Untergattung Neja (Motsch.)

Bembidion
von Josef Müller
#1
→ 2Flügeldecken vollständig genetzt
→ 5-Flügeldecken glatt, höchstens an der Spitze genetzt
#2
→ 3Stirnfalten hinten deutlich gegabelt. Halsschild vor den Hinterecken deutlich ausgeschweift, letztere größer und scharf rechtwinkelig (B. ambiguum).
submutatum Net.-Stirnfalten hinter dem vorderen Supraorbitalpunkt fast erloschen. Halsschild vor den winzigen, kaum vortretenden Hinterecken nicht deutlich ausgeschweift. - Kopf und Flügeldecken genetzt, Halsschild glatt. Etwa von der Körperform des B. ambiguum f. typ., jedoch erheblich kleiner, an den Fühlern nur das Basalglied rötlich, die Dorsalpunkte im 3. Zwischenraume fein eingestochen. L. 2,5-3 mm. (Ex typ.!) Ostbuchara (Kuljab, leg. Hauser).
cirtense Net.-Stirnfalten hinten in 3 Fältchen gespalten. Halsschild wie beim Vorigen. Oberseite stark genetzt. Fühler ganz dunkel. L. 3 mm. (pulchellum Luc.) Algier (Provinz Constantine).
#3
→ 4Die 3 ersten Fühlerglieder rötlich
palumboi Rag.-Fühler ganz dunkel. Sonst mit dem typ. ambiguum übereinstimmend. (ex Net. W. 1911, 182.)Sizilien. (ambiguum var.?)
#4
ambiguum Dejean, 1831Größere, flachere und schlankere Form aus dem westlichen Mittelmeergebiet. Oberseite schon bei Lupenvergrößerung deutlich chagriniert, Flügeldecken im 3. Zwischenraum mit 2 deutlichen Grübchen. L. 3,5-4 mm.
sporadicum Sahlb.-Kleinere, gedrungere und gewölbtere Form von der Balkanhalbinsel, Kleinasien und Syrien. Oberseite feiner genetzt als beim Vorigen, glänzend, Flügeldecken ziemlich stark gestreift mit zwei kleinen (nicht grübchenartigen) Dorsalpunkten. L. 3-3,5 mm. sbsp.
rugicolle Reiche-Ebenso klein und gedrungen wie der Vorige, jedoch die Flügeldecken feiner gestreift und deutlich chagriniert. Halsschild quer gerunzelt. L. 3-3,5 mm. Palästina, Syrien. sbsp.
#5
leucoscelis Chaudoir, 1850Fühlerwurzel und Schienen rötlichgelb, Oberseite flacher, Halsschild schmäler, wenig breiter als der Kopf, seitlich schwächer gerundet, nach hinten weniger stark verengt; Flügeldecken fein gestreift, die Zwischenräume mit einer äußerst feinen Punktreihe (Nur bei gewisser Beleuchtung und starker Lupenvergrößerung sichtbar.). 3,5 -4 mm. (1) (lamprinulum Reitt.) Kaukasus, Armenien, Persien, Syrien, Cypern, Kreta, Konstantinopel, Attica, Naxos, Tunis, Algier, Südspanien. (1) Hierher auch B. curtulum Duv., welches nach Netolitzky höchstens eine litorale Rasse des leucoscelis darstellt Wien. ent. Zeitg. 1911, 183 und Ent. Blätt. 1914, 164).
nigricorne Gyll., 1827-Fühler und Beine vollkommen dunkel metallisch. Gewölbtere, stark glänzende Art mit breitem Halsschild, derselbe erheblich breiter als der Kopf, seitlich stark gerundet und zur Basis stärker verengt; Flügeldecken mit stärkeren, aber hinten meist erloschenen Punktstreifen, die Zwischenräume ohne Punktreihe. Oberseite bronzefarbig, selten blau (ab. wahnschaffei Heinemann). 3-4 mm. Nord- und Mitteleuropa.
Enthaltene Taxaambiguum cirtense leucoscelis nigricorne palumboi rugicolle sporadicum submutatum
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