Microdaccus

CarabidaeHarpalinaeLebiini
A.L. (n. Mateu)
Mateu, J. (1981): Résultats de l'Expedition entomologique Tchécoslovaque-Iranienne a l'Iran. - Acta Entomologica Musei Nationalis Pragae.
Die Gattung enthält 6 Arten mit 4 Unterarten in der Paläarktis, die alle im Nahen Osten vorkommen; 2 erreichen die Ägäis und Griechenland. Die auffälligen, ca. 4-5 mm großen Tiere werden relativ selten gefangen.
Mir nicht bekannt sind
Iran. ...escalerai Morvan, 1977
Kasachstan. ...glasunovi Emetz, 1979
Flügeldecken einheitlich schwarz. Mundwerkzeuge, Schienen und tarsen sowie die ersten 3 Fühlerglieder gelb. Mandibeln innen an der Schneide mit einem Zahn (wie [Abb. 1]). Aedoeagus [Abb. 2]. 4,5-5 mm. Griechenland, Türkei, Zypern: ...opacus (Schaum, 1857)
microdaccus_teodoroi_mandibeln.jpg
Abb. 1
microdaccus_opacus.gif
Abb. 2
- Flügeldecken zweifarbig, rot und schwarz gezeichnet [Abb. 3]. Mandibeln mit oder ohne Zahn. ...2
microdaccus_teodoroi_hab.jpg
Abb. 3
#2
opacicolor Reitter, 1897 dubius Mateu, 1981 inconstans Mateu, 1981 kharoumensis Mateu, 1981Mittel- und Hinterbrust sowie das Abdomen gelb, Schildchen gelb-orange; manchmal auch das ganze Tier gelb. Mandibeln ohne Zahn an der Schneide. Die dunkle Färbung der hinteren Flügeldeckenhälfte zieht sich entlang der Naht nach vorne. M. opacicolor mit seinen Rassen; die Stammform auf Zypern, in der Türkei, Israel, Syrien, Iran Türkei. Aedoeagus [Abb. 4]. opacicolor ssp. Irak. Aedoeagus [Abb. 5]. opacicolor ssp. Iran. Aedoeagus [Abb. 6]. opacicolor ssp.
microdaccus_dubius.gif
Abb. 4
microdaccus_inconstans.gif
Abb. 5
microdaccus_kharoumensis.gif
Abb. 6
→ 3-Unterseite sowie das Schildchen dunkel, braunschwarz.
#3
teodoroi Gridelli, 1930Mandibeln mit einem Zahn innen an der Schneide [Abb. 1]. Oberseite des Halsschilds mit Queriffeln. Die dunkle Färbung der hinteren Flügeldeckenhälfte zieht sich meist entlang der Naht nach vorne. Aedoeagus [Abb. 7]. 5 mm. Griechenland (Rhodos, Samos), Türkei. In seiner Bestimmungstabelle trennt Mateu (l.c.) opacicolor aufgrund seiner gelben Unterseite von den anderen Arten ab, in den Artbeschreibungen sagt er dagegen, daß teodoroi die einzige Art mit gelber Unterseite und Schildchen sei. Ein ♂ aus der Türkei (Mugla), das nach dem Genital am ehesten zu teodoroi paßt [Abb. 8], hat ebenso wie ein ♀ von Samos schwarze Unterseite und Schildchen sowie vorne eine helle Naht [Abb. 3]. Ich folge daher seiner Tabelle.
microdaccus_teodoroi_mandibeln.jpg
Abb. 1
microdaccus_teodoroi.gif
Abb. 7
microdaccus_teodoroi.jpg
Abb. 8
microdaccus_teodoroi_hab.jpg
Abb. 3
pulchellus (Schaum, 1864)-Mandibeln innen ohne Zahn. Halsschild ohne Querriffelung. Die dunkle Färbung der hinteren Flügeldeckenhälfte nicht entlang der Naht nach vorne fortgesetzt. Aedoeagus [Abb. 9]. Israel, Jordanien, Libanon, Türkei.
microdaccus_pulchellus.gif
Abb. 9
Enthaltene Taxadubius inconstans kharoumensis opacicolor pulchellus teodoroi
Creative Commons LizenzvertragKäfer Europas herausgegeben von Arved Lompe sind lizenziert unter den Bedingungen der Creative Commons International 4.0 Lizenz BY-SA (Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen)