angulicollis Thoms.🗺
-Halsschild in der Umgebung der Hinterecken nicht aufgebogen. 6. Fühlerglied nicht länger als breit, kaum länger als Glied 7. Schwarz, Flügeldecken und Fühler dunkelbraun, Beine gelbbraun. Kopf und Halsschild kräftig gekörnt, Flügeldecken an der Basis dichter, aber nicht schwächer gekörnt. Auf den Flügeldecken sind 2 stumpfe Längsrippen erkennbar. Robuster als granulatus gebaut. ♂: Halsschild größer, nach hinten gerundet erweitert, und daher breiter erscheinend als bei granulatus
[Abb. 4]. Erste Fühlerglieder viel kürzer, Glied 1-7 kaum länger als 8. ♀: Kopf kaum kleiner, Halsschild viel kürzer als beim ♂ und daher über die Hälf te breiter als lang. Fühler die Mitte der Flügeldecken fast erreichend. 3-3,7 mm. Wenige Male in Tirol gefunden. Scheint dort an Zirbelkiefer gebunden zu sein. Die Tiroler Stücke stimmen nach Lohse nicht ganz mit den allerdings sehr variablen nordischen Tieren überein. Insbesondere seien die Tarsenglieder wesentlich kräftiger. Der Aedoeagus ist im Vergleich zu diesen und zu den anderen von Lohse untersuchten Arten der Gattung seitenverkehrt, doch dies könnte, wie bei
Ernobius, eine individuelle Abweichung sein. Zumindest liegt hier nach Lohse eine besondere Rasse vor, die er aber, getreu der Konzeption des FHL, nicht benannt hat. Meines Wissens ist eine Überprüfung des Sachverhalts und ggf. Benennung dieser Form bisher nicht erfolgt