Körper walzenförmig, rotbraun bis schwarz, abstehend behaart, Stirn gewölbt, fein bis mäßig kräftig punktiert, oft mit medianem Längskiel, Behaarung wenig auffallend. Augen nierenförmig, Fühler mit keulenförmigem Schaft, 5-gliedriger Geißel, kurzer, an der Basis verdickter, distal schief abgeschrägter behaarter Keule
[Abb. 1]. Halsschild etwas länger als breit, einfach flach gewölbt, ohne Buckel, einfach punktiert, meist mit punktfreier Mittellinie. Schildchen klein, knopfförmig. Flügeldecken bis über die Mitte walzenförmig, Apex stets breit gerundet, Absturz gewölbt, leicht abgeflacht oder mit deutlicher Längsfurche, Scheibe regelmäßig bis ungeordnet fein bis kräftig punktiert, Punktierung des Absturzes oft lockerer und feiner, bis beinahe erloschen, Naht des Absturzes meist leicht angehoben, Seitenwülste des Eindruckes von unbedeutend markiert bis deutlich kantig erhaben. Hinterleib horizontal, der Quere nach leicht gewölbt, ohne besondere Auszeichnungen, Schienen distal erweitert, an der Außenkante gezähnt, mit Enddorn, Tarsenglieder zylindrisch. Sekundäre Geschlechtsmerkmale auf die Form des Halsschilds und des Flügeldeckenabsturzes beschränkt, ♂ Halsschild meist gedrungener als beim ♀, größte Breite in der Regel in der Mitte, beim ♀ etwas nach vorne gelagert, Absturzabflachung oder Längsfurche beim ♂ stärker ausgeprägt als beim ♀, die Punktierung des Absturzes dagegen beim ♀ oft kräftiger als beim ♂. 1,8-3,0 mm. Mittelmeerländer und südlicher Teil Mitteleuropas, im Osten bis Turkmenien, in Zentralafrika und in Madagaskar meist in Hochlagen der Gebirge. Brüten in Stengeln und Trieben von
Ranunculaceae,
Euphorbiaceae,
Labiatae und in
Tamarix. Biologisch wenig erforscht.