Gattung Tarphius Erichson, 1845

ColeopteraZopheridaeColydiinae
Von Arved Lompe (n. T.V. Wollaston, G. Gillerfors, R. Dajoz)Literaturverzeichnis ⇒
Die Vertreter dieser Gattung sind durch ihre charakteristische Gestalt leicht zu erkennen. Meist sind sie stark mit Erde verkrustet und die Oberfläche daher nicht zu erkenne. Zum Reinigen kocht man sie kurz auf, legt sie ~ 20 Minuten in 10%ige Kalilauge und reingt sie dan in einem Ultraschallbad. Bei weniger stark skulptierten Arten gelingt die Reinigung etwas schneller durch Aufstreichen einer dicken Lösung von Methylzellusose, die nach dem Trocknen mit einer feinen Pinzette abgezogen wird. Die Gefahr der Zerstörung ist bei dieser Methode aber größer!
Die Gattung ist mit zahlreichen Arten auf den Atlantischen Inseln verbreitet, einige in Nordafrika und nur 3 auf dem Europäischen Festland. (In der Tabelle sind möglicherweise noch Synonyme enthalten)
#1
→ 2Arten vom europäischen Festland. Flügeldecken ohne Kiele und Verdickungen.
→ 8-Arten von den Kanarische Inseln (Tabelle nach Dajoz).
→ 52-Arten von Madeira und Porto Santo
→ 60-Arten von den Azoren (Tabelle nach Gillerfors).
#2
→ 3Halsschildbasis neben den Hinterwinkeln mit einer tiefen, halbkreisförmigen Ausrandung [Abb. 1]. Arten aus Italien und Nordafrika.
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Abb. 1
→ 5-Halsschildbasis neben den Hinterwinkeln mit einem stumpfwinkligen Einschnitt [Abb. 2], bei einer Art mit einem flachen Zähnchen, dem ein ebensolches an der Flügeldeckenbasis gegenübersteht [Abb. 3]. Arten von der Iberischen Halbinsel und aus N.Afrika.
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Abb. 2
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Abb. 3
#3
fairmairei Marseul, 1873Flügeldecken und Halsschild mit Schuppenborsten, die zum Ende hin deutlich verdickt sind. Ausrandung der Halsschildbasis weiter vom Seitenrand [Abb. 4] entfernt (etwa um das Doppelte ihrer eigen Breite). Gedrungene Art, Flügeldecken fast länger als breit. Aed.: [Abb. 5]. 1,7-2,7 mm. Algerien. (faimairei Marseul, 1873)
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Abb. 4
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Abb. 5
→ 4-Borsten auf Flügeldecken und Halsschild zum Ende zugespitzt, Ausrandung der Halsschildbasis näher am Seitenrand [Abb. 6]. Aedoeagus anders.
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Abb. 6
#4
gibbulus Erichson, 1845Gedrungene Art, die Flügeldecken nicht oder nur wenig länger als breit. Halsschild [Abb. 1]. 1,8-2 mm. Italien, von Sizilien bis zur Toscana vorkommende Art.
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Abb. 1
liliputanus Lucas, 1847-Gestrecktere Art, die Flügeldecken etwa 1,2 x länger als zusammen breit [Abb. 7]. Halsschild [Abb. 6], Aed.: [Abb. 8]. 2-2,2 mm. Algerien, Tunesien.
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Abb. 7
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Abb. 6
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Abb. 8
#5
maroccanus Franz, 1967Relativ größere und breitere Art: 2,4-3,5 mm. Flügeldecken nur wenig länger als zusammen breit. Borsten der Flügeldecken lang abstehend, zugespitzt. Halsschild [Abb. 9]. Marokko, Hoher Atlas.
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Abb. 9
→ 6-Kleinere Arten, kaum über 2,5 mm. Gestalt gestreckter, die Flügeldecken etwa 1,2 x so lang wie breit (messen!).
#6
kiesenwetteri Heyden, 1870Borsten der Flügeldecken zum Ende zugespitzt. Halsschildhinterwinkel schärfer, rechtwinklig. Halsschild [Abb. 2]. Habitus [Abb. 10]. 2,5 mm. Art aus dem Norden Portugals und NW.Spaniens (Sierra do Geres, Sierra Peneda).
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Abb. 2
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Abb. 10
→ 7-Borsten der Flügeldecken zum Ende verdickt. Halsschildhinterwinkel stumpf.
#7
besucheti Español, 1961Halsschildseitenrand relartiv fein gezähnt: etwa 15 Zähnchen [Abb. 11]. Die Borsten der Flügeldecken alle etwa gleichlang. 2,5 mm. Spanien: Sierra de Cordoba.
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Abb. 11
oulmesensis Franz, 1967-Halsschildseitenrand gröber gezähnt: etwa 10 Zähnchen [Abb. 3]. Flügeldecken ungleich beborstet. 2,4 mm. Marokko.
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Abb. 3
#8
→ 27Arten von den Kanarischen Inseln. Kurze Tabellen je nach Insel (von Fuerteventura und Lanzarote sind keine Arten bekannt).
→ 9-Lange Tabelle für alle Inseln
#9
→ 10Apikaler oder subapikaler Teil der Flügeldecken nach hinten hervorstehend [Abb. 12]. Flügeldecken wenig gewölbt, mit vorstehenden Beulen oder Protuberanzen; Halsschild mit der größten Breite vor der Mitte.
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Abb. 12
→ 12-Apikaler Teil der Flügeldecken nicht hinten hervorstehend. Flügeldecken +/- stark gewölbt und mit +/- stark ausgeprägten Höckern oder Protuberanzen. Halsschild zumeist mit der größten Breite hinter der Mitte oder sogar in der Nähe der Basis.
#10
caudatus Wollaston, 1862Oberseite ganz wenig beborstet, fast kahl. Flügeldecken am Ende vogelschwanzähnlich nach hinten ausgezogen [Abb. 12] [Abb. 13]. Halsshild nach hinten wenig verengt, nach vorne sehr stark. 3-4,5 mm. Teneriffa.
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Abb. 12
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Abb. 13
→ 11-Oberseits deutlich beborstet, vor allem auf den Buckeln und Körnchen. Apikale Erweiterung der Flügeldecken anders. Halsschild zur Basis stärker verengt.
#11
deformis Wollaston, 1862Beulen auf den Flügeldecken sehr ausgeprägt. Halsschild am Seitenrand mit großen Protuberanzen [Abb. 14] [Abb. 15]. 3,5-5 mm. Teneriffa.
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Abb. 14
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Abb. 15
fernandezlopezi Franz, 1967-Beulen auf den Flügeldecken weniger stark. Halsschild nur mit flachen Körnchen [Abb. 16]. 4,2 mm Teneriffa.
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Abb. 16
#12
→ 13Flügeldecken deutlich länger als breit [Abb. 17] [Abb. 18].
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Abb. 17
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Abb. 18
→ 14-Flügeldecken nicht oder nur wenig (1,25 x) länger als breit. Halsschild hinten nicht oder nur wenig verengt.
#13
canariensis Wollaston 1862Flügeldecken länger als breit [Abb. 17] [Abb. 18]. Halsschild zur Basis sehr stark verengt, die Hinterecken rechtwinkelig. 2,5-4,1 mm. La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria.
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Abb. 17
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Abb. 18
gomerae Franz, 1967-Flügeldecken viel länger als breit, auf jeder Seite der Naht mit einem kreisförmigen Eindruck [Abb. 19]. Halsschild hinten nur selten verengt und mit rechtwinkligen Hinterecken. La Gomera.
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Abb. 19
#14
→ 15Größere Arten: >= 4mm. Borsten der Flügeldecken oft kurz und niederliegend.
→ 18-Kleinere Arten, meist nicht größer als 3 mm; falls größer dann die Flügeldecken mit längeren, aufgerichteten und teilweise reihig angeordneten Borsten.
#15
elongatus Dajoz, 1971Etwas gestreckt, die Flügeldecken 1,25 x länger als breit. Halsschild leicht quer, 1,45 x breiter als lang; die Seiten leicht gebogen. Jede Flügeldecke in der Mitte mit einem Eindruck. Borsten der Flügeldecken fein zugespitzt und ziemlich regelmäßig verteilt [Abb. 20] [Abb. 21]. 4 mm. La Palma, La Gomera, Teneriffa.
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Abb. 20
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Abb. 21
→ 16-Weniger gestreckt. Halsschild stärker quer und die Seiten mehr gebogen. Borsten der Flügeldecken kurz, niederliegend, nicht gereiht und um die Unebenheiten herum verdichtet.
#16
camelus Wollaston, 1862Schlankere, gestreckte Art [Abb. 22]. Halsschild nur 1,5 x breiter als lang, die Seiten ziemlich gleichmäßig gebogen. Tuberkel auf den Flügeldecken in je 3 Reihen angeordnet. 4,5-5,2 mm. El Hierro.
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Abb. 22
→ 17-Breitere, kompakte Arten. Halsschild 1,8-2 x breiter als lang. Flügeldecken nicht länger als breit, nur im vorderen Drittel parallel.
#17
monstrosus Wollaston, 1865Halsschild etwa doppelt so breit wie lang, zur Basis ziemlich stark verengt. Flügeldecken gewölbt, hinter den Schultern leicht verengt [Abb. 23] [Abb. 24]. 4,6-5,5 mm. La Gomera.
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Abb. 23
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Abb. 24
gigas Wollaston, 1862-Halsschild nur 1,8 x so breit als lang, zur Basis nur schwach verengt. Flügeldecken mit großen, flachen Vertiefungen; der 8 Zwischenraum gekielt und senkrecht zum Seitenrand abfallend [Abb. 25] [Abb. 26]. 5-5,6 mm. Teneriffa.
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Abb. 25
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Abb. 26
#18
→ 19Flügeldecken mit geraden, aufgerichteten Borsten, die zumindest an den Seiten gereiht sind; gleichmäßig gewölbt, ohne Eindrücke auf der Scheibe oder neben der Naht.
→ 20-Flügeldecken mit kurzen, zerstreuten Borsten, die auf die Beulen konzentriert sind; manchmal mit längeren, gereihten Borsten, dann aber neben der Naht eine tiefe Eindellung.
#19
simplex Wollaston, 1862Gestreckt, leicht gewölbt, etwa doppelt so lang wie breit [Abb. 27]. Seitenränder des Halsschilds wenig gebogen. 3,2-4,2 mm. Teneriffa.
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Abb. 27
setosus Wollaston, 1865-Gedrungener und stärker gewölbt, nur 1,75 x so lang wie breit [Abb. 28]. Seitenränder des Halsschilds stark gebogen. 2,6-4,4 mm. El Hierro, La Gomera.
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Abb. 28
#20
→ 21Halsschild an der Basis nicht oder nur leicht verengt. Arten von Teneriffa.
→ 22-Halsschild an der Basis leicht verengt; der Vorderrand tief eingebuchtet, die Vorderecken stark vortretend.Flügeldecken so breit oder breiter als lang. Arten von la Palma, La Gomera oder Gran Canaria.
#21
congestus Wollaston, 1862Halsschild mit sehr schwach eingebuchtetem Vorderrand; die Vorderecken nur leicht vorragend. Flügeldecken mit flachen Beulen, die in 3 Reihen angeordnet sind [Abb. 29] [Abb. 30]. 2,8-3,5 mm. Teneriffa.
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Abb. 29
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Abb. 30
tacorontinus Franz, 1967-Halsschild mit tief eingebuchtetem Vorderrand, die Vorderecken vorstehend, die Seiten nach vorne weniger verengt. Flügeldecken mit deutlichen Beulen, diese nicht in 3 Reihen angeordnet [Abb. 31] [Abb. 32]. 3-4,2 mm. Teneriffa.
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Abb. 31
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Abb. 32
#22
quadratus Wollaston, 1862Flügeldecken neben der Naht mit einem tiefen Eindruck, der etwa 3/4 der Flügeldeckenlänge einnimmt und vorne und hinten durch eine Beule begrenzt ist [Abb. 33]. Beborstung ziemlich lang. 3,5-4,5 mm. La Palma.
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Abb. 33
→ 23-Flügeldecken höchstens mit kleinen Vertiefungen neben der Naht. Die Borsten sind kurz und +/- auf die Beulen beschränkt. Arten von La Gomera und Gran Canaria.
#23
→ 24Kurz und breit, die Flügeldecken etwa 1,2 x so breit wie lang. Halsschild mit der größten Breite etwas hinter der Mitte.
→ 25-Schlanker, die Flügeldecken nicht breiter als lang. Halsschild mit der größten Breite etwa in der Mitte.
#24
moyanus Franz, 1967Seitenrand des Halsschilds in der hinteren Hälfte verdickt. Jede Flügeldecken am Absturz mit einer glatten, glänzenden Schwiele die neben der Naht durch eine längliche vertiefung begrenzt ist [Abb. 34]. 3-3,6 mm. Gran Canaria.
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Abb. 34
abbreviatus Wollaston, 1865-Seitenrand des Halsschilds in der hinteren Hälfte nicht verdickt. Flügeldecken ohne glänzende Schwiele am Absturz [Abb. 35]. 2,5-3 mm. La Gomera.
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Abb. 35
#25
piniphilus Franz, 1967Klein: <3,2 mm. Flügeldecken nur mit sehr kleinen, flachen Beulen [Abb. 36].2,4-3,2 mm. Gran Canaria.
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Abb. 36
→ 26-Größer: >= 3,8 mm. Flügeldecken mit sehr deutlich gewölbten Beulen. La Gomera.
#26
gomerae Franz, 1967Schlanker, Halsschild schmäler, mit wenig großen Körnchen und längeren Borsten; Schulterwinkel wenig vorstehend [Abb. 19]. 3 mm. 3 mm. La Gomera.
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Abb. 19
-Gedrungener, Halsschild stärker quer mit groben Tuberkeln und kürzeren Borsten. Schulterwinkel deutlich vorstehend. 4,5 mm. La Gomera. ...humerosus Wollaston, 1865
-
#27
→ 28Arten von Teneriffa
→ 37-Arten von La Palma.
→ 40-Arten von Gran Canaria
→ 43-Arten von La Gomera
→ 51-Arten von El Hierro
-
#28
→ 29Tabelle der Arten Teneriffas (n. Dajoz).
oromii Franz, 1984-noch nicht in die Tabelle aufgenommene Arten: Groß, flach gewölbt [Abb. 37]. Rötlich graubraun, die schwach markierten Buckel auf den Flügeldecken rötlich. 4,2 mm lang, 2,6 mm breit. Teneriffa, Anaga-Gebirge.
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Abb. 37
#29
tenerifae Franz, 1967Sehr klein: 2,3-2,4 mm. Gewölbt, Flügeldecken ohne Unregelmäßigkeiten, Buckel oder Gruben. Halsschild gleichmäßig gerundet, mit stumpfen Hinterwinkeln, die Basis daneben etwas abgeschrägt [Abb. 38]. Im Habitus an die Festlandsarten erinnernd. 2,3-2,4 mm. Teneriffa
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Abb. 38
→ 30-Größer, Flügeldecken fast immer mit Unregelmäßigkeiten: Körner, Buckel, Gruben.
#30
→ 31Flügeldeckenspitze oder -absturz nach hinten vorragend. Körper etwas gewölbt, mit deutlichen Buckeln und/oder deutlichen körnigen, fast korallenartigen Strukturen auf der Oberseite.
→ 33-Flügeldecken an der Spitze höchstens etwas +/- zugespitzt verrundet vorgezogen.
#31
caudatus Wollaston, 1862Oberseite nahezu kahl. Flügeldeckenspitze mit einem rechteckigen bis trapezförmigen Fortsatz. Habitus [Abb. 12] [Abb. 13]. Teneriffa
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Abb. 12
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Abb. 13
→ 32-Oberseite zumindest auf den Körnern deutlich beborstet.
#32
deformis Wollaston, 1862Oberseite mit groben Körnern dicht besetzt, die Struktur kann fast korallenartig aussehen und steht am Absturz der Flügeldecken über den Körperumriß vor (die Oberseite kann dick verkrustet sein und muß gegebenfalls erst gereinigt werden). Halsschild deutlich vor der Mitte am breitesten, die Seiten breit flügelförmig. Habitus [Abb. 15]. Teneriffa
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Abb. 15
fernandezlopezi Franz, 1967-Oberseite mit kleineren Körnern, vor allem an den Seiten des Halsschilds. Habitus [Abb. 16]. Teneriffa
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Abb. 16
#33
canariensis Wollaston 1862 postcostatus Uyttenboogaart, 1937 erosus Wollaston, 1864Halsschild an den Seiten neben den Hinterecken tief ausgerandet, letztere rechtwinklig, Flügeldecken deutlich länger als breit [Abb. 17]. Dunkelbraun, die Erhabenheiten auf den Flügeldecken rostrot [Abb. 18]. Aed.: [Abb. 39]. Teneriffa, Gran Canaria, La Palma Einfarbig schwarz, der Kiel des 3. Streifens besonders hinten stark entwickelt. Teneriffa, Monte de los Silos. ssp. Im Tenogebirge zusammen mit der Stammform eine kleinere Form mit noch deutlicherer und tieferer Ausrandung vor den Hinterwinkeln des Halsschilds [Abb. 40]. Bei diesen Tieren ist auch die Beborstung dichter und auffälliger, die Borsten selbst sind sehr breit, schuppenförmig. Nach Dajoz nur eine Varietät, ich halte es für eine eigene Form.
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Abb. 17
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Abb. 18
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Abb. 39
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Abb. 40
→ 34-Halsschildseiten vor der Basis nicht oder nur schwach ausgerandet. Flügel meist nicht oder nur wenig länger als breit.
#34
elongatus Dajoz, 1971Große, gestreckte Art: um 4 mm. Flügeldecken ca. 1,2 x länger als breit, Halsschild wenig quer, nur 1,45 x so breit als lang, an den Seiten flach gerundet [Abb. 20] [Abb. 21]. Jede Flügeldecke mit einem Eindruck in der Mitte, mit zugespitzten, regelmäßigen Borsten. Teneriffa, La Palma?
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Abb. 20
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Abb. 21
gigas Wollaston, 1862-Ebenfalls um 4 mm große, aber nicht so gestreckte Art. Halsschild deutlicher quer, etwa 1,8 x so breit als lang, an den Seiten stärker gerundet, von der Mitte nach vorne +/- gerade verengt, an der Basis fast so breit wie die Flügeldecken [Abb. 25] [Abb. 26]. Flügeldecken auf der Scheibe mit großen, mäßig tiefen Eindrücken, der 8. Zwischenraum gekielt und der Seitenrand unmittelbar senkrecht abstürzend. Teneriffa
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Abb. 25
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Abb. 26
→ 35-Kleinere Arten unter 3 mm, andernfalls die Beborstung lang und abstehend und auf den Flügeldecken teilweise gereiht.
#35
simplex Wollaston, 1862Flügeldecken, wenigstens an der Seite, mit aufrechten, gereihten Borsten. Wölbung der Flügeldecken ganz regelmäßig, ohne Gruben oder Dellen, weder auf der Scheibe noch am Vorderrand. Gestreckt, wenig gewölbt, ca. 2 x so lang als breit. Die Seiten des Halsschilds weniger stark gebogen. Teneriffa
→ 36-Flügeldecken mit verstreuten, kurzen, auf die Buckel konzentrierten Borsten. Halsschild zur Basis nicht oder wenig verengt, Flügeldecken etwas länger als breit.
#36
congestus Wollaston, 1862Halsschildvorderrand nur sehr wenig ausgerandet, die Vorderecken wenig vorragend und die Seiten vorne stark nach innen gekrümmt [Abb. 29] [Abb. 30]. Flügeldecken mit wenig entwickelten Unebenheiten, annähernd 3-reihig angeordnet. Aed.: [Abb. 41]. Teneriffa
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Abb. 29
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Abb. 30
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Abb. 41
barbarae Gillerfors, 1991-Dem congestus sehr ähnlich, aber durch schlankeren Körper und Abwesenheit von Gruben und größeren Körnchen auf den Flügeldecken verschieden. 3,2 mm. Habitus: [Abb. 42]. Aed.: [Abb. 43]. Teneriffa
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Abb. 42
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Abb. 43
tacorontinus Franz, 1967-Halsschild mit tief ausgerandetem Vorderrand, die Vorderecken stark vorragend, die Seiten nach vorne weniger stark gekrümmt [Abb. 31] [Abb. 32].Unebenheiten der Flügeldecken gröber, nicht in 3 Reihen angeordnet. Teneriffa
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Abb. 31
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Abb. 32
-
#37
→ 38La Palma (Tabelle nach Gillerfors) Körper gestreckt.
→ 39-Körper quadratisch.
#38
affinis WollastonFlügeldecken mit vorragenden Buckeln. Aedoeagus [Abb. 44]. La Palma. T. canariensis ssp.
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Abb. 44
supranubius Franz, 1984-Flügeldecken ohne Buckel [Abb. 45]. Aed.: [Abb. 46]. La Palma.
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Abb. 45
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Abb. 46
-Etwas gestreckt, die Flügeldecken 1,25 x länger als breit. Halsschild leicht quer, 1,45 x breiter als lang; die Seiten leicht gebogen. Jede Flügeldecke in der Mitte mit einem Eindruck. Borsten der Flügeldecken fein zugespitzt und ziemlich regelmäßig verteilt [Abb. 20] [Abb. 21]. 4 mm. La Palma?, La Gomera, Teneriffa. Siehe elongatus LZ >>>15
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Abb. 20
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Abb. 21
#39
Halsschild auf der Scheibe mit einem Längseindruck. Jede Flügeldecke mit einer flachen Eindellung in der Mitte [Abb. 33]. Aed.: [Abb. 47]. La Palma. Siehe quadratus LZ >>>22
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Abb. 33
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Abb. 47
palmensis Gillerfors, 1990-Halsschildscheibe ohne Eindruck, aber mit einer punktfreien Fläche in der Mitte. Buckel auf den Flügeldecken sehr deutlich [Abb. 48], der 7. Streifen (Zwischenraum?) kielartig. Aedoeagus: [Abb. 49]. La Palma. (fraudulentus Franz, 1990)
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Abb. 48
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Abb. 49
-
#40
Gran Canaria Mittelgroß: 2,4-3,2 mm. Flügeldecken ohne Unebenheiten. Vorderkörper [Abb. 36]. Gran Canaria. Siehe piniphilus LZ >>>25
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Abb. 36
→ 41-anders.
#41
Gestalt gestreckt. Halsschildseitenrand vor den Hinterecken ausgerandet, letztere Scharf spitz- oder rechtwinklig. Habitus [Abb. 17], Aed.: [Abb. 39]. 2,5-4,1 mm. Gran Canaria, Teneriffa, La Palma. Siehe canariensis LZ >>>13
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Abb. 17
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Abb. 39
→ 42-Gestalt gedrungener.
#42
huggerti Gillerfors, 1991Durch breiten und kurzen Körper ausgezeichnet. Seiten des Halsschilds gleichmäßig gerundet, Flügeldecken mit schwach entwickelten Buckeln. Habitus: [Abb. 50]. 2,9-3,3 mm. Aedoeagus: [Abb. 51]. Gran Canaria.
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Abb. 50
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Abb. 51
-Noch gedrungener als der vorige. Habitus [Abb. 34]. 3-3,6 mm. Gran Canaria. Siehe moyanus LZ >>>24
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Abb. 34
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#43
→ 44La Gomera Tabelle nach Dajoz (l.c.) Es fehlen die mir unbekannten Arten
stagosus Gillerfors & Oromí, 1991-La Gomera
epinae Gillerfors, 1986-La Gomera
ericae Gillerfors, 1986-La Gomera
#44
→ 45Flügeldecken deutlich länger als breit [Abb. 17] [Abb. 18]. Halsschild hinten oft stark verengt.
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Abb. 17
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Abb. 18
→ 46-Flügeldecken nicht oder nur wenig (1,25 x) länger als breit. Halsschild hinten nicht oder nur wenig verengt.
#45
Flügeldecken ohne Eindruck neben der Naht [Abb. 17] [Abb. 18]. Halsschild zur Basis sehr stark verengt, die Hinterecken rechtwinkelig. La Gomera, Teneriffa, Gran Canaria. Siehe canariensis LZ >>>13
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Abb. 17
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Abb. 18
-Flügeldecken viel länger als breit, auf jeder Seite der Naht mit einem kreisförmigen Eindruck [Abb. 19]. Halsschild hinten nur selten verengt und mit rechtwinkligen Hinterecken. La Gomera. Siehe gomerae LZ >>14da
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Abb. 19
#46
→ 47Größere Arten: >= 4mm. Borsten der Flügeldecken oft kurz und niederliegend.
→ 48-Kleinere Arten, meist nicht größer als 3 mm; falls größer dann die Flügeldecken mit längeren, aufgerichteten und teilweise reihig angeordneten Borsten.
#47
Etwas gestreckt, die Flügeldecken 1,25 x länger als breit. Halsschild leicht quer, 1,45 x breiter als lang; die Seiten leicht gebogen. Jede Flügeldecke in der Mitte mit einem Eindruck. Borsten der Flügeldecken fein zugespitzt und ziemlich regelmäßig verteilt [Abb. 20]. 4 mm. La Palma, La Gomera, Teneriffa. Siehe elongatus LZ >>>15
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Abb. 20
-Weniger gestreckt. Halsschild stärker quer und die Seiten mehr gebogen. Borsten der Flügeldecken kurz, niederliegend, nicht gereiht und um die Unebenheiten herum verdichtet. Breitere, kompakte Art. Halsschild 1,8-2 x breiter als lang. Flügeldecken nicht länger als breit, nur im vorderen Drittel parallel. Halsschild etwa doppelt so breit wie lang, zur Basis ziemlich stark verengt. Flügeldecken gewölbt, hinter den Schultern leicht verengt [Abb. 23] [Abb. 24]. La Gomera. Siehe monstrosus LZ >>>17
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Abb. 23
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Abb. 24
#48
Flügeldecken mit geraden, aufgerichteten Borsten, die zumindest an den Seiten gereiht sind; gleichmäßig gewölbt, ohne Eindrücke auf der Scheibe oder neben der Naht. Gedrungener und stärker gewölbt, nur 1,75 x so lang wie breit [Abb. 28]. Seitenränder des Halsschilds stark gebogen. El Hierro, La Gomera. Siehe setosus LZ >>>19
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Abb. 28
→ 49-Flügeldecken mit kurzen, zerstreuten Borsten, die auf die Beulen konzentriert sind; manchmal mit längeren, gereihten Borsten, dann aber neben der Naht eine tiefe Eindellung.
#49
Kurz und breit, die Flügeldecken etwa 1,2 x so breit wie lang. Halsschild mit der größten Breite etwas hinter der Mitte. Seitenrand des Halsschilds in der hinteren Hälfte nicht verdickt. Flügeldecken ohne glänzende Schwiele am Absturz [Abb. 35]. La Gomera. Siehe abbreviatus LZ >>>24
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Abb. 35
→ 50-Schlanker, die Flügeldecken nicht breiter als lang. Halsschild mit der größten Breite etwa in der Mitte.
#50
Schlanker, Halsschild schmäler, mit wenig großen Körnchen und längeren Borsten; Schulterwinkel wenig vorstehend [Abb. 19]. La Gomera. Siehe gomerae LZ >>14da
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Abb. 19
-Gedrungener, Halsschild stärker quer mit groben Tuberkeln und kürzeren Borsten. Schulterwinkel deutlich vorstehend. La Gomera. Siehe humerosus LZ >>>26
#51
El Hierro Gestalt schlank [Abb. 22], Halsschild nur 1,5 x so breit als lang mit regelmäßig gerundeten Seiten. Flügeldecken 1,1 - 1,2 x so lang als breit, an den Seiten leicht gebogen, die Tuberkeln in 3 Reihen stehend. El Hierro. Siehe camelus LZ >>>16
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Abb. 22
-Gestalt gedrungen [Abb. 28], nur 1,75 x so lang wie breit. Halsschild stark quer, Seitenränder stark gebogen. El Hierro, La Gomera. Siehe setosus LZ >>>19
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Abb. 28
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#52
→ 53Madeira und Porto Santo Augen extrem klein, nur strichförmig [Abb. 52] aus wenigen Ommatiden bestehend.
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Abb. 52
→ 54-Augen normal entwickelt, gut sichtbar.
#53
angustulus Wollaston, 1862Größer: 2,1-2,5 mm, parallele, hellbraune Art [Abb. 53]. Flügeldecken ohne Buckel, relativ flach. Basalrand des Halsschilds neben den Hinterwinkeln stumpfwinkelig ausgeschnitten [Abb. 54]. Madeira, Ribeiro Frio.
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Abb. 53
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Abb. 54
zerchei Gillerfors, 1997-Sehr klein: 1,2 mm lang, 0,9 mm breit. Körper flach, ohne Buckel [Abb. 55]. Basalrand des Halsschilds zwischen den Hinterecken gerade. Aedoeagus [Abb. 56]. Madeira, Ribeiro Frio. Anmerkung: Die im Photo sichtbaren Ausrandungen an der Flügeldeckenspitze werden von Gillerfors in der Beschreibung nicht erwähnt. Artefakt durch Genitalpräparation?
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Abb. 55
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Abb. 56
#54
→ 55Die Oberseite dicht mit auffallend langen Borsten bestzt; die Borsten auf den Flügeldecken etwa so lang wie das 3. Fühlerglied.
→ 56-Oberseite spärlicher und meist mit kürzerenn, weniger auffallenden Schuppenborsten besetzt.
#55
brevicollis Wollaston, 1854Dem echinatus ähnlich, aber etwas gestreckter, mehr rechteckig, Oberseite sehr dicht besetzt mit langen, aufrechten steifen Borsten. Der Halsschild tief gefurcht, sehr kurz, in der Mitte deutlich erweitert, nach vorne und besonders nach hinten stärker verengt, die Seiten daher beträchtlich gebogen. Flügeldecken in der Vorderhälfte deutlicher parallel als bei echinatus, rauh gekörnt und querrunzelig; die abwechselnden Zwischenräume etwas erhaben und unterbrochen, kleine aber deutliche Buckel bildend, die wie die Kiele heller gefärbt sind als die übrige Oberseite. 2,8-3 mm. Madeira.
echinatus Wollaston, 1854-Kurz oval [Abb. 57], mehr oder weniger rötlich gefärbt, sehr dicht besetzt mit langen, aufrechten steifen Borsten. Halsschild ziemlich kurz und breit, in oder dicht vor der Mitte am breitesten, die Seiten wenig, nach vorne und hinten etwa gleichstark gerundet. Flügeldecken undeutlich gefleckt, rauh punktiert gestreift, die Punkte groß und deutlich, Naht und abwechselnde Zwischenräume etwas erhaben, aber keine deutlichen Knoten bildend. Ähnlich dem ebenfalls beborsteten brevicollis, Aber etwas mehr gerundet und der Halsschild zur Basis weniger stark verengt. Rötlichbraun. Tarsen in beiden Geschlechtern - nach Ansicht Wollastons - einfach. 2,8-3,2 mm. Madeira.
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Abb. 57
#56
→ 57♂ mit Auszeichnungen an den Tarsen wenigstens eines Beinpaares.
→ 58-♂ und ♀ ohne Auszeichnungen an den Tarsen.
→ 59-Arten, von denen ich nicht weiß, ob sie Auszeichnungen an den Tarsen haben.
#57
inornatus Wollaston, 1854Relativ groß und parallel, etwas zylindrisch [Abb. 58]. Einfarbig pechbraun. 3,5-4,2 mm. Halsschild mit wenig gebogenen Seiten, kaum die Breite der Flügeldecken erreichend. Flügeldecken mit Reihen großer, flacher Punkte, besonders beim ♀; kaum querrunzelig, Naht und abwechselnde Zwischenräume kaum erhaben. ♂: Basalglied der Hintertarsen mit langem, dornartigen Fortsatz [Abb. 59], an den Vorder- und Mitteltarsen ebenfals ein kürzerer Forsatz. (Ich besitze 1♀, das vermutlich zu dieser Art gehört [Abb. 60]; das Tier hat an allen Beinpaaren am Ende des 1. Tarsengliedes ein zugespitztes Borstenbüschel.) Madeira. (T. spinipes Wollaston, 1854)
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Abb. 58
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Abb. 59
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Abb. 60
lauri Wollaston, 1854-♂: Basalglied aller Tarsen in einen kurzen gerundeten Lappen erweitert [Abb. 61], der am Ende mit einem Borstenbüschel besetzt ist und daher bei geringer Vergrößerung als größerer Zahn erscheint.. Flügeldecken mit hell rötlichen Flecken, Anordnung wie bei lowei. Tief gestreift punktiert, querrunzelig. Naht und abwechselnde Zwischenräume etwas erhaben; Körperumriß [Abb. 62]. 3-4 mm. Madeira.
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Abb. 61
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Abb. 62
nodosus Wollaston, 1854-Flügeldecken einfarbig, grob gereiht punktiert, querrunzelig, die Naht und die abwechselnden Zwischenräume vor allem an den Seiten und zur Spitze erhaben, deutliche Höcker bildend. Habitus: [Abb. 63]. ♂: Viel kleiner als das ♀ und mit weniger deutlichen Erhabenheiten; Basalglied der Vorder- und Mitteltarsen [Abb. 64] in einen sehr langen, dornartigen Lappen erweitert. 3,2-4 mm. Madeira.
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Abb. 63
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Abb. 64
#58
sylvicola Wollaston, 18542,8-3,2 mm. Kurz und gedrungen [Abb. 65], einfarbig dunkel. 3-4 Buckel auf der hinteren Hälfte der Flügeldecken. Madeira.
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Abb. 65
cicatricosus Wollaston, 1854-Dem nodosus ähnlich [Abb. 66], aber die Punktur der Flügeldecken feiner, heller gefärbt und der Halsschild schmäler und kürzer, Erhabenheiten der Flügeldecken heller, mit rötlichem Schimmer. Tarsen in beiden Geschlechtern einfach. 3,5-4,2 mm. Madeira.
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Abb. 66
testudinalis Wollaston, 1854-Sehr große, Robuste, etwas gestreckte Art [Abb. 67]. Flügeldecken sehr grob gestreift punktiert, nach hinten etwas zugespitzt verengt; die abwechselnden Zwischenräume stark erhaben und unterbrochen, grße Knoten an den üblichen Stellen bildend, die dichter mit goldenen Borsten besetzt sind. Tarsen in beiden Geschlechtern einfach. 4,2-4,9 mm. Madeira.
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Abb. 67
truncatus Wollaston, 1854-Relativ kleine, gestreckt parallele Art. Oberseite mit kurzen Borsten besetzt. Halsschild kurz vor der Mitte am breitesten, nach hinten ein wenig verengt, an den Seiten wenig gebogen. Flügeldecken parallel, und hinten kürzer verrundet als bei den anderen Arten, sehr rauh punktiert gestreift, die abwechselnden Zwischenräume erhaben mit Unterbrechungen, an den üblichen Stellen Kiele und Buckel bildend, die etwas heller als die übrige Oberseite gefärbt sind. Tarsen in beiden Geschlechtern einfach. 3,2 mm. Madeira.
compactus Wollaston, 1854-Relativ kurz und gedrungen. Flügeldecken einfarbig und ohne Buckel [Abb. 68], nicht besonders grob punktiert gestreift, an den Seiten etwas querrunzelig, Schulterecken deutlich nach vorne vorragend. 3,2-4 mm. Madeira.
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Abb. 68
lowei Wollaston, 1854-Klein und ziemlich parallel: 2,4-2,8 mm. Halsschildhinterwinkel verrundet, zum Hinterrand etwas ausgerandet. Flügeldecken querrunzelig, die Punkte in deutlichen Reihen stehend; mit hellen, rötlichen Flecken in typischer Anordnung: ein großer, länglicher innen neben der Naht, ein schmälerer neben dem Seitenrand vor der Schulter, der aber weiter nach hinten reichtein kleiner runder innen auf der Scheibe und dahinter 2 größere, einer neben dem Seitenrand, der andere neben der Naht, die oft ineinanderfließen und ein Querbinde bilden. Madeira und Porto Santo.
parallelus Wollaston, 1854-Groß und gestreckt: 3,5-4,2 mm. Flügeldecken einfarbig, sehr rauh punktiert und querrunzelig, die Punkte kaum in Reihe stehend. Die Naht und die abwechselnden Zwischenräume kaum erhöht, ohne Andeutung von Buckeln. Madeira.
rotundatus Wollaston, 1854-Kurzoval, aber etwas gestreckter als sylvicola [Abb. 69]. Flügeldecken mit hell rötlichen Flecken in ähnlicher Anordnung wie bei lowei, tief punktiert gestreift, ohne Querrunzeln. 3,2-4 mm. Madeira.
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Abb. 69
rugosus Wollaston,, 1854-Sehr breite, fast quadratisch aussehende Art. Halsschild sehr stark gerundet, tief gefurcht und sehr breit, nach vorne und hinten gleichmäßig gerundet Oberseite sehr uneben. 4,2 mm. Madeira.
#59
angusticollis Wollaston, 1860Habitus: [Abb. 70]. Madeira.
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Abb. 70
explicatus Wollaston, 1857-Madeira.
formosus Wollaston, 1857-Habitus [Abb. 71]; ♂ Vordertarsen [Abb. 72]. Madeira.
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Abb. 71
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Abb. 72
lutulentus Wollaston, 1871-Madeira.
sculptipennis Wollaston, 1857-Habitus [Abb. 73], Photo [Abb. 74] und Seitenansicht [Abb. 75]. Madeira.
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Abb. 73
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Abb. 74
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Abb. 75
excisus Wollaston, 1857-Porto Santo.
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#60
→ 61Tabelle der Arten der Azoren.
azoricus Gillerfors, 1986 pomboi Borges, 1991 serranoi Borges, 1991-Noch nicht in der Tabelle aufgenommene Arten: Azoren. Azoren. Azoren.
#61
rufonodulosus Israelson, 1984Oberfläche nur spärlich mit sehr kurzen und breiten, an der Spitze runden Schuppenborsten bestzt, die etwa 2 x so lang wie breit sind [Abb. 76]. Flügeldecken mit hellen Buckeln. Aed.: [Abb. 77].
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Abb. 76
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Abb. 77
→ 62-Oberfläche ziemlich dicht mit längeren, mehr zugespitzten Schuppenborsten besetzt, die mindestens 3 x so lang als breit sind. Flügeldecken einfarbig.
#62
depressus Gillerfors, 1985Körper flach.Seiten des Halsschilds hinter der Mitte gerade, nach hinten nur leicht verengt [Abb. 78]. Schuppenborsten der Flügeldecken gerundet zugespitzt [Abb. 76]. Aed.: [Abb. 79].
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Abb. 78
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Abb. 76
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Abb. 79
→ 63-Körper gewölbt. Halsschildseiten vor den Hinterwinkeln leicht ausgerandet, deutlich verengt.
#63
tornvalli Gillerfors, 1985Halsschild deutlich schmäler als die Flügeldecken [Abb. 80]. Auf den Flügeldecken die Schuppenborsten fein und haarförmig [Abb. 76], Buckel klein, aber deutlich. Aed.: [Abb. 81].
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Abb. 80
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Abb. 76
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Abb. 81
wollastoni Crotch, 1867-Halsschild nicht oder unmerklich schmäler als die Flügeldecken [Abb. 82]. Flügeldecken mit schuppenartigen Schuppenborsten [Abb. 76], die Buckel etwas gröber [Abb. 83]. Aed.: [Abb. 84].
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Abb. 82
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Abb. 76
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Abb. 83
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Abb. 84
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Enthaltene Taxaabbreviatus affinis angusticollis angustulus azoricus barbarae besucheti brevicollis camelus canariensis caudatus cicatricosus compactus congestus deformis depressus echinatus elongatus epinae ericae erosus excisus explicatus fairmairei fernandezlopezi formosus gibbulus gigas gomerae huggerti inornatus kiesenwetteri lauri liliputanus lowei lutulentus maroccanus monstrosus moyanus nodosus oromii oulmesensis palmensis parallelus piniphilus pomboi postcostatus quadratus rotundatus rufonodulosus rugosus sculptipennis serranoi setosus simplex stagosus supranubius sylvicola tacorontinus tenerifae testudinalis tornvalli truncatus wollastoni zerchei
Literaturverzeichnis
Dajoz, R. (1977): Coléoptères Colydiidae et Anommatidae paléarctiques in: Faune de l`Europe et du Bassin Mediterranéen., Hrsg. , , Masson, , >>>"F:\taxa\coleo\scans\Dajoz1977 Colydiidae.tif"
Gillerfors, G. (1991): Three new species of Coleoptera from the Canary Islands - Vieraea, 20:21-26
Gillerfors, G. (1997): A new Tarphius (Coleoptera, Colydiidae) from Madeira Island - Bocagiana - Museu Municipal do Funchal, 187
Erstellt am: 11.06.2014 · Letzte Aktualisierung: 25.03.2018 - 18:07:28
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