Gattung Amara - Untergattung Leiromorpha Ganglbauer, 1891

CarabidaeHarpalinaeZabriniAmara
Von Arved Lompe (n. F. Hieke)
7 kleine, sehr dunkle Arten, ausschließlich in den Alpen, meist mit deutlich herzförmigem Halsschild; immer flügellos, Metepisternen stark verkürzt. Prosternalfortsatz gerandet, ohne Borsten an der Spitze. Mittelschenkel mit 2 Borsten.
Mir unbekannt sind die der alpicola sehr ähnlichen im Alpenraum endemisch vorkommende Arten:
Monte Zeda in den Lepontinischen Alpen. ...constantini Binaghi, 1946),
Monte Mucrone in den Alpi Biellesi. ...doderoi Baliani, 1926
Monte Cavallo und Monte Raut in den Venetianer Alpen. ...uhligi Holdhaus, 1904
#1
→ 2Arten der Ost- und Zentralalpen.
→ 3-Arten der Westalpen.
#2
cuniculina Dejean, 1831Fundmeldungen🗺ColeowebBasis des Halsschilds (ohne die Mitte), besonders neben den Hinterwinkeln deutlich punktiert. Seiten des Halsschilds vor den Hinterwinkeln deutlich, und lang ausgeschweift. Wie alle Leiromorpha-Arten dunkel rotbraun bis schwarzbraun. Penisspitze gerade [Abb. 1]. 5,5-6,5 mm. Nur in Ôsterreich. Im östlichen Teil der nördlichen Kalkalpen von der Rax und dem Schneeberg (Niederösterreich) westwärts bis ins Tote Gebirge und die Eisenerzer Alpen (Steiermark). Von den hochgelegenen Erica-Rasen und subalpinen Felsenheiden bis in die hochalpinen Grasheiden.
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Abb. 1
alpicola Dejean, 1828Fundmeldungen🗺Coleoweb-Habitus [Abb. 2]. Basis des Halsschilds, besonders neben den Hinterwinkeln, nicht oder nur um die Basalgrübchen schwach punktiert [Abb. 3]. Seitenrand des Halsschilds vor den Hinterecken nicht (manchmal undeutlich und sehr kurz) ausgeschweift. Penisspitze stark nach links abgeknickt [Abb. 4]. 5,5-6,5 mm. Nur in den östlichen Zentral-Alpen von Österreich: In den Niederen Tauern westwärts bis an den Nordost-Rand der Hohen Tauern (Salzburg und angrenzende hochalpine Gebiete in Steiermark und Kärnten). An Schneerändern und auf schneenahen Grasflächen unter Steinen.
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
#3
frigida Putzeys, 1867🗺ColeowebHalsschild deutlich herzförmig, vorn stärker verengt und hier schmaler als an der Basis. Im Durchschnitt größer als folgende Art, 6,5-8,5 mm. Penisspitze etwas breiter [Abb. 5]. In den West-Alpen in Frankreich (Basses-Alpes), selten.
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Abb. 5
lantoscana Fauvel, 1888)🗺Coleoweb-Halsschild nicht so deutlich herzförmig, vorn nur wenig verengt und kaum schmaler als an der Basis. Im Durchschnitt kleiner als vorige Art. 6-7,5 mm. Penisspitze etwas schmaler [Abb. 6]. In den West-Alpen in Frankreich (Dept. Alpes-Maritimes) und Italien (Piemonte), selten.
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Abb. 6
Enthaltene Taxaalpicola cuniculina frigida lantoscana
Erstellt am: 12.01.2018 · Letzte Aktualisierung: 16.01.2022 - 16:53:46
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