betulae (L., 1758)
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Körper einfarbig schwarz, sehr kurz, schwarz, nicht ganz anliegend behaart. Halsschild quer, breiter als der Kopf über den Augen, hinter der Mitte am breitesten und nach vorn stärker verengt. Die Hinterschenkel beim ♀mäßig, beim ♂ stark verdickt, Hinterschienen am Innenrand mit spitzen Körnchen besetzt. 2,5-4 mm. Auf Gebüsch von Birken, Erlen, seltener Eichen, Buchen, Haselnuss und Traubenkirsche. Käfer von IV-VIII vorzüglich an trockenen Standorten. Die ♀ bringen durch Anschneiden und Verletzen einen Teil des für die Eiablage vorgesehenen Blattes zum Welken, und rollen diesen Teil zu einem länglichen Wickel (Trichter), der mit 1-6 Eiern belegt wird, ein. Die Larven ernähren sich von der Substanz des später zu Boden fallenden Wickels, den sie im Herbst zur Verpuppung im Boden verlassen. Von der Mongolei über Sibirien und ganz Europa verbreitet; in Mitteleuropa überall häufig oder sehr häufig. (=
femoralis Latr.) (=
femoratus Oliv.)