Gattung Bythinus Leach

ColeopteraPselaphidae
Von Arved Lompe (n. C. Besuchet)
Besuchet, C. (1974): Pselaphidae in: Freude, Harde, Lohse "Käfer Mitteleuropas" Band 5 - Goecke & Evers, Krefeld >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\FHL05.pdf" p. 335
Bekchiew, R. (2011): The subfamily Pselaphinae (Coleoptera: Staphylinidae) of Southwestern Bulgaria II: Belasitsa Mts. - Biologia Section Zoology 66(3):506-508 >>>https://www.researchgate.net/publication/235233628_The_subfamily_Pselaphinae_Coleoptera_Staphylinidae_of_Southwestern_Bulgaria_II_Belasitsa_Mts oder >>>"F:\TAXA\coleo\Scans\Bekchiev2011 Bythinus angustioculus.pdf"
Unterscheidet sich von Bryaxis durch den immer sehr kleinen Körper, durch die Geschlechtsmerkmale und durch die Form des Aedoeagus. Innensackarmatur des Aedoeagus besteht aus 2 symmetrischen, ± länglichen und gezweigten Stücken. ♂: Letztes Glied der Kiefertaster mit einem vorragenden Tuberkel auf der Oberseite; das 1. Fühlerglied immer einfach, das 2. gewöhnlich am Innenrand gekielt. Vorderschienen im Apikalteil des Innenrands nicht oder nur schwach eingebuchtet.
Bei den ♂ verschiedener Arten kann man 2, 3 oder sogar 4 deutlich verschiedene Formen unterscheiden, die nur durch die ± starke Entwicklung des 2. Fühlergliedes charakterisiert sind [Abb. 1]. Man unterscheidet:
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Abb. 1
a - eine Forma ornaticornis, deren 2. Fühlerglied gut entwickelt ist und jede Art gut charakterisiert;
d - eine f. simplicicornis mit einfachem 2. Fühlerglied, ähnlich jenem der ♀;
b, c - eine oder zwei f. intermedia mit zwischen diesen Formen liegender Ausbildung des 2. Gliedes.
Bei den mitteleuropäischen Bythinus kommen diese Formen fast immer zusammen mit der viel häufigeren f. ornaticornis vor.
28 Arten und Unterarten der Gattung in Europa einschließlich. Kaukasus und Zypern, welche alle in Laub, Moos und unter Steinen in Sümpfen und in der Nähe von Gewässern leben.
Nicht in der Tabelle enthaltenen Europäische Arten >>>99
#1
→ 1b♂und ♀ der mitteleuropäische Arten nach Besuchet.
→ 1r-♂ der europäischen Arten nach Reitter.
#1b
→ 2Färbung des Gesamtkörpers gewöhnlich dunkel schwärzlichbraun. Stirnbreite so groß wie die Hälfte der Kopfbreite. ♂: Augen deutlich größer; Unterseite des Kopfes vorn mit einem tiefen Quereindruck, der am vorderen Rand durch einen vorragenden, in der Mitte ausgebuchteten Kamm und hinten, entlang der Medianlinie, durch ziemlich dichte Haare begrenzt ist.
→ 3-Färbung des Gesamtkörpers rötlichbraun, die ♂ manchmal dunkler. Stirnbreite leicht größer als die Hälfte der Kopfbreite.
#2
macropalpus Aubé, 1833Fundmeldungen🗺ColeowebFühler gestreckter, das 3. Glied etwa so lang wie breit, 4. und 5. leicht oder deutlich breiter als lang, 6.-8. quer. 1,2-1,3 mm [Abb. 2]. ♂: Endglied der Kiefertaster mit einer kleinen, leicht hervorragenden Beule am Apikaldrittel der Oberseite. f. ornaticornis: 2. Fühlerglied [Abb. 3] etwa so lang wie breit, sein Innenrand konvex, deutlich gekielt aber nicht verlängert, innerer Basalwinkel abgerundet, innerer Apikalwinkel rechteckig. Aedoeagus [Abb. 4] [Abb. 5]. f. intermedia 2. Fühlerglied am Innenrand sehr leicht gekielt. f. simplicicornis mit einfachem 2. Glied. D: Fast ganz Europa außer der iberischen und italienischen Halbinsel, häufig. (=distinctus Chaud.) (=devillei (Jeann.)) (=globulipalpus Aubé) f. internedia (=reductus (Mach.)) f. internedia
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Abb. 2
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Abb. 3
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Abb. 4
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Abb. 5
burrellii Denny, 1825Fundmeldungen🗺Coleoweb-Fühler kürzer, das 3. Glied deutlich breiter als lang, 4. bis 8. quer. 1,15-1,25 mm [Abb. 6]. ♂: Endglied der Kiefertaster mit einem großen rundlichen Tuberkel auf dem inneren Oberrand zwischen dessen Basaldrittel und der Mitte. Aedoeagus [Abb. 7] [Abb. 8]. f. ornaticornis: 2. Fühlerglied (a in [Abb. 9]) etwa 1,5 mal so lang wie breit, sein Innenrand konkav, deutlich gekielt, stark nach vorne und hinten verlängert, innerer Basalwinkel etwa 60°, innerer Apikalwinkel sehr spitzig. f. intermedia 1: 2. Glied (b in [Abb. 9]) ein wenig länger als breit, sein Innenrand geradlinig oder kaum konkav, deutlich gekielt, nach vorne und hinten ein wenig verlängert, innerer Basalwinkel fast rechtwinklig, innerer Apikalwinkel spitzig. f. intermedia 2: 2. Glied (c in [Abb. 9]) fast so breit wie lang, nur die Basis seines Innenrand leicht gekielt und durch eine kleine Spitze verlängert. f. simplicicornis: 2. Glied (d in [Abb. 9]) einfach. D: Nord- und Mitteleuropa, bis Siebenbürgen, häufig. (=uncicornis Aubé) f. intermedia 1 (=talpae (Knabl)) f. intermedia 2 (=britannicus (Mach.)) f. simplicicornis
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Abb. 6
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Abb. 7
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Abb. 8
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Abb. 9
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Abb. 9
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Abb. 9
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Abb. 9
#3
acutangulus Reitter, 1878Fundmeldungen🗺Coleoweb acutangulus skopljensis Karaman, 1948🗺Coleoweb acutangulus lunifer Karaman, 1948🗺Coleoweb1,2-1,3 mm. ♀: 2. Fühlerglied ein wenig länger, gewöhnlich so lang wie die Glieder 3, 4 und 5 zusammen. ♂: Augen deutlich größer; Unterseite des Kopfes vorne mit einem tiefen Quereindruck, der am vorderen Rand durch einen vorragenden, in der Mitte eingebuchteten Kamm und hinten, entlang der Medianlinie, durch zwei Bündel dichter Haare abgegrenzt wird; Endglied der Kiefertaster mit einem kleinen, vorragenden, schräg abgestutzten Tuberkel, welcher fast in der Mitte der Dorsalseite, aber in der Nähe des Innenrand liegt. Aedoeagus [Abb. 10]. f. ornaticornis: 2. Fühlerglied [Abb. 11] etwa 1,5 mal länger als breit, sein Innenrand ein wenig konkav, deutlich gekielt, stark nach vorne aber nur ein wenig nach hinten verlängert, innerer Basalwinkel etwa 60°, innerer Apikalwinkel sehr spitzig. f. intermedia: 2. Glied ein wenig länger als breit, sein Innenrand ± konvex oder geradlinig, mindestens in der Basalhälfte deutlich gekielt, ein wenig nach hinten aber nicht nach vorne verlängert, innerer Basalwinkel etwa 60°, innerer Apikalwinkel abgerundet. f. simplicicornis: 2. Glied einfach. D: Slowakei, Siebenbürgen, Jugoslawien. Im Süden häufig, im Norden selten. Stammform. (=simplicipes Mach.) (=kninensis Reitt.) f. intermedia Hierher noch 2 (von 3) Subspecies D: Bosnien-Herzegowina, Mazedonien. D: Bulgarien.
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Abb. 10
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Abb. 11
→ 4-1,15-1,3 mm. ♀: Fühlerglied 2 ein wenig kürzer, gewöhnlich kürzer als die Glieder 3, 4 und 5 zusammen. ♂: Augen nicht größer als bei den ♀; Unterseite des Kopfes einfach; Endglied der Kiefertaster mit einem großen, flachen Tuberkel etwa zwischen der Mitte und dem Basaldrittel der Keule, auf der Oberseite in der Nähe des Innenrand; das 2. Fühlerglied variiert nicht, es kommt nur die f. ornaticornis vor.
#4
securiger (Reichb., 1816)🗺Coleoweb securiger plitvicensis Machulka, 1928🗺Coleoweb1,2-1,3 mm. ♂: Hinterschienen ohne besondere Auszeichnung. 2. Fühlerglied [Abb. 12] ein wenig länger als breit, sein Innenrand leicht konvex, deutlich gekielt, nur vorne verlängert, innerer Basalwinkel wenig vorragend, abgerundet, innerer Apikalwinkel sehr spitzig. Aedoeagus [Abb. 13]. D: Sachsen, Schlesien, Tschechoslowakei, Polen, Ukraine, Siebenbürgen, häufig. Stammform. (=specialis Saulcy) Hierher noch eine Subspecies D: Bosnien-Herzegowina, Kroatien, ehemaliges Jugoslawien.
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Abb. 12
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Abb. 13
→ 5-1,15-1,3 mm. ♂: Innenrand der Hinterschienen am Apex durch einen kleinen, schlanken, sehr deutlichen Sporn verlängert; das 2. Fühlerglied [Abb. 14] sehr ähnlich jenem des securiger, aber sein Innenrand ± leicht konkav, ein wenig nach hinten verlängert, so daß der innere Basalwinkel, obwohl abgerundet, ziemlich vorragt.
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Abb. 14
#5
reichenbachi (Mach., 1928)Fundmeldungen🗺Coleoweb♂: Aedoeagus [Abb. 15] äußerer Rand der Parameren in der ganzen Apikalhälfte sehr konvex, ohne Einbuchtung. 1,15-1,3 mm. D: Bayern, Mähren, Slowakei, Österreich, Krain, Kroatien, Bosnien, Italien, Schweiz (Täler südlich der Alpen). Häufig.
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Abb. 15
confusus Bes., 1974🗺Coleoweb-♂: Aedoeagus [Abb. 16]; äußerer Rand der Parameren im apikalen Viertel deutlich eingebuchtet. 1,15-1,3 mm. D: Südwest-Deutschland, Ost-Frankreich, Schweiz (ohne die Täler südlich der Alpen). Häufig. (=securiger auct., nec Reichb.)
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Abb. 16
#1r
→ 2rGlied 2 der Fühler breiter als 1, die Innenseite mehr weniger konvex [Abb. 17].
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Abb. 17
→ 13r-Glied 2 der Fühler in der Regel breiter als 1, die Innenseite mehr weniger konkav.
#2r
→ 4rDie innere Apikalecke nicht (oder nur undeutlich) spitzig nach innen verlängert, innerer Basalwinkel nicht breit abgerundet.
→ 10r-Die innere Apikalecke des zweiten Fühlergliedes nach innen spitzig verlängert.
#4r
→ 6rGlied 2 der Fühler an der Basis das 1. innen überragend [Abb. 18].
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Abb. 18
→ 9r-Glied 2 der Fühler an der Basis nicht breiter als 1, Innenseite etwas gerundet, innerer Basalwinkel schwacheckig, der Apikalwinkel etwas abgestumpft. Die Fühlerbildung also wenig auffällig gebildet.
#6r
→ 8rGlied 2 kaum länger als breit, Innenrand deutlich konvex.
lunicornis Reitter, 1884Fundmeldungen🗺Coleoweb-Glied 2 wenig breiter als 1, innen wenig konvex und daselbst merklich länger als breit, innerer Basalwinkel kurz, fast spitzig, der innere Apikalwinkel etwas niedergedrückt, aber fast rechteckig [Abb. 17]. Habitus und Vorderkörper ♂ [Abb. 19] [Abb. 20], ♀ [Abb. 21] [Abb. 22]. Aedoeagus [Abb. 23]. D: Südosteuropa, nordwestlich bis Ungarn. (=indotatus Reitt.)
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Abb. 17
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Abb. 19
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Abb. 20
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Abb. 21
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Abb. 22
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Abb. 23
#8r
Alle Innenwinkel desselben abgestumpft; Körper 1,2 mm. Siehe lunicornis LZ >>>6r (=hilfi Reitt.)
-Innerer Basalwinkel abgestumpft, der Apikalwinkel rechteckig, Glied 2 wenig breiter als 1. Siehe macropalpus LZ >>>2
#9r
hopffgarteni Reitter, 1881🗺ColeowebGlied 2 nicht deutlich länger als breit, fast in der Mitte am breitesten. D: Rumänien, ehemaliges Jugoslawien.
-Glied 2 etwas länger als breit, fast vor der Spitze am breitesten. Siehe oroshianus LZ >>>17r
#10r
→ 11rInnerer Basalwinkel des 2. Gliedes sehr kurz abgerundet, abgestumpft, stumpf gewinkelt.
balkanicus Reitter, 1885🗺Coleoweb-Innerer Basalwinkel des 2. Gliedes breit abgerundet. Glied 2 der Fühler, am Außenrande betrachtet, nicht länger als breit, Schienen einfach. Long. 1 mm. D: Ehemaliges Jugoslawien, Türkei.
#11r
Glied 2 nicht länger als breit. Long. 1 mm. Aedoeagus [Abb. 13]. Siehe securiger LZ >>>4
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Abb. 13
leonhardinus Reitter, 1913🗺Coleoweb-Glied 2 länger als breit. Long. 1,2 mm. D: Bulgarien, Griechenland, Mazedonien.
#13r
Innerer Basalwinkel desselben abgerundet. Aedoeagus [Abb. 13]. Siehe securiger LZ >>>4
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Abb. 13
→ 14r-Innerer Basalwinkel rechteckig oder spitzig.
#14r
→ 15rGlied 2 der Fühler an der Basis nicht breiter als 1.
→ 18r-Glied 2 der Fühler an der Basis sehr deutlich breiter als 1.
#15r
→ 16rVorderwinkel des 2. Fühlergliedes nicht spitzig ausgezogen, sondern stumpfwinklig oder etwas schräg abgestutzt, innerer Basalwinkel rechteckig.
→ 17r-Vorderwinkel des 2. Fühlergliedes nach außen spitzig usgezogen.
#16r
Glied 2 so lang als breit, innerer Apikalwinkel abgestutzt. Aedoeagus [Abb. 10]. f. intermedia von acutangulus LZ >>>3
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Abb. 10
tener Reitter, 1884🗺Coleoweb-Glied 2 fast doppelt solang als breit, innerer Apikalwinkel abgestumpft. D: Griechenland.
#17r
petulans Reitter, 1913🗺ColeowebGlied 2 länger, am Innenrande doppelt so lang als in der Mitte breit. Kopf merklich schmäler als der Halsschild. D: Griechenland.
oroshianus Apfelbeck, 1906🗺Coleoweb-Glied 2 der Fühler am Innenrande nicht doppelt so lang als in der Mitte breit, Kopf samt den Augen so breit als der Halsschild. D: Albanien. (=merditanus Apfelb.)
#18r
→ 19rGlied 2 der Fühler innen schwach konkav, nicht deutlich albmondförmig, der innere Basalwinkel rechteckig oder schwach spitzig, der Apikalwinkel länger und spitziger vorragend und weiter nach innen vorragend als der Basalwinkel, die äußere Längsseite fast gerade.
→ 21r-Glied 2 der Fühler innen stark konkav, halbmondförmig mit stark und spitz ausgezogener innerer Basal- und Apikaiecke; der äußere Basalwinkel abgerundet, der Apikalwinkel stumpf.
#19r
Die Innenseite des zweiten Fühlergliedes. ist fast doppelt so lang als die Querseite der Basis. Aedoeagus [Abb. 10]. Long. 1,2 mm. Siehe acutangulus LZ >>>3
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Abb. 10
→ 20r-Die Innenseite des zweiten Fühlergliedes ist kaum um die Hälfte länger als die Querseite der Basis.Long. 1 mm.
#20r
albinae Reitt.Glied 2 der Fühler innen schwach konkav mit lang und spitzig ausgezogener Apikaiecke. D: Herzegowina.
acutangulus atticus Reitter, 1885🗺Coleoweb-Glied 2 der Fühler innen sehr schwach konkav, fast gerade, mit kurz eckig ausgezogenem inneren Apikalwinkel. D: Griechenland. (=moreanus Reitt.)
#21r
Das halbmondförmige, längere zweite Fühlerglied hat eine fast gerade Außenseite, der äußere Basalwinkel ist sehr stumpf aber nicht vollständig abgerundet; der äußere Apikalwinkel nicht ganz rechteckig, die konkave Innenseite liegt parallel zu der Richtung des Fühlers. Siehe lunicornis LZ >>>6r
-Das halbmondförmige, kürzere zweite Fühlerglied hat eine gerundete Außenseite, der äußere Basalwinkel ist verrundet, der Apikalwinkel sehr stumpf, die konkave Innenseite schräg zum Fühler gestellt, die Spitzenecke ist demnach näher, die Basalecke weiter aus der Längsrichtung des Fühlers gestellt. Siehe burrellii LZ >>>2
#99
angustioculus Bekchiew, 2001🗺ColeowebHabitus [Abb. 24], Fühler [Abb. 25]. Aedoeagus [Abb. 26]. D: Bulgarien.
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Abb. 24
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Abb. 25
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Abb. 26
franzelli (Karaman, 1948)🗺Coleoweb-D: Griechenland.
gracilis Motsch., 1851🗺Coleoweb-D: Kaukasusgebiet, Naher Osten.
hauseri Besuchet, 1978🗺Coleoweb-D: Griechenland: Peloponnes.
heterocerus Müller, 1904🗺Coleoweb-D: Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Dalmatien.
icariensis Besuchet, 1964🗺Coleoweb-D: Griechenland: Ikaria.
mariovi Karaman, 1969🗺Coleoweb-D: Mazedonien.
parvipenis Meggiolaro, 1966🗺Coleoweb-D: Zypern, Türkei.
seidli Karaman, 1952🗺Coleoweb-D: Rumänien, Bulgarien, ehemaliges Jugoslawien.
spartacus Karaman, 1969🗺Coleoweb-D: Griechenland.
vicinus Besuchet, 1960🗺Coleoweb-D: Libanon, Türkei.
creticus Brachat-Griechenland: Kreta.
Enthaltene Taxaacutangulus albinae angustioculus balkanicus burrellii confusus creticus franzelli gracilis hauseri heterocerushopffgarteni icariensis leonhardinus lunicornis macropalpus mariovi oroshianus parvipenis petulans reichenbachi securiger seidli spartacus tener vicinus
Erstellt am: 05.08.2010 · Letzte Aktualisierung: 19.08.2025 - 11:52:50
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