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Flügeldecken mit 3 Dorsalpunkten, nicht chagriniert, glänzend. Der (bewegliche) Endsporn der Vorderschienen an der Spitze um 90° umgebogen [Abb. 7]. (D:3, S:0', P:1). Um 4 mm. D: Östliches Mitteleuropa (oberes Oder- und Elbegebiet) sehr selten; bis Siebenbürgen verbreitet.
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Oberseite schwach chagriniert, metallisch glänzend, Flügeldecken vor der Mitte glatt [Abb. 8]. Flügeldeckenstreifen deutlich und weitläufig punktiert. Gelegentlich kann einseitig ein zusätzlicher Dorsalpunkt auftreten. (D:2h, S:0, P:1). 3,5-4,5 mm. B: Bevorzugt an den Küsten, aber nicht obligatorisch litoral oder halophil, auch im Binnenland. D: Europa, Nordafrika, Kleinasien östlich bis Sibirien. In Mitteleuropa in der Ebene häufig, sonst nur zerstreut und selten. (=arenosus Steph., 1828)
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-Die ganze Oberseite gleichmäßig fein chagriniert, beim ♀ stärker, daher nur seidenglänzend. Flügeldeckenstreifen unpunktiert [Abb. 9]. (D:2h, S:0, P:1). Aedoeagus [Abb. 10]. 3,5-4,5 mm. B: Hauptsächlich litoral an den Küsten. Ich habe die Art in einer Kolonie von Bledius pallipes gefunden. Aber auch im Binnenland. D: In Europa von der Kanal- über die Nord- und Ostseeküste bis Finnland, im Binnenland bis zum Schwarzen- und Kaspischen Meer.


Größer, 4-4,5 mm. Flügeldecken lang parallelseitig, doppelt so lang wie zusammen breit, die Streifen bis hinter die Mitte deutlich punktiert, dann bis zur Spitze scharf eingeschnitten, wo sie meist paarweise zusammenlaufen. (D:3, S:3-, P:2). D: Von Südeuropa über das südöstliche Mitteleuropa bis Turkestan verbreitet. In Mitteleuropa nur am Neusiedler See in der ssp. transsylvanicus Fleischer 1905.
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Flügeldeckenbasis ungerandet [Abb. 11]. Schlank, Flügeldecken etwa doppelt so lang wie zusammen breit, die bis zur Spitze deutlichen Streifen sind gröber punktiert. Borstenpunkte meist vollständig (D:3, S:3. P:2-). 2-3 mm. B: Halobiont D: Südosteuropa und Südrußland. In Mitteleuropa nur am Neusiedler See, zeitweise häufig.
-Flügeldeckenbasis sehr fein gerandet. Besonders schlank, Flügeldecken gut doppelt so lang wie zusammen breit, die vollständigen Streifen schwächer punktiert. Borstenpunkte teilweise reduziert (D:3, S:2-, P:1). 2-3 mm. D: Südosteuropa, östliches Mittelmeergebiet. Möglicherweise am Neusiedler See.
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-Kleiner, unter 4 mm. Punktierung der Flügeldeckenstreifen fein. Halsschild kurzoval [Abb. 14]. Ein Dorsalpunkt, der einseitig oder (selten) ganz fehlen kann. Flügeldecken schmal (etwa 1,9 x so lang wie breit), fast parallelseitig, Streifen fein punktiert. (D:1h-, S:0, P:1). Aedoeagus [Abb. 15]. 2,5-3,5 mm. B: Auf blankem Lehmboden, zum Beispiel in Ziegeleien. D: In Nord- und Mitteleuropa verbreitet, im Norden häufiger, im Süden selten, (=uliginosus Putzeys, 1846; wurde auf Stücke ohne Dorsalpunkt im 3. Intervall mit stärker gerundeten und zur Spitze länger verengten Flügeldeckenseiten und etwas schwächer punktierten Streifen begründet.) Hierher auch Stücke von semistriatus mit möglicherweise vollständig gerandeten Halsschildseiten, vergleiche LZ >>>30. Von angustatus durch 3 Flügeldeckendorsalpunkte unterschieden.

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Seitenrandkehle der Flügeldecken mit 2 - manchmal sehr feinen -Subhumeralpunkten. Halsschild relativ kürzer und seitlich stärker gerundet. Flügeldecken nicht doppelt so lang wie zusammen breit [Abb. 16]; meist mit 3 Dorsalpunkten, die aber bis auf 1 reduziert sein können. (D:3, S:2, P:1). 5-6 mm. B: Halophil. B: Von Tunesien und Süditalien über das östliche Mittelmeergebiet bis Westasien verbreitet. In Mitteleuropa sehr selten am Neusiedler See, in Mähren und der Slowakei
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-Seitenrandkehle der Flügeldecken ohne Subhumeralpunkte. Halsschild schlank mit fast parallelen Seiten, Flügeldecken sehr schlank und parallel, doppelt so lang wie zusammen breit [Abb. 17]. Nur ein Dorsalpunkt. (D:1h, S:0, P:1). 4-5,5 mm. B: Halobiont. D: Sehr lokal und sehr selten an Salzstellen des Binnenlandes, aber auch an der Küste Südenglands, der Adriainsel Arbe und am Neusiedler See. Verbreitung bis Südrußland.
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Schlanke, mehr parallelseitige Art [Abb. 21] mit kaum vertieften Punktstreifen und ziemlich flachen Intervallen. Flügeldecken fast doppelt so lang wie zusammen breit, Basis im Bereich der Basalpunkte schwach (100 X) chagriniert. Beine und Fühler rotbraun. (D:2h, S:1, P:2). 4-4,5 mm. D: Nord- und Mitteleuropa bis Sibirien und Iran. In Mitteleuropa überall, aber verstreut und nicht häufig, im Westen selten.
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Flügeldecken mit 3 Dorsalpunkten. Vorderrand der Oberlippe fast gerade, nur schwach ausgebuchtet. Flügeldeckenstreifen bis auf den Basisabsturz reichend, der 1. und 2. vereinigen sich im basalen Porenpunkt, seitlich davor mit deutlichem Basalhöckerchen.(D:3, S:1, P:2). 4-5 mm. Von Maran wurde 1935 eine blaue Form aus Böhmen gemeldet. D: Von West- und Süd- über Mitteleuropa bis Sibirien verbreitet, bei uns nicht häufig.
Flügeldeckenbasis vollständig kräftig (50 X) chagriniert, nur matt glänzend, ohne Basalhöckerchen, Streifen schwächer punktiert. Dem nitidus ähnlich, aber etwas größer, Flügeldeckenstreifen zur Spitze verkürzt. (D:2h, S:0', P:2). 4,5-5,5 mm. D: Mitteleuropa von Holland bis Polen und Nordeuropa (Schweden). Aus Brandenburg beschrieben. In Mitteleuropa sehr zerstreut und selten.
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Größer, 5-6 mm. Flügeldecken länger und parallelseitiger, Streifen zur Basis stärker verkürzt, der basale Porenpunkt manchmal isoliert, Kopf vorn ± gerunzelt, ohne gerade Querfurche. Der (bewegliche) Vorderschienenendsporn kürzer als der Enddorn, gleichmäßig schwach gekrümmt. (D:2h, S:1, P:2). B: Halobiont an Meeresküsten und Binnenlandsalzstellen. D: Von West- über Süd-, Mittel- und südliches Nordeuropa bis Westasien verbreitet. Meist sehr selten, von vielen Salzstellen in Mitteleuropa heute verschwunden.
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-Kleiner, 4-5 mm. Flügeldecken kürzer, nach hinten länger verengt, Streifen zur Basis nicht verkürzt, der 1. und 2. vereinigen sich meist im basalen Porenpunkt. Kopf nicht runzelig, Kopfschild durch eine gerade Querfurche begrenzt. Vorderschienenendsporn mindestens so lang wie der Enddorn, die Spitze stark gekrümmt. (D:2h, S:1, P:2). D: Von Mittel- und Ost- und Südeuropa bis Westasien verbreitet. Bei uns sehr selten im südöstlichen Mitteleuropa (Tschechoslowakei, Österreich nur im Burgenland). (=obenbergeri Maran 1935)
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Flügeldeckenstreifen stark vertieft, Punktierung ± erloschen, Intervalle gewölbt [Abb. 23]. Kopfschildvorderrand in der Mitte fast gerade, Seitenteile kurz [Abb. 24]. Vorderschienenendsporn kürzer als der Enddorn, gleichmäßig gekrümmt. Beine rotbraun. (D:2h, S:1, P:2). 4-5 mm. B: Halophil an den Küsten und im Binnenland. D: Nord-, Mittel- und Osteuropa.

Flügeldecken mit 3 Dorsalpunkten, Streifen tief, kräftig punktiert, Basis mit Höckerchen. Beine, Fühler und Taster rötlichgelb. (D:3, S:1+, P:2). 2,5-3,2 mm. D: Nordafrika, Südeuropa, südliches Mitteleuropa, von Südfrankreich bis Österreich, die Slowakei, Südpolen, Ungarn. In Österreich nur alte Funde.
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-Flügeldecken ohne Dorsalpunkte, fein gestreift und punktiert, die Streifen seitlich, zur Basis und Spitze erloschen. Körper schlanker. Beine, Fühler und Taster rötlichgelb. Oberseite pechbraun, vor der Spitze mit gelbroter Schrägmakel, häufig hinten völlig gelbrot. (D:0, S:0, P:1+). 2,5-3,5 mm. B: Montane Art. D: Südeuropa und südliches Mitteleuropa sowie Kaukasus. In Deutschland nur in Bayern. In Bosnien, Ungarn, Albanien die ssp. priscus Müller 1922 mit 1 Subhumeralpunkt.
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Seitenrandkehle der Flügeldecken nur mit 2 Subhumeralpunkten [Abb. 19], Punktstreifen zur Spitze ± erloschen [Abb. 25]. Kopfschild durch eine tiefe, gerade Querfurche begrenzt. Beine und Fühlerbasis rotbraun, Schenkel dunkler. (D:3, S:2, P:2). 2,5-3,5 mm. B: Besonders auf Lehmboden (Ziegeleien). D: Vom östlichen Westeuropa (Frankreich) bis zum Nordbalkan und Südrußland, einschließlich des nördlichen Südeuropas (Italien) und südlichen Nordeuropas. In Mitteleuropa nicht selten.

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Stirn gleichmäßig gewölbt, nicht gehöckert [Abb. 26], Kopfschild durch eine ± tiefe, gerade Querfurche begrenzt, diese kann undeutlich sein ( var. simplicifrons Apfb.). Flügeldecken mit deutlichem Basalhöckerchen. Vorderschienenendzahn sehr groß. (D:3, S:3-, P:2). 3,5-4,5 mm. B: Halobiont an den Küsten stellenweise häufig, an Binnenlandsalzstellen besonders im östlichen Mitteleuropa meist selten. D: In ganz Europa und Nordafrika, östlich bis Sibirien; am Neusiedler See zeitweise häufig
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Stirn quer gerunzelt mit rundlichem Höcker in der Mitte [Abb. 28], Kopfschild undeutlich begrenzt. Flügeldecken mit Basalhöckerchen. (D:3, S:3-, P:2). 2,5-3,5 mm. B: Halophil. D: Südeuropa, in Mitteleuropa nur im Südosten (Slowakei, Österreich; am Neusiedler See sehr häufig)
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Flügeldecken ohne Spur eines Basalhöckerchens. Stirnkielchen kurz [Abb. 30], oft nur angedeutet. Halsschild nach hinten stärker verengt, größte Breite hinter der Mitte. Kleiner, schlanker, Flügeldecken länger verengt [Abb. 31]. Fühlerbasis rötlichgelb. (D:3, S:3, P:2). 2,5-3,5 mm. B: Besonders ripicol. D: Ganz Europa, östlich bis Sibirien,. In Mitteleuropa nicht selten

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-Flügeldecken mit Basalhöckerchen [Abb. 32]. Stirnkielchen lang [Abb. 27], Kopfschildseitenteile stärker vorgezogen. Halsschild seitlich gleichmäßig gerundet, größte Breite in der Mitte. Größer, gedrungener, Flügeldecken kürzer verengt. Fühlerbasis dunkel. (D:3, S:3, P:2). 3-4 mm. D: Ganz Europa, östlich bis Sibirien, nicht selten. (=luedersi Wagn., 1915)

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Flügeldeckenpunktstreifen fein, im letzten Drittel fast erloschen, oft nur der 1. Dorsalpunkt vorhanden. Flügeldecken vor der Mitte am breitesten, hinten lang verengt. Nur 1 Praeapikalpunkt. Vorderschienenendzahn größer als der mittlere. (D:2v-, S:3-, P:1). 2,5-3,5 mm. D: Über das Alpengebiet, Norditalien, Bosnien und das südöstliche Mitteleuropa verbreitet und nicht selten, aus Rumänien (Siebenbürgen) beschrieben.
Fühler einfarbig gelb. Der mittlere Flügeldeckendorsalpunkt liegt mitten im 3. Intervall. Flügeldecken etwas länger, größte Breite hinter der Mitte, Streifen feiner punktiert. (D:2v, S:3-, P:2). 3-4 mm. B: In xerothermen Kalkgebieten und Steppenheiden. D: Südosteuropa und Südrußland, nach Westen bis Bayern, Württemberg und Hannover/Braunschweig.
-Fühler mit 2-3 hellen Basalgliedern, sonst angedunkelt. Der mittlere Flügeldeckendorsalpunkt liegt an der 2. Punktreihe. Flügeldecken kürzer, hinten länger verengt, größte Breite in der Mitte, Streifen gröber punktiert. (D :2v, S:3-, P :2). 3-4 mm. D: Südeuropa und östliches Mitteleuropa, westlich bis Vorarlberg und Südbayern. Bei uns selten.
Flügeldeckenstreifen stark verkürzt, bereits hinter der Mitte erloschen. Flügeldeckenbasis fein gerandet. Schläfen fast im rechten Winkel zum Hals verengt. (D:3, S:3, P:2). 3-4 mm. D: Westeuropa, in Mitteleuropa in Holland. Das einzige angeblich in Deutschland (Hessen) gefundene Exemplar hat vollständig gerandete Halsschildseiten.
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Kleiner, 2-2,8 mm. Flügeldecken oval, Schultern undeutlich [Abb. 12] [Abb. 33], Streifen etwas kräftiger punktiert, aber die 2 Basalpunkte feiner. Kopfpartien zwischen Stirnlängsfurchen und Augen ziemlich glatt. (D:3, S:3, P:2). B: Eurytop, geht bis ins Hochgebirge. D: Von Nordafrika über ganz Europa bis Sibirien verbreitet, in Mitteleuropa die häufigste Art.

-Größer, um 3,3 mm. Flügeldeckenstreifen fein punktiert, aber die 2 Basalpunkte kräftiger. Kopfpartien zwischen Stirnlängsfurchen und Augen grob gerunzelt, nur hinten mit glattem Längstwulst. (D:3, S:3, P:2). D: Ukraine, bisher erst 1 x gefunden; Slowakei?
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Flügeldecken mit 3 Dorsalpunkten, Punktreihen erst am Absturz ± erloschen, Intervalle im vorderen Drittel nicht breiter als die Punktreihen. Kopfschild hinten durch eine tiefe, gerade Querfurche begrenzt. Fühler kurz, mittlere Glieder kaum länger als breit. Beine und Fühler rotgelb. (D:3, S:3, P:2). 2-2,8 mm. An xerothermen Stellen, nach Burmeister in Ziesel- und Ameisennestern. D: Osteuropa, nördlich bis Südostfinnland, südöstlich bis zum Kaukasus, Südrußland. In Mitteleuropa nur im Südosten (Österreich, Tschechoslowakei)
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-Flügeldecken mit 2 Dorsalpunkten, der 2. steht weit hinter der Mitte. Punktreihen bereits vor dem Absturz erloschen, Intervalle deutlich breiter als die Punktreihen. Kopfschild hinten ± winklig begrenzt, die Stirn oft mit einem Höcker. Fühlerglieder länger. Beine und Fühler rötlichbraun. (D:2v, S:3, P:1+). 2,5-3,3 mm. (Stücke mit vollständig gerandeten Halsschildseiten bilden die var. nodifrons). B: An Flußufern und Ziegeleitümpeln. D: Vom südlichen Nord- über Mitteleuropa bis zu den Pyrenäen, Südfrankreich, Nord- und Mittelitalien sowie auf der Balkanhalbinsel verbreitet. In Mitteleuropa nur stellenweise und nicht häufig.