


🗺
Halsschildbasis schwarz, nur die Seiten schmal gelb gesäumt oder in den Vorderecken ein kleiner gelber Fleck. Gesamteindruck im allgemeinen dunkler als bei den folgenden Arten. Halsschildscheibe gegen die Seiten doppelt punktiert, größere Punkte ziemlich dicht. Oberer Enddorn der Hinterschienen länger als das 1. Tarsenglied. Metasternalplatte beim ♂ auf der ganzen Breite konvex eingedrückt; beim ♀ hinten mit herzförmigem Eindruck, der selten bei kleinen Individuen reduziert ist (bei prodromus nie mit herzförmiger Erweiterung der Mittelrinne). Aedoeagus [Abb. 4] [Abb. 5]. Die konstant differierenden Strukturen sind durch Pfeile gekennzeichnet: innerer Paramerenast - lateral betrachtet - apikal nicht erweitert, oft undeutlich auslaufend; apikale Membran einfach, manchmal apikal vertikal eingekerbt (Artefakt?); Innenrand des äußeren Paramerenastes verläuft annähernd gerade von der Basis bis zum Außenrand. Der äußere Paramerenast ist zumeist kräftiger sklerotisiert als bei sphacelatus und ist nicht kürzer als der innere (dorsal betrachten!). 4-6 mm.(Verwechslungsgefahr mit prodomus, insbesondere bei ♀!) B:Im Winter und Frühjahr lokal (?) häufig, zusammen mit prodromus . D: Aus Südschweden beschrieben, von Frankreich bis zur Mongolei nachgewiesen. (=sabulicola Thoms.)

🗺
-Halsschildbasis gelb [Abb. 1], manchmal dunkel rötlich gesäumt, jedoch immer deutlich abgesetzt (gute Beleuchtung!), sehr selten ist der helle Saum in der Mitte reduziert; Seiten breit gelb gerandet. Flügeldecken hellbraun, mit einem schattenartigen dunklen Fleck, der nicht das 1. und 2. Intervall erreicht bzw. dunkler ist, und fast die ganze Flügeldecken bedeckt [Abb. 6]. Gesamteindruck im allgemeinen heller als bei der vorhergehenden Art. Flügeldecken fein behaart, bei den ♀ die Härchen auf die Spitzen der Flügeldecken beschränkt und nur bei stärkster Vergrößerung erkennbar. Oberer Enddorn der Hinterschienen so lang wie das 1. Tarsenglied bzw. kürzer als die 3 folgenden zusammen. Innerer Dorn der Vorderschienen bei beiden Geschlechtern spitz. Aedoeagus [Abb. 7] [Abb. 8]. Der Aedoeagus ist leicht variabel, die konstant differierenden Strukturen sind durch Pfeile gekennzeichnet (innerer Paramerenast - lateral betrachtet - apikal erweitert; bei frischen Exemplaren deutlich 2 apikale Membranen; Innenrand des äußeren Paramerenastes biegt deutlich konvex nach außen ab). Zumeist endet der äußere Paramerenast undeutlich und vor dem inneren (dorsal betrachten). Zusammen mit prodromus vorkommend. D: Von Spanien bis Westrußland nachgewiesen. Individuen mit schwarzer Halsschildbasis stellten sich bei Aedoeagusüberprüfung bisher in jedem Falle als punctatosulcatus heraus, jedoch ist zur Absicherung eine Genitaluntersuchung immer anzuraten.



Kopfschildrand vorn und an den Seiten gelbrot. Ebenso Halsschild mit breitem, hellem Seitenrand, manchmal auch die Basis schmal rot gerandet. ♂: Metasternalplatte dicht, gleichmäßig behaart, Endsporn der Vorderschienen normal zugespitzt. Flügeldecken gelbbraun, mit dunklem Nebelfleck, der fehlen kann, fein punktiert-gestreift. Punkte kerben mit Ausnahme des apikalen Teiles der Decken die schwach gewölbten, nur an den Spitzen und Seiten stärker punktierten und kurz behaarten Intervalle. 8. Punktstreifen kürzer als der 7.. Beine hell rostrot. Oberer Enddorn der Mittelschienen so lang wie das 1. Tarsenglied. Das der Hinterbeine länger als deren oberer Enddorn, so lang wie die 3 folgenden Tarsenglieder zusammen. Innerer Enddorn der Vorderschienen bei beiden Geschlechtern spitz. Beim ♂ der Kopfschildvorderrand breit abgestutzt, beim ♀ schmäler und leicht ausgerandet. Beim ♂ Kopf sehr fein punktiert, beim ♀ vor allem die Seiten ungleich punktiert. Aedoeagus [Abb. 9]. 4,5-5 mm. D: Südeuropa und südliches Mitteleuropa, Kleinasien, Kaukasus. Aus Mitteleuropa spärliche Meldungen.

🗺
Kopf schwarz, lateral mit zwei deutlich abgegrenzten gelben Flecken [Abb. 11], fein punktiert; Halsschildbasis rötlich durchscheinend. ♂: Stirnnaht ± deutlich gehöckert. Kopfschildvorderrand leicht ausgeschnitten. Halsschild doppelt punktiert, Hinterecken abgestutzt. Die gelben Flügeldecken mit schattenartigem Fleck, der manchmal nur angedeutet sein oder ganz fehlen kann [Abb. 12]. Intervalle auf den Flügeldecken nur schwach gewölbt, fein und zerstreut punktiert, vor den Spitzen die Punkte dichter. 1. Hintertarsenglied länger als der obere Enddorn und fast so lang wie die 3 folgenden Tarsenglieder. Nur ♂ mit 3 Höckerchen auf der Stirnnaht, Halsschildscheibe ohne grobe Punkte und nur die Seiten doppelt punktiert. Flügeldeckenspitzen sehr kurz behaart. ♀ Halsschild überall doppelt punktiert und Flügeldecken unbehaart. Aedoeagus [Abb. 13]. 3,-4,5 mm. B: Liebt Kalkboden. In verschiedenen Kotarten. D: Westeuropa, Mitteleuropa, Südeuropa, Nordafrika, Kaukasus. Bei uns vereinzelt und selten.


🗺
♂: Endsporn der Vorderschienen apikal abgestutzt hakenförmig, Endhäkchen manchmal zu einer spitzen Ecke reduziert [Abb. 10]. Kopfschild schwarz, Halsschild breit gerandet, Flügeldecken gelb bis gelbbraun, mit einem großen dunklen ± ausgebildeten Mittelfleck [Abb. 14]. Er erreicht niemals das 1. Intervall; oder Flügeldecken ganz gelb oder hinter dem Mittelfleck befindet sich ein weiterer dunkler Fleck, auch auf den Spitzen der Flügeldecken ein halbmondartiger Fleck oder die ganzen Flügeldecken dunkel gefärbt. Gelegentlich sind die Seiten des Kopfes rötlich gefärbt oder auf jeder Seite befindet sich wenigstens ein roter Fleck. Kopf flach, ohne Höckerchen, Kopfschild vorn ganz flach ausgerandet, Wangen spitz. Flügeldecken punktiert-gestreift und kurz behaart. 1. Hintertarsenglied so lang wie der obere Enddorn der Hinterschienen und so lang wie die 3 folgenden Tarsenglieder. Beim ♂ der Vorderrand des Kopfschild gerade. Halsschild breiter als die Flügeldecken, seine Scheibe fast glatt, nur Seiten und Basis kräftiger punktiert. Metasternalplatte in der Mitte breit unbehaart; Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16]. ♀: Stirnnaht völlig geschwunden oder lateral noch kurz rudimentär vorhanden, unregelmäßig eingedrückt (kein sicheres Merkmal). Kopfschild vorn leicht ausgeschnitten, Kopf doppelt punktiert und dadurch matter. Halsschild schmäler, dichter und gröber punktiert, auf der Scheibe etwas feiner als an den Seiten. Innerer Enddorn der Vorderschienen scharf zugespitzt. 4-7 mm. B: In allen Kotarten, besonders in Pferdedung und faulenden Vegetabilien. D: Europa, Nordasien. Sehr variabel in Punktierung und Skulptur.



-♂: Endsporn der Vorderschienen apikal zugespitzt, leicht verbreitert und gebogen; Metasternalplatte vollkommen behaart, nur ein sehr schmales Band in der Mitte kahl; Aedoeagus [Abb. 17]. ♀: Stirnnaht deutlich, gleichmäßig fein linienförmig, in der Mitte kurz unterbrochen. Kopfschild ganz schwarz. Halsschildbasis deutlich gerandet. Sonst mit pubescens weitgehend übereinstimmend, doch oberer Enddorn der Mittelschienen kürzer als 1. Tarsenglied. Das der Hinterbeine so lang wie der obere Enddorn der Hinterschienen und fast so lang wie die 3 folgenden Tarsenglieder. 4-5 mm. B: Auch an Menschenkot. D: In Südfrankreich, neuerdings auch in Niederösterreich; wurde auch in Polen und der Tschechoslowakei sowie in Spanien, Italien, Bosnien-Herzegowina, Griechenland und der Türkei nachgewiesen.