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Schlanker gebaut, Flügeldecken wesentlich länger, aber wenig breiter als der seitlich schwach gerundete schlanke Halsschild, Hinterleib deutlich und tief punktiert. ♂: Schenkel nicht verdickt, Schienen ohne Spitzendorn; Aedoeagus [Abb. 3] [Abb. 4]. D: In Gebirgsgegenden häufiger, sonst im mittleren und südlichen Mitteleuropa selten

-Breiter gebaut, Halsschildseiten stärker gerundet, Flügeldecken wesentlich breiter als dieser. Halsschild dichter, Hinterleib feiner als bei incanus punktiert. ♂: Hinterschenkel verdickt, Mittel- und Hinterschienen mit Spitzendorn. Aedoeagus [Abb. 5]. D: Mediterrane Art, im südöstlichsten Mitteleuropa. Beachte auch Fußnote bei morio LZ >>>24.
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Halsschild sehr uneben, an jeder Seite mit einem kräftigen Eindruck. Stirnfurchen kräftig, einen stärker gewölbten, ausgeprägten Mittelwulst einschließend. Beine schwarz, Schienen oder Schenkel selten rotbraun. Flügeldecken meist länger als der Halsschild und mit deutlichen Unebenheiten, so wie der Halsschild dichter punktiert. Halsschild seitlich stärker gerundet. ♂: Aedoeagus [Abb. 6]. D: Überall häufig. (=exiguus Er.) Bei dieser Art ist manchmal ein schwaches Basalfältchen am 1. Tergit festzustellen.
♂: Aedoeagus größer, Penis apikal gerundet, lateroapikal mit Fältchen [Abb. 7]. Parameren deutlich länger als Penis, ihre distale Verbreiterung mit zahlreichen (ca. 20) Borsten. Hinterrand des 6. Sternites in flachem Bogen ausgerandet. D: Verbreitet und nicht selten.
Parameren den Medianlobus deutlich überragend, letzterer apikal abgestutzt. ♂: Hinterrand des 6. Sternites spitzwinklig ausgeschnitten. D: Holarktisch verbreitet, in Mitteleuropa nicht selten. (=simillimus Ben.)
Kleinste Art der Gattung, 1,7-2,2 mm. Flügeldecken um die Hälfte länger als der Halsschild, etwa so lang wie breit, Oberseite gleichmäßig, dicht aber nicht sehr stark und nicht runzlig punktiert. ♂: Aedoeagus [Abb. 11]. D: Holarktisch verbreitet, aber überall eine seltene Art; nur im östlichen Mitteleuropa weniger selten.
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Etwas kleiner, 2-2,5 mm [Abb. 12]. Penis zur Spitze ausgeschweift verengt [Abb. 13], in Seitenansicht vor der Spitze jederseits mit einem kräftigen Zahn [Abb. 14]. B: Auf feuchten Wiesen stellenweise häufige Art. D: Im ganzen Gebiet verbreitet.


♂: Hinterschenkel nicht gekeult; Apikalteil des Penis in eine lange, schmal abgerundete Spitze auslaufend, in Lateralansicht spitz und deutlich zurückgebogen [Abb. 15]. D: Südosteuropa; bis in die Slowakei, Niederösterreich, Sachsen und Mittelelbe nachgewiesen.
Die Stirn hat keine Längsvertiefungen und ist in der Mitte nicht gewölbt (b in [Abb. 18]). Oberseite tiefschwarz, matt, dicht und rauh punktiert. Beine schwarz, Halsschild ohne Mittelfurche, Flügeldecken etwa so lang wie der Halsschild, 4. Tarsenglied einfach. ♂: Aedoeagus [Abb. 19]. 3 mm. B: In Sümpfen, sehr selten. D: Nördliches Mitteleuropa.

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Flügeldecken meist deutlich länger, mindestens jedoch so lang wie der Halsschild. Körper geflügelt, Halsschild und Flügeldecken nur mäßig stark, aber sehr dicht punktiert. Flügeldecken querüber deutlich gewölbt, Beine fast stets schwarz, das 4. Tarsenglied deutlich ausgerandet. ♂: Aedoeagus [Abb. 20]. D: Weit verbreitet und nicht selten.

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-6. Sternit beim ♂ deutlich weniger tief ausgeschnitten, 5.Sternit am Hinterrand jederseits der Vertiefung ohne Erhebung und ohne auffallend dichte Behaarung. Aedoeagus [Abb. 22] [Abb. 23]. Durchschnittlich kleiner und weniger kräftig. Beine heller, gelbrot bis braunrot, die Knie nur schmal angedunkelt. 2,8-3,5 mm. B: Gelegentlich bei Ameisen. D: Überall häufige Art.

Flügeldecken sehr kurz, viel kürzer als der Halsschild und viel kürzer als zusammen breit, nach hinten erweitert. Kopf feiner punktiert als der grob punktierte Halsschild, dieser seitlich mäßig gerundet, der Hinterleib kräftig und dicht punktiert, die Punktzwischenräume deutlich kleiner als die Punktdurchmesser. Beine oft rotbraun. ♂: Aedoeagus [Abb. 24]. D: Slowakei, Mähren und Kärnten.
-Flügeldecken wenig kürzer als der Halsschild, deutlich kürzer als zusammen breit. Kopf fast so stark wie der Halsschild punktiert, die grobe Punktur der Flügeldecken ist sehr unregelmäßig verrunzelt, die Oberseite etwas glänzend. Der Hinterleib ist nur mäßig stark punktiert, die Punktzwischenräume mindestens so breit wie die Punktdurchmesser. Die var. kardaschi Bernh. ist nach einem etwas länger geflügelten Stück dieser Art beschrieben. ♂: Aedoeagus [Abb. 25]. D: Aus Südosteuropa ins südöstliche Mitteleuropa nördlich bis Oberösterreich einstrahlend, Bayerischer Wald (Arber).
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Größer, 4-4,5 mm [Abb. 26]. Halsschild weit vor der Mitte am breitesten mit kurzer Mittelfurche, zur Basis fast ausgeschweift verengt [Abb. 27]. Aedoeagus [Abb. 28]. B: An sandigen Ufern. D: Vorzugsweise im östlichen Mitteleuropa, nach Westen selten oder fehlend.


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-Kleiner, 3,5-3,8 mm. Halsschild weiter zur Mitte am breitesten mit undeutlicher Mittelfurche, zur Basis geradlinig verengt. D: Südliches und mittleres Mitteleuropa, nicht häufig oder selten, in der Tiefebene nur sehr selten oder fehlend
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Stark glänzend, der Untergrund nicht chagriniert, die Punktur ziemlich weitläufig, ihre Zwischenräume auf dem Halsschild stellenweise fast so groß wie die Punkte. Breit gebaut, Halsschild auf der Hinterhälfte mit kräftiger Mittellinie. Flügeldecken mit deutlichen Unebenheiten, Beine schwarz. ♂: Aedoeagus [Abb. 29]. 3-3,7 mm. B: An Ufern, gern auf Salzboden. D: In der Ebene stellenweise häufig, sonst selten.
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Schenkel zumindest an der Basis rotbraun, Oberseite gröber punktiert. Körperumriß mehr gleichbreit, die Flügeldecken kaum breiter als der Kopf, etwas länger als breit und leicht nach hinten divergierend (trapezoid) [Abb. 30]. ♂: Aedoeagus [Abb. 31]. B: An Waldsümpfen. D: Vorwiegend in der Tiefebene (Holstein) und im östlichen Mitteleuropa, sehr selten. (=rossicus auct.) (=neglectus Gerh.) (=silesiacus L. Ben.)

♂: Aedoeagus [Abb. 32], Apikalteil des Medianlobus seitlich ± flach konvex. Flügeldecken (meist) erheblich breiter als der Kopf und meist quadratisch. Durchschnittlich größer: Vorderkörper 1,5-1,9 mm. D: Weit verbreitet (holarktisch), aber selten Exemplare mit fehlenden Kielen an der Basis der vorderen Tergite, wie sie kürzlich bekannt wurden, sind von mendicus LZ >>>3 durch die bei jener Art deutlichen Stirnfurchen zu unterscheiden.
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-♂: Aedoeagus mit anderem Umriß: Apikalteil des Medianlobus seitlich deutlich flach konkav. Flügeldecken oft wenig breiter als der Kopf, manchmal auch leicht trapezoid. Durchschnittlich kleiner: Vorderkörper 1,3-1,7 mm. D: Transadriatische Art, die im Norden die Südschweiz und das südliche Österreich berührt.
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Oberseite glänzend, kräftig punktiert, Kopf von der Breite der Flügeldecken, Stirn mit 2 schwachen Furchen und schwachem Mittelwulst. ♂: Aedoeagus [Abb. 33]. D: Sehr verbreitet, aber nur in der Tiefebene häufig
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-Oberseite ziemlich matt, schwächer, aber sehr dicht punktiert. Kopf deutlich schmäler als die Flügeldecken, die Stirn fast gleichmäßig schwach gewölbt (c in [Abb. 18]). ♂: Aedoeagus [Abb. 34]. D: Überall, im Norden ziemlich häufig, nach Süden hin seltener werdend.

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Halsschild so lang wie breit, nach hinten schwächer verengt, so daß der Hinterrand so breit wie der Vorderrand ist (messen!); Kopf so breit wie die Flügeldecken [Abb. 35], diese beträchtlich länger als der Halsschild, seitlich parallel. Vorderkörper nur mäßig grob punktiert, durch dichte und ziemlich lange Behaarung nur schwach glänzend. ♂: Aedoeagus [Abb. 36] [Abb. 37]. 2,5-2,7 mm. B: Im Frühjahr im Anspülicht, oft auch in Mooren, nicht im Gebirge. D: Verbreitet, aber nicht häufig. (=cautus FHL)


-Halsschild länger als breit, nach hinten stärker verengt, der Hinterrand schmäler als der Vorderrand. Kopf schmäler als die Flügeldecken, diese meist nicht länger als der Halsschild und nach hinten erweitert. Vorderkörper grob punktiert, feiner behaart, glänzender. Stücke mit sehr dunklen Beinen unterscheiden sich durch die fehlende Chagrinierung von den in dieser Tabelle folgenden schwarzbeinigen Arten, ausgenommen atratulus; von dieser Art durch hellere Kiefertaster und die nach hinten erweiterten Flügeldecken zu unterscheiden. ♂: Aedoeagus [Abb. 38].. 2,6-3 mm. B: Mehrfach in großer Zahl in Komposthaufen gefunden. D: Überall selten oder sehr selten. (=vafellus FHL)
-Den beiden vorhergehenden Arten sehr ähnlich ist eine südwesteuropäische Art, die in Südtirol gefunden wurde und möglicherweise auch im südlichen Mitteleuropa vorkommen könnte. Merklich gröber punktiert, Körper mehr gleichbreit. Der relativ kurze Halsschild ist nur wenig schmäler als die Flügeldecken, diese kaum länger als der Halsschild und geringfügig kürzer als zusammen breit. Die ganzen Kiefertaster sind hell rötlich gefärbt, während bei cautus wohl immer, bei vafellus in den meisten Fällen die Kiefertaster zur Spitze deutlich angedunkelt sind. ♂: Aedoeagus [Abb. 39]. (=altifrons FHL)
Größer, 2,8-3,5 mm. Flügeldecken bedeutend länger und breiter als der Halsschild, Hinterleib schmäler als bei den übrigen Arten der Untergattung, jedoch deutlich breiter als bei fuscipes gerandet. 4. Tarsenglied deutlich zweilappig. Dunkelbeinige Stücke bilden die a. austriacus Bernh. ♂: Aedoeagus [Abb. 40]. D: Verbreitet und nicht selten, in montanen Gebieten selten.

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Kopf sehr klein, kaum breiter als der Halsschild [Abb. 43], Flügeldecken sehr umfangreich, viel länger und breiter als der Halsschild mit flachen Eindrücken neben der Naht und an den Seiten. ♂: Hinterbrust vor dem Ende mit einem kielförmigen Höcker [Abb. 44]; Aedoeagus [Abb. 45] [Abb. 46]. 3,2-4,0 mm. B: An Ufern. D: Überall, aber meist nicht häufig.



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-Kopf wesentlich breiter als der Halsschild [Abb. 47], Flügeldecken kaum länger als dieser und ohne deutliche Eindrücke. An der feinrunzelig verflossenen Flügeldeckenpunktur und dem relativ breiten Kopf bei einiger Übung leicht zu erkennen. ♂: Aedoeagus [Abb. 48] [Abb. 49]. 3,5-4,1 mm. D: Überall die weitaus häufigste Art der Untergattung, auf die jeder Nestus als erstes nachgeprüft werden sollte. (=buphthalmus Grav.)


Kleiner und nicht gleichbreit. Kopf und Halsschild deutlich schmaler als die Flügeldecken; Stirn ohne oder nur mit sehr flachen Seitenfurchen. Flügeldecken etwa so lang wie breit, nie deutlich breiter als lang. Aedoeagus [Abb. 50].. 2,3-3,1 mm. D: Im Gebiet der oberen Oder. (=gerhardti L. Benick)
Oberseite sehr dicht, ziemlich fein und sehr gleichmäßig punktiert, etwas matt. Im Aussehen und in der Größe dem boops und incrassatus sehr ähnlich, aber die Punktur fast auf der ganzen Oberfläche der Flügeldecken nicht verrunzelt; im ♂ Geschlecht außerdem durch das Fehlen von Spitzendornen an den Schienen ausgezeichnet. Kopf deutlich schmäler als die Flügeldecken, diese etwas länger als der Halsschild. ♂: Aedoeagus [Abb. 52].. 3,3-3,7 mm. D: Nordische Art, die auch in Mitteleuropa (Steiermark) gefunden wurde. (=wagneri L.Benick)
umbricus Baudi🗺
Größere Art von 3,5 mm Länge mit sehr charakteristischer Flügeldeckenskulptur. Die Flügeldecken besitzen eine wurmförmig verrunzelte Skulptur: zwischen den Reihen der miteinander verflossenen Punkte befinden sich längere, gewundene, glänzende Grate, welche zum Teil die Breite der Punktdurchmesser erreichen und der Oberseite ein ziemlich glänzendes Aussehen geben. Kopf deutlich schmäler als die Flügeldecken, diese nur wenig länger als der Halsschild. Das ♂ besitzt einen sehr charakteristischen tiefen, scharf dreieckigen Ausschnitt am Hinterrand des 6. Sternites. Aedoeagus [Abb. 53]. D: Von Südosteuropa bis zur Slowakei und dem Burgenland nachgewiesen. Ähnlich, aber Aedoeagus anders; mir nicht bekannt. D: Italien

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Glänzender, Hinterleib nicht oder weniger deutlich mikroskulptiert, Fühler schlanker und länger; Flügeldecken (meist) deutlich länger als breit. Aedoeagus zur Spitze des Medianlobus breit konvex zugerundet, dieser dorsal mit starken Sinnesgruben, aus denen je eine kurze Sinnesborste entspringt. Parameren zur Spitze weniger löffelförmig [Abb. 54]. B: Überall an trockenen Stellen, sonnigen Hängen auf Sand- und Kalkboden. D: In Mitteleuropa im Norden nicht selten, nach Süden hin seltener werdend.
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-Weniger glänzend, Hinterleib deutlicher mikroskulptiert (besonders Tergit 4). Fühler kräftiger und kürzer, Flügeldecken quadratisch, nicht länger als breit. Aedoeagus zur Spitze des Medianlobus in konkavem Bogen in eine breit abgerundete Spitze auslaufend, dorsal mit ganz feinen Sinnesporen; Parameren mehr löffelförmig [Abb. 55]. D: Im nördlichen und südlichen Alpenvorland.
Kleiner, 2,5-2,8 mm. Flügeldecken nur wenig breiter als der Halsschild ohne erkennbare Eindrücke und nicht oder wenig länger als dieser. Mittelwulst des Kopfes sehr schwach ausgeprägt. ♂: Aedoeagus [Abb. 56]. B: Gern an trockenen Stellen. D: Im mittleren und südlichen Mitteleuropa zerstreut und selten,
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-Größer, 2,7-3,3 mm. Flügeldecken wesentlich breiter und etwas länger als der Halsschild mit deutlichen Naht- und Seiteneindrücken. Mittelwulst des Kopfes deutlicher. Bei der var. neresheimeri Korge sind die Flügeldecken nur so kurz, jedoch ebenfalls wesentlich breiter als der Halsschild. Diese Form dürfte wohl nur durch Genitaluntersuchung mit Sicherheit zu erkennen sein. ♂: Aedoeagus [Abb. 57]. D: Verbreitet, aber ziemlich selten Die interessante var. neresheimeri bisher nur in 2 Stücken aus der Mark bekannt.