

🗺
Nahtwinkel der Flügeldecken abgerundet [Abb. 3]; Mittelhüften eng stehend, fast zusammenstoßend; ♀ ohne Aushöhlung auf dem letzten Sternit [Abb. 4] [Abb. 5]. Aedoeagus [Abb. 6]. 4-5 mm. Von ·Lysimachia·-Arten und ·Hydrocharis morsus ranae· gemeldet. Nord- und Mitteleuropa, südliches Mitteleuropa stellenweise.




🗺
Gestalt breiter und kompakter. Meist dunkler: Oberseite bräunlich bis schwarzbraun [Abb. 2]. Hinterrand des letzten Sternits beim ♀ in der Mitte nur flach gerundet eingebuchtet [Abb. 8]. Aedoeagus vor der Spitze etwas erweitert, in Seitenansicht zur Spitze ganz gerade [Abb. 9] [Abb. 10]; Sklerite mit kürzeren Stacheln [Abb. 11]; Spermatheka [Abb. 12]. . An ·Nymphaea· und ·Nuphar·.





🗺
-Gestalt schlanker. Meist heller: Oberseite schmutzig gelbbraun [Abb. 13]. Hinterrand des letzten Sternits beim ♀ tiefer gerundet eingebuchtet [Abb. 14]. Aedoeagus bis zur Spitzenverengung parallel, in Seitenansicht vor der Spitze leicht S-förmig gekrümmt [Abb. 15] [Abb. 16] [Abb. 17]; Sklerite mit längeren Stacheln [Abb. 18], Spermatheka [Abb. 19]. An ·Polygonaceae·, aber auch an Nymphaea. Der Hinterrand des letzten Sternits beim ♀ in der Mitte mit einer Einbuchtung. Nach Lohse soll beim ♀ von nymphaeae diese Einbuchtung fehlen, scheint aber nur deutlich flacher zu sein. Nach meinen Erfahrungen kommt aquatica auch an Nymphaea vor; wenn sich das bestätigen sollte, fiele auch die ökologische Trennung über die Fraßpflanze weg und die verschiedenen Formen sollten als Varietäten (also ohne taxonomischen Rang) betrachtet werden. forma






🗺
Seitenrand der Flügeldecken von oben gesehen in der Mitte breiter verflacht als hinter der Mitte [Abb. 23], Epipleuren schmaler; Fühlerglied 1 oberseits geschwärzt, die folgenden geringelt, schwärzlich mit gelber Basis. Körper graugelb, dicht behaart, Halsschild nur mit einer schwärzlichen Zentralmakel. Flügeldecken relativ fein punktiert, die Punktabstände so groß oder größer als die Punkte [Abb. 24]. Nahtwinkel der Flügeldecken verrundet [Abb. 25]. Aedoeagus [Abb. 26] [Abb. 27], letztes Sternit ♂ [Abb. 28]). 4,5-6 mm. IV-XII. An verschiedenen ·Salix·-Arten sowie ·Corylus avellana·, ·Alnus glutinosa·, ·Alnus incana· und ·Populus nigra·. Europa.





🗺
Der punktfreie Bereich am Vorderrand des Halsschilds breiter [Abb. 29]. Flügeldecken etwas gröber punktiert und weniger dicht behaart [Abb. 30]. ♂: Aedoeagus in Aufsicht nach vorn allmählich etwas verbreitert, die Spitze etwas breiter, weniger asymmetrisch gerundet verengt, in Seitenansicht zur Spitze messerscharf abgeflacht [Abb. 31]. ♀: Analsternit flacher ausgerandet, Spermatheka mit kürzerem Kopfteil [Abb. 32]. 3,2-4 mm. V-VIII. Alte Meldungen von ·Filipendula·-, ·Fragaria·-, ·Potentilla·- und ·Geum·-Arten. Nach Oedegaard & Hanssen (l.c.) an den gleichen Standorten wie anserina, aber ausschließlich am Echten Mädesüß (·Filipendula ulmaria·). Europa.







🗺
Kleiner, etwas mehr abgeflacht, Färbung hellbraun, Halsschild ohne schwarze Mittellinie [Abb. 37], die letzten beiden Sternite hell gelblich, letztes Sternit des ♂ mit einem wenig tiefen, bis über die Mitte nach vorn reichenden Eindruck, beim ♀ dreieckig, nur zu 1/4 bis 1/5 der Gesamtlänge des Sternits ausgeschnitten [Abb. 38]; Aedoeagus in der vorderen Hälfte allmählich geradlinig verschmälert, scharf zugespitzt [Abb. 39]. 3,5-4,6 mm. V-IX. An ·Lythrum salicaria·. Süd- und Mitteleuropa bis zum südlichen Nordeuropa.


🗺
-Größer, hochgewölbt, Färbung mehr rotgelb; Halsschild mit breiter schwarzer Mittellinie [Abb. 40]; Flügeldecken sehr grob punktiert, die Punktabstände kleiner als die Punkte [Abb. 41]. Nahtwinkel zugespitzt, daneben flach ausgerandet [Abb. 42], mitunter schmal zipfelig ausgezogen [Abb. 43]. Beim ♂ letztes Sternit mit tiefer, dreieckiger, über die Mitte nach vorn reichender Grube, deren hohe Seitenränder abstehend behaart sind, beim ♀ tief dreieckig, nicht ganz bis zur Mitte ausgeschnitten [Abb. 44]; Aedoeagus schmal, vorn fast gleichbreit, am Ende breit abgerundet [Abb. 45] [Abb. 46] [Abb. 47]. 3,6-5,6 mm. IV-X. An ·Lythrum salicaria·. Europa.






