rietscheli Steffan, 1958-Kleiner: 2-2,2 mm. Halsschild viel breiter als lang, am Vorderrand nicht eingebuchtet, seine Mitte auch an der Basis sanft gewölbt, Längskiele wulstförmig, nach außen fast senkrecht abfallend, wodurch der Seitenrand des Halsschilds tief gekehlt erscheint; Längskiele nach der Basis hin sich zu flachen Beulen verbreiternd, nach innen ohne scharfe Kante zu den Längsfurchen abfallend, die vor der Basis durch 2 zusammenhängende, grübchenartige flache Eindrücke miteinander verbunden sind, in Höhe dieser Grübchen wird der Basiswulst von 2 flachen Rinnen durchbrochen. 3. und 5. Zwischenraum der Flügeldecken fast so flach wie die geradzahligen, sich vor dem Hinterende miteinander und dann mit dem 7. vereinigend. ♂: Mittelteil des Penis überragt weit die Parameren, diese liegen eng an (umfassen den Mittelteil). Schräg abstehende Apikalborsten der Parameren bereits bei 40facher Vergrößerung sichtbar
[Abb. 1] [Abb. 2]. Bevorzugt offenbar kleinere, kalkhaltige, schattige Gewässer. Populationen aus Baden-Württemberg fast immer mit mattem Mittelfeld des Pronotums, ähnlich E. maugetii (ex Pankow). Obere Innenkante der Längswülste meist nicht als (glänzende) Kante ausgebildet, oft auch die Begrenzung zum Mittelfeld nicht glänzend rinnenartig wie bei E. maugetii, rioloides oder aenea. Seitenrand der Elytren viel breiter abgesetzt als bei E. maugetii, rioloides oder aenea, im hinteren Drittel glatt oder nur wenig gekörnelt. Oberbayern, Allgäu, S. Schwarzwald; zweifellos in S.Deutschland und Alpen weiter verbreitet; sonst in den S.Alpen (Friaul, Venetien) und Slowenien bekannt.