-Habitus [Abb. 1]. Hinterhüften mäßig quer, wenig über die Mitte einer Seitenhälfte des Körpers nach außen reichend. Die Episternen der Hinterbrust auffällig breit, hinten ohne Fortsatz. Das Metasternum viel kürzer als das erste Ventralsegment. Arten aus Südeuropa und Nordafrika. Unterfamilie Esarcinae.
Kopf und Halsschild fast von gleicher Breite, viel schmäler als die Flügeldecken [Abb. 2]. Halsschild kaum breiter als lang, fast parallelseitig, viel schmäler als die Flügeldecken. Fühlerkeule 2-gliedrig. Die Flügeldecken mit groben Punktstreifen und schmalen Zwischenräumen. Die Episternen der Hinterbrust schmal, linear. Unterfamilie Bergininae. Nur Gattung
Halsschild an der breitesten Stelle schmäler als die Flügeldecken an den Schultern [Abb. 3]. Einfarbig braun. Das 1. Glied der Hintertarsen länger als das letzte. Oberseite auffällig, lang behaart.
-Halsschild so breit wie die Flügeldecken an den Schultern. Braun mit dunkler Zeichnung auf den Flügeldecken [Abb. 4]. Fühler dünn, schnurförmig.
-Fühler zur Spitze allmählich verbreitert oder mit 4-5 verdickten Endgliedern. Halsschild an der Basis mit 2 Grübchen; Flügeldecken mit Punktstreifen oder kräftigen Punktreihen [Abb. 5]. Erstes Glied der Hintertarsen länger als das Endglied. Flügeldecken erst hinter der Mitte verengt [Abb. 6] [Abb. 7] [Abb. 8].




Halsschild an oder kurz vor der Basis am breitesten, nach vorne viel stärker verengt als nach hinten [Abb. 11], am Seitenrande nicht deutlich gekerbt. Flügeldecken parallelseitig, ungefleckt, der Seitenrand bei direkter Ansicht von oben nicht sichtbar, glatt. Fühlerkeule deutlich abgesetzt. Das Endglied der Kiefertaster nicht dicker als das vorletzte. Mitteltarsen einfach.
-Halschild nach vorn und hinten fast gleichstark verengt [Abb. 12], am Seitenrande fein gezähnelt. Flügeldecken seitlich gerundet, mit einem Schattenfleck in der Mitte; der Seitenrand bei direkter Ansicht von oben von der Basis bis über die Mitte sichtbar, vorne ebenfalls gezähnelt [Abb. 13]. Fühlerkeule nur schwach abgesetzt. Beim ♂ das 1. Vordertarsenglied sehr stark und die drei ersten Glieder der Mitteltarsen deutlich erweitert, das Klauenglied der Mitteltarsen stark gekrümmt [Abb. 14]. Südeuropa.


-Körper klein, abgeflacht, Kopfschild durch eine feine und seichte Bogennaht von der Stirn gesondert. Schildchen halbrund, die Seitenrand der Flügeldecken von oben gleichzeitig sichtbar. Flügeldecken mit hellen Flecken oder Querbinden [Abb. 15]. Das zweite Glied der Lippentaster viel dicker als das erste.
Punktierung von Halsschild und Flügeldecken fein, Haare fein und anliegend. Halsschild mit 2 Basalgrübchen, Endglied der Taster nicht breiter als das vorletzte; Fühlerkeule breit, Käfer klein: 2,2-2,5 mm. Habitus [Abb. 16].
-Punktierung von Halsschild und Flügeldecken sehr grob, Haare lang und halb aufgerichtet [Abb. 17]. Halsschild ohne Basalgrübchen, Endglied der Taster breiter als das vorletzte. Fühlerkeule schmal. Halsschildseitenrand fein gekerbt. Größer: 3,5-4 mm.