Halsschildseitenrand in der Mitte gewinkelt, da der leistenförmige Seitenhöcker seitlich aus dem Umriß vorspringt. Halsschildhinterwinkel eckig, die Episternen der Mittelbrust von oben verdeckend. Hinterrand des Halsschilds mit feinen Sägezähnen die in den kantig aufgebogen Basalrand der Flügeldecken eingreifen. Fühler nahe der Rüsselspitze eingelenkt, die Geißel 7-gliedrig. 5 Arten In Europa.
topiarius (Germ., 1824)Körper plump, Rüssel kürzer als der Halsschild, Halsschild ohne Mittelfurche. Flügeldecken hinter dem Schildchen mit einem großen, der Spitzenwinkel mit kleinerem weißen oder gelblichen Schuppenfleck. 2., 4. und 6. Zwischenraum mit schwarzen Gitterflecken. 4-5,8 mm. Von Frankreich bis Osteuropa verbreitet; in Mitteleuropa in Wärmegebieten an xerothermen Stellen, fehlt in der Ebene. Auf schütter bewachsenen Stellen am Boden unter den Rosetten von ·Salvia pratensis·.
speiseri (Schultze, 1897)-Dem topiarius ähnlich, aber kleiner und von gestreckterem Körperbau. Halsschild wenig quer mit einer in der Mitte unterbrochenen Mittelfurche. Flügeldecken mit länglichem gelben Spitzenfleck und zahlreichen grauen Schüppchenflecken, die im vorderen Drittel des 6. Zwischenraumes und an der Flügeldeckenspitze zu einem größeren Fleck verdichtet sind. 3,2 mm. Südosteuropa, südöstliches Mitteleuropa: Polen, Ungarn, Mähren, Slowakei.
Erstellt am: 13.11.2010 · Letzte Aktualisierung: 27.02.2019 - 17:11:07