Hell braungelb, dem mollis in Gestalt und Farbe sehr ähnlich. Halsschild mit breit verflachten Seiten, Hinterwinkel verrundet, Vorderwinkel stumpfwinklig verrundet, deutlicher als bei mollis ausgeprägt. Halsschildpunktur auf der Hinterhälfte der Scheibe einfach eingestochen. Aedoeagus [Abb. 3]. 3,2-4 mm. In Gebirgsgegenden des südlichen Europa verstreut und selten, aber weit verbreitet, aus Mitteleuropa nur spärliche Angaben: Vogesen, Schwarzwald, Thüringen, Schlesien, Osttirol, Mähren. (=schilskyi Reitter, 1901)


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-Halsschildseiten vor den verrundet (♂ [Abb. 6]) oder stumpf (♀) rechteckigen Vorderwinkeln etwas ausgeschweift [Abb. 7] [Abb. 8]. Vorderwinkel in Seitenansicht rechtwinklig angelegt. Fühler in der Regel einfarbig hell, die 3 Endglieder beim ♂ nicht breiter als die vorhergehenden; Glied 7 in beiden Geschlechtern etwas länger als breit [Abb. 1]. Das ♂ ist sehr gestreckt [Abb. 9] und hat dünne, lange Fühler und hinten deutlich aufgebogenen Halsschildseitenrand; das ♀ ist dem nigrinus ähnlich, aber durchschnittlich heller gefärbt. Aedoeagus [Abb. 10] [Abb. 11]. 2,8-5 mm. Wie nigrinus überall verbreitet, aber etwas seltener. (=densicornis Muls. Rey ♀)






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♂: Augen größer, mäßig gewölbt. Aedoeagus [Abb. 12], Halsschild wie bei der folgenden Art. ♀: Kopf und Halsschild weniger breit als bei freudei, bis zum Seitenrand herabgewölbt. Flügeldecken meist heller bräunlich [Abb. 13]. Augen flacher [Abb. 14]. 2,8-5 mm. Entwickelt sich in den Markröhren von Kiefernzweigen, aber auch von Fichten zu klopfen. Wohl überall, aber nicht häufig. (=nigriclava Roub.)


-♂: Augen kleiner, stark, mehr als halbkugelig vorspringend, etwas asymmetrisch. Aedoeagus [Abb. 15]. ♀: Augen fast regelmäßig halbkugelig, Kopf und Halsschild wie [Abb. 16]. Halsschild breit, mit deutlicher Abflachung neben dem Seitenrand, nach vorn gleichmäßig verengt. Pechschwarz; 4-4,4 mm. Bisher nur aus Nord- und Südtirol bekannt. Aus Zweigen der Zirbelkiefer gezüchtet.

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Halsschildhinterwinkel deutlich ausgeprägt, weit von der Halsschildbasis nach vorn abgerückt, zwischen ihnen und den Schultern befindet sich ein tief einspringender Winkel; von den Hinterwinkel verläuft die Basis zum Schildchen ausgeschweift (♂) oder gerundet (♀ [Abb. 17]) (= tabidus Kiesw.) und berührt nur mit ihrem mittleren Drittel die Flügeldeckenbasis [Abb. 18]. Vorderwinkel abgerundet. Rotbraun, ♂ oft fast schwarz. Aedoeagus [Abb. 19]. 1,8-4 mm. Wohl überall, aber ziemlich selten. (=parvicollis Muls.) (=tabidus Kiesw.)


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Die 3 letzten Fühlerglieder sind von den vorhergehenden in der Länge kaum verschieden, und erscheinen dadurch nicht deutlich abgesetzt [Abb. 21]. Bei den langen Fühlern des ♂ sind Glied 8 und 9 fast gleichlang; bei den kürzeren des ♀ ist Glied 8 etwa 1/4 kürzer als das 9.; in beiden Geschlechtern ist Glied 8 nicht kürzer als 7. Rötlichgelb oder hell rotbraun, Fühler und Beine gelb. Halsschild mit deutlicher glatter Mittelschwiele und jederseits einem weniger deutlichen Höcker. ♂: Halsschild nicht breiter als der Kopf, wesentlich schmäler als die langgestreckten Flügeldecken, zu den Vorderwinkel nicht verengt, seitlich deutlich abgesetzt verflacht. Aedoeagus [Abb. 22] [Abb. 23]. ♀: Halsschild stärker quer, breiter als der Kopf, seitlich weniger deutlich abgesetzt [Abb. 24]. Flügeldecken kürzer. 2-3 mm. An Fichten und Kiefern, wohl überall, aber nicht häufig.



Halsschild mit gewunden gelagerter goldgelber Behaarung. Oberseite dicht und rauh punktiert, ziemlich matt. Fühler lang und schlank, Glied 5-8 sehr gestreckt, untereinander gleichlang, Glied 7 und 8 zusammen viel länger als 9. Einfarbig hell rotbraun, Fühler und Beine heller. 3-4,3 mm. Fälschlich aus Mitteleuropa gemeldete Art Südwesteuropas; möglicherweise im äußersten Südwesten nachzuweisen.
-Halsschild Behaarung ± gerade nach hinten gerichtet. Oberseite rauh, aber nicht besonders dicht punktiert, etwas glänzend. Dunkelbraun oder heller rotbraun, Flügeldecken nach hinten aufgehellt. 5. und 7. Glied länger als 6. und 8., Glied 7 und 8 zusammen kaum länger als 9. Von allen folgenden Arten durch den kleinen, im Vergleich mit den Flügeldecken besonders kurzen Halsschild verschieden: Flügeldecken etwa 4-mal so lang wie der Halsschild. Aedoeagus [Abb. 25]. Aus Südfrankreich beschrieben, mehrfach aus Mitteleuropa gemeldet, doch liegen sichere Nachweise bisher nur aus Thüringen und Niederösterreich vor. (=angusticollis Muls. Rey nec Ratz.)
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Halsschild uneben, mit sehr deutlicher goldgelber ± gewundener Behaarung. Oberseite durch dichte Punktur etwas matt [Abb. 26]. Halsschild mit fast geraden Seiten und rechtwinklig angelegten Hinterwinkeln [Abb. 27]. Dunkel rotbraun, Kopf, Halsschild und letzte Fühlerglieder (besonders beim ♂) oft geschwärzt [Abb. 28]. ♂: Halsschildvorderwinkel rechtwinklig, Halsschildseiten breiter verflacht. Aedoeagus [Abb. 29]. ♀: Halsschildvorderwinkel stumpf verrundet [Abb. 30]. 2,3-3,8 mm. Im ganzen Gebiet nicht selten, kann leicht aus Fichtenzapfen gezüchtet werden. (=abieticola Thoms.)




lucidus (Mulsant & Rey, 1863)🗺
Dunkelbraun bis fast schwarz, ziemlich glänzend. Halsschildrand, Fühler und Beine heller rötlich. Halsschildbehaarung goldgelb. ♂: Fühler sehr gestreckt [Abb. 32], Aedoeagus [Abb. 33], 3,5-5 mm. Skandinavien; auch aus dem Baltikum gemeldet und daher möglicherweise im äußersten Nordosten nachzuweisen. Wurde neuerdings in Tirol zusammen mit Xestobium austriacum in sogenannten Dürrlingen gefunden. Ebenfalls einen sehr breit verflachten Halsschild, aber kürzere Fühler und eine hellere Färbung besitzt eine mediterrane Art. Mittelgroß, 4-6 mm. Habitus [Abb. 34]. Aedoeagus [Abb. 35]. Iberische Halbinsel. Wahrscheinlich beziehen sich Meldungen von lucidus aus Mitteleuropa, besonders aus Bayern, auf explanatus.



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Halsschild dicht mit einfachen Körnchen besetzt (unschwer am Seitenabsturz zu erkennen) [Abb. 37] [Abb. 38]; die Härchen entspringen auf dem Scheitelpunkt. Sehr variable Art. Halsschild schmal abgesetzt und nicht aufgebogen [Abb. 39]. ♂: Gestreckter und schlanker, Fühler lang und dünn [Abb. 2]. Aedoeagus [Abb. 40] [Abb. 41]. ♀: Fühler kürzer, bei kleinen Stücken wie bei pini gebildet, sonst merklich länger als dort. 2,8-6,2 mm. Im ganzen Gebiet die einzige wirklich häufige Art, oft auch in Häusern. An berindetem Bauholz schädlich. Bei der Beschreibung der 'tief eingestochenen Punktur' ist Lohse einer optischen Täuschung erlegen (Umklappen des räumlichen Eindrucks)!





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2-3,2 mm. Vorderschienen gerade. Halsschildskulptur vorwiegend aus hufeisenförmigen Körnchen bestehend, die nach hinten offen sind, so daß die Punkte auf der zum Halsschildvorderrand gerichteten Seite halbmondförmig begrenzt erscheinen [Abb. 42]. Halsschild seitlich nicht abgesetzt verflacht, Halsschildvorderwinkel in Seitenansicht rechtwinklig. Fühler in beiden Geschlechtern kurz [Abb. 43]. Aedoeagus [Abb. 44] [Abb. 45]. Von sehr kleinen Stücken des abietis am leichtesten durch die gerade nach hinten gerichtete Halsschildbehaarung zu trennen. Wohl überall in Mitteleuropa, aber durchaus selten. An Kiefern.



-3,5-6,5 mm. Vorderschienen (beim ♂ ausgeprägter) in gleichmäßiger Kurve nach innen gebogen. Halsschildpunktur wie bei den meisten Arten nicht schräg eingestochen, so daß im Innern der Punkte eine kleine, erhabene (heller beleuchtete) Fläche erkennbar ist. Halsschildseiten schmal verflacht. Fühler noch länger als bei mollis [Abb. 46], sonst dieser Art sehr ähnlich. Aedoeagus [Abb. 47]. Bisher nur aus Westeuropa (Südengland, Frankreich) bekannt, jedoch vielleicht im südwestlichen Mitteleuropa nachzuweisen. (=mulsantianus Sharp)
