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Größte Art der Gattung, 4,1-5,4 mm; Kopfbreite >490 µm, Halsschildbreite >570 µm. Halsschild mit extrem dichter und leicht körniger Punktierung. Hals schmaler (ca. 0,8 x Kopfbreite). ♂: Medianlobus sehr groß, Länge >780 µm [Abb. 1]. D: In Mitteleuropa weit verbreitet, aber ziemlich selten.
-Kleinere Art, 2,8-4,0 mm; Kopfbreite <480 µm, Halsschildbreite <550 µm. Halsschild mit sehr deutlicher Mikroskulptur und kaum erkennbarer Punktierung. Hals breiter (ca. 0,95 x Kopfbreite). ♂: Medianlobus kleiner, Länge <550 µm [Abb. 2]. D: Selten, überprüfte Funde in Mitteleuropa aus Niedersachsen, Hamburg, Berlin/Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Österreich und Böhmen. (Die Art wird oft mit der ähnlich großen und ähnlich matten >>>Ityocara rubens (Er.) verwechselt, von der sie sich jedoch durch einen deutlichen Basaleindruck auf dem 4. vollständigen Tergit, relativ längeren und schmaleren Hals, ein weniger stark mikroskulptiertes und daher weniger mattes Abdomen sowie durch anderen Genitalbau unterscheidet.)
Größere Art, 3,4-4,4 mm; Kopfbreite >445 µm, Halsschildbreite >500 µm. Hintertarsen länger. Körper bei ausgefärbten Tieren schwarzbraun bis schwarz, auch die Beine überwiegend dunkel gefärbt (in dieser Hinsicht dunklen Tieren der in der Körperfärbung sehr variablen riparia Er. sehr ähnlich). ♂: Medianlobus größer, Länge >590 µm, mit charakteristischen Apikalstrukturen [Abb. 3]. D: In Mitteleuropa wohl überall, aber selten.

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2,8-3,8 mm [Abb. 5]. Abdomen, insbesondere 1. und 2. vollständiges Tergit gewöhnlich etwas spärlicher punktiert und glänzender. Färbung variabel. ♂: Apikalstrukturen charakteristisch geformt, im nicht ausgestülpten Zustand nicht gekreuzt, sondern ± parallel [Abb. 6]. ♀: Spermatheka [Abb. 7]. D: In Mitteleuropa wohl überall, aber selten.


-2,9-3,6 mm. Abdomen etwas dichter punktiert und meist weniger glänzend. Anhand äußerer Merkmale oft nicht sicher von der vorhergehenden Art zu unterscheiden. ♂: Apikalstrukturen löffelförmig, im nicht ausgestülpten Zustand deutlich gekreuzt [Abb. 8]. D: Selten, überprüfte Funde in Mitteleuropa aus Niedersachsen, Hamburg, Berlin/Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Böhmen, Tirol, Oberösterreich und Niederösterreich.
Kopf relativ schlank (Kopfbreite/Halsschildbreite: 0,82-0,83). ♂: Medianlobus relativ klein (Länge: 325-355 µm) und mit charakteristischen Apikalstrukturen [Abb. 9], [Abb. 10]. D: Bisher nur aus einem Moorgebiet in Nordrhein-Westfalen, nahe der niederländischen Grenze, bekannt; dort mehrfach aus Molinia gesiebt.

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Habitus [Abb. 12]. ♂: Medianlobus größer (Länge: 395-415 µm); Apikalstrukturen deutlich löffelförmig erweitert [Abb. 13], [Abb. 14] [Abb. 15]. D: In der Tschechischen Republik offenbar weit verbreitet, sonst bisher nur von der Unterelbe und wenigen Einzelfunden bekannt.


