Gattung Hypocaccus - Untergattung Nessus

ColeopteraPolyphagaHisteridaeSaprininae
Von Arved Lompe
Lackner, T. (2010): Review of the Palaearctic genera of Saprininae (Coleoptera: Histeridae) - Acta Entomologica Musei Nationalis Pragae 50(Suppl.):1-254 >>>https://www.researchgate.net/publication/272351060_Review_of_the_Palaearctic_genera_of_Saprininae_Coleoptera_Histeridae oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Lackner2010 Saprininae.pdf"
Lackner, T. & Seres, G. (2018): Revision of the subgenus Nessus of the genus Hypocaccus from Central Europe, with description of a new species (Coleoptera: Histeridae) - Acta Entomologica Musei Nationalis Pragae 58(2):419-439 >>>https://www.aemnp.eu/data/article-1757/1738-58_2_419.pdf oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Lackner&Seres2018 Hypocaccus.pdf"
#1
rubripes (Erichson, 1834)Fundmeldungen🗺ColeowebVorderschienen am Außenrand mit 5-7 Zähnchen, von denen die vorderen drei (oder vier) dreieckig und deutlich größer als die übrigen sind [Abb. 1] [Abb. 2]. 1. Rückenstreifen viel länger als die folgenden und nach hinten geschwungen [Abb. 3]. Bronzeglänzend [Abb. 4]. Stirn gerunzelt. Aedoeagus [Abb. 5] [Abb. 6]. 1,5-2,5 mm. B: In sandigen Gegenden unter halbtrockenen Exkrementen. D: In Mitteleuropa selten. Im Süden häufiger.
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Abb. 1
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
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Abb. 6
→ 2-Vorderschienen am Außenrand mit 8-11 kürzeren Zähnchen, von denen die vorderen drei (oder vier) nicht dreieckig und nicht deutlich größer als die übrigen sind [Abb. 7].
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Abb. 7
#2
→ 3Flügeldeckenstreifen erreichen etwa 3/4 der Flügeldeckenlänge; der erste (außen liegende) Flügeldeckenstreifen ist kürzer als die Streifen 2-4.
→ 4-Flügeldeckenstreifen erreichen etwa die Hälfte der Flügeldeckenlänge, erster Flügeldeckenstreifen etwas bis deutlich länger als die Streifen 2-4.
#3
hungaricus Lackner & Seres, 2018Halsschild breiter, Seitenränder nach vorne nicht deutlich konvergierend [Abb. 8]; ♂ mit zwei schwachen Tuberkeln am basalen Drittel des Metaventrits, am besten in Seitenansicht sichtbar [Abb. 9]; Sternit VIII der ♂ Genitalien apikal verjüngt [Abb. 10]; Aedeagus kürzer und kräftiger [Abb. 11].
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 11
rufipes (Kugelann, 1792)🗺Coleoweb-Halsschild nach vorne verjüngt [Abb. 12];1. Rückenstreifen (von außen zählen!) kürzer als die anderen. Stirn punktiert. Schwarzbraun. Metaventrit beim ♂ ohne Tuberkeln; Sternit VIII der ♂ Genitalien etwa rechteckig, Spitze mit einem Büschel winziger Borsten [Abb. 13].1,5- 2,5 mm. ♂: Segment. Aedeagus insgesamt dünner und länger [Abb. 14]. B: Im Dachauer Moor bei München auf von der Sonne stark erwärmter pulvriger Moorerde im Frühjahr. D: In Mitteleuropa selten und lokal.
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
#4
curtus (Rosenhauer, 1847)Oberseite mit schwachem bläulichem bis grünlichem Metallschimmer; Stirn mit sehr dichter Punktierung, oft mit winzigen Runzeln durchsetzt; Aedeagus sub-parallel, insgesamt dünner, apikal stumpf zugespitzt [Abb. 15].
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Abb. 15
controversus J. Müller, 1937🗺Coleoweb-Oberseite hell- bis dunkelbraun, ohne Metallschimmer (Abb. 45); Stirn ohne winzige Runzeln, Punktierung der Stirn weniger dicht; der Aedeagus ist kürzer und kräftiger und läuft apikal spitz zu [Abb. 16]. D: Griechenland, Spanien, ehemaliges Jugoslawien, Levante.
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Abb. 16
Enthaltene Taxacontroversus curtus hungaricus rubripes rufipes
Erstellt am: 13.11.2025 · Letzte Aktualisierung: 19.01.2026 - 15:09:29
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