populeti Boh. stierlinianus Reitt.(233) Fühler stark, erstes Glied der Geißel sehr kurz, das zweite ungefähr 1,5-mal so lang wie das erste, die letzten Glieder quer, oder mindestens nicht länger als breit, erstes Glied der Keule schalenförmig, also gleich von der Basis stark erweitert
[Abb. 8]. Schwarz. Rüsselrücken konkav, in der Regel mit einem sehr deutlichen Längskiel. Augen meistens leicht gewölbt. Halsschild kaum breiter als lang. Punktstreifen der Flügeldecken viel breiter als die Zwischenräume, die tiefen Streifenpunkte werden durch Tuberkeln von einander getrennt, welche auf kleinen Querleisten sitzen. Auf den schmalen und ziemlich stark gewölbten Zwischenräumen ist je eine dichte Reihe von Tuberkeln zu finden. Von den gelblichen Schuppenhaaren werden kleine Flecken gebildet. 7-10 mm. Die Art ist in den nördlichen Gegenden der Balkan-Halbinsel, in den östlichen Alpen und in den südlicheren Gebieten des Karpaten-Beckens verbreitet. Im Karpaten-Becken ist die Art im Banat nicht selten, viel seltener aber in Ungarn, von wo Endrödi trozdem mehrere Fundorte kenne, der nördlichste liegt in Börzsöny-Gebirge (Nógrádveröce). Es ist wahrscheinlich nur ein Zufall, daß Endrödi bis jetzt noch keine Exemplare aus Kroatien gesehen habe, dort müßte die Art sicherlich vor kommen. In Ungarn wurde sie auf
Vitis beobachtet . (=
kraatzi Stierl.) (=
robustus Stierl.) (=
brucki ? Stierl.) Variation: 1. Augen ganz flach. - Unter der Stammform, aber ziemlich selten ab.