

fulvus maroccanus Antoine, 1928🗺
-Halsschildseiten nach vorne wenig erweitert, nach hinten nur andeutungsweise ausgerandet [Abb. 5]. Aedoeagus groß, gedrungen, die Spitze kurz und verrundet [Abb. 6] [Abb. 7], die beiden Kopulationsstücke des Endophallus an Größe wenig verschieden [Abb. 8]. 4,8-5,8 mm. Küstenbereich des Nordatlantiks von Marokko bis Norwegen; auf der Iberischen Halbinsel auch im Binnenland. fulvus mit seinen Unterarten. Die Trennung der Unterarten nach äußeren Merkmalen ist unbefriedigend. Es ist auf jeden Fall das Genital zu prüfen. Noch nicht aufgeschlüsselt sind D: Frankreich, Britische Inseln. D: Marokko.



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Augen groß und gewölbt, ihr Durchmesser 1,8 bis >2 x so lang wie die Schläfen [Abb. 10]. Wenigstens die ♂ mit entwickelten Flügeln, flugfähig. Am Endophallus die Kopulationsstücke zarter als bei der Stammform, die dorsalen Dornen nicht so strak verdichtet, die Spitze kürzer ausgezogen [Abb. 11]. D: Südspanien, Portugal: Algarve, Sierra Morena, Serra de Monchique, Sierra de Almaden. (=primigenius Jeannel) Im Verbreitungsgebiet dieser Form kommt auch andalusiacus vor.

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Habitus [Abb. 13]. Augen etwas länger als die Schläfen. Halsschild quer, an der Basis so breit wie am Vorderrand. Penis mit längerer, leicht nach unten abgeknickter Spitze [Abb. 14]. Stammform. B: Im felsigen Küstenbereich. D: Nordatlantik von Marokko bis Norwegen; Britische Inseln, Helgoland, Madeira. (=primigenioides Jeanne) (=vasconicus Jeannel) (=madeirensis Serrano & Borges, 1995) fulvus madeirensis Serrano & Borges, 1995 fällt in die Variationsbreite der Stammform und ist davon daher nicht zu unterscheiden. Auch die in der Originalbeschreibung vermutete Spezialisierung auf Höhlen trifft nicht zu, da auch andernorts auf Madeira im Bachgeröll gefunden.

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Robustere und breitere Form [Abb. 16], die Augen groß, 2 x so lang wie die Schläfen. Penis mit kurzer, gerader Spitze [Abb. 17] [Abb. 18]. B: Oberirdisch lebend. D: Südspanien: Andalusien (Sierra de Sagra, Algeciras).


-Weniger robust und breit, Halsschild wenig quer. Die Augen so lang wie die Schläfen. B: Unterirdisch lebend. D: Spanien: Sierra Nevada (Paterna del Rio).
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-Schlankere Form mit schmälerem Halsschild. Augen sehr klein, deutlich kürzer als die Schläfen, ganz flach. Fühler sehr gestreckt. B: Höhlenbewohner. D: An der Südspitze Spaniens: Andalusien (Ubrique).
Augen flach. Flügeldecken mit vorstehenden Schultern und fast parallelen Seiten. Hell gelbbraun. Aedoeagus [Abb. 19]. 5 mm. B: Höhlenbewohner. D: Spanien: Malaga.
Halsschild deutlich quer, die Hinterecken stumpf, nach außen nicht vorstehend; die Basis ein wenig schmäler als der Vorderrand. Flügeldecken breit, hinter der Mitte erweitert, abgeflacht. Streifen fein und Zwischenräume flach. Fühler sehr lang, das 2. Drittel der Flügeldecken überragend. Aedoeagus [Abb. 20]. 6-6,5 mm. B: Unterirdisch lebend. D: Algerien.
Die 4 Orbitalborsten auf der Stirn bilden ein Rechteck. Halsschild an der basis schmla, gerade abgeschnitten. Flügeldecken parallel, stark abgeflacht; Streifen fein und Zwischenräume flach. Die Fühler überragen die Mitte der Flügeldecken. Aedoeagus [Abb. 21]. 4,5 mm. B: Unterirdisch lebend. D: Algerien.
Halsschild klein, so lang als breit, nach hinten sehr stark verengt. Flügeldecken breit, oval; Streifen fein, Zwischenräume flach, die äußeren Streifen viel feiner als die inneren. Aedoeagus [Abb. 22]. 5-5,2 mm. B: Unterirdisch lebend. D: Marokko: Hoher Atlas.
Aedoeagus mit relativ kurzem Spitzenteil, an der Spitze bei seitlicher Betrachtung etwas aufgewölbt und abgeknickt, bei Aufsicht nach rechts gebogen [Abb. 25]. Augen stark reduziert. B: In Erdspalten. D: Spanien: Alicante, Sierra de Bernia. Anmerkung: Die Antennen sind bei beltrani nicht länger als bei alicantinus, wie von Toribio (1990) angegeben.