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Das ♂ hat eine lange Bauchfurche in der Mitte. Seitenrandlinie des Halsschilds in der Nähe des Vorderrands verkürzt.(Untergattung Liocola). Breit, wenig gewölbt, braun metallisch, Unterseite manchmal grünlich, glänzend, Oberseite kahl, Halsschild, Flügeldecken und Pygidium mit unregelmäßigen Flecken [Abb. 1], auch der Bauch weiß gefleckt. Kopfschildvorderrand fast gerade. Punktierung kräftig, ungleichmäßig, wenig dicht. Halsschildbasis vor dem Schildchen ausgerandet, Scheibe fein punktiert, an den Seiten die Punkte dichter und kräftiger und teilweise verrunzelt. Flügeldecken mit Hufeisenpunkten, die gegen die Seiten und gegen den Hinterrand zu dichten und kräftigen Runzeln verschmelzen. Pygidium flach, verrunzelt und daher matt. Bauch des ♂ sehr fein und zerstreut punktiert und in der Mitte mit einem flachen Längseindruck (Mittellinie). Beim ♀ Bauch dichter und kräftiger punktiert. 19-25 mm. B: Larve im Mulm alter Laubbäume (Eichen, Weiden, Obstbäume, Linde, Esche). Käfer im Sommer (VI-VII) vereinzelt an ausfließendem Baumsaft oder auf Blüten. D: Eine sibirisch-mitteleuropäische, kontinentale Art, die in Europa sowohl den mediterranen wie auch atlantischen Bereich weitgehend meidet. In Deutschland lokal und nicht häufig. (=lugubris (Hbst., 1786))
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Flügeldecken neben der Naht nicht wulstartig abgesetzt. Flügeldecken überall dicht und regellos punktiert, auch in dem nur schwach angedeuteten Dorsaleindruck hinter der Mitte ohne deutliche Punktreihen. Breit, gedrungen, Oberseite matt grün [Abb. 2], Unterseite und Beine metallisch glänzend, mit weißen Flecken. Kopf dicht, kräftig, ungleich punktiert, stellenweise verrunzelt. Halsschildseiten vor der Basis leicht geschweift und nicht gerandet. Aedoeagus [Abb. 3]. 14-20 mm. D: Vielfach auf Disteln. D: Pontisch-pannonische, ostmediterrane Art, nördlich bis ins Burgenland und nach Niederösterreich.

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-Flügeldeckennaht durch einen bis zum Schildchen reichenden, aus hufeisenähnlichen Punkten bestehenden Streifen wulstartig abgesetzt. Flügeldecken im Dorsaleindruck hinter der Mitte mit deutlichen Punktreihen und um das Schildchen deutlich punktiert. Schwarz, Oberseite matt [Abb. 4], Unterseite glänzend. Halsschild und Flügeldecken ohne oder mit sehr kleinen weißen Flecken. Kopfschildvorderrand aufgebogen, groß und kräftig punktiert, auf dem übrigen Kopf die Punktierung feiner. 17-20 mm. B: Auf reifen Früchten, im Süden unter Steinen (VI--VII). D: Westeuropa, bis ins Elsaß.
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Halsschild in der Vorderrandmitte etwas buckelig gewölbt. Flügeldecken hinter der Mitte ohne Längseindruck [Abb. 5]. Mesosternalfortsatz groß, glatt, kahl. (Untergattung Cetonischema Reitter) Groß, gewölbt, stark glänzend, kahl; goldgrün oder goldrot. Kopf dicht, kräftig, ungleich punktiert. Halsschildseiten nach vorne stark gebogen verengt, an der Basis am breitesten. Scheibe sehr fein und zerstreut punktiert, fast glatt. Flügeldecken sehr fein und zerstreut punktiert. Pygidium dicht und kräftig runzelig punktiert, zerstreut mikroskopisch fein behaart. Bauch sehr zerstreut punktiert, nur das letzte Sternit dicht und kräftig skulptiert. Außenrandzähne der Vorderschienen sehr spitz. Aedoeagus [Abb. 6]. 22-28 mm. B: An alte Laubbäume gebunden, selten. Larve im Mulm alter Eichen bis gegen die Wipfel, nicht aber in Bodennähe. Entwicklung 3-jährig. Käfer V-VII auf blühendem Gesträuch an sonnigen Waldrändern, gerne auch an reifem Obst. D: Kontinentale Art und im Osten zahlreicher als im Westen, meidet den atlantischen Bereich. (=aeruginosa (Drury, 1770))

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An dem Fehlen der Flecken auf der Ober - und Unterseite von allen anderen artverschieden und daran leicht kenntlich. Mesosternalfortsatz überragt nicht den steilabfallenden Teil der Mittelbrust nach vorn. In Färbung sehr veränderlich. Metallisch grün, lebhaft glänzend [Abb. 7], Oberseite bläulich dunkelgrün, Unterseite violettblau oder dunkelblau, oder Oberseite goldrot [Abb. 8], Unterseite metallisch grün oder goldgrün, oder Oberseite tief metallisch schwarz, oft noch mit leichtem Purpurschimmer. Unterseite dunkelerzbraun. Manchmal ist auch die Oberseite zweifarbig: Halsschild rotgoldig mit etwas grünlichem Schimmer oder erzkupfrig, Flügeldecken dunkelgrünerzfarben, Unterseite grün. Dicht, der Halsschild fein aber deutlich punktiert. Halsschildbasis vor dem Schildchen sehr flach ausgerandet. 18-25 mm. D: Südosteuropäische Art, die auch in der Schweiz vorkommen soll (Tessin). Alte Funde auch aus der Steiermark.

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-Oberseite stets mit feinen weißen Flecken (sie fehlen selten). Mesosternalfortsatz überragt den nach unten abfallenden Teil der Mittelbrust nach vorn. Die grünlich glänzende Oberseite bronze- oder erzfarben [Abb. 9]. Unterseite und Beine kupferrot. Sehr ähnlich cuprea, wurde oft mit ihr vermengt. Die Flügeldecken haben ± zahlreiche weißliche und unregelmäßige Flecken. Aedoeagus [Abb. 10]. 14-22 mm. B: Larve in morschem Holz hohler Bäume. D: Südeuropa, Mitteleuropa, bei uns vor allem in Süden und Mitte. Vielfach verkannt.

cuprea cuprea Fabricius, 1775🗺
cuprea metallica Herbst, 1782
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cuprea bourgini Ruter, 1967🗺
Innenrand der Hinterschenkel nicht ausgeschnitten, deutlich bewimpert. Halsschildseitenrand in der Mitte und hinten breiter als vorn. Stirn zwischen den Augen stärker und einfach punktiert. Oberseite kahl oder ± mit zahlreichen weißen Flecken bedeckt. Sehr veränderliche Art, die mehrere Rassen und Färbungs-Aberrationen bildet. Mittelgroß, wenig gewölbt, Oberseite kahl, hellgrün mit fettigem Glanz, ohne weiße Flecken auf den Flügeldecken. Unterseite violett bis rotviolett, ebenso die schmalen Halsschildränder und die von oben sichtbaren Epimeren violett oder violettrot. Beine dunkel violett. Flügeldecken um das Schildchen sehr fein und sehr zerstreut punktiert, nach hinten und gegen die Seiten dichter und kräftiger. Aedoeagus [Abb. 11]. 14-23 mm. B: Larven in Ameisennestern, ernähren sich von den vermodernden Holzabfällen. Käfer V bis VII an verschiedenen Blüten, auch an ausfließendem Baumsaft der Eichen und reifen Früchten. D: Europa vom hohen Norden (Nordkap) bis zum Mittelmeer. Die Einteilung der Art in Unterarten und Varietäten ist, wie so oft bei großen und bunten Tieren, nach meinem Eindruck sehr unbefriedigend gelöst; nach Miksics eigener Aussage (p. 209) ist eine zuverlässige Bestimmung ohne Kenntnis der Herkunft eines Tieres nicht möglich. a) Oberseite des Körpers mehr oder minder stark glasartig glänzend, schön grün bis olivenbraun, ohne weiße Zeichnung. Meist ohne weiße Kniemakeln. Stammform. D: Südeuropa (nicht in Deutschland, auch wenn sie so aussehen). b) Oberseits etwas matt grün, weiß gefleckt; es kommen allerdings auch Tiere ohne Flecken vor. D: Hauptform in Mitteleuropa [Abb. 12]. c) Oberseite des Körpers wegen der äusserst feinen Mikroskulptur stark glänzend, erzkupferig, zuweilen mit leichten grünlichen Tönen. Die weiße Zeichnung der Oberseite stark ausgebildet. D: Von Frankreich bis nach Hessen.

-Innenrand der Hinterschenkel mit einem ± stumpfen Zahn, hinter ihm beim ♂ stärker, beim ♀ schwächer ausgeschnitten, nicht bewimpert. Halsschildseitenrand schmal, vor der Basis höher aufgebogen. Stirn zwischen den Augen doppelt, dicht und etwas netzartig punktiert. Körper ohne weiße Flecken. (Untergattung Eupotosia Mikšic). Schwach gewölbt, hell- oder goldgrün, schwächer glänzend [Abb. 13]. Halsschild und Flügeldecken mikroskopisch fein chagriniert. Kopf dicht und kräftig punktiert. Flügeldecken sehr fein und sehr zerstreut punktiert, nur hinter dem Eindruck etwas gereiht. Mesosternalfortsatz groß, glatt, überragt die Mittelhüften. Aedoeagus [Abb. 14]. 17-23 mm. D: Südeuropa, südliches Mitteleuropa bis nach Niederösterreich, dort vereinzelt und sehr selten, in Deutschland zweifelhaft, nur Funde aus dem vorigen Jahrhundert.
