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Groß, 7-15 mm. Pubeszenz auf der Stirn ziemlich lang. Halsschild in der Mitte quer gerunzelt, an den Rändern netzförmig. Starker Geschlechtsunterschied. ♂: einheitlich grün, Halsschild oft mit dunkleren Längsbinden; Fühlerglieder verbreitert. Mittel- und Hinterschenkel keulenartig verdickt. ♀: Fühler weniger verbreitert. Schenkel normal. Kopf, Halsschildseiten und Unterseite des Körpers rot-purpurn. Untergattung Cratomerus Sol.. Grün oder blau; auf dem Halsschild 2 dunkle Längsstreifen [Abb. 2]. B: IV-Vll auf gelben Blüten. Larve in abgestorbenen Eichen unter Rinde im Bast. D: Südliches Mitteleuropa, Slowakei, Mähren bis Niederösterreich, dort meist sehr selten.
polychlorus Abeille, 1894Das letzte Sternit beiderseits mit tiefen, dachrinnenförmigen Eindrücken; der MittelteiI oberhalb zu einem leichten, abgestumpften oder ausgerandeten Vorsprung verlängert [Abb. 3]. Halsschildstruktur vor der Mitte körnig, verworren. ♂: grün. ♀ bronzebraun, oft leicht grünlich schimmernd. Halsschild mit 2 unscharfen dunklen Flecken. 4-7 mm. B: V-IX auf Schafgarbe, Wilder Möhre und anderen Blüten. Larve unter der Rinde von Eichen. D: Südliches Mitteleuropa; aus dem Südosten bis Niederösterreich und Steiermark, sehr verstreut und selten. Aus Deutschland wenige alte Angaben, keine Neufunde mehr. Im Durchschnitt größer, Flügeldecken zum Ende mehr zugespitzt, gröber skulptiert. Halsschild ohne dunkle Flecken. D: Westmediterran, Frankreich. ssp.
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-Halsschildstruktur auf der ganzen Fläche gleichmäßig, besteht aus runder ozellenartiger Granulierung mit Zentralkörnchen; auf dem Mittelteil ebenso deutlich wie auf den Seiten, sie bilden keine Querrippen. Flügeldecken mit ozellenartiger Granulierung mit Zentralkörnchen, rund, nicht eckig. ♂: Flügeldecken gelbgrün, Halsschild dunkler grün bis blaugrün, Stirn violettrot. ♀: Flügeldecken rot, Naht und Seitenrand grünlichrot, Halsschild grün bis blaugrün, Stirn goldrot. 5-6,5 mm. B: VI-VIll auf Schafgarbe, Hahnenfuß und an deren Blüten. Larve in Obstbäumen. D: Südliches Mitteleuropa bis Südwestdeutschland, sehr selten.
-Stirnbehaarung lang. Halsschild gleichförmig flach gewölbt mit deutlichen Graten zwischen den Feldern. Flügeldecken mit deutlicher Schulterfalte und Eindrücken. Mehr parallel und nach hinten verbreitert. Gröber skulptiert, bronzefarben. 4,5-10 mm. D: Südfrankreich.
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Halsschild gewölbt, vor allem vorne, mit wenig deutlichen Graten zwischen den Feldern. Flügeldecken ohne Eindrücke. Das letzte Sternit auf der Spitze einfach eingedrückt. Bronzefarben, glänzend; die Seiten etwas dunkler. Stirn wie die übrige Oberseite gefärbt, Unterseite erzfarben. Flügeldecken sehr fein, gleichmäßig skulptiert. 4,5-7 mm. B: V-VIII auf Umbelliferen. Larve in verschiedenen Laubbäumen. D: Südliches Mitteleuropa, in Südmähren. Wenige alte Meldungen, teils auch fraglich, aus Österreich, Bayern, Hessen und Schlesien. Keine neuen Funde. (=inculta Germ.)
-Das letzte Sternit ohne Eindrücke. Hellgrün. Apikalteil der Flügeldecken bräunlich. D: Südosteuropa. Soll von Osten her auch in der Slowakei gefunden sein.
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Die Maschen auf dem Halsschild eckig polygonal, flach; am Grund mikroretikuliert, wenig glänzend. Skutellarfleck groß, ein scharf begrentes Dreieck bildend das fast die ganze Basis umfaßt und bis zum Ende des 1. Viertels der Flügeldecken reicht. 5-8 mm. D: Westliches Mittelmeergebiet.
-Art aus Südosteuropa. Flügeldecken 2farbig: karminrot bis braun mit einer ± scharf begrenzten blauen oder grünen Skutellarmakel. Ozellenartige Granulierung des Halsschilds eckig. Halsschild schwarzblau bis blau, zuweilen mit schwarzen Flecken. 4-7 mm. D: Von Südosten her bis Niederösterreich, sehr selten.
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Matt, Färbung gedämpft. Maschen des Halsschilds sehr klein, die Körnchen scharf und vorne immer deutlich. Schildchen in der Regel eingedrückt. Halsschild jederseits der Mittellinie umfangreich verdunkelt, aber keinen scharf begrenzten Fleck bildend. Flügeldecken rötlich. 5,5-7 mm. D: Westliches Mittelmeergebiet.
-Glänzend, lebhaft gefärbt. Maschen des Halsschilds viel größer, die Körnchen undeutlicher, vorne in der Mitte fast geschwunden. Schildchen in der Regel gewölbt. Halsschild mit 2 deutlich begrenzten blau-schwarzen Flecken. Flügeldecken purpur- bis feuerrot. 6-8 mm. D: Westliches Mittelmeergebiet.

-Halsschildseiten stark und gleichmäßig gebogen, die größte Breite hinter der Mitte, vor den Hinterecken nicht oder kaum ausgeschweift. Seitenrandkante lang, fast den Vorderrand erreichend. Stirn deutlich eingedrückt. Skulptur der Oberseite viel feiner. 3-5 mm. D: Westliches Mittelmeergebiet.
Hinterschienen der ♂ im Basisdrittel auf der Innenseite mit kleinen Zähnchen [Abb. 6]. Hell- bis dunkelbronzefarben, Stirn fast völlig grün. Aedoeagus [Abb. 7]. Die Weibchen sind von funerula praktisch nicht zu trennen. 3,75-4,5 mm. B: Die Larve entwickelt sich in trockenen Ästen von ·Sarothamnus scoparius·. D: Südwesteuropa; Hessen, Rheinland, Bayern.

-Hinterschienen der ♂ im Basisdrittel auf der Innenseite mit einer deutlichen Einkerbung [Abb. 8], Aedoeagus [Abb. 9]. Oberseite nur oberflächlich skulptiert, chagriniert-mikroskulptiert. Körnchen der Halsschildmaschen durch die Chagrinierung fast undeutlich. Flügeldecken an der Spitze einzeln abgerundet. Stirn nur teilweise grün. Die ♀ sind von mendizabali praktisch nicht zu trennen. Hell- bis dunkelbronzefarben. 2,75 - 6,0 mm. B: Die Larve entwickelt sich in trockenen Ästen verschiedener Ginsterarten. D: Südeuropa, in Mitteleuropa nur im Osten, Tschechoslowakei, östliches Österreich.

Mittelschienen des ♂ mit einer Ausrandung innen vor der Spitze, die Hinterschienen vor der Spitze einwärts gebogen. Fühlerglieder annähernd rechteckig, zur Basis kaum verschmälert. Halsschildskulptur auch in der Mitte aus ± deutlichen Maschen gebildet, die Ränder der Maschen oft zu Linien verflossen. Halsschild gleichmäßig verrundet, im basalen Drittel mit einem kleinen Vorsprung, Seiten kurz weiß behaart. Flügeldecken gleichmäßig weiß behaart. Hinterschienen des ♂ [Abb. 10]; Stirn weißlich, lang behaart. Dunkelbraun, Halsschild oft heller. Unterseite dunkelgrün. Stirn beim ♂ grünlich, beim ♀ rötlich bronzefarbig. 6-9 mm. B: V-VII besonders auf gelben Blüten. Larve in der Rinde von kranken oder gefällten Kiefern und Lärchen. D: In Mitteleuropa bis auf den atlantischen Bereich im Nordwesten; meist nur stellenweise und selten, im Osten häufiger als im Westen. (=morio (Herbst))
Östliche Art. Halsschildskulptur in der Mitte nur aus linienförmigen Querrunzeln bestehend. Der Seitenteil des Halsschilds mit Maschen, lang weiß behaart. Flügeldecken sehr uneben mit unregelmäßiger, lockerer, weißer Behaarung. Hinterschienen des ♂ [Abb. 11]. Glänzend schwarz. 4,5-7 mm. B: Larven in den dünnen Ästen von ·Pyrus amygdaliformis·, ·Malus· und ·Paliurus spina-christi·. V-VI auf gelben Blüten. D: Nur im äußersten Südosten, Südslowakei.
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-Westliche Art. Fühlerglieder schlanker, dreieckig. Maschen des Halsschilds weniger deutlich. Scheitel schmal, etwa 1/4 der Breite des Halsschildvorderrandes. Flügeldeckenspitze schärfer zugespitzt. Schulterfalte und Eindrücke der Flügeldecken deutlicher. Unterseite kupfrig bronzefarben. 6,5-8,3 mm. D: Art des westlichen Mittelmeergebietes.
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Scheitel zwischen den Augen etwas mehr als 1/3 der Breite des Halsschildvorderrandes. Augen wenig gewölbt. Skulptur des Vorderkörpers ziemlich gleichförmig mit deutlichen Körnchen auf glänzendem Untergrund. Halsschildbasis doppelbuchtig, die Seiten breit verrundet mit vorstehenden Hinterecken. Robuste, etwas parallele Form. 4,5-6,5 mm. Kupfrig bronzefarben. D: Iberische Halbinsel.
-Scheitel schmäler, kaum 1/3 der Breite des Halsschildvorderrandes. Augen stärker gewölbt, seitlich vorstehend. Skulptur des Vorderkörpers weniger gleichförmig, die Maschen und Körnchen besonder vorne vor der Mitte gestört; der Untergrund weniger glänzend. Halsschildbasis mehr gerade, Hinterecken wenig nach hinten vorstehend. Weniger robuste, mehr ovale Form. 4-5,5 mm. Dunkel bronzefarben. D: Korsika, Sardinien, Balearen.

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Halsschild vorn schwach oder kaum gebogen, mit 4 Grübchen [Abb. 12]. Halsschild in den Hinterwinkeln stärker eingedrückt; Skulptur gröber, am Grunde glänzender, Körner größer. Seiten der Halsschildscheibe mit einigen verlängerten Maschen zwischen den Längsrippen. Penis parallel [Abb. 14]. Stirnbehaarung relativ kurz, manchmal die Stirn ganz kahl; von der Mitte aus auseinanderlaufend. Dunkelbraun, blaue Formen: ab. nigrocyanea Rey und glabrocyanea Schaef. 5-8 mm [Abb. 1]. B: V-IX auf gelben Blüten. Larve in Fichte, Tanne, Lärche und Wacholder. Montane Art in Mitteleuropa. D: Süd- und Mitteleuropa. In den Alpen nicht selten, von dort aus auch in die benachbarten Mittelgebirge einstrahlend.


-Halsschild vorn deutlich doppelbuchtig. Quergrübchen fehlend oder undeutlich. Halsschild in den Hinterwinkeln nur leicht eingedrückt. Skulptur ziemlich fein. Körnchen klein, geteilt. Seiten der Halsschildscheibe ohne nennenswerte Längsrippen. Penis in der Mitte verbreitert. Dunkelbraune Stirnbehaarung relativ kurz, manchmal fehlend. Dunkelbraun, eine blaue Form, a. impubens Schaef.. 4,2 5-6,5 mm. Im Durchschnitt deutlich kleiner als helvetica. B: IV-VI auf Blüten. Larve unter der Rinde von Wacholder und Kiefer. D: Von Südosten her aus Istrien und Dalmatien bis ins östliche Osterreich (Südkärnten). Auch aus der Schweiz (Phynwald) gemeldet.
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Stirn eben, Linie zwischen den Augen allgemein geradlinig [Abb. 13]. Schildchen gleichseitig. Halsschild stark skulptiert, seitlich mit Längsrippen, sie begrenzen Maschen, die etwa 2 mal so lang wie breit sind. Glänzend, metallisch dunkel bronzen [Abb. 15], manchmal grünlich, vor allem vorn. ♂: Stirn dunkelgrün, in der Mitte oft schwärzlich. Penis [Abb. 16]. 5-8 mm. B: V-VII auf gelben Blüten. Larve in Tannen und Fichten, nach Hellrigl im Osten des Verbreitungsgebietes auch in Kiefern. D: Im südlichen Mitteleuropa, im Südosten bis Sachsen, im Südwesten bis Elsaß.


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-Stirn gewölbt, Linie zwischen den Augen konvex. Schildchen 3eckig verlängert. Halsschild weniger stark skulptiert, seitlich mit wenig deutlichen Längsrippen, mit Maschen, die nicht oder kaum länger als breit sind, Oberseite fast matt, schwarz, schwach bronzen, die ab. nigrocaerulans Obenbg. blau gefärbt. ♂ : Stirn gleichfarbig wie Körper, selten leicht grünlich. 5-7,5 mm. B: V-VIIl auf Brutholz und Blüten, besonders auf gelbem Hahnenfuß. Larve in Kiefer. D: Nach der Abtrennung von nigrojubata ist die Verbreitung der beiden Arten noch nicht ganz klar. A. sepulchralis in Mitteleuropa offenbar sehr selten. Sichere Meldungen bisher nur aus Rheinland-Pfalz. Nur stellenweise.
Flügeldeckenpunktur in sehr deutlichen Reihen angeordnet. Halsschildscheibe ohne Grübchen; Seiten gerundet. Maschen an den Seiten des Halsschilds größer, polygonal, am Grunde ganz oder stark chagriniert. Skulptur mehr oberflächlich. Dunkel, schwarz. 3,5-5,5 mm. B: VI-VIl besonders auf gelben Blüten. Larve unter der Rinde abgestorbener Kiefern. D: Iberische Halbinsel, Frankreich, Italien; aus Mitteleuropa liegen einzelne alte Meldungen vor, die sind aber sehr fraglich.
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♂: Stirn schmäler; Kopf über den Augen gemessen ~2 x so breit wie die Stirn am Oberrand der Augen [Abb. 18]. ♀: Fühlerglied 3 merklich (20-25%) länger als Fühlerglied 4. Kopf ~1,8 x so breit wie die Stirn [Abb. 19]. Halsschildseitenrandkiel in Seitenansicht lang, gerade, bis zum vorderen Halsschilddrittel reichend; durch den nebenliegenden Seiteneindruck scharfkantig. Flügeldecken uneben, fast 2mal so lang wie zusammen breit. Apex in schwacher Kurve verengt-verrundet, manchmal fast gewunden. Apikalrand sehr deutlich und verbreitert. Tarsen der Mittel- und Hinterbeine auf der Ober- und Unterseite mit deutlichen längeren und dichter stehenden Borsten. 1. Hintertarsenglied fast so lang wie Glieder 3-5 zusammen. Halsschild mit 4 tiefen Grübchen; Seiten winklig, Netzung hervortretend. Maschen fast rundlich, am Grunde fast glatt, das Zentralkörnchen breit. Skulptur auf der Stirn fast flach. Schwarz oder leicht bronzen [Abb. 20], die ab. veneti Schaefer blau. Aedoeagus [Abb. 21]. 4,5-8 mm; größer als godeti. B: V-IX, vor allem auf gelben Blüten. Larve zwischen Bast und Splint von Nadelhölzern (Tanne, Fichte und Lärche). D: In ganz Mitteleuropa, überall die häufigste Art der Gattung.



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-♂: Stirn breiter, Kopf über den Augen gemessen ~1,6 x so breit wie die Stirn am Oberrand der Augen. ♀: Fühlerglied 3 und 4 gleich lang. Kopf ~1,7 x so breit wie die Stirn. Halsschildseitenrandkiel in Seitenansicht kürzer, nur bis zur Mitte des Halsschildseitenrandes reichend; stumpfer. Flügeldecken fast eben, etwa 1,5 x so lang wie zusammen breit. Apex kürzer, in regelmäßiger Kurve breit verrundet. Apikalrand weniger markant, wenig verbreitert. Tarsen der Mittel- und Hinterbeine nur auf der Unterseite mit deutlichen, aber viel feineren und kurzen Borsten. 1. Hintertarsenglied nur fast so lang wie Glieder 4 und 5 zusammen. Halsschild mit weniger tiefen Grübchen; Seiten fast verrundet oder kaum winklig. Netzung oberflächlich, regelmäßiger, klarer polygonal, am Grunde öfter chagriniert. Zentralkörnchen stärker reduziert und unregelmäßig. Skulptur auf der Stirn vorspringender, klarer. Färbung mehr metallisch, schwarz-bronzen oder kupfern, selten blau (ab. scheerpeltzi Obenbg. und ab. spaethi Obenbg.). 3,5-7 mm. B: Ökologie wie quadripunctata, aber seltener. In Nadelhölzern (Kiefer, Fichte, Tanne und Lärche). D: Süd-, Mittel- und Osteuropa. (=submontana Obenbg.)
Scheitel zwischen den Augen etwa 1/4 der Breite des Halsschildvorderrandes. Schenkel und Schienen lang hell behaart. 6,5-10 mm. Flügeldecken mit grünem, schmalen Skutellarfleck der bis zum ersten Drittel reicht und nicht die ganze Basis erfaßt. Flügeldecken mit einem dunkelvioletten Fleck. (=oberthuri)
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Halsschildbehaarung von gleicher Länge wie die der Stirn, gut sichtbar, besonders zum Rand hin. Halsschild vorn nicht erweitert, größte Breite etwa in der Mitte, die Seiten dahinter gebuchtet oder fast ausgeschweift, an den Seiten zur Basis hin schwach. längs eingedrückt; Vorderrand schwach gebuchtet. Flügeldecken an der Spitze breit abgerundet; Nahtwinkel an beiden Seiten nur wenig markiert, Ränder zum Apex hin wenig deutlich. Färbung: Kopf und Halsschild vorwiegend blau oder violett, Flügeldecken feuerrot, mit meist blaugrünem Skutellarfleck [Abb. 22]. Tergite grün. 5-8 mm. B: V-VII auf Eichenholz und Hahnenfußblüten. Larve vor allem in Eiche. D: In Mitteleuropa nördlich bis Niedersachsen und Harz alte Angaben auch aus Holstein. Nur stellenweise, nicht häufig.
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-Halsschildbehaarung sehr kurz, viel kürzer als die der Stirn, auch von der Seite kaum sichtbar. Halsschild vor der Mitte erweitert, größte Breite im vorderen Drittel, die Seiten ohne deutliche Buchtung, stärker und länger rinnenförmig eingedrückt, mit aufgeworfenem Rändern; Vorderrand deutlich 2buchtig. Flügeldecken an der Spitze einzeln abgerundet; Nahtwinkel an beiden Seiten tiefer, Ränder bis zur Spitze deutlich markiert. Färbung: Vorderkörper grün oder grünblau; Flügeldecken purpurrot, mit meist grünem Skutellarfleck [Abb. 5].Tergite violett. 4,5-7,5 mm. B: IV-VIl auf Blüten, besonders auf gelben. Larve in Baumrosaceen und Ahorn. D: Die Art war früher ssp. zu salicis. Alte Verbreitungsangaben können sich daher auf beide beziehen. Bis auf den Norden Deutschlands wohl im ganzen Gebiet.
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Leuchtend bunt gefärbt; Flügeldecken glänzend rotkupfern, längs der Naht blauschwarz, Skutellarfleck grün. Unterseite, Schienen und Schenkel mit kurzer, halbanliegender Behaarung. Halsschild mit einer tiefen, ganz durchlaufenden Längsfurche in der Mitte; Querrunzeln weiter voneinander getrennt. Flügeldecken in den ersten 2/3 parallel. 7-11 mm. B: V-IX auf Kirsche und Weißdorn. Larve unter der Rinde anbrüchiger Obstbäume, vor allem Kirsche. D: Südliches Mitteleuropa, nördlich bis ins Rheingebiet und nach Sachsen; meist nur stellenweise, selten oder sehr selten.
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-Halsschild mit zwei deutlichen, dunklen, meist schwarzen Längsbändern auf rötlich kupfrigem oder grünlichem Grund. Flügeldecken einfarbig braun-bronzen, ohne andersfarbigen Rand. Halsschildseiten nach vorn fast winkelig, dann gekrümmt, zur Basis parallel. Fühler kürzer, erreichen die Vorderhüften. Skulptur etwas feiner, weniger vorspringend. Halsschild rötlich mit 2 dunklen, meist schwarzen Längsflecken. 7-11 mm. B: IV-VIl auf Holz, selten auf Blüten. Larve unter der Rinde und im Holz von Ulmen. D: Im südlichen Mitteleuropa, im Südwesten zeitweise häufiger. Fehlt in Nordwestdeutschland. Neuerdings von der Mittelelbe aus bis Nordostniedersachsen.
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Oberseite grün, Flügeldecken und Halsschild rot oder kupfrig-golden gesäumt. Halsschildseiten ziemlich regelmäßig gekrümmt. Fühler erreichen die Halsschildbasis. Skulptur relativ stark und vorspringend. 9-12,5 mm. B: V-VlI. Larve unter der Rinde und im Holz von Ulmen. D: Südöstljches Mitteleuropa bis Mittelelbe und Nordost-Niedersachsen. Meist selten. (=aurulenta F.)
-Oberseite vollständig grün, Halsschild mit schwach ausgeprägten dunklen Längsbändern. Scutellum schwarzgrün. Halsschild gleichmäßig gerundet, nach hinten schwach verengt. Beim ♂ Stirnbehaarung fast so lang wie die Scheitelbreite, letztes Sternit einfach gerundet. Beim ♀ Stirnbehaarung deutlich kürzer als die Scheitelbreite, Analsternit mit einer kleinen Aussparung an der Spitze. 7-9 mm. D: Larven auf der Sonnenseite in der Rinde des Stammes und von sehr dicken Asten alter Ulmen an Waldrändern. IV-VI auf Blättern und am Stamm der Brutbäume. D: Südosteuropa, in Südmähren und der Südslowakei.
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Flügeldeckenapex mit sehr groben Punkten [Abb. 25]. Flügeldecken nicht so parallel. ♂: Fühler einfarbig grün, Körper glänzend grün, Halsschild mit 2 dunklen Flecken. ♀: Halsschild dunkler grün mit 2 dunklen Längsflecken, Flügeldecken kupferrot, vorne ein Fleck an der Naht grün [Abb. 26]. Gelegentlich ♂ und ♀ blau. 4-7 mm. B: IV-VIll auf Blüten. Larve unter der Rinde von Baumrosaceen. D: Südliches Mitteleuropa. Im Südosten bis Mittelelbe, im Südwesten bis Hessen und Franken. Nur in Wärmegebieten, sehr selten.

Maschen(ränder) auf der Halsschildscheibe deutlich, erhaben, der Eindruck ziemlich stark mit fast glänzendem Untergrund. ♂ und ♀ gleichfarbig. Fühlerglieder 5-10 beim ♂ beidseitig erweitert. Flügeldecken im Schulterbereich umfangreich blau. Ränder der Sternite purpurrot. 5-7,5 mm. D: Westliches Mittelmeergebiet.
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Flügeldecken zur Spitze breit verrundet, außen ohne merklichen Winkel. Ziemlich glänzend, Flügeldecken gleich an der Basis fein skulptiert, zur Spitze mit gröberen und tieferen Punkten, besonders an den Seiten; Schulterfalte und Eindrücke gut markiert. ♂. Fühlerglieder nur nach Innen erweitert, 6-11 rotbraun, 8-10 viel breiter als lang und scharf gezähnt. ♀: Mittlere Fühlerglieder verrundet gezähnt, Flügeldecken größtenteis kupfrig-rot. 4-6,5 mm. D: Mittelmeergebiet.
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-Flügeldecken etwas gestreckter, nicht so breit verrundet, an der Spitze etwas abgestutzt, außen mit einem merklichen Winkel. Weniger glänzend und stärker punktiert und granuliert. ♂: 8-10 Fühlerglied so lang oder länger als breit, schon vom 5. Glied an rötlich. ♀. mittlere Fühlerglieder weniger erweitert. Farbvariabel, meist ♂ dunkelgrün, Halsschild mit 2 schwarzen, länglichen Flecken [Abb. 24] [Abb. 27]. ♀ Flügeldecken dunkelkupferrot, matt, mit kurzem, grünlichem Nahtflecken. 4,5-6,5 mm. B: V-VII auf Blüten. Larve unter der Rinde von Esche und Hartriegel. D: Südöstliches Mitteleuropa, ponto-pannonische Art, die von Österreich bis nach Schlesien und Südhannover vorkommt. Reliktvorkommen in Baden. (=grammica Cast.)

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ferulae Gené, 1839Flügeldecken am Seitenrand vor der Spitze mit einer Reihe großer Punkte [Abb. 28]. Oberseite fein und vollständig mikroretikuliert [Abb. 29]. Körnchen auf dem Halsschild undeutlich [Abb. 30]. 4,5-6 mm. In der Färbung sehr variabel, zumeist blaugrün mit starkem kupfrigen Schein. D: Mittelmeergebiet, die Stammform im Osten. Dunkel grün, gold- oder blaugrün mit leichtem kupfrigem Schimmer [Abb. 31]. D: Im Westen die ssp.



-Sehr ähnlich ist eine weitere Art aus Südosteuropa.
Maschen auf der ganzen Halsschildscheibe regelmäßig granuliert; sie bilden keine sichtbaren Querfalten. Halsschildvorderrand leicht 2-buchtig; größte Breite nach der Mitte. Epipleuralfalte an der Spitze verbreitert, erreicht den Nahtwinkel. Apikalsternit zugespitzt. Färbung ähnlich wie nitidula. Flügeldecken grün, Halsschild und Stirn rot oder goldig, Halsschild mit einem schwarzen Querfleck hinter dem Vorderrand [Abb. 32]. 4,5-5,5 mm. B: V-VIlI an Mannstreu und Stranddistel, den Futterpflanzen der Larven. D: Südwestliches Mitteleuropa, Elsaß.
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Halsschild und Scheitel ohne breite Mittelbinde. ♀: Kopf und Halsschild goldgrün oder messingfarben. Flügeldecken ganz blaugrün [Abb. 33]. ♂: Kopf und Halsschild grün. Flügeldecken ganz grün oder an der Basis grün, nach hinten erzfarbig [Abb. 34]. Aedoeagus [Abb. 35]. 5-7,25 mm. B: V-VIII auf Blüten. Larve unter der Rinde von Obstbäumen und Schlehen. D: Mitteleuropa ohne den Nordwesten, nach Süden häufiger.


-Halsschild und Scheitel mit breiter, metallisch purpurbrauner, außen undeutlich begrenzter Mittelbinde [Abb. 36]. ♂ ganz grün, ♀ Kopf und Halsschild wie Unterseite rotgolden, Flügeldecken grün. D: Außerordentlich seltene, aussterbende Reliktart. Außer einzelnen Fundorten auf dem Balkan auch Wien, neuerdings hin und wieder in der Slowakei.