bodoanum Reitter, 1913
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Kleine Art: 1,8-2,2 mm. ♀: Halsschild deutlich länger als breit, ca. 1,25 x. Halsschild oft heller als die hell- bis mittelbraunen Flügeldecken
[Abb. 1]. Schildchen gut ausgebildet, flach, die Schildchengrube ausfüllend; Flügeldeckenabsturz matt, sehr fein narbig strukturiert
[Abb. 2], die Reihenpunkte mit eigentümlicher warziger Struktur außer auf dem 2. Zwischenraum mit Reihen von feinen, etwa gleichgroßen Körnchen besetzt sowie mit zahlreichen gelblichgrauen Haaren, die zu Reihen verdichtet sind
[Abb. 3]. Die Punkte der Streifen und Zwischenräume auf den Flügeldecken gleichartig gebildet, ungestreift erscheinend. Der 2. Zwischenraum am Absturz ohne Körnchen und nicht vertieft. ♂: Halsschild langgestreckt und nach vorn verbreitert
[Abb. 4], Vorderhüften voneinander durch einen breiten Prosternalfortsatz getrennt. Körper hell rotbraun gefärbt.
B: Der Käfer entwickelt sich besonders in wärmegetönten Eichenwäldern, bevorzugt im Kronenraum an starken Ästen der Eiche (
Quercus), selten in Eßkastanie (
Castanea). Regelmäßig im Autokescher.
D: Von dieser bisher verkannten Art liegen seit 1960 mittlerweile aus dem Elsaß, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Nordbayern und Niedersachsen zahlreiche Meldungen vor. Sibirien, Ostasien. (=
Xyleborus peregrinus Eggers, 1944) Die Punkte auf den Flügeldecken sind im vorderen Bereich einfach napfförmig
[Abb. 5], zum Absturz hin werden sie größer und zeigen eine warzige Oberfläche
[Abb. 2]. Ob es sich dabei um anhaftende Tröpfchen oder vielleicht um Sporen der Ambrosiapilze handelt konnte ich nicht ermitteln.