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Fühler ganz gelb, allenfalls das letzte Glied der Keule angedunkelt. Tarsen bis auf das helle Basalglied angedunkelt, zur Spitze schwarz. ♂: Vorderhüften gelb, ♀: Vorderhüften schwarz, Halsschild feiner (weniger dicht) punktiert als bei fulvipes, 1,9-2,3 mm. Von Rumänien über Ungarn, das südliche und mittlere Mitteleuropa und die Schweiz bis Frankreich verbreitet: auch in Litauen und Schweden. In Mitteleuropa in der Tschechoslowakei, Österreich, Süddeutschland, Hessen, südliches Niedersachsen. Monophag an ·Trifolium medium· und mit dieser Pflanze auf Hügelland und Mittelgebirge beschränkt. Larvenentwicklung in den Blütenköpfen. Käfer von V-IX.
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Größer, langoval [Abb. 1]; die Fühlerglieder werden zur langen, spindelförmigen Fühlerkeule hin allmählich breiter, die Keule dadurch nicht scharf abgesetzt [Abb. 2]. Fühlergeißel nur im Basalbereich gelb. Die Rüsselspitze des ♂ in Ausnahmefällen ebenfalls gelb. Halsschild größer, dicht und kräftig punktiert, hinten mit deutlicher Mittelrinne. Aedoeagus [Abb. 3]. 1,8-2,2 mm. Paläarktisch verbreitet, in Mitteleuropa überall häufig. Oligophag an Trifolium-Arten, Larvenentwicklung jedoch nur an ·Trifolium repens·, ·Trifolium hybridum· und ·Trifolium spadiceum· in den Blütenköpfen. Samenschädling. Käfer von III-XI. (flavipes (Payk.)).


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-Kleiner, Flügeldecken kurzoval [Abb. 4]; Fühlergeißel zur Spitze nicht verbreitert, die kurzovale Keule scharf abgesetzt [Abb. 5]. Fühlergeißel bis auf die beiden letzten Glieder gelb. Hinterhüften und oft das 1. Tarsenglied, beim ♂ auch die Spitzenhälfte des Rüssels gelb [Abb. 6]. Halsschild fein und dicht punktiert, die Mittellängsrinne undeutlich. Aedoeagus [Abb. 7]. 1,6-1,9 mm. Von Sibirien über Mittel- und Vorderasien sowie Europa bis nach Nordafrika verbreitet; in Mitteleuropa überall, aber weniger häufig als fulvipes. An ·Trifolium campestre·, ·Trifolium dubium· und ·Trifolium aureum·, Larvenentwicklung in den Blütenköpfen. Käfer von IV-X.



Größer: 2,4-3 mm. Alle Schenkel gelbrot oder nur an den äußersten Enden schwarz. Fühlerschaft so lang wie die 3 folgenden Geißelglieder zusammen. Hsch, etwas länger als breit, dicht oder sehr dicht, kräftig punktiert und mit langer Mittelrinne. Flügeldecken länglichoval. ♂: Fühlerschaft, Geißel, Vorderschienen und zum Teil die Mittel- und Hinterschienen gelbrot. Fühlerschaft keulig verdickt, Geißelglieder flachgedrückt, das 2. und 3. auffällig vergrößert, fast breiter als die locker gegliederte Keule. Vorderschienen S-förmig gebogen, 1. Vordertarsenglied sehr lang und innen mit breitem hakenförmigen Fortsatz, Hinterschienen und Hintertarsen auffällig verbreitert. ♀: Fühler und Schienen ganz schwarz oder die Schienen zum Teil aufgehellt. Syrien, Balkanhalbinsel, Italien, Frankreich, Belgien, westliches Mitteleuropa; Niederlande, Emsland, Rheinland, Hessen, Insel Sylt. An ·Trifolium arvense·, in Frankreich auch an ·Trifolium maritimum·. Bevorzugt küstennahe Standorte. Larve unbekannt. Käfer von V-IX.
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Fühler und alle Beine schwarz [Abb. 8], allenfalls die Vorderschenkel vor dem Knie schwach aufgehellt. Halsschild schwach quer bis quadratisch, kräftig und mäßig dicht punktiert, mit kurzer Längsfurche vor dem Schildchen, in Längsrichtung nicht gewölbt. Flügeldecken ziemlich kurzoval. Voll geflügelt. Rüssel gebogen, zwischen Fühlereinlenkung und Spitze etwas eingeengt. 1,5-2 mm. Von Sibirien über Mittel- und Vorderasien sowie Europa (ohne den höheren Norden) verbreitet; in Mitteleuropa wohl überall, aber in der Ebene nur an klimatisch begünstigten Orten. In trockenwarmen Habitaten nicht häufig; oligophag an ·Medicago·-Arten. Larvenentwicklung in Stengelgallen und Blütenstandknospen. Käfer von IV-X.
♂: Penis zugespitzt verrundet, in Seitenansicht gleichförmig gebogen [Abb. 9]. Halsschild fast länger als breit, seitlich meistens schwach gerundet und in Längsrichtung etwas gewölbt, mäßig kräftig und mäßig dicht punktiert, schwach glänzend, die Mittelfurche bis zur Mitte gut erkennbar. Flügeldecken länglicher ova als filirostrel, schwächer gewölbt. Flügel reduziert. Rüssel fast gerade, von der Fühlereinlenkung bis zur Spitze etwas verschmälert. Durchschnittlich größer: 1,9-2,3 mm. Von Osteuropa bis Mitteleuropa verbreitet; Tschechoslowakei, östliches Österreich, Sachsen, Thüringen, Mark Brandenburg, Franken, Bayern, Hessen, Baden-Württemberg. An ·Trifolium alpestre· an xerothermen Stellen. Larvenentwicklung in den Blütenständen, Käfer von IV-IX.
-♂: Penisspitze abgestutzt, in Seitensicht an der Spitze kurz zurückgeschlagen [Abb. 10]. Punktierung auf dem Halsschild ziemlich dicht aber nur wenig tief. 1,9-2,3 mm. Montane Art; wurde an ·Galega officinalis· gefangen. Frankreich, Schweiz, Italien, Ungarn, Rumänien, Österreich.
Trochanteren der Mittel- und Hinterbeine dunkelbraun bis schwarz. Vorderkörper ziemlich glänzend. Halsschild fein und ziemlich weitläufig punktiert, die Punktabstände größer als die Punktdurchmesser. Stirn mit feiner Mittellängsfurche und oft mit feiner Seitenfurche. Halsschild wenig länger als breit, hinten mit feiner Längsrinne. Flügeldecken langoval mit schwachem Metallschimmer. Diese Art zeichnet sich nach Dieckmann durch den dicken Rüssel und den äußerst fein punktierten Halsschild aus. 2,4-2,9 mm. Zirkummediterran und in Westeuropa; aus Mitteleuropa nur 1 ♂ aus der Slowakei bekannt. Käfer von IV-X an ·Trifolium repens·.
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Flügeldecken langoval mit kräftigen Streifen und schmaleren Zwischenräumen [Abb. 13]. Fühlerschaft kürzer als die beiden folgenden Geißelglieder zusammen. Halsschild schmal, etwas länger als breit, die Seiten in der Mitte etwas gerundet, davor und dahinter meistens leicht eingeschnürt, hinten mit kräftiger Mittelfurche [Abb. 14]. Rüssel stark, beim ♀ fast viertelkreisförmig gebogen [Abb. 11]. ♂: Vorderschienen zur Spitze verbreitert und nach innen gebogen, Fühlerbasis und 1. Tarsenglied öfter aufgehellt. 2,2-2,6 mm. Paläarktisch verbreitet; in Mitteleuropa wohl überall, aber nicht häufig; an verschiedenen Trifolium-Arten (·Trifolium pratense·, alpestre, arvense, montanum). Larve in den Blütenköpfen, Käfer von IV-X. Ich habe 1 ♀ aus Rumänien, das ich für diese Art halte. Außer der Beinfärbung von trifolii durch viel stärker gebogenen Rüssel verschieden.


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-Flügeldecken kurzoval mit feineren Streifen und breiten Zwischenräumen [Abb. 15] [Abb. 16]. Fühlerschaft so lang wie die 3 (♀) oder 4 (♂) folgenden Glieder zusammen. Halsschild quadratisch mit fast geraden Seiten, die Mittelfurche sehr fein [Abb. 17]. Rüssel nur mäßig gebogen. ♂: 1. Fühlerglied gelb, keulenförmig vergrößert, 5. und 6. Geißelglied verlängert; Kopf mit flachem, vorn durch eine U-förmige Kante begrenzten Stirneindruck, 1. und 2. Vordertarsenglied flach und breit, nach innen in einen gemeinsamen Winkel erweitert [Abb. 18]; Hinterschienen breit und gebogen. 1. und 2. Hintertarsenglied stark vergrößert [Abb. 19], Hinterhüften mit einem großen nach unten gerichteten Dorn. 1,8-2,3 mm. Mittel- und Vorderasien, Europa; in Mitteleuropa weit verbreitet, aber nur in den ausgedehnten Sandgebieten der Ebene häufiger; an ·Trifolium arvense·, Larvenentwicklung in den Blütenständen. Käfer von IV-X. Die ♂ haben wohl nur eine kurze Lebenszeit und sind daher meist viel seltener als die ♀.




Halsschild so lang oder etwas länger als breit, etwas glänzend, mit weitläufiger, nur flach eingestochener Punktur; die Punktabstände mindestens so groß wie die Punktdurchmesser. Längsfurche vor dem Schildchen nur angedeutet. ♂: 5. Fühlerglied verlängert, so lang wie Glied 3 und 4 zusammen. ♀: Rüssel nicht länger als Kopf + Halsschild zusammen. Penis [Abb. 20]. 1,7-2,1 mm. Vorderasien, Ukraine, Balkanhalbinsel, Ungarn, Italien, Frankreich, England; aus Mitteleuropa bisher nur 1 ♀ aus dem Burgenland und Niederbayern (Sinzing bei Regensburg) bekannt. An ·Trifolium arvense· und ·Trifolium dubium· (=minus). Larve unbekannt. Käfer von V-IX.
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-Halsschild so lang wie an der Basis breit, mit dichter und kräftiger Punktur [Abb. 21], die Punktabstände kleiner als die Punktdurchmesser, matt, Längsrinne vor dem Schildchen deutlich. ♂: 5. Fühlergeißelglied nicht verlängert, so lang wie die benachbarten Glieder. Penis [Abb. 22] [Abb. 23]. ♀: Rüssel 1,25 x so lang wie Kopf + Halsschild zusammen [Abb. 24], seitlich betrachtet leicht gebogen. 1,7-2,1 mm. Mittel- und Vorderasien, Europa, Nordafrika; in Mitteleuropa weit verbreitet, aber nicht häufig; oligophag an verschiedenen Trifolium-Arten. Bevorzugt trockenwarme Standorte. Larvenentwicklung in den Blüten. Käfer von IV-X.




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Halsschildseiten in der Mitte bauchig erweitert [Abb. 26]. Sehr schlanke, oberseits matte Art. ♂: Vorderschienen mit einem starken Zahn und einer Ausrandung im basalen Drittel [Abb. 27]; Vorderschenkel unterseits mit einer kegelförmigen Beule und einer Aushöhlung davor; Hinterschenkel nach unten beulig verdickt; erstes Glied der Vorder- und Mitteltarsen sehr lang; Fühler unterseits mit langen, gelben Borsten bestzt. Rüssel beim ♀ länger als Kopf + Halsschild zusammen. 1,7-2,4 mm. Mittelmeergebiet.

-Letzte Fühlerglieder viel breiter als lang. Halsschild schmal, zylindrisch, fein längs verrunzelt punktiert. Flügeldecken gestreckt. Vorderhüften beim ♂ einfach zugespitzt. Hinterschienen gebogen. 1,5-1,8 mm. Südeuropa ohne Iberische Halbinsel.
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Größer: 2,3-2,9 mm [Abb. 28]. Fühlerschaft länger als die beiden folgenden Geißelglieder zusammen. Fühler kräftig und auffallend lang beborstet [Abb. 29], die Fühlerbasis fast stets umfangreich aufgehellt. ♂: Rüssel in der basalen Hälfte dick, nach vorn verengt, von der Fühlereinlenkung zur Spitze deutlich verschmälert. ♀: Rüssel im hinteren Teil etwas breiter als im vorderen. Vorderasien, Europa, Nordafrika; in Mitteleuropa in der Ebene weit verbreitet und nicht selten, in der Mitte und im Süden besonders in Tallagen nicht häufig oder selten Oligophag an ·Ononis·-Arten. Larve in den Früchten, Käfer von V-X. (=ononicola (Bach))

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Fühlerbasis besonders beim ♀ meistens angedunkelt, ansonsten rotbraun [Abb. 31]. das 1. Geißelglied länglich, schlank oval, die Keule schlank, spindelförmig. Flügeldeckenabfall sehr steil, fast senkrecht. Rüssel beim ♂ bis zur Fühlereinlenkung parallelseitig, von dort zur Spitze nur geringfügig verschmälert, beim ♀ in der Vorderhälfte mit leicht konkav gebogenen Seiten. Beim ♂ auch an den Hinterhüften ein kleinerer Haarzipfel [Abb. 32]. Aedoeagus [Abb. 33] [Abb. 34]. 1,7-2,1 mm Paläarktisch verbreitet; in Mitteleuropa überall häufig; oligophag an Trifolium-Arten, Larvenentwicklung in den Blütenköpfen. Käfer von IV-XI.



-Fühler bräunlich, das 1. Geißelglied rundlich, kürzer oval; Keule geschwollen, eiförmig. Flügeldeckenabsturz weniger steil. ♂: Die beiden ersten Tarsenglieder der Mittel- und Hinterbeine auffallend plattenförmig verbreitert, viel breiter als die Schienenspitze. ♀: Vorderschienen innen an der Spitze mit einem etwas abstehenden Haarpolster. 1,8-2,2 mm. Frankreich, Spanien, Italien.
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Größer: 2,2-2,7 mm. Rüssel fast gerade. Halsschild so lang oder etwas länger als breit, wenig dicht punktiert, die meisten Punktabstände kleiner als die Punktdurchmesser [Abb. 35]. Basalhälfte der Fühler meistens gelbrot; Form [Abb. 36]. Penis [Abb. 37] [Abb. 38] [Abb. 39]. Paläarktisch verbreitet; in Mitteleuropa überall häufig; vermutlich nur an Rotklee (·Trifolium pratense·) und an dieser Pflanze Schädling im Samenanbau. Larvenentwicklung in den Blüten. Käfer von IV-XI.




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Halsschild quadratisch, dicht punktiert. Fühler gedrungener, der Schaft und die ersten 3 Geißelglieder kürzer und meist ganz oder zum Teil gebräunt, seltener gelbrot. Penis [Abb. 40]. In Europa weit verbreitet und östlich bis Polen, Rumänien und Bulgarien nachgewiesen. In Mitteleuropa in den meisten Gebieten festgestellt, und wohl überall dort zu erwarten, wo seine Entwickungspflanze ·Trifolium montanum· vorkommt. Bisher nur wenig gemeldet.
-Ob die von Goenget beschriebene Form als Subspecies betrachtet werden soll und ob die norddeutschen Stücke dieser Form zuzurechnen sind muß noch geklärt werden. Sie soll sich monophag an ·Trifolium medium· entwickeln und angedunkelte Trochanteren haben. Die norddeutschen Stücke wurden vermutlich an ·Trifolium alpestre· gefunden. Aedoeagus [Abb. 41]. Die Art kann leicht mit trifolii verwechselt werden und wurde früher als Rasse davon angesehen. Die Farbe der Trochanteren sowie die Form des Penis ermöglichen aber leicht eine Unterscheidung.
Südosteuropa.
-Frankreich, Italien.
-Spanien, Italien, Griechenland.
-Habitus ♂ [Abb. 42], ♀ [Abb. 43]. Aedoeagus [Abb. 44]. Bulgarien, Griechenland, Türkei, Zypern.


-Balkanhalbinsel.