-Bei den ♂ kein Zähnchen an der Innenseite der Vorderschienen, sondern an der Spitze ein kleiner winziger Dorn, der leicht übersehen wird. Einer Cortinicara gibbosa sehr ähnlich, dunkel kastanienbraun, Flügeldecken etwas gedrungen, seitlich gerundet. Aedoeagus [Abb. 1]. 1,3-1,5 mm. Deutschland: Wyhlen; Schweiz: Aarau.


-Kleine Art mit einer Länge von 1,10 bis max. 1,45 mm, das Zähnchen der Vorderschienen beim ♂ klein und deutlich unterhalb der Mitte [Abb. 4]. Aedoeagus klein, ventral bauchiger Korpus mit dünner lang gezogener Spitze [Abb. 5]. Habitus [Abb. 6]. Bisher nur auf den Kanarischen Inseln (endemisch?).


Hierher 6 Arten, die sich dichotomisch aufgrund großer Variabilitäten kaum trennen lassen und unbedingt nur anhand einer Untersuchung des Aedoeagus bestimmt werden sollten. Länge 1,5-1,7 mm, Habitus [Abb. 7]. Aedoeagus [Abb. 8]. Einfarbig gelb-braun, Beine und Fühler gelb, oft mit rotem Schimmer, sonst mit similata weitgehend übereinstimmend und auch mit den nachfolgenden Arten sehr viel Ähnlichkeit. Pronotum mit einem großem Mittelgrübchen und an den Seiten mit je einem schwachen Eindruck, der auch mit dem Mittelgrübchen verbunden sein kann, wie auch bei similata. Afghanistan, China: Xinjiang, Iran, Tajikistan. (sororcula Rücker, 1980).

-Länge 1,3-1,4 mm, Habitus [Abb. 9]. Aedoeagus [Abb. 10]. Einfarbig gelbbraun bis mittelbraun, Beine und Fühler gelb, sonst mit similata weitgehend übereinstimmend und auch mit den nachfolgenden Arten sehr viel Ähnlichkeit. Pronotum mit einem großem Mittelgrübchen und an den Seiten mit je einem schwachen Eindruck, der sich manchmal auch mit dem Mittelgrübchen verbinden kann. Östliches Sibirien.

-Länge 1,15-1,5 mm, Habitus [Abb. 11]. Aedoeagus [Abb. 12]. Dunkelbraun mit hellbraunen Beinen und Fühlern, Fühlerkeule und erstes Fühlerglied dunkler. Gemäßigtes Europa, China: Heilongjiang, Japan, Mongolei, westliches Sibirien.

-Länge 1,25-1,60 mm, Habitus [Abb. 13]. Aedoeagus [Abb. 14] schmal und lang, Spitze flach, nach rechts zeigend, in lateraler Ansicht im unteren Drittel gekrümmt und ab hier fast gerade auslaufend. Mit den beiden vorhergehenden Arten nahe verwandt und äußerlich kaum zu unterscheiden; durchschnittlich kleiner, mit mehr gerundeten und kürzeren Flügeldecken. Halsschild auch etwas breiter mit weniger ausgeprägtem Grübchen. Farbe des ganzen Käfers dunkelbraun bis manchmal fast schwarz, Beine und Fühler hellbraun. Unter pilziger Rinde von Erlen, an Reisighaufen, aber auch in Grasbüscheln und alten Fichtenzapfen. Gemäßigtes und nördliches Europa. (=obfuscata Strand, 1937)



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-Länge 1,2-1,7 mm, Habitus [Abb. 17]. Aedoeagus [Abb. 18]. Hell- bis mittelbraun, Kopf und Halsschild meistens deutlich heller als die Flügeldecken, mitunter auch etwas rötlich schimmernd. Halsschild mit einem großen Mittelgrübchen und an den Seiten mit je einem schwachen Eindruck, der auch mit dem Mittelgrübchen verbunden sein kann. Fühlerkeule und das erste Fühlerglied kaum angedunkelt, Fühler und Beine gelbbraun, Behaarung nicht sehr lang und leicht abstehend. In Gras- und Heuabfällen, auf frisch geschälten Fichtenstämmen. In der gesamten westlichen Paläarktischen Region weit verbreitet und meistens sehr häufig anzutreffen; China, Sibirien, Nearktische Region: Canada, USA. Bei uns im Norden lokal und selten, sonst nicht selten bis häufig.

-Körper gestreckt, lang oval, Länge 1,5-1,7 mm, Habitus [Abb. 19]. Aedoeagus [Abb. 20]. Dunkelbraun, etwas glänzend, Behaarung kurz und anliegend. Etwas Ähnlichkeit mit minuta, unterscheidet sich aber durch die deutlich schlankere Gestalt, den schmäleren Halsschild, die hellere Färbung und den markanten Aedoeagus. Verbreitung. Iran.

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-Länge 1,4-1,75 mm, Habitus [Abb. 21]. Aedoeagus [Abb. 22]. Halsschild kaum schmäler als die Flügeldecken, die ohne Schulterbeule sind. Fühler schlank, Halsschild mit kleinem, flachen, kaum sichtbarem Grübchen vor der Basis, Hinterecken des Halsschilds mit einem spitzen Zähnchen. Einfarbig gelbrot, auch gelbbraun oder schmutzig gelb- braun. Besonders gern an Ufern im Sande unter trockenem Laub und Anspülicht. Fehlt in höheren Lagen. In ganz Europa weit verbreitet, vor allem aber in Südeuropa, Nordafrika, Asien.

-Länge 1,2-1,35 mm. Habitus [Abb. 23]. Aedoeagus [Abb. 24]. Kleine Art. Kopf und Halsschild gelbrot, Thorax, Abdomen und Flügeldecken meist dunkelbraun bis schwarz. Fühler kurz, das erste Glied der Fühlerkeule kaum länger als breit. Hinterecken des Halsschilds mit einem kleinen spitzen Zähnchen. Unter Fallaub an xerothermen Stellen. Mediterrane Art, die gerade noch bis Südkärnten einstrahlt; im südlichen Europa weit verbreitet, Nordafrika, Atlantische Inseln, Vorderer Orient.

-Flügeldecken dunkelbraun bis fast schwarz, mit auffallender greiser, leicht abstehender und bis zur Mitte überlappender Behaarung. Sehr große Art, von 1,7-2 mm. Beine hell gelbbraun. Habitus [Abb. 25]. Aedoeagus [Abb. 26] (oft auch spiegelbildlich). Halsschild deutlich schmäler als die Fühlerkeule an der Basis. Hinterecken des Halsschilds mit einem spitzen Zähnchen. Behaarung länger und sehr hell, Zwischenräume der Flügeldecken gewölbt. Mittel- und Nordeuropa, Westliches Sibirien, Kanada.

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Halsschild deutlich schmaler als die Flügeldecken, Hinterecken des Halsschilds groß, stumpf und gerade abgeschnitten. Länge 1,25-1,6 mm. Habitus [Abb. 27]. Aedoeagus [Abb. 28] [Abb. 29]. Farbe des Käfers gelbbraun, schmutzig gelbbraun bis dunkelbraun. Heimat: Nord- und Mittelamerika; nach Europa importiert und eingebürgert in Italien: Marmirolo, Torino und Liguria; Kanarische Inseln: La Gomera.


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-Halsschild deutlich quer und so breit wie die Flügeldecken an der Basis. Hinterecken des Pronotum mit einem spitzen Zähnchen. Länge 1,5-1,8 mm. Habitus [Abb. 30] [Abb. 31]. Aedoeagus [Abb. 32] [Abb. 33]. Zwischenräume flach, mit kurzer und anliegender Behaarung. Das Grübchen vor der Basis des Halsschilds oval und deutlich zu erkennen. Farbe des ganzen Käfers dunkelbraun bis fast schwarz, Beine und Fühler gelbbraun. In ganz Europa weit verbreitet und teilweise häufig anzutreffen; in Russland auch im asiatischen Teil, Kanada, USA. (=fuscula (Gyll., 1827))


