Gattung Gonioctena Motsch., 1860 (Phytodecta Kirby)

ChrysomelidaeChrysomelinae
Von Arved Lompe (n. K.-H. Mohr u.a.)
Warchalowski, A. (2010): The Palaearctic Chrysomelidae I - Identification keys - The Palaearctic Chrysomelidae - Identification keys, 1:1-629 >>>"F:\taxa\coleo\scans\Warchalowski 2010 Chrysomelidae_1.pdf" p.549
Cho, H.-W., Kippenberg, H. & Borowiec. L. (2016): Revision of the Gonioctena nivosa species-group (Coleoptera, Chrysomelidae, Chrysomelinae) in the Holarctic region, with descriptions of two new species. - ZooKeys 596:87-128 >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Cho_et_al2016 Gonioctena nivosa-Gruppe.pdf"
Körperform geschlossen, gerundet-parallel. Durch zahnförmig erweiterte Mittel- und Hinterschienen und gezähnte Klauen ausgezeichnet. Färbung der Oberseite bei einigen Arten sehr variabel; dargestellt sind nur einige exemplarische Formen, die lediglich den Umfang der Variationsbreite kennzeichnen sollen. Die Larven sind bedeutend länger und schmäler als die Käfer, sehr gestreckt, nur nach hinten oder beiderseits etwas verschmälert, braunschwarz, braun, oder gelblich, auf den Segmenten mit behaarten Tuberkeln. In Europa 22 Arten.
In der Tabelle nicht berücksichtigt. ...99
#1
→ 15Flügeldecken mit vollkommen unregelmäßiger Punktierung oder nur teilweise geordneten Punktreihen; Halsschild stark quer gewölbt; die 4 Hinterschienen mit einem scharfen, spornförmigen Zahn vor der Spitze, die Vorderschienen unbewaffnet. Untergattung Spartoxena Motsch..
→ 2-Punkte der Flügeldecken vorne in 9 deutlichen Reihen angeordnet, nach hinten die Reihen oft +/- verworren und gestört.
#2
→ 3Schildchen gelb oder heller bräunlich (nur bei melanistischen Formen dunkler). Der 7. Punktstreifen der Flügeldecken hinter der Mitte immer unregelmäßig oder gestört [Abb. 1]; Vorderschienen mit einem sehr kleinen Zähnchen oder ganz unbewaffnet; Mandibeln an den Seiten nicht ausgehöhlt.
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Abb. 1
→ 4-Schildchen meist dunkelbraun oder schwarz, selten gelb (bei unreifen Tieren). Punktstreifen der Flügeldecken regelmäßig, der 7. Streifen hinter der Mitte nicht durch danebengestellte Punkte gestört; Vorderschienen an der Spitze mit einem gewöhnlich gut entwickelten Zahn.
#3
→ 12Größere Arten, auch in der Mitte des Halsschilds mit groben Punkten, nur die 4 Hinterschienen gespornt. Untergattung Goniomena Motsch.
olivacea (Forst., 1771)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Kleinere Art, Halsschild nur an den Seiten grob punktiert; Vorderschienen häufig mit einem wenig deutlichen Zähnchen an der Spitze; Körper gänzlich gelb oder unterseits schwarz; Kopf und Halsschild rötlich; Flügeldecken oft mit schwarzem Nahtsaum, außerdem häufig mit einem dunklen Streifen auf der Schulterbeule [Abb. 2], im extremen Fall vollkommen schwarz. Aedoeagus [Abb. 3] [Abb. 4]. 3-4 mm. Untergattung: Spartophila Motsch.. B: An ·Sarothamnus scoparius· und verwandten Ginsterarten. V-VII. D: Mittel- bis Südeuropa.
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
#4
→ 5Halsschild wenig gewölbt, an den Seiten gewöhnlich grob punktiert; Mandibeln an den Seiten ausgehöhlt, so daß sich das Endglied der Kiefertaster einlegen kann; letztes Glied der Taster zumeist angedunkelt (Ausnahme: decemnotata). Untergattung: Gonioctena s. str..
fornicata (Brügg.)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halsschild stark gewölbt und zart punktiert ohne grobe Punkte an den Seiten; Taster rötlich; Mandibeln an den Seiten nicht ausgehöhlt; sehr variable Art [Abb. 5] [Abb. 6]. Aedoeagus [Abb. 7]. 5-7 mm. Untergattung: Spartomena Rtt.. B: An Ginster, Klee und Luzerne-Arten. D: Südosteuropa, nördlich bis Niederösterreich, östliche Steiermark; neuerdings in Baden-Württemberg.
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Abb. 5
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Abb. 6
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Abb. 7
#5
decemnotata (Marsh., 1802)Fundmeldungen🗺ColeowebBeine einfarbig rotgelb oder nur die Tarsen angedunkelt [Abb. 8], auch der Vorderkopf, Taster und Fühler rötlich, nur die letzten FühlergIieder etwas angedunkelt, sehr variable Art [Abb. 9]. Aedoeagus [Abb. 10] [Abb. 11]. 5,5-7,5 mm. B: An Populus- und Salix-Arten. V-VII. D: Nord- und Mitteleuropa. (=rufipes (Deg.))
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 10
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Abb. 11
→ 6-Wenigstens die Schenkel schwarz, meist auch der Kopf einschließlich der Taster schwarz.
#6
→ 7Fühlerglied 3 gestreckt, fast doppelt so lang wie 5, Glied 10 mindestens so lang wie breit, meist aber länger; Flügeldecken der ♂ ziemlich glänzend, die der ♀ fast matt, die Zwischenräume meist wenig deutlich punktiert.
→ 9-Fühlerglied 3 nicht oder kaum länger als 5, Glied 10 nicht länger als breit; Flügeldecken in beiden Geschlechtern glänzend, meist alle Zwischenräume der Punktstreifen zahlreich und deutlich punktuliert.
#7
linnaeana (Schrk., 1781)Fundmeldungen🗺ColeowebGrößere, kräftiger gebaute Art, in Europa weit verbreitet; Fühler kurz, die Basis der Flügeldecken nicht deutlich überragend, die letzten 5 Glieder erweitert; Kopf und hinterer Teil der Stirn mit weitgestellter Punktierung; sehr variable Art [Abb. 12] [Abb. 13] [Abb. 14], Aedoeagus [Abb. 15] [Abb. 16] [Abb. 17]. 6-7 mm. B: An Salix-Arten. VII. B: Nord- bis Mitteleuropa.
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Abb. 12
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Abb. 13
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Abb. 14
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Abb. 15
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Abb. 16
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Abb. 17
→ 8-Kleinere Arten, Fühler länger, die Basis der Flügeldecken deutlich überragend.
#8
nivosa (Suffr.)Fundmeldungen🗺ColeowebFühler beim ♂ halb so lang wie der Körper oder länger [Abb. 18] (Figs 1, 3, 5, ), beim ♀ die Schulterbeule fast oder deutlich erreichend. Körper des ♂ viel schmaler und graziler als der des ♀; oberseits glänzend, beim ♀ matt; Flügeldecken mit kräftigen Punktstreifen; Zwischenräume deutlicher gerunzelt (bei 40-facher Vergrößerung erkennbar). Das 1. Glied der Vordertarsen beim ♂ sehr stark verbreitert [Abb. 18]. Habitus [Abb. 19]. Aberrationsspektrum [Abb. 20]. Aedoeagus [Abb. 21]. 4,5-5,5 mm. B: Boreomontane bis -alpine Art. D: Holarktisch; nach Süden bis zu den Alpen, Pyrenäen und nach Böhmen. (=affinis (Gyll.)) (=decaspilota (Achard, 1924)) (=arctica Mannerheim, 1853) Anmerkung: Synonymie nach Cho et al (l.c.)
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Abb. 18
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Abb. 18
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Abb. 19
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Abb. 20
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Abb. 21
norvegica (Strand, 1936)🗺Coleoweb-Fühler beim ♂ kürzer als die halbe Körperlänge [Abb. 22], beim ♀ die Schulterbeule nicht erreichend. Aedoeagus [Abb. 23]. 4,3-5,5 mm. B: An Weiden. D: Von Norwegen bis zur Mongolei.
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Abb. 22
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Abb. 23
#9
viminalis (L., 1758)Fundmeldungen🗺ColeowebBeine vollkommen schwarz [Abb. 24]; Flügeldecken häufig mit schwarzen Makeln [Abb. 25], in der Ausbildung der Zeichnung sehr variabel [Abb. 26]. Aedoeagus [Abb. 27] [Abb. 28]. 5,5-7 mm. B: An Salix-Arten. V-VII. D: Nord- bis Mitteleuropa.
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Abb. 24
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Abb. 25
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Abb. 26
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Abb. 27
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Abb. 28
→ 10-Schienen fast immer teilweise gelblich; Flügeldecken einfarbig rot oder angedunkelt, jedoch ohne Makeln oder andere Zeichnung.
#10
flavicornis (Suffr., 1861)🗺ColeowebHalsschild glänzend mit stärker verrundeten Seiten, an der Basis fast parallel; Flügeldecken zwischen den Streifen mit deutlicher Punktierung; Punktierung an den Seiten spärlicher und feiner; die Punkte der äußeren Streifen gröber als bei viminalis; Halsschild normal dunkel, manchmal mit einer roten Makel bei den Vorderecken; Flügeldecken rotbraun oder schwarz. Aedoeagus [Abb. 29]. Kleiner, 4,5-5,5 mm. Habitus [Abb. 30]. B: An ·Salix cinerea·. D: Nord- bis Mitteleuropa, in Deutschland verschiedentlich fehlend.
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Abb. 29
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Abb. 30
→ 11-Halsschild chagriniert, auf der Scheibe viel dichter und stärker punktiert als flavicornis, Seiten wenig gerundet, nach der Basis zu stärker eingezogen; Flügeldecken auf den Zwischenräumen deutlich punktuliert: Punktreihen der Flügeldecken stärker, die äußeren auf der vorderen Hälfte etwas streifig vertieft, die Punkte fast viereckig; Halsschild meist rötlich mit einer breiten, schwarzen Basismakel oder selten ganz schwarz. Größer, 5,5-7 mm.
#11
holdhausi (Leeder, 1950)🗺ColeowebFühler gelbrot, die letzten 4-5 Glieder deutlich geschwärzt; Körper im Durchschnitt etwas größer und glänzender als bei der folgenden Art, von der sie mit Sicherheit nur durch die Untersuchung des Aedoeagus [Abb. 31] zu trennen ist. Habitus [Abb. 32]. B: Lebt an Salix-Arten (Strauchweiden). D: Ostalpen, Salzburg, Tirol.
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Abb. 31
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Abb. 32
kaufmanni (Mill., 1880)🗺Coleoweb-Die letzten 4-5 Fühlerglieder nur angedunkelt, von holdhausi mit Sicherheit nur durch die Untersuchung des Aedoeagus [Abb. 33] zu trennen. Habitus [Abb. 34]. B: An Salix. D: Südostalpen; Kärnten, Karpaten. Bei holdhausi (Leeder) kann der Halsschild komplett schwarz sein (das trifft wahrscheinlich auch auf die vikariante Art kaufmanni (Mill.) zu). Der äußere Unterschied zur gleichartig gefärbten ftavicornis (Suffr.) liegt dann in der Punktur von Halsschild und Flügeldecken; dabei ist insbesondere die dichte, unruhige und oft fast rugulose Punktur für holdhausi (und kaufmanni) charakteristisch.
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Abb. 33
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Abb. 34
#12
→ 13Die letzten Fühlerglieder eine Spur verlängert [Abb. 35]; Halsschild an den Seiten vorn stärker gerundet, hinter der Mitte +/- parallel oder etwas verengt, näher zur Mitte am breitesten. Flügeldecken mit ziemlich regelmäßigen Punktstreifen, diese auf der Scheibe (Reihen 4-7) vor der Spitze entweder vollkommen regelmäßig oder sehr wenig unregelmäßig [Abb. 1]; Spitze des Aedoeagus unsymmetrisch.
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Abb. 35
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Abb. 1
→ 14-Die letzten Fühlerglieder sehr wenig verlängert [Abb. 36], häufig quer; Halsschild an den Seiten nach hinten ziemlich gleichmäßig gerundet und verbreitert, vor der Basis oder an der Basis am breitesten; Flügeldecken mit weniger regelmäßigen Punktreihen, alle Punktstreifen, mit Ausnahme des Nahtstreifens, an der Spitze unregelmäßig angeordnet [Abb. 37]. Ende der Flügeldecken gewöhnlich etwas zugespitzt; Aedoeagus an der Spitze ganz symmetrisch.
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Abb. 36
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Abb. 37
#13
quinquepunctata (F., 1787)Fundmeldungen🗺ColeowebDurchschnittlich im Verhältnis zur Breite längere, oberseits stets flacher gewölbte Art [Abb. 38] [Abb. 39]. Flügeldecken des ♀ deutlich chagriniert, matt; letztes Glied der Fühler lang dreieckig, Basalglied meist relativ schlank. Von der folgenden Art im ♂-Geschlecht mit Sicherhfeit nur durch die Spitze des Aedoeagus zu unterscheiden [Abb. 40], dessen Ende des Flagellum stark gebogen ist [Abb. 41]. 4,5-8 mm. B: An ·Prunus padus·, ·Corylus avellana· und ·Sorbus aucuparia·. IV-VIII. D: Nord- und Mitteleuropa. Die Art wird von Fliegen parasitiert, vermutlich Raupenfliegen Tachinidae). Beim Präparieren eines ♀ fand ich diese Fliegenmade [Abb. 42].
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Abb. 38
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Abb. 39
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Abb. 40
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Abb. 41
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Abb. 42
intermedia (Helliesen, 1913)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Durchschnittlich im Verhältnis zur Breite kürzere, oberseits stärker gewölbte Art; Fühler gedrungener, die letzten Glieder kürzer dreieckig; Flügeldecken des ♀ glatt und glänzend [Abb. 43]; von der vorhergehenden Art im ♂-Geschlecht mit Sicherheit nur durch die Form des Aedoeagus zu unterscheiden [Abb. 44] [Abb. 45], dessen Ende des Flagellums wenig oder nicht gebogen ist. 4-8 mm. B: An ·Prunus padus·, ·Corylus avellana· und ·Sorbus aucuparia·. D: Nordeuropa; (?) Mitteleuropa, nach Palmén (1948) in Böhmen, im österreichischen Alpengebiet und in der Krain.
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Abb. 43
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Abb. 44
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Abb. 45
#14
interposita (Franz & Palmen, 1950)Fundmeldungen🗺ColeowebHalspartie des Kopfes stets ± schwärzlich; Flügeldecken mit deutlicher Schulterbeule [Abb. 46]; Flügel länger als die Flügeldecken, am Ende umgefaltet. Die Zähnchen der 4 hinteren Schienen schärfer abgesetzt, spitz- bis rechtwinkelig [Abb. 47]. Aedoeagus seitlich zur Spitze stark verengt, die Seitenwülste an der Spitze nur durch einen sehr schmalen Zwischenraum getrennt, fast zusammenstoßend. Aedoeagus [Abb. 48] [Abb. 49]. 4-5,5 mm. Habitus [Abb. 49]. B: An ·Alnus viridis·, ·Salix·-Arten und (?) ·Sorbus aucuparia·. D: Mitteleuropa, Alpen, Sudeten, Karpaten.
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Abb. 46
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Abb. 47
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Abb. 48
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Abb. 49
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Abb. 49
pallida (L., 1758)Fundmeldungen🗺Coleoweb-Halspartie mit dem übrigen Kopf gleichfarbig, nur bei ganz schwarzen (melanistischen) Exemplaren dunkel; Flügel kaum so lang wie die Flügeldecken, diese ohne deutliche Schulterbeule [Abb. 50]. Die Zähnchen der vier hinteren Schienen flacher abgesetzt, recht- bis stumpfwinkelig [Abb. 51]. Ende des Aedoeagus seitlich zur Spitze weniger verjüngt, seine Seitenwülste an der Spitze durch eine breite Rinne getrennt [Abb. 52]. 4-5,5 Habitus [Abb. 53]. mm. B: An ·Sorbus aucuparia·. D: Nord- und Mitteleuropa..
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Abb. 50
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Abb. 51
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Abb. 52
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Abb. 53
#15
variabilis (Olivier, 1790)🗺ColeowebHalsschild an den Seiten ziemlich schwach gerundet, die Hinterecken an der Basis leicht stumpf, wenig oder nicht nach hinten gezogen und das Niveau der Basis nicht erreichend; in der Ausbildung der Flügeldeckenzeichnung sehr variabel. Aedoeagus [Abb. 54]. 5-7 mm. Habitus [Abb. 55]. D: Art des westlichen Mediterrangebietes (Frankreich, Spanien, Nord-Afrika).
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Abb. 54
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Abb. 55
gobanzi (Rtt.)🗺Coleoweb-Seiten des Halsschilds an der Basis stärker gerundet, die Hinterecken an der Basis deutlich spitz nach hinten gezogen, die Spitzen das Niveau der Basis erreichend. Die typische Form gelb mit schwarzer Linie auf dem Scheitel, 2 schwarzen Makeln auf dem Halsschild, Flügeldecken mit angedunkeltem Nahtsaum sowie zahlreichen Makeln und angedunkeltem Hinterrand; bei den Aberrationen können die Makeln der Flügeldecken vollkommen schwinden [Abb. 56]. Aedoeagus [Abb. 57]. 6,5-7,5 mm. Habitus [Abb. 58]. B: An ·Genista radiata· und ·Salix caprea·?. D: Art der südlichen Kalkalpen; Südwesteuropa; Südtirol, Krain, Kärnten.
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Abb. 56
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Abb. 57
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Abb. 58
#99
lineata (Gené, 1839)🗺ColeowebUntergattung Machomena D: Frankreich, Italien
aegrota (Fabricius, 1798)🗺Coleoweb-Untergattung Spartoxena Habitus [Abb. 59]. Aedoeagus [Abb. 60]. D: Iberische Halbinsel
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Abb. 59
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Abb. 60
leprieuri (Pic, 1911)🗺Coleoweb-Habitus und Aedoeagus [Abb. 61]. D: Spanien
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Abb. 61
pseudogobanzi Kippenberg, 2001🗺Coleoweb-Variationsspektrum [Abb. 62] [Abb. 63]. D: Spanien
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Abb. 62
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Abb. 63
Enthaltene Taxaaegrota decemnotata flavicornis fornicata gobanzi holdhausi intermedia interposita kaufmanni leprieuri lineata linnaeana nivosa norvegica olivacea pallida pseudogobanzi quinquepunctata variabilis viminalis
Erstellt am: 05.08.2009 · Letzte Aktualisierung: 24.09.2024 - 00:46:31
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