Innerhalb der Gattungen mit gleichem Tarsenschema gewöhnlich schon durch die Größe leicht erkennbar. Innerhalb der Lomechusini durch den Mangel dicker Haarbüschel an den Seitenrändern der Tergite ausgezeichnet; von den Gattungen der Callicerini durch deutliche breite Wangen zwischen Augen und Maxillarspalte, durch die (in Seitenansicht) lappenförmig über die Hinterwinkel der Flügeldecken verlängerten Seitenteile der Hinterbrust und die ungewöhnlich lange, vorn unter den Mundteilen vorragende Außenlade der Maxillen leicht zu unterscheiden. Die sehr vielgestaltigen Arten leben bei Ameisen, jedoch vermutlich nicht, wie früher angenommen, als feindliche Einmieter. Das Vorhandensein gelber Büschelorgane bei den Arten der Gattung Myrmoecia ist ein Hinweis auf eine Symphilie zumindest bei dieser Gattung.
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Drusilla LeachKopf deutlich halsartig abgeschnürt, der abgeschnürte Halsteil wenig mehr als halb so breit wie der Kopf [Abb. 1]; Schulterlänge der Flügeldecken kürzer als der schlanke Halsschild [Abb. 2].
Abb. 1Abb. 2
→ 2-Kopf hinten nicht halsartig abgeschnürt. Seitenlänge der Flügeldecken mindestens so groß wie die Halsschildmittellänge. Halsschild deutlich breiter als lang.
Zyras Stephens, 1835Halsschild glänzend, weitläufig punktiert und lang, schräg abstehend behaart. Fühler mit langen Borsten besetzt, deren Länge der Breite der Fühlerglieder entspricht. Bunte Arten mit ziemlich schmalem Vorderkörper [Abb. 3].
Abb. 3
→ 3-Halsschild fein und anliegend behaart. Fühler nur mit kurzen Borsten oder sehr fein behaart.
Myrmoecia Muls & Rey 1873Halsschild kräftig und dicht punktiert, die Punktur (x 50) genabelt. Vorderkörper schwarz. Endglied der dicht und kurz behaarten Fühler mit rundem Querschnitt. 2. und 3. vollständiges Tergit mit auffälligen Auszeichnungen.
Pella Stephens, 1835-Halsschild sehr fein, einfach eingestochen oder raspelig punktiert [Abb. 4]. Fühlerendglied +/-abgeplattet und oft auffällig gestreckt. Habitus [Abb. 5].