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Vorletztes Glied der Kiefertaster dick, +/- gleichmäßig oval. ♂: Halsschild monströs aufgewölbt [Abb. 6]; der Clypeus flach, mit aufgebogenem Seitenrand und kurz zahnförmig vorspringenden Vorderecken, der Vorderrand der Oberlippe hoch aufgebogen und durch eine tiefe Ausrandung in zwei aufstehende, wenig breit getrennte, abgerundete Zähne geteilt. ♀: Halsschild nicht besonders aufgewölbt, dichter punktiert; Clypeus und Oberlippe einfach. Flügeldecken mit groben, dichtgestellten Punktreihen [Abb. 7]. Schwarz, Oberseite vollständig oder nur der Halsschild mit starkem grünem, seltener rötlichem Metallglanz. Fühlerbasis und Beine rot, die Kniee geschwärzt. Aedoeagus [Abb. 8]. Größte Art der Gattung: 2,6-3,5 mm. B: Im nassen Moos in Wildbächen und an Wasserfällen. D: Im Schwarzwald; im ganzen Alpengebiet weit verbreitet aber nicht häufig; auch in der Slowakei.


-Vorletztes Glied der Kiefertaster schlanker und gestreckt, mehr keulenförmig. ♂: Clypeus des weder mit aufgebogenen Seiten noch mit vorspringenden Vorderecken, die Oberlippe mit breitem, aber nur schmal aufgebogenem Vorderrand, dessen Ecken als sehr kleine, weit voneinander entfernte Zähnchen vorspringen. Der Halsschild bei beiden Geschlechtern gleich flach gewölbt und skulptiert. Aedoeagus [Abb. 9]. Etwas kleiner: 2-2,5 mm. D: Montenegro, Griechenland.
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Oberlippe am Vorderrand nicht oder kaum ausgerandet. Schwarz glänzend. Schienen und Tarsen heller bräunlich. Flügeldecken mit dichten, kräftigen Punktstreifen. Der Halsschild ist bei den Männchen nicht stärker gewölbt. Sehr kleine, kurzovale und hochgewölbte Art. Aedoeagus [Abb. 10] (beachte den Größenunterschied!) 1,2-1,6 mm. B: In der hygropetrischen Zone von Bächen und im Ufersand; hauptsächlich im Gebirge, selten in der Ebene. D: Von Frankreich bis in die Türkei. Ziemlich selten.
-1,8-2,3 mm. Halsschild des ♂ üblicherweise stark gewölbt. Der Aedoeagus unterscheidet sich von den übrigen Arten durch die Form des Endstücks, das mehr gestreckt ist [Abb. 11]. D: Westeuropäische Art. In Österreich nur aus Vorarlberg nachgewiesen.

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-1,5-2,2 mm. Sehr variable Art, äußerlich von exsculptus kaum zu unterscheiden. Diese beiden Arten sind jedoch durch eine deutliche Verbreitungslücke getrennt. Halsschild des ♂ meist deutlich hochgewölbt, nur selten flacher. Aedoeagus [Abb. 13]; Endstück stärker und länger gebogen als bei exsculptus, etwa so umfangreich wie das Basalstück. D: Von Nordostitalien und Ostösterreich bis zum Kaukasus verbreitet. 1992 in Bayern erstmals für Deutschland nachgewiesen. Hierher gehören möglicherweise Exemplare aus Griechenland [Abb. 14] mit einem ähnlichen Aedoeagus [Abb. 15], dessen Endstück aber noch stärker gebogen ist als von Jäch dargestellt. Sie sind durch den starken Ausschnitt am Vorderrand des Halsschilds sehr auffällig [Abb. 16]; die Randmembran reicht von dort bist zur Basis und ist im vorderen Drittel in einen langen dreieckigen Lappen ausgezogen, der seitlich nach unten geklappt ist [Abb. 17]. Halsschild beim ♂ nicht stärker gewölbt. ~1,5 mm. D: Zentral-Griechenland.




-Sexualdimorphismus der Männchen variabel: Halsschild meist mäßig stark gewölbt, oft aber fast so flach wie beim Weibchen. Der Aedoeagus [Abb. 18] unterscheidet sich vom sehr ähnlichen exsculptus durch die gleichmäßig verlaufende Dorsalseite des Hauptgliedes und durch die kürzeren Parameren. Flügeldecken mit kräftigen Punktreihen. Kleinere Art 1,7-2 mm. D: Zentral- und Südalpen (Südtirol, Tessin), Apennin. (=taurulus Hebauer, 1990)