betulae (L., 1758)Stirn zwischen den Augen schwach vertieft, mit länglichen Punkten
[Abb. 1]. Spitze der Flügeldecken mit sehr feiner, flaumartiger, heller Behaarung, die nur im Profile sichtbar ist. Unterseite stets von der Färbung der Oberseite. Körper grün (Stammform)
[Abb. 2], oder blau oder grünlichblau oder fast kupferig; manchmal die Färbung der Flügeldecken anders als die des übrigen Körpers. Aedoeagus
[Abb. 3]. 5,5-9,5 mm. Auf Betula, Pirus, Alnus, Corylus, Tilia, Populus und Obstbäumen. Das ♀ wickelt aus einem oder mehreren am Stiel und den Blattspreiten angebissenen und in der Folge austrocknenden Blättern einen Wickel, in den es mehrere Eier ablegt. Die Larven ernähren sich von der Substanz der später zu Boden fallenden Wickel und verpuppen sich im Boden. Die neue Generation erscheint zum Teil noch im Herbst, zum Teil im Frühjahr auf den Entwicklungspflanzen. In Weingärten schädlich und als Rebenstecher bekannt. Von China über Sibirien und ganz Europa verbreitet; in Mitteleuropa wohl überall nicht selten. (alni Müll., betuleti F.)