelegen [Abb. 24]. Flügeldecken meist etwas flacher, deutlicher parallel [Abb. 25]. Flügeldeckenstreifen etwas tiefer, schärfer begrenzt. Größe und Färbung wie der vorige. Geflügelt. Aedoeagus: [Abb. 26] in Seitenansicht und [Abb. 27] in Aufsicht. B: Mehr auf offenem, sonnigem Gelände (Äcker, Ödflächen, Stranddünen). D: Europa und Westasien, in der Ebene und im Gebirge, allgemein verbreitet und häufig.
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Abb. 24
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Abb. 25
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Abb. 26
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Abb. 27
#5
→ 6Flügeldeckenstreifen deutlich punktiert und tief eingegraben [Abb. 28], die Zwischenräume ± gewölbt.
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Abb. 28
→ 10-Flügeldeckenstreifen nicht deutlich punktiert; oder manchmal eine sehr schwache, unregelmäßige Punktierung angedeutet, dann aber die Streifen fein und die Zwischenräume flach.
#6
fulvus Dejean, 1831Fundmeldungen🗺ColeowebDer 5. Flügeldeckenstreifen ohne Unterbrechung in den Trechusbogen übergehend. Flügeldeckenstreifen tief und vollzählig, auch die äußeren nach hinten nicht schwächer werdend. Augen flach, etwa so lang wie die Schläfen. Flügeldecken gestreckt, abgeflacht, mit parallelen Seiten [Abb. 29]. Der ganze Körper gelbbraun. Größe: 4,8-5,8 mm. Aedoeagus: [Abb. 30]. B: An Gewässerufern, feuchten Stellen und Höhlen auf der lberischen Halbinsel sowie an felsigen Küsten des Nordatlantiks. D: Marokko, Madeira, Frankreich, Britische Inseln, Südnorwegen. In den 50er Jahren (vor dem Bau der Westmauer) auch auf Helgoland zweimal je 1 Exemplar gefunden. Nachsuche bisher erfolglos.
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Abb. 29
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Abb. 30
→ 7-Der 5. Flügeldeckenstreifen zur Spitze verloschen, nicht unmittelbar in den Trechusbogen übergehend.
#7
amplicollis Fairm., 1859Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild sehr groß und breit, nur wenig schmäler als die Flügeldecken an der Basis [Abb. 31] [Abb. 32], querüber gewölbt, die Seiten bis zur Basis gleichmäßig konvex gerundet, scheibenförmig. Kopf groß, mit vorstehenden Augen und backenartigen Schläfen [Abb. 33]. Flügeldecken gestreckt, langoval, mit etwas parallelen Seiten und dachförmig erhabener Naht. Flügeldeckenstreifen tief, vollzählig, der 6. und vor allem der 7. deutlich schwächer; tief punktiert und mit deutlich gewölbten Zwischenräumen. Pechbraun oder schwarzbraun, Flügeldecken blau irisierend, Naht und Seitenrand meist etwas heller, Fühler, Beine und Taster rotbraun. Größe: 4,5-5,2 mm. Aedoeagus: [Abb. 34] [Abb. 35]. B: Montane Art. D: Östliches Mitteleuropa: Tatra, Riesengebirge, Beskiden, Sudeten, Sächsische Schweiz; auch aus Südbayern gemeldet, aber zweifelhaft; kürzlich eine Meldung aus Mecklenburg die ich aber nicht überprüfen konnte. In Westeuropa aus Frankreich (Jura) bekannt, vermutlich weiter verbreitet. Verstreut und nicht häufig.
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Abb. 31
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Abb. 32
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Abb. 33
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Abb. 34
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Abb. 35
→ 8-Halsschild nicht auffallend groß, ± herzförmig, die Seiten zur Basis gerade oder konkav verengt.
#8
→ 9Hellbraune Arten mit deutlich punktierten Flügeldeckenstreifen. Größe: 3,5-4 bzw. 5-6,2 mm.
→ 23-Dunkelbraune oder schwarzbraune Arten, bei einer hierher gehörenden Art manchmal mit hellen Flecken auf den Flügeldecken. Oft mit weniger deutlich punktierten Flügeldeckenstreifen. Größe: 4-5 mm.
#9
austriacus Dejean, 1831Fundmeldungen🗺Coleoweb3,5-4 mm groß [Abb. 36], 7. bis 11. Fühlerglied etwa doppelt so lang wie breit. Flügeldecken langoval, in der Mitte am breitesten [Abb. 37]. Gelbbraun, Kopf und Halsschild angedunkelt. Aedoeagus: [Abb. 38]. B: Oft aus Kellern, Kleintierbauen und Höhlen gemeldet, sonst unter Steinen. D: Kleinasien, Südosteuropa und südliches Mitteleuropa, nördlich bis Bayern, aber auch aus der Mark Brandenburg (Berlin) und Mecklenburg bekannt. Verstreut und selten.
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Abb. 36
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Abb. 37
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Abb. 38
rubens (F., 1792)Fundmeldungen🗺Coleoweb-5-6,5 mm groß [Abb. 39], 7. bis 11. Fühlerglied 2,5-3 mal so lang wie breit. Flügeldecken langoval mit parallelen Seiten [Abb. 40], zur Spitze etwas verbreitert. Heller oder dunkler rotbraun. Aedoeagus: [Abb. 41]. B: An Bach- und Flußufern, an Torfgewässern, oft im Hochwassergenist oder im Autokätscher. D: Nord- und Mitteleuropa, in den Mittelgebirgen und den Alpen nicht selten, in der Ebene selten oder sehr selten.
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Abb. 39
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Abb. 40
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Abb. 41
#10
→ 111. Hintertarsenglied oberseits abgeflacht und etwas ausgehöhlt, deutlich breiter als das 2., die Abflachung matt [Abb. 42][Abb. 43]. 2 dunkle Arten mit kurzovalen Flügeldecken.
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Abb. 42
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Abb. 43
→ 12-1. Hintertarsenglied normal, ± drehrund wie die folgenden [Abb. 44] und c in [Abb. 45].
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Abb. 44
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Abb. 45
#11
fontinalis Rybinski, 1900Fundmeldungen🗺ColeowebGrößere, etwas schlankere Art: 4,5-5,3 mm. 1. Hintertarsenglied viel breiter als das 2., die Abflachung deutlich konkav und matt [Abb. 43] und a in [Abb. 45]. Braunschwarz, Naht und Seitenrand der Flügeldecken ein wenig aufgehellt, Taster, Beine und Fühler hell, letztere zur Spitze etwas verdunkelt. Aedoeagus: [Abb. 46] [Abb. 47]. B: Hygrophile Waldart. D: Östliches Mitteleuropa: Tatra, Ostkarpaten.
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Abb. 43
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Abb. 45
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Abb. 46
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Abb. 47
latus Putzeys, 1847Fundmeldungen🗺Coleoweb-Etwas kleinere, mehr gedrungene Art: 4-5 mm [Abb. 48]. Die Abflachung des 1. Hintertarsengliedes weniger deutlich ausgeprägt [Abb. 42] und b in [Abb. 45]. Augen weniger gewölbt als bei dem vorigen, dem er sonst sehr ähnelt. Ebenso gefärbt. Aedoeagus: [Abb. 49]. D: Östliches Mitteleuropa: Beskiden, Karpaten, Hohe Tatra; Bihar-Gebirge.
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Abb. 48
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Abb. 42
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Abb. 45
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Abb. 49
#12
→ 13Größe: 4,5-5,5 mm, schwarzbraun. Spitze der Hinterschienen mit einem kleinen dunklen Zähnchen an der Außenseite [Abb. 50] und a in [Abb. 51], davor mit einem Kiel. 1. Hintertarsenglied länger als die 3 folgenden zusammen. 2 nach äußeren Merkmalen nicht zu trennende Arten.
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Abb. 50
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Abb. 51
→ 14-Kleinere Arten bis 4,5 mm oder hell gelbbraun gefärbt. Hinterschienen ohne Zähnchen [Abb. 52] und b in [Abb. 51]. 1. Hintertarsenglied kürzer als die 3 folgenden zusammen (c in [Abb. 45]).
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Abb. 52
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Abb. 51
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Abb. 45
#13
grandis Ganglb., 1891Fundmeldungen🗺ColeowebAedoeagus [Abb. 53] [Abb. 54], vor allem die Innenstrukturen beachten! Halsschild quer, die Seiten gerundet, mit ziemlich großen, scharf recht- oder spitzwinkligen Hinterecken. Flügeldecken breitoval mit gerundeten Seiten [Abb. 55]. Die inneren 3 Flügeldeckenstreifen tief, die folgenden nach außen schwächer werdend. Hinterschienen breit, flach, etwas S-förmig gebogen, besonders beim ♂ (a in [Abb. 51]). B: In der oberen Waldregion an Bachrieseln unter Steinen. D: Kärnten, Endemit der Koralpe.
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Abb. 53
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Abb. 54
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Abb. 55
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Abb. 51
longicollis Meixner, 1912Fundmeldungen🗺Coleoweb-Aedoeagus [Abb. 56]; Halsschild etwas weniger quer, nach vorne meist schwächer verengt. Flügeldecken etwas tiefer gestreift . Hinterschienen schmäler, weniger stark gebogen. D: Ostalpen: Kärnten bis Slowenien. (=arcuatus Jeannel, 1927) Von dieser Art ist noch 1 Rasse beschrieben, deren taxonomischer Status noch zu überprüfen ist. (Schweiger, 1955). D: Slowenien, Bachergebirge: longicollis ssp. ...slovenicus Schweiger, 1950
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Abb. 56
#14
→ 15Vorderschenkel verdickt und auf der Unterseite mit einer winkligen Erweiterung [Abb. 57], diese Auszeichnungen beim ♀ schwächer entwickelt aber deutlich sichtbar; oder beim ♂ die Hinterschenkel mit einer beulenartigen Verdickung [Abb. 58]. Flügeldecken gestreckt und parallel, mehr als 1,5x so lang als breit [Abb. 59].
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Abb. 57
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Abb. 58
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Abb. 59
→ 17-Vorder- bzw. Hinterschenkel nicht verdickt und erweitert. Flügeldecken weniger parallel und gestreckt.
#15
ochreatus Dejean, 1831Fundmeldungen🗺ColeowebKleinere Art: 3,8-4 mm [Abb. 60]. Spitze der Hinterschienen etwas zahnförmig nach innen gebogen [Abb. 61], die Kontur des Innenrandes bildet mit der Endkante einen spitzen Winkel. Hinterschenkel der ♂ auf der Unterseite vor der Spitze beulenartig verdickt [Abb. 58]. ♀: Vorderschenkel nur sehr schwach winklig erweitert, Hinterschenkel normal. Halsschild schlank, nach hinten gerade verengt, Hinterwinkel stumpf. Kopf wenig schmäler als der Halsschild, Augen flach, viel kürzer als die Schläfen. Gelbbraun. Aedoeagus: [Abb. 62]. B: Alpin. D: Kärnten, Endemit der Seetaler Alpen, Zirbitzkogel.
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Abb. 60
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Abb. 61
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Abb. 58
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Abb. 62
→ 16-Größere Arten: 4,5-5 mm. Hinterschienen innen an der Spitze gerade, der Winkel zwischen Endkante und Innenrandkontur wenig spitz [Abb. 63] bis stumpf.
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Abb. 63
#16
→ 16aVorderschenkel beim ♂ sehr stark verdickt, die winkelige Erweiterung mit einem Dorn an der Spitze. Letztes Sternit des ♂ mit einem Grübchen. Halsschild herzförmig, zur Basis konkav verengt, Hinterecken etwa rechtwinklig.
latibuli Jeannel, 1948Fundmeldungen🗺Coleoweb-Vorderschenkel beim ♂ stark verdickt, die winkelige Erweiterung mit einer Kante [Abb. 57]. Augen so lang wie die Schläfen. Halsschild kaum breiter als der Kopf, flach, etwas quer, zur Basis wenig und geradlinig verschmälert, Hinterecken eher stumpfwinklig. Flügeldecken rötlichbraun, Halsschild etwas heller, Kopf angedunkelt. Größe: 4,5 mm; Aedoeagus: [Abb. 64] [Abb. 65], Habitus: [Abb. 66] [Abb. 59]. B: Tief eingebettet (30-50 cm) im schieferigen Untergrund, besonders in Karen, in denen der Schnee länger liegenbleibt und daher auch später im Jahr noch ausreichend Feuchtigkeit enthält. D: Endemisch auf dem Schneibstein bei Berchtesgaden in ca. 2000 m Höhe; bisher nur auf der österreichischen Seite.
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Abb. 57
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Abb. 64
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Abb. 65
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Abb. 66
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Abb. 59
#16a
rudolphi Ganglb., 1891Fundmeldungen🗺ColeowebAugen relativ groß, fast so lang wie die Schläfen. Hell gelbbraun. 4,5-5 mm [Abb. 67]. Aedoeagus: [Abb. 68]. B: Hochalpin unter tief eingebetteten Steinen. D: Kärnten, Koralpe; selten.
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Abb. 67
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Abb. 68
neumanni Jeannel, 1921🗺Coleoweb-Augen flacher, deutlich kürzer als die Schläfen. D: Steiermark, Stubalpe, Ameringkogel. rudolphi var.
#17
→ 18Flügeldecken lang, mindestens 1,4 x so lang wie breit, an den Seiten wenig gerundet, flach gewölbt [Abb. 69]. Augen höchstens so lang wie die Schläfen. Größe: 3,8-5,7 mm.
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Abb. 69
→ 21-Flügeldecken relativ kürzer und an den Seiten stärker gerundet, oval, meist stärker gewölbt.
#18
pochoni Jeannel, 1939Fundmeldungen🗺ColeowebAugen aus der Kontur des Kopfes vorstehend [Abb. 69]. Schläfen stark backenförmig, fast im rechten Winkel vom Hals abgesetzt. Größere, rotbraune Art von 5-5,7 mm [Abb. 70]; Aedoeagus: [Abb. 71] [Abb. 72]. D: Schweiz, Tessin, Lago d'Efra.
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Abb. 69
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Abb. 70
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Abb. 71
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Abb. 72
→ 19-Augen flach, in der Kontur des Kopfes gewölbt. Schläfen flach, im stumpfen Winkel vom Hals abgesetzt.
#19
piazzolii Focarile, 1950Fundmeldungen🗺ColeowebGrößere Art: 4,3-4,5 mm, dunkler rotbraun [Abb. 73]; Aedoeagus: [Abb. 74] [Abb. 75] [Abb. 76]. B: Alpin D: Endemisch im Nordwesten des Lago Maggiore, auf den Bergen zwischen dem Valle Maggia und dem Val Vigezzo.
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Abb. 73
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Abb. 74
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Abb. 75
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Abb. 76
-Kleinere Arten: 3,5-4,2 mm, hell gelbbraun. Hochalpin im Massiv des Monte Rosa. ...20
#20
strigipennis Kiesw., 1861Fundmeldungen🗺ColeowebTrechusbogen gegen den 8. Streif auffallend stark faltig abgesetzt, lang. Das Ende des Trechusbogens überragt den apikalen Porenpunkt etwa um dessen Abstand zur Flügeldeckenspitze [Abb. 77]. Aedoeagus: [Abb. 78] [Abb. 79]. B: Hochalpin (1800) 2000-2500 m. D: Relativ weit verbreitet: vom Saastal (Distelalp) auf dem Kamm nach Nordosten bis zum Albrunpass im italienisch-schweizerischen Grenzgebiet sowie in Italien (Piemont, Valsesia)
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Abb. 77
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Abb. 78
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Abb. 79
montisrosae Jeannel, 1921Fundmeldungen🗺Coleoweb-Habitus [Abb. 80]. Trechusbogen gegen den 8. Streif weniger stark, aber noch deutlich faltig abgesetzt, kurz. Das Ende des Trechusbogens überragt den apikalen Porenpunkt nur ganz wenig [Abb. 81]. Aedoeagus: [Abb. 82] [Abb. 83] [Abb. 84] [Abb. 85]. B: Hochalpin 2200-2500 m. D: In der Schweiz im Saastal (Distelalp) zusammen mit strigipennis, auf italienischem Gebiet am Osthang des Monte Rosa: Monte Moro, Colle d'Egua.
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Abb. 80
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Abb. 81
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Abb. 82
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Abb. 83
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Abb. 84
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Abb. 85
#21
→ 22Basis der Flügeldecken gerade abgestutzt [Abb. 86], Flügeldeckenseitenrand an den Schultern nur wenig nach innen gebogen, flach gerundet [Abb. 87]. Ausgefärbt pechbraun oder pechschwarz, manchmal mit hellerem Halsschild; Fühler und Beine hell. Innere Flügeldeckenstreifen ziemlich tief. Augen stets viel länger als die Schläfen. 3-4,5 mm.
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Abb. 86
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Abb. 87
→ 27-Flügeldecken an der Basis verrundet, Seitenrand an den Schultern stärker gebogen [Abb. 88] [Abb. 89] [Abb. 90]. Meist kleiner als 3,5 mm, eine Art bis 4,5 mm. Hell oder dunkel gefärbt. Flügeldecken nur fein gestreift, Augen oft kürzer als die Schläfen.
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Abb. 88
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Abb. 89
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Abb. 90
#22
→ 23Flügeldecken langoval, ein wenig parallel, flach, mit tiefen, ± schwach punktierten Streifen, auch der 7. deutlich. 4-4,5 mm groß.
→ 25-Flügeldecken kürzer oval, äußere Flügeldeckenstreifen erloschen, der 7. fehlend oder nur sehr fein.
#23
→ 24Hinterschienen innen mit einzelnen Haarborsten locker besetzt (a in [Abb. 91]).
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Abb. 91
plicatulus Mill., 1868Fundmeldungen🗺Coleoweb-Hinterschienen innen von der Mitte zur Spitze mit dicken Borsten dicht, fast bürstenartig besetzt (b in [Abb. 91]). Halsschild weniger breit, nach hinten stärker verengt, die Hinterwinkel groß, spitzwinklig, der Seitenrand davor etwas ausgeschweift [Abb. 92]. Augen und Schläfen sehr stark gewölbt. Größe: 4-4,5 mm; Aedoeagus: [Abb. 93] [Abb. 94], Endophallus [Abb. 95]. B: Alpin und hochalpin. D: Ostkarpaten und Slowakei.
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Abb. 91
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Abb. 92
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Abb. 93
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Abb. 94
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Abb. 95
#24
pilisensis Csiki, 1917Fundmeldungen🗺Coleoweb sudeticus Pawlow., 1975Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild nach hinten gleichmäßig gerundet verengt, vor den kleinen Hinterwinkeln etwas deutlicher ausgeschweift [Abb. 96]. Augen und Schläfen stärker gewölbt, der Winkel zwischen Hals und Schläfen weniger stumpf, ca. 118°. Flügeldecken einfarbig dunkelbraun [Abb. 97], Größe: 4-4,5 mm; Aedoeagus: [Abb. 98] [Abb. 99], die Kopulationsstücke nur schwach sattelförmig gebogen*). B: Feuchtigkeitsliebende Waldart, montan. D: Ostalpen von Kärnten bis Bayern; Süddeutsche Mittelgebirge, westwärts bis zum Vogelsberg. *) Pawlowski hat hierzu eine ssp. beschrieben, die nach mir vorliegenden Tieren aus dem Riesengebirge, wo nur diese ssp. vorkommen soll, etwas größer sind, aber sonst in die Variationsbreite der Stammform fallen. Halsschild nach hinten gleichmäßig gerundet verengt, vor den kleinen Hinterwinkeln kaum ausgeschweift [Abb. 100] [Abb. 101]. Unterschiede im Genital [Abb. 102] sind ebenfalls nicht signifikant vorhanden. In Polen zwischen 15° östlicher Länge und 18°20' östlicher Länge. Die Tiere in den Gebirgen weiter östlich sollen zur Stammform gehören. pilisensis ssp.
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Abb. 96
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Abb. 97
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Abb. 98
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Abb. 99
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Abb. 100
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Abb. 101
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Abb. 102
binotatus Putz., 1870🗺Coleoweb-Halsschild nach hinten ebenfalls gleichmäßig gerundet verengt, aber vor den größeren Hinterwinkeln etwas mehr ausgeschweift. Augen und Schläfen nur schwach gewölbt, der Winkel zwischen Hals und Schläfen sehr stumpf, ca. 145°. Flügeldecken oft mit hellen Flecken hinter den Schultern und/oder vor der Spitze, der Seitenrand an der Basis etwas winklig vorstehend [Abb. 103]. Größer: 4,5-5 mm. Aedoeagus: [Abb. 104] [Abb. 105], die Kopulationsstücke stärker sattelförmig gebogen. B: In montanen, bewaldeten Gebieten. D: Südrand der Alpen, erreicht Mitteleuropa nicht. (=fairmairei auct.)
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Abb. 103
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Abb. 104
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Abb. 105
#25
constrictus Schaum, 1860Fundmeldungen🗺ColeowebGröße: 4-4,5 mm. Flügeldecken sehr kurzoval, hochgewölbt, an den Seiten gleichmäßig gerundet [Abb. 106]. Halsschild groß, quer. herzförmig, mit großen spitzwinkligen Hinterecken, der Seitenrand davor ausgeschweift; Basalgruben tief. Aedoeagus: [Abb. 107] [Abb. 108] [Abb. 109]. (Rasseneinteilung siehe Schweiger 1955). B: Subalpin und alpin. D: In den Ostalpen weit verbreitet, nicht selten.
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Abb. 106
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Abb. 107
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Abb. 108
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Abb. 109
→ 26-Größe: 3-4 mm. Flügeldecken etwas länger oval, an den Seiten flacher gerundet und oberseits schwächer gewölbt. Halsschild im Verhältnis zu den Flügeldecken breiter, mit kleinen Hinterecken, davor nicht oder nur schwach ausgeschweift.
→ 28-Größe: 3,5 mm. Kopf und Halsschild klein, gestreckt [Abb. 110]: vergleiche eventuell rotundipennis.
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Abb. 110
#26
montanellus Gemm. & Har., 1868Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken relativ schmal, gestreckt, nur wenig breiter als der Halsschild [Abb. 111]. Dieser an der Basis mit einer manchmal nur wenig deutlichen Querfurche, die in der Mitte etwas vorgezogen und dort nicht unterbrochen ist; Basalgrübchen nur sehr klein oder fehlend. Etwas heller gefärbt: dunkel rotbraun bis pechbraun. Größe: 3,2-3,8 mm; Aedoeagus [Abb. 112] [Abb. 113]. B: Montan bis subalpin. D: Sudeten, Nordwestkarpaten, Böhmerwald, Bayerischer Wald.
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Abb. 111
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Abb. 112
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Abb. 113
splendens Gemm. & Har., 1868Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild kleiner, schmäler als die Flügeldecken [Abb. 114], diese an den Seiten stärker gerundet. Halsschild mit einer wenig deutlichen, in der Mitte unterbrochenen Querfurche an der Basis und mit tiefen Basalgrübchen. Pechbraun bis pechschwarz mit auffallendem irisierenden Schein. Sehr variable, aber durch die gerade abgeschnittene Flügeldeckenbasis [Abb. 115] [Abb. 86] auch sehr typische Art. Größe: 3,3-4 mm; Aedoeagus [Abb. 116] [Abb. 117]. B: Höhere Lagen der Mittelgebirge. D: Südöstlich des Thüringer Waldes; Sudeten, Westkarpaten, Tatra, Ostalpen.
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Abb. 114
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Abb. 115
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Abb. 86
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Abb. 116
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Abb. 117
#27
→ 28Augen klein, ihr Längsdurchmesser kürzer als oder so lang wie die Schläfen von den Augen zur Halsabschnürung - von der Seite betrachten!
→ 31-Augen nicht auffallend klein, zumindest etwas länger als die Schläfen.
#28
rotundipennis (Duft., 1812)Fundmeldungen🗺ColeowebAusgefärbt dunkel- oder schwarzbraun, mit irisierendem Schein. Größe: 3,5-4 mm. Flügeldecken kurzoval, die Seiten gleichmäßig gerundet [Abb. 88] [Abb. 110]. Mikroskulptur auf den Flügeldecken sehr fein querriefig, bei 100-facher Vergrößerung kaum erkennbar. Kopf und Halsschild klein und relativ schlank. Halsschild herzförmig, mit großen, scharf spitzwinkligen Hinterecken. Fühler und Beine schlank, gestreckt, auch beim ♂ die Vorderschenkel nur wenig dicker als die übrigen. Aedoeagus: [Abb. 118] [Abb. 119]. B: Hygrophile Art sehr feuchter Waldgebiete. D: Ostalpen: Slowenien, Steiermark, Kärnten, Salzburg; nach Nordwesten bis Ostbayern.
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Abb. 88
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Abb. 110
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Abb. 118
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Abb. 119
→ 29-Größe: 2,5-3,7 mm. Hell- oder gelbbraun, ohne deutlichen irisierenden Schein. Flügeldecken lang- oder kurzoval, dann aber Arten unter 3,5 mm. Mikroskulptur der Flügeldecken quermaschig, bei 100-facher Vergrößerung meist deutlich erkennbar.
#29
→ 30Flügeldecken oberseits gewölbt, elliptisch oder eiförmig.
ovatus Putzeys, 1845Fundmeldungen🗺Coleoweb → 29a-Flügeldecken flach, langoval [Abb. 120] und etwas parallelseitig. Halsschild herzförmig, nach hinten stark verengt, die Basis neben den verrundet stumpf- bis rechtwinkligen Hinterecken etwas nach vorn abgeschrägt. Kopf und Halsschild nur mit wenig tiefer Netzung, daher ziemlich glänzend. Aedoeagus [Abb. 121]. 3-3,5 mm groß. B: Alpin und subalpin. D: In den Ostalpen weit verbreitet, Von dieser Art sind 2 Rassen beschrieben (Schönmann, 1937).
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Abb. 120
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Abb. 121
#29a
ovatus Putzeys, 1845Fundmeldungen🗺ColeowebAedoeagus [Abb. 122] [Abb. 123] [Abb. 121]. D: Niedere Tauern, Totes Gebirge, Sengsengebirge, Hochschwab, Gleinalpe; (=peneckei Gangl., 1896)
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Abb. 122
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Abb. 123
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Abb. 121
dispar Schönm., 1937Fundmeldungen-Habitus [Abb. 124]. Aedoeagus [Abb. 125] [Abb. 126]. D: Schneealm, Hohe Veitsch, Schneeberg, Rax; ovatus ssp.
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Abb. 124
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Abb. 125
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Abb. 126
#30
pinkeri Ganglbauer, 1892Fundmeldungen🗺ColeowebGrößer: 3,3-3,8 mm. Halsschild zur Basis stark verengt, die Hinterecken scharf spitzwinklig. Kopf und Halsschild matt. Aedoeagus: [Abb. 127] [Abb. 128] [Abb. 129]. B: Subalpin bis hochalpin. D: Ostalpen: Grünauer Alpen, Sengsengebirge, Schoberstein, Haller Mauern; nördlich bis Berchtesgaden (Untersberg).
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Abb. 127
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Abb. 128
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Abb. 129
→ 30a-Die kleinste der hellen Arten: 2,5-3 mm. Flügeldecken kürzer oder länger oval. Vorletzte Fühlerglieder auffallend kurz, nur wenig länger als breit. Halsschild nach hinten mäßig stark verengt, die Hinterecken klein, verrundet oder scharf rechtwinklig. Arten der Ostalpen. T. limacodes-Gruppe Sehr variabler Formenkomplex, aus dem mehrere Arten und Rassen beschrieben wurden, die sich nach Donabauer (l.c.), der sie der Gattung Epaphius zuordnet, nur nach Lokalität und molekulargenetischer Untersuchung sicher voneinander unterscheiden lassen.
#30a
limacodes Dejean, 1831Fundmeldungen🗺Coleoweb♂: Innensack des Aedoeagus in Aufsicht mit einer dreieckigen, querüber gewölbten Platte (a) und links davon und in Längsrichtung dazu eine schmale dunkle Struktur (b); die Platte (a) erscheint in Seitenansicht als eine längere dorsale Struktur, die Struktur (b) je nach Drehung in der Längsachse als dunkler Streifen [Abb. 130] oder als schmale dreieckige Platte, die +/- tief unter der großen Platte liegt [Abb. 131] [Abb. 132]. Seitlicher Halsschildseitenrand vor den kleineren und weniger ausgeprägten Hinterwinkeln flacher ausgerandet. Flügeldecken etwas stärker gewölbt und mit stärker konvexen Seitenrändern [Abb. 133], oft etwas dunkler als der Halsschild gefärbt. B: In Waldgebieten > 1000 m. D: Ostrand der Ostalpen, häufig [Abb. 134].
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Abb. 130
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Abb. 131
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Abb. 132
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Abb. 133
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Abb. 134
→ 30b-♂: Innensack des Aedeagus in Aufsicht ebenfalls mit einer dreieckigen, querüber gewölbten Platte (a), die zweite, kleinere Struktur (b) ist aber quer zur ersten gelegen und in Aufsicht flach dreieckig; in Seitenansicht wird sie von der Kante gesehen und liegt die wie ein Komma geformt unter der großen Platte (a) [Abb. 135]. Seitlicher Halsschildrand konvexer, zur Basis hin stärker eingeschnürt; Basalwinkel ausgeprägter. Flügeldecken von der gleichen Farbe wie der Vorderkörper, auf der Scheibe leicht abgeflacht; Seitenränder flacher gerundet. Nach genetischen Daten 2 Arten in den zentralen Ostalpen in Höhenlagen ab 1500 m aufwärts und in alpinen Habitaten über 2000 m.
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Abb. 135
#30b
latiusculus Dan., 1898Fundmeldungen🗺ColeowebIm Durchschnitt etwas größer: 2,8-3,3 mm [Abb. 136]. Aedeagus in Seitenansicht größer und breiter [Abb. 137]. Körperfarbe gleichmäßig rötlich blaß, oft mit hellerer Flügeldeckenspitze. Augen klein, nicht hervorstehend [Abb. 138]. B: Obere subalpine und alpine Zone. D: Saualpe, Seetaler Alpen, Packalpe und Gleinalpe, lokal und selten [Abb. 134].
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Abb. 136
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Abb. 137
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Abb. 138
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Abb. 134
longiusculus Jeannel, 1927Fundmeldungen-Durchschnittlich kleiner: 2,6-3 mm [Abb. 139]. Aedeagus in Seitenansicht kleiner, schlanker [Abb. 140] [Abb. 141] [Abb. 135]. Körper gelblich blaß, kaum Kontrast zu den Beinen. Flügeldecken auf der Scheibe noch stärker abgeflacht. Augen im Durchschnitt kleiner, oft leicht vorstehend [Abb. 142]. B: Alpine und hochalpine Zone. D: Tauern und Nockberge [Abb. 134]. Diese beiden Formen sind wohl nur durch die Verbreitung bestimmbar. Ich empfehle, an frischem Material den Innensack zu präparieren und diesen sowie die 'pièces copulatrices' direkt zu betrachten; bei meinem alten, getrockneten Material ist mir das nicht gelungen.
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Abb. 139
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Abb. 140
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Abb. 141
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Abb. 135
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Abb. 142
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Abb. 134
#31
wagneri Ganglb., 1906Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild zur Basis stark, gerade verengt, dort viel schmäler als zwischen den Vorderwinkeln [Abb. 9]. Halsschildhinterecken nicht zähnchenartig abgesetzt, sondern verrundet, stumpf gewinkelt. Augen so lang oder etwas kürzer als die Schläfen. Hellbraun, Halsschild etwas aufgehellt [Abb. 143]. Größe: 3,5-3,8 mm; Aedoeagus: [Abb. 144] [Abb. 145]. B: Alpin. D: Ostalpen: Salzkammergut (Schafberg, Sarstein), Totes Gebirge, Sengsengebirge,
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Abb. 9
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Abb. 143
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Abb. 144
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Abb. 145
→ 32-Halsschild nach hinten weniger stark verengt und/oder mit zähnchenartigen Hinterecken.
#32
rotundatus Dej., 1831Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild an der Basis mit einer scharf begrenzten, ziemlich tiefen Querfurche, die an den Hinterwinkeln in die Seitenrandfurche übergeht; Basalgruben sehr klein. Halsschildseiten zur Basis nur wenig verengt, Hinterecken klein [Abb. 146]. Augen groß, vorstehend, doppelt so lang wie die Schläfen. Flügeldecken hochgewölbt, gestreckt oval [Abb. 147] [Abb. 148], etwas matt durch die deutliche, grob quermaschige Netzung. Vorderschienen an der Außenseite ohne Längsfurche, höchstens etwas abgeflacht. Dunkelbraun bis braunschwarz, die kleinste der dunklen Arten. Aedoeagus [Abb. 149] [Abb. 150], Innenlamelle [Abb. 151]. Größe: 2,5-3 mm. B: In Tallagen und hochalpin. D: Südliche Ostalpen: Steiermark, Kärnten.
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Abb. 146
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Abb. 147
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Abb. 148
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Abb. 149
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Abb. 150
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Abb. 151
→ 33-Halsschild ohne oder nur mit einer flachen, unbestimmten Querfurche vor der Basis, Basalgruben groß oder die Basis neben den Hinterwinkeln in weitem Umfange abgeflacht. Meist größer als 3 mm.
#33
→ 34Flügeldecken oberseits abgeflacht, meist gestreckt oval, deutlich quermaschig genetzt (Vergrößerung: 40 bis 100x) und ohne, selten mit schwachem irisierenden Schein (und dann fein quermaschig genetzt).
→ 52-Flügeldecken mit gewölbter Oberseite, kurzoval, eiförmig; meistens nicht quermaschig, sondern sehr fein querriefig genetzt und daher mit deutlich irisierendem Schein, selten ohne (Vorsicht bei verölten Tieren). Augen deutlich vorgewölbt.
#34
→ 35Seitenrand der Flügeldecken an der Basis nur wenig nach innen gebogen, die gedachte Verlängerung in einem stumpfen Winkel auf die Längsachse gerichtet [Abb. 152].
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Abb. 152
→ 40-Seitenrand der Flügeldecken an der Basis stärker nach innen gebogen, die gedachte Verlängerung recht- oder spitzwinklig auf die Längsachse gerichtet [Abb. 153]. Vorderschienen an der Außenseite mit einer Längsfurche [Abb. 14].
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Abb. 153
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Abb. 14
#35
→ 36Vorderschienen an der Außenseite nicht gefurcht, selten etwas abgeflacht [Abb. 10]. Die Halsschildbasis gerade mit scharfen recht- oder spitzwinkligen Hinterecken.
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Abb. 10
→ 39-Vorderschienen an der Außenseite mit einer Längsfurche [Abb. 14]. Die Halsschildbasis an den Seiten nach vorne angeschrägt, die Hinterwinkel stumpf.
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Abb. 14
#36
→ 37Ausgefärbt dunkel- bis schwarzbraun, Fühler und Beine etwa gleichfarbig, ebenso das vorletzte Kiefertasterglied. Augen so lang oder etwas länger als die backenförmigen Schläfen und vorstehend.
→ 38-Heller braun oder gelbbraun, Fühler, Beine und Taster einfarbig hell. Augen etwa so lang wie die Schläfen, flach.
#37
dolomitanus Jeannel, 1931Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken kürzer oval, grob quermaschig genetzt, ohne irisierenden Schimmer. Augen in der Kontur des Kopfes gewölbt. Größe: 3,5-4,3 mm. Aedoeagus: [Abb. 154] [Abb. 155]. B: Alpin. D: Südalpen, nördlich bis Kärnten: Karnische Alpen (Wolayersee).
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Abb. 154
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Abb. 155
tenuilimbatus Dan., 1898Fundmeldungen🗺Coleoweb-Flügeldecken länger oval, fein quermaschig genetzt, mit leichtem irisierenden Schimmer. Augen von den Schläfen abgesetzt, keine gleichmäßige Kontur bildend. Größe: 4-4,7 mm. Aedoeagus: [Abb. 156] [Abb. 157]. B: Hochalpin. D: Südrand der Bernina-Gruppe.
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Abb. 156
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Abb. 157
#38
stricticollis Jeannel, 1927Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschild sehr schmal und nach hinten stark verengt [Abb. 158]. Halsschild und Flügeldecken mit auffallend breiter Seitenrandkehle. Schultern seitlich stark abgeflacht mit deutlichem Knick im Bereich desr 1. Umbilicalborste. Netzung der Flügeldecken weniger grob quermaschig. Größe: 3-3,3 mm; Aedoeagus: [Abb. 159] [Abb. 160], Innenstrukturen [Abb. 161]. B: Alpin. D: Südalpen: Monte Sernio; Karnische Alpen: Roßkofel.
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Abb. 158
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Abb. 159
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Abb. 160
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Abb. 161
longulus Dan., 1898Fundmeldungen🗺Coleoweb-Eine von dieser Art äußerlich durch viel schlankere Flügeldecken mit stärker vorstehenden, gleichmäßig gerundeten Schultern und relativ breiteren Halsschild zu unterscheidende Art aus den Südostalpen (Slowenien, Venetien) ist aus Mitteleuropa noch nicht bekannt geworden, vielleicht im äußersten Südosten. Vergleiche Aedoeagus [Abb. 162] [Abb. 163] [Abb. 164].
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Abb. 162
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Abb. 163
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Abb. 164
#39
matejkai Vsetecka, 1938Fundmeldungen🗺ColeowebKörper gleichmäßig rötlichgelb gefärbt [Abb. 165]. Aedoeagus: [Abb. 166] [Abb. 167]. B: In höheren Lagen (über 1500 m). D: Westkarpaten (Mala Fatra, Chlieb).
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Abb. 165
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Abb. 166
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Abb. 167
→ 41-Halsschild heller als die Flügeldecken und der Kopf, letzterer sehr dunkel braunschwarz. Siehe hampei, bei dem die Ausbildung des Schulterrandes Anlaß zu Zweifeln geben kann.
#40
→ 41Halsschildbasis neben den stumpfen oder verrundeten Hinterwinkeln nach vorne abgeschrägt und ohne vorragende, zähnchenartige Hinterecken [Abb. 168] [Abb. 169].
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Abb. 168
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Abb. 169
→ 42-Halsschild an der Basis gerade abgeschnitten oder neben den Hinterwinkeln etwas nach hinten gezogen, diese scharf stumpf- , recht- oder spitzwinklig [Abb. 170].
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Abb. 170
#41
pseudopiceus Dan., 1898Fundmeldungen🗺ColeowebHinterschienen von der Mitte zur Spitze auffallend abgeflacht und erweitert, an der Spitze gut 2 mal so breit wie an der Basis (a in [Abb. 171]). Halsschild zur Basis stärker verengt, die Hinterwinkel scharf stumpf- oder auch fast rechtwinklig. Flügeldecken breiter oval [Abb. 172]. Heller oder dunkler rötlichbraun, Halsschild meist etwas heller, Fühler und Beine gelbbraun, vorletztes Glied der Kiefertaster nicht angedunkelt. Größe: 3-3,5 mm; Aedoeagus: [Abb. 173] [Abb. 174]. B: Hochalpin. D: Karawanken und Steiner Alpen.
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Abb. 171
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Abb. 172
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Abb. 173
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Abb. 174
hampei Ganglb., 1891Fundmeldungen🗺Coleoweb-Hinterschienen zur Spitze wenig und gleichmäßig erweitert (b in [Abb. 171]). Halsschild zur Basis mäßig verengt, Hinterwinkel sehr stumpf, etwas verrundet [Abb. 175]. Flügeldecken schlanker oval [Abb. 176]. Rötlichbraun bis pechbraun mit dunklem Kopf und meist etwas hellerem Halsschild. Fühler und Beine rötlichbraun, vorletztes Kiefertasterglied meist etwas verdunkelt. Größe: 3-3,5 mm; Aedoeagus: [Abb. 177] [Abb. 178]. B: Alpin. D: In den nördlichen und östlichen Kalkalpen, nach Westen bis Umgebung Salzburg (Untersberg bei Berchtesgaden). * Auf den Haller Mauern kommt eine Form mit dunklem, vor der Basis leicht ausgerandetem Halsschild vor. Der Halsschildseitenrand ist schmäler abgesetzt. Auch die Form des Aedoeagus ist deutlich verschieden. [Abb. 179]. Ob diese Form eine eigene Art oder Subspecies zu hampei ist, muß noch geprüft werden.
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Abb. 171
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Abb. 175
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Abb. 176
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Abb. 177
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Abb. 178
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Abb. 179
#42
→ 43Vorderschienen an der Außenseite nicht gefurcht, selten etwas abgeflacht, dort aber nicht kantig begrenzt [Abb. 10].
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Abb. 10
→ 46-Vorderschienen an der Außenseite mit einer Längsfurche [Abb. 14] (die Furche ist nicht immer so tief und deutlich wie auf dem Photo!) oder einer deutlichen, matten Abflachung die seitlich kantig begrenzt ist.
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Abb. 14
#43
strasseri Gangl., 1891Fundmeldungen🗺ColeowebGroße Art von 4-4,5 mm. Flügeldecken breitoval [Abb. 180], Streifen bis zum 7. deutlich. Aedoeagus: [Abb. 181]. B: Alpin. D: Lepontinische Alpen im Tessin.
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Abb. 180
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Abb. 181
→ 44-Kleinere und dunkler gefärbte Arten, Flügeldeckenstreifen vom 5. an undeutlich.
#44
laevipes Jeannel, 1927Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken etwas eiförmig, nach hinten breiter werdend. Oberseite etwas stärker gewölbt. Kleinere Art von 3 mm. Aedoeagus: [Abb. 182] [Abb. 183], Innenstrukturen [Abb. 184]. D: Endemisch auf dem Monte Generoso (Tessin).
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Abb. 182
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Abb. 183
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Abb. 184
→ 45-Flügeldecken oval, mittelgroße Arten von 3-3,5 mm.
#45
sinuatus Schaum, 1860Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildseitenrand vor den Hinterwinkeln lang und in deutlicher Kurve ausgerandet [Abb. 185]. Pechbraun, Flügeldecken deutlich quermaschig genetzt. Aedoeagus: [Abb. 186] [Abb. 187]. D: In den Südalpen östlich und westlich vom Gardasee verbreitet.
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Abb. 185
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Abb. 186
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Abb. 187
schaumii Pand., 1867Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschildseitenrand fast gerade zur Basis verengt, nur kurz vor den Hinterwinkeln seicht ausgerandet, sonst wie der vorige. Aedoeagus: [Abb. 188] [Abb. 189] [Abb. 190]. B: Alpine Art. D: Am Ursprung des Hinterrheins, Splügenpass.
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Abb. 188
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Abb. 189
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Abb. 190
#46
→ 47Die Seiten des Halsschildes kurz vor den Hinterwinkeln deutlich eingezogen, die Hinterwinkel also fast etwas spitzwinklig seitlich vorstehend oder nach hinten lang abgesetzt, dann heller braune Arten.
pertyi Heer, 1837Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschildhinterwinkel nicht oder undeutlich abgesetzt. Halsschild gestreckter, zur Basis ± gerade verengt, Hinterwinkel stumpf, nicht abgesetzt. Pechbraun. Kopf relativ groß. Größe: 3,5 mm. Aedoeagus: [Abb. 191] [Abb. 192]. B: Alpin an feuchten, offenen Stellen. D: Berner und Glarner Alpen und deren Voralpen.
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Abb. 191
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Abb. 192
#47
glacialis Heer, 1837Fundmeldungen🗺ColeowebMatur schwarzbraun, Fühler an der Basis und Beine rötlichbraun, vorletztes Kiefertasterglied und die Fühler vom 4. Glied an verdunkelt. Halsschild zur Basis mäßig, gerundet verengt, an der Basis kaum schmäler als an den Vorderecken. Flügeldecken etwas schlanker oval [Abb. 193], glänzend, die quermaschige Netzung ± verloschen, ohne irisierenden Schein. Größe: 3,2-3,7 mm; Aedoeagus: [Abb. 194] [Abb. 195]; Endophallus aus verschiedenen Richtungen [Abb. 196]. B: Alpin. D: In den nördlichen Kalk- und den Ostalpen weit verbreitet und nicht selten; * Hierher noch eine Form, die sicher in diesen Artkreis gehört. Aedoeagus [Abb. 197] [Abb. 198]. Ich habe 6 Tiere mit der Fundortangabe 'Riesengebirge' aus der Sammlung Benick; als Sammler ist v. Korschetzky angegeben, bestimmt waren sie als striatulus. Es ist ausgesprochen unwahrscheinlich, daß glacialis auch im 500 km von den Ostalpen entfernten Riesengebirge verbreitet ist (striatulus kommt dort vor), es könnte aber durchaus ein Glazialrelikt sein. Ob ein Gebirgszug mit dieser Bezeichnung in den Ostalpen existiert oder früher so genannt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Weitere Stücke habe ich bisher nicht gesehen. (numeratorrapae Lompe i.l.) ...sp-riesengebirge
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Abb. 193
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Abb. 194
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Abb. 195
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Abb. 196
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Abb. 197
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Abb. 198
→ 48-Rötlichbraun oder pechbraun, Fühler, Beine und Taster einfarbig hell.
#48
→ 49Flügeldecken an den Seiten gleichmäßig gerundet, elliptisch, hinter der Mitte nicht breiter erscheinend als vor der Mitte [Abb. 199].
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Abb. 199
→ 51-Flügeldecken an den Seiten hinter den Schultern weniger gerundet als hinter der Mitte, eiförmig, hinter der Mitte breiter erscheinend [Abb. 200].
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Abb. 200
#49
Vorderschienen nur undeutlich gefurcht, meist nur eine leichte Abflachung oder Eindellung. Eine große Art von 4-4,5 mm aus der Schweiz. Siehe strasseri LZ >>>43
→ 50-Vorderschienen sehr deutlich gefurcht. Kleinere Arten aus den Ostalpen.
#50
regularis Putzeys, 1870Fundmeldungen🗺ColeowebAedoeagus: [Abb. 201] [Abb. 202]. Kopf relativ breiter, Augen größer und stärker gewölbt. Halsschild größer, zur Basis mäßig, gerundet verengt. Hell rötlichbraun [Abb. 203]. Größe: 3,5-4 mm. B: Oberhalb 1900 m. D: Kärnten, Endemit der Koralpe;
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Abb. 201
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Abb. 202
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Abb. 203
noricus Meixner, 1911Fundmeldungen🗺Coleoweb-Aedoeagus: [Abb. 204] [Abb. 205] (beachte die zähnchenartige Absetzung an der Spitze). Größe und Färbung wie der vorige [Abb. 206]. Kopf etwas schmäler, Augen kleiner und flacher. Halsschild zur Basis stärker, weniger gerundet verengt. Nach äußeren Merkmalen vom vorigen nicht sicher zu trennen. B: Oberhalb 1900 m. D: Steiermark: Packalpe, Stubalpe, Gleinalpe.
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Abb. 204
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Abb. 205
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Abb. 206
#51
elegans Putzeys, 1847Fundmeldungen🗺Coleoweb → 51aHinterschienen zur Spitze wenig, gleichmäßig verbreitert und kaum abgeflacht, dort etwa 1,5x so breit wie an der Basis (b in [Abb. 171]). ♂: Mittel- und Hinterschenkel ziemlich dick, breiter als das 1. Hintertarsenglied lang. Augengröße und -wölbung sehr variabel. Halsschild zur Basis ± stark, gerade verengt, Hinterecken klein, scharf spitz- oder rechtwinklig. Hell rötlichbraun bis pechbraun. Größe: 3-4 mm; Aedoeagus: [Abb. 207] [Abb. 208]. Sehr variable Art, von der mehrere Rassen beschrieben sind, die sich allein nach äußeren Merkmalen nicht sicher unterscheiden lassen. B: Hochalpin. D: Karawanken, Steiner Alpen, Julische Alpen; Anmerkung:Jeannel (l.c.) hat für diese Art verschiedene Rassen aufgestellt und dabei den schon von Ganglbauer selbst synonymisierten schusteri und den als Varietät beschriebenen carniolicuszu Subspecies erhoben; die verschiedenen Formen mögen in machen Populationen vermehrt auftreten, kommen aber nach meiner Erfahrung überall im Verbreitungsgebiet der Art vor und sind entweder Extremformen einer, auch im ♂ Genital, sehr variablen Art oder mehrere Arten. Hier eine Tabelle nach Jeannel (l.c.) und Schönmann (l.c.) die die verschiedenen Formen unterscheidet.
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Abb. 171
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Abb. 207
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Abb. 208
-Dem elegans sehr ähnlich, aber die Hinterschienen von der Mitte zur Spitze verbreitert und abgeflacht (a in [Abb. 171]). ♂: Mittel- und Hinterschenkel schlanker, schmäler als das 1. Hintertarsenglied lang. Vergleiche pseudopiceusLZ>>>41
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Abb. 171
#51a
elegans Putzeys, 1847Fundmeldungen🗺ColeowebAedoeagus mit sehr kurzer Spitze, ventral etwas erweitert, die rechte Seitenwand am Ostium sehr hoch gewölbt [Abb. 209] [Abb. 210] [Abb. 211] [Abb. 208]; die Variabilität an einem Fundplatz zeigt [Abb. 212].. Hell gelbbraun. Etwas gestreckter, die Flügeldecken mehr parallel mit stärker gerundeten Schultern. Halsschildseiten vor der Basis kaum ausgerandet, die Hinterecken rechtwinklig, zur Seite wenig vorragend. Streifen der Flügeldecken stark punktiert. D: Karawanken. Stammform. Ein Tier mit derartig kurzer Aedoeagusspitze wie von Schönmann (l.c.) dargestellt, habe ich noch nicht gesehen.
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Abb. 209
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Abb. 210
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Abb. 211
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Abb. 208
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Abb. 212
→ 51b-Aedoeagus mit längerer Spitze, ventral nicht oder etwas erweitert, die rechte Seitenwand am Ostium nur flach gewölbt. Dunkler gefärbt. Breitere Formen mit breiter gerundeten Flügeldecken an denen die Schultern weniger vorstehen. Halsschildseiten nach hinten stark ausgerandet, die Hinterecken größer, nach außen deutlich vorstehend.
#51b
Habitus [Abb. 213] [Abb. 214]. Aedoeagus mit sehr langer und flacher Spitze, rechte Seitenwand am Ostium nur ganz flach gewölbt [Abb. 215] [Abb. 216] Hell rötlichbraun. D: Hochobir, Grintouc. elegans ssp. ...obirensis Schönm., 1937 (=hoelzeli Schweiger, 1950)
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Abb. 213
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Abb. 214
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Abb. 215
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Abb. 216
→ 51c-Spitze des Aedoeagus deutlich kürzer, die rechte Seitenwand etwas höher gewölbt. Dunkler rotbraun mit hellerem Kopf und Halsschild, selten einfarbig hell rotbraun.
#51c
schusteri Ganglb., 1891Fundmeldungen🗺ColeowebHabitus [Abb. 217]. Spitze des Aedoeagus kürzer, am Ende ventral etwas S-förmig und die Seitenwand am Ostium höher gewölbt. Kleiner. 3,5-3,8 mm. Flügeldecken weniger breit mit gerundeten Schultern und deutlich punktierten Streifen. Aedoeagus [Abb. 218]. D: Petzen. elegans ssp.
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Abb. 217
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Abb. 218
carniolicus Ganglb., 1897Fundmeldungen🗺Coleoweb-Aedoeagusspitze etwas länger, am Ende nicht verdickt, ventral gerade, die Seitenwand am Ostium flacher gewölbt [Abb. 219] [Abb. 220]. Größer: 4 mm. Flügeldecken breiter gebaut mit ausgeprägten Schultern und fast glatten Streifen. D: Karnische Alpen. elegans var.
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Abb. 219
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Abb. 220
#52
Größe: 2,5-3 mm. Augen und Schläfen flach. Flügeldecken nur schwach aufgewölbt, nur mit schwachem irisierenden Schein. Mittlere Fühlerglieder kurz, kaum länger als breit. Hell, gelbbraun. Vergleiche limacodes LZ >>>30
→ 53-Augen und Schläfen vorspringend. Flügeldecken stark aufgewölbt, mit deutlichem irisierenden Schein; oder größer und dunkel, pechbraun. Bei flach gewölbten Flügeldecken vergleiche elegans LZ >>>51
#53
→ 54Halsschildhinterecken durch eine Ausrandung als große, spitzwinklige Zähnchen abgesetzt (a in [Abb. 221]); Größe: 3,2-4 mm. Pechbraune Arten.
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Abb. 221
→ 55-Halsschildhinterecken nicht durch eine Ausrandung abgesetzt oder die Ausrandung nur sehr kurz vor der Basis und die Hinterecken dadurch als kleine rechtwinklige Zähnchen abgesetzt (b in [Abb. 221]); Größe: 2,8-4 mm. Helle oder dunkle Arten, nach äußeren Merkmalen oft nicht sicher zu trennen. Im Zweifelsfalle beide Wege verfolgen!
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Abb. 221
#54
alpicola Sturm, 1825Fundmeldungen🗺ColeowebFühler und Beine relativ kurz und gedrungen, Hinterschienen kürzer als der Halsschild breit [Abb. 222] [Abb. 223]. Augen etwa doppelt so lang wie die Schläfen. Flügeldeckenseitenrand an den Schultern in flacher Rundung nach innen gebogen, in einem ± stumpfen Winkel zur Längsachse gerichtet (wie b in [Abb. 152]). Flügeldecken höher gewölbt und etwas feiner gestreift als bei rotundipennis, eiförmig. Pechbraun, Halsschild, Naht und Seitenrand der Flügeldecken heller, Fühler, Beine und Taster hell rötlichbraun. Ohne oder nur mit sehr schwachem irisierenden Schein. Größe: 3,2-3,7 mm; Aedoeagus: [Abb. 224] [Abb. 225]. D: In den Ostalpen weit verbreitet und dort nicht selten; nach Norden bis in den Bayerischen Wald.*) (=koralpicus Franz, 1969) *) Franz (Ent.Bl., 1985) bezweifelt das Vorkommen im Bayerischen Wald und vermutet Verwechslung mit striatulus. Die Art kommt dort aber vor (am Arber, am Rachel, im Böhmerwald am Boubin). Mir vom Arber vorliegende Stücke unterscheiden sich von Tieren aus Kärnten [Abb. 226] durch seitlich weniger vorragende Halsschildhinterwinkel [Abb. 227]; die relativ große Auslöschungszone zu den Vorkommen in den Ostalpen läßt vermuten, daß es sich um eine klar abzugrenzende Rasse handelt.
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Abb. 222
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Abb. 223
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Abb. 152
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Abb. 224
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Abb. 225
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Abb. 226
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Abb. 227
-Fühler und Beine lang, gestreckt, Hinterschienen länger als die Halsschildbreite. Augen kürzer oder wenig länger als die Schläfen. Flügeldeckenseitenrand an den Schultern stärker gekrümmt, senkrecht auf die Längsachse gerichtet. Flügeldecken etwas flacher, stärker gestreift, mit gleichmäßig gerundeten Seiten. Vergleiche rotundipennis LZ >>>28
#55
→ 56Arten bis 3,5 mm.
→ 57-Arten von 3,2-4 mm.
#56
pulpani Reska, 1965Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken breitoval, hinter der Mitte etwas schlanker als vor der Mitte [Abb. 228], die Oberseite vom Schildchen bis zur Spitze gleichmäßig hoch gewölbt. 1. und 2. Flügeldeckenstreifen deutlich, der 3. schwächer, die übrigen verloschen. Fühler kurz und gedrungen, die vorletzten Glieder wenig länger als breit. Augen relativ klein. Halsschild zur Basis etwas herzförmig verengt, wenig quer, die Seiten schwächer gerundet [Abb. 229]. Hellbraun. Größe: 3 mm; Aedoeagus: [Abb. 230], Parameren schmal, schlank; Innenstrukturen [Abb. 231]. D: Slowakei, Rumänien.
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Abb. 228
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Abb. 229
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Abb. 230
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Abb. 231
pulchellus Putzeys, 1846Fundmeldungen🗺Coleoweb-Dem vorigen sehr ähnlich [Abb. 232]. Augen relativ größer, Halsschild deutlicher quer, nach vorne etwas mehr verengt und an den Seiten stärker gerundet. Hell bis dunkel rotbraun. Sehr variable Art. Größe: 2,5-3,5 mm; Aedoeagus: [Abb. 233]. Parameren breit, fast trapezförmig. Im bearbeiteten Gebiet nur die Stammform. B: Subalpine Waldart. D: Sudeten, Karpaten, Rodnagebirge, Tatra, Bihargebirge;
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Abb. 232
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Abb. 233
-Flügeldecken schlanker oval, elliptisch, der Länge nach nur wenig und erst hinter der Mitte gewölbt (seitlich betrachten!), etwas tiefer gestreift. Größe: 2,8-3,2 mm; Aedoeagus: [Abb. 234] [Abb. 235] [Abb. 236]. D: Karpaten, Transsylvanische Alpen. ...carpaticus Ryb., 1902
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Abb. 234
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Abb. 235
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Abb. 236
#57
striatulus Putzeys, 1847Fundmeldungen🗺ColeowebHalsschildseitenrand von der Mitte zur Basis gerade oder schwach konkav verengt; die Halsschildhinterecken nicht als deutliche, seitlich vorstehende Zähnchen abgesetzt*) oder deutlich abgesetzt (wie a in [Abb. 221]. Der 4. Flügeldeckenstreifen etwa so stark wie der 3., die äußeren - vor allem zwischen Flügeldeckenmitte und Spitze - ziemlich deutlich. Dunkel rotbraun bis pechbraun [Abb. 237], Halsschild, Flügeldeckenseitenrand und Naht etwas aufgehellt. Beine hell rötlichbraun, Fühler vom 2. Glied an und vorletztes Kiefertasterglied etwas verdunkelt. Größe: 3,2-3,8 mm; Aedoeagus: [Abb. 238] [Abb. 239] [Abb. 240]. B: Subalpin. D: Böhmerwald (?), Bayerischer Wald (?), Sudeten, Karpaten, Transsylvanische Alpen. Ein isoliertes Vorkommen in den Südalpen: Norditalien, Provinz Trient. Möglicherweise weiter verbreitet. *) Anmerkung: die Tabelle wurde ursprünglich nach Tieren aus der Tatra und den Sudeten mit seitlich nicht vorragenden Hinterecken angefertigt [Abb. 241]. In den Karpaten Rumäniens kommt eine pechschwarze Rasse mit seitlich deutlich vorragenden Hinterecken [Abb. 242] und kürzeren Flügeldecken vor; Aedoeagus [Abb. 243].
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Abb. 221
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Abb. 237
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Abb. 238
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Abb. 239
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Abb. 240
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Abb. 241
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Abb. 242
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Abb. 243
→ 58-Halsschildseitenrand von der Mitte zur Basis konvex verengt, Hinterecken als kleine, aber deutliche Zähnchen abgesetzt (b in [Abb. 221]) Flügeldeckenstreifen vom 4. an ± verloschen.
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Abb. 221
#58
croaticus Dejean, 1831Fundmeldungen🗺ColeowebFlügeldecken an den Seiten flacher gerundet, der Seitenrand an den Schultern stärker gekrümmt [Abb. 89]. Augen flach, Schläfen gewölbt. Hell rötlichbraun, Fühler, Beine und Taster einfarbig hell. Größe: 3,5-3,8 mm; Aedoeagus: [Abb. 244] [Abb. 245], Kopulationsstücke [Abb. 246]. Südostalpen, nach Norden bis Kärnten: Karawanken; subalpin.
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Abb. 89
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Abb. 244
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Abb. 245
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Abb. 246
→ 59-Flügeldecken an den Seiten stärker, gleichmäßiger gerundet, vor allem an den Schultern flacher gekrümmt. Augen gewölbt, Schläfen flach.
#59
Aedoeagus: [Abb. 233]. Seitenrand der Flügeldecken schmal abgesetzt. Vergleiche pulchellus LZ >>>56
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Abb. 233
marginalis Schaum, 1862Fundmeldungen🗺Coleoweb-Aedoeagus: [Abb. 247] [Abb. 248]. Seitenrand der Flügeldecken breit abgesetzt. Von großen Exemplaren des pulchellus sonst kaum verschieden: Hinterschienen etwas breiter, mit kräftigeren, dichter gestellten Borstenhaaren an der Innenseite. In der Färbung ein wenig dunkler als dieser, vor allem der Kopf meist ± stark verdunkelt. Im Durchschnitt größer: 3,3-3,8 mm. D: Karpaten, Transsylvanische Alpen, Slowakei.
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Abb. 247
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Abb. 248
Enthaltene Taxaalpicola amplicollis austriacus binotatus carniolicus constrictus croaticus cuniculorum dispar dolomitanus elegans fontinalis fulvus glacialis grandis hampei laevipes latibuli latiusculus latus limacodes longicollis longiusculus longulus marginalis matejkai montanellus montisrosae neumanni nigrinus noricus obtusus ochreatus ovatus pertyi piazzolii pilisensis pinkeri plicatulus pochoni pseudopiceus pulchellus pulpani quadristriatus regularis rotundatus rotundipennis rubens rudolphi schaumii schusteri sinuatus splendens strasseri striatulus stricticollisstrigipennis sudeticus tenuilimbatus wagneri
Literaturverzeichnis
Jeannel, R. (1927): Monographie des Trechinae - Tome II - L'Abeille Journal d'Entomolgie, 33: 1-592 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Jeannel-Monographie-II.pdf"
Lompe, A. (2004): Trechini. - In Freude, Harde, Lohse & Klausnitzer: 'Die Käfer Mitteleuropas, Adephaga 1, Carabidae' (2. Auflage). Spektrum-Verlag, Heidelberg - Berlin. Band 2:108-149
Donabauer, M. (2017): Synonyms and distributional corrections of Trechus Clairville, 1806 (Coleoptera: Carabidae: Trechini) from the Eastern Alps - Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen 69: 65-76 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Donabauer2017 Trechus der Alpen.pdf"
Donabauer, M. (2021): Molecular phylogeny and taxonomic review of Epaphius limacodes (Coleoptera: Carabidae: Trechini) from the Eastern Alps - Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Entomologen 73:43-57 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Donabauer2021 Epaphius limacodes.pdf"
Erstellt am: 12.06.2013 · Letzte Aktualisierung: 27.12.2022 - 12:42:07
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