Untergattung Percosia Zimmermann, 1832

CarabidaeHarpalinaeZabriniAmara
Von Arved Lompe (n. F. Hieke)
6 Arten, davon 5 in der Paläarktis. Plumpe, dunkle Arten mit wenigstens hinten wulstförmig verdickter Seitenkante () des Halsschildes. Meist mit mehr als 2 Borsten am Prosternalfortsatz und wenigstens 4 Borsten an den Mittelschenkeln.
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equestris (Duftschmid, 1812)Fundmeldungen🗺Coleoweb zabroides Dejean, 1828🗺Coleoweb dilatata Heer, 1837🗺Coleoweb pastica Zimmermann, 1832🗺ColeowebProsternalfortsatz gerandet und an der Spitze mit mehreren (4 oder mehr) Borsten besetzt. Schenkel der Mittelbeine am Hinterrand mit 6-8 borstentragenden Punkten (die Borsten brechen leicht ab). Halsschild vorn gerade abgeschnitten. Seitenrand des Halsschildes, besonders hinten, stark wulstförmig gekantet. Dunkelbraun bis braunschwarz. Plump gebaute, oberseits stark gewölbte Art [Abb. 1] [Abb. 2]. Aedoeagus [Abb. 3]. In der Größe sehr variabel: 8,5-14 mm. In Steppen-Biotopen, auf warmen, lockeren Böden, auch im Trockenrasen. equestris mit ihren Rassen ~ Die kleine (8-10 mm) Nominatrasse in der West-Paläarktis von Südengland im Westen bis zum Baikal-Gebiet im Osten. Vom südlichen Skandinavien bis zur Mitte der Iberischen Halbinsel, Nord-Italien, Griechenland, Türkei, Kaukasus, Kasakhstan und das nördliche Mittelasien. ~ Eine größere (10-12mm) und auffallend breite Rasse lebt mit Schwerpunkt in den französischen und italienischen Seealpen, an der Riviera und in Ligurien, kommt aber vereinzelt bis Nordost-Spanien, die südliche Schweiz und die Abruzzen vor. ~ Diese Rasse nimmt in der Körpergröße und -form eine Mittelstellung zwischen der ssp. equestris s.str. und der ssp. zabroides ein und ist im Gebiet der Westalpen (Schweiz, Ost-Frankreich, Nordost-Italien) dominierend. ~ Sehr groß (11-14 mm), aber mit mehr parallelseitigem Körper (ähnlich wie Zabrus tenebrioides) ist die von der südlichen Ukraine, Südostrußland und Transkaukasien bis in die südlichen transkaspischen Gebiete und Mittelasien verbreitete ssp. ssp. ssp. ssp.
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Abb. 1
Abb. 2
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Abb. 3
infuscata Putzeys, 1866🗺Coleoweb-Sehr ähnlich der vorigen Art, meist aber mit etwas geringerer Borstenzahl an den Mittelschenkeln und am Prosternalfortsatz. Der Seitenrand des Halsschilds ist hinten nur schwach wulstförmig verdickt. Hinten oft kaum dicker als vorn. Vorderwinkel des Halsschilds schwach zugespitzt und leicht über den Vorderrand vorstehend. Penisspitze wie bei A. equestris. Oberseite mattschwarz. 8,6-12,0 mm. Extrem disjunkt verbreitet. Das Westareal umfaßt die höchsten Lagen (über 2000 m NN) der Westalpen (Schweiz, Frankreich, Italien), das Ostareal die Kältesteppen von Jakutien, Burjatien, der Mongolei, des Ost- und Westsajan-Gebirge, des Altai und der nördlichen Gebirgsketten des Tienschan. Vermutlich besaß die Art gegen Ende der letzten Eiszeit noch ein geschlossenes Verbreitungsareal. . (=cervini Stierlin, 1880)
Enthaltene Taxadilatata equestris infuscata pastica zabroides
Erstellt am: 12.01.2018 · Letzte Aktualisierung: 08.11.2021 - 23:26:43
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