Ganzer Halsschild rotgelb, höchstens am Hinterrand in der Mitte fein geschwärzt, nie mit ausgesprochener Basalbinde, wie bei den anderen Arten der Gattung. Unterseite der Hinterschenkel fast ungepunktet. Unterseite der Hinterschienen nur mit groben, teils borstentragenden Punkten im basalen Teil, während das distale Ende glatt ist. Unterseite rotgelb. Flügeldecken mit zahlreichen Sprenkeln, die längsbindenartig zusammenfließen. Kleiner, 10-11 mm. Kurz breitoval. Süd- und Mitteleuropa. Österreich, Tirol, Pfalz, Hessen, Baden, Elsaß.
🗺
Schwarzer Basalrand des Halsschildes breit, in der Mitte weit vorgezogen, 2/3 der Halsschildlänge überragend, den Vorderrand desselben manchmal erreichend [Abb. 1]. Punktierung der Flügeldecken einfach, nur aus gleichmäßig feinen Punkten bestehend. Oberseite schwarz mit breiter, hellgelber Seitenbinde, die hinter der Mitte gegabelt ist und kaum das Flügeldeckenende erreicht. In sehr seltenen Fällen auf den Flügeldecken neben dem Schildchen ein kleiner gelber Fleck, der noch seltener zu einem Querstrich werden kann (a. pseudotransversalis Pederzani). Unterseite schwarz. ♂: Vorderklauen in Basalnähe stark gebogen, zum Ende fast gerade, dadurch hakenförmig wirkend [Abb. 2]. 13-14,5 mm. Nord- und Mitteleuropa.

-Flügeldecken sehr fein, einfach punktiert, teilweise nur die Netzung erkennbar. Halsschild-Basalbinde seitlich wenig verengt, so breit wie die Schwarzfärbung der Flügeldecken [Abb. 3]. Außer der gelben Seitenbinde auf den Flügeldecken bei den ♀ 5 schmale, gelbe Längsbinden, die stark reduziert sein können; sie fliessen in Basisnähe zu einer Querbinde zusammen. Bei den ♂ fehlen normalerweise die Längsbinden, können aber in Rudimenten sichtbar sein. Beide Geschlechter also in der Zeichnung entweder an continentalis oder transversalis erinnernd, von diesen jedoch durch die einfache Punktierung und die Halsschildbasalbinde mit ausreichender Sicherheit zu trennen. 14-15 mm. Nordische Art. Ostseeländer, Ostpreußen, Holstein. (=laevipennis Thoms.) (=modestus Sharp, 1882)
🗺
Flügeldecken ohne Längsbinden. Die gelbe Seitenrandbinde nicht die Stärke wie bei seminiger erreichend. An der Flügeldeckenbasis in Schildchenhöhe eine gelbe Querbinde, die meist bis zur Seitenbinde reicht. Halsschildbasalbinde [Abb. 4], in seltenen Fällen in Einzelflecken aufgelöst (a. degeneratus Westh.), sehr selten fast völlig fehlend. Solche Tiere dem seminiger täuschend ähnlich, doch durch Halsschildbinde und doppelte Flügeldeckenpunktierung sicher zu unterscheiden. Vorderklauen der ♂ in ihrer ganzen Länge gleichmäßig bogenförmig gekrümmt [Abb. 5]. 12-13 mm. In ganz Europa. In Norddeutschland häufiger als im Süden

🗺
-Flügeldecken mit Längsbinden, die in Basisnähe zu einer Querbinde zusammenfliessen. Halsschildbasalbinde schmal, seitlich verkürzt [Abb. 6]. Vorderklauen der ♂ wie bei seminiger hakenförmig gebildet. 12-14 mm. Nordische Art, in Norddeutschland nicht selten. Südlich des Mains?. Österreich und Tschechoslovakei sehr selten. (=stagnalis F.) (=modestus Schaeflein, nec Sharp, 1882)